Total sentences count: 4640
#326 | T: 129 | I: 17 | [ ich habe vier wochen hintereinander jeden sonntag wache geschoben und ebensolange stubendienst gemacht ; – ich habe in vollem gepäck mit gewehr auf losem , nassem sturzacker » sprung auf , marsch , marsch « und » hinlegen « geübt , bis ich ein dreckklumpen war und zusammenbrach ; – gereinigtes zeug vorgezeigt , allerdings mit blutig geriebenen händen ; – ich habe mit kropp , westhus und tjaden ohne handschuhe bei scharfem frost eine viertelstunde » stillgestanden « geübt , die bloßen finger am eisigen gewehrlauf , lauernd umschlichen von himmelstoß , der auf die geringste bewegung wartete , um ein vergehen festzustellen ; – ich bin nachts um zwei uhr achtmal im hemd vom obersten stock der kaserne heruntergerannt bis auf den hof , weil meine unterhose einige zentimeter über den rand des schemels hinausragte , auf dem jeder seine sachen aufschichten mußte . ]
#2132 | T: 115 | I: 21 | [ ich kann ihm noch die hand drücken ; – » is alle , paul « , stöhnt er und wir sehen menschen leben , denen der schädel fehlt ; wir sehen soldaten laufen , denen beide füße weggefetzt sind ; sie stolpern auf den splitternden stümpfen bis zum nächsten loch ; ein gefreiter kriecht zwei kilometer weit auf den händen und schleppt die zerschmetterten knie hinter sich her ; ein anderer geht zur verbandsstelle , und über seine festhaltenden hände quellen die därme ; wir sehen leute ohne mund , ohne unterkiefer , ohne gesicht ; wir finden jemand , der mit den zähnen zwei stunden die schlagader seines armes klemmt , um nicht zu verbluten , die sonne geht auf , die nacht kommt , die granaten pfeifen , das leben ist zu ende . ]
#2129 | T: 94 | I: 13 | [ wir zeigen ihnen , wie man sich vor fliegern verbirgt , wie man den toten mann macht , wenn man vom angriff überrannt wird , wie man handgranaten abziehen muß , damit sie eine halbe sekunde vor dem aufschlag explodieren ; – wir lehren sie , vor granaten mit aufschlagzündern blitzschnell in trichter zu fallen , wir machen vor , wie man mit einem bündel handgranaten einen graben aufrollt , wir erklären den unterschied in der zündungsdauer zwischen den gegnerischen handgranaten und unseren , wir machen sie auf den ton der gasgranaten aufmerksam und zeigen ihnen die kniffe , die sie vor dem tode retten können . ]
#1068 | T: 92 | I: 13 | [ « ich rufe , schiebe mich heran , schlage mit der kapsel nach ihm , er merkt nichts – noch einmal , noch einmal – er duckt sich nur – es ist ein rekrut – ich sehe verzweifelt nach kat , er hat die maske vor – ich reiße meine auch heraus , der helm fliegt beiseite , sie streift sich über mein gesicht , ich erreiche den mann , am nächsten liegt mir seine kapsel , ich fasse die maske , schiebe sie über seinen kopf , er greift zu – ich lasse los – und liege plötzlich mit einem ruck im trichter . ]
#4329 | T: 91 | I: 11 | [ alle anderen äußerungen lauer gegen die bedrohung des todes , – es hat uns zu denkenden tieren gemacht , um uns die waffe des instinktes zu geben , – es hat uns mit stumpfheit durchsetzt , damit wir nicht zerbrechen vor dem grauen , das uns bei klarem , bewußtem denken überfallen würde , – es hat in uns den kamerad - schaftssinn geweckt , damit wir dem abgrund der verlassenheit entgehen , – es hat uns die gleichgültigkeit von wilden verliehen , damit wir trotz allem jeden moment des positiven empfinden und als reserve aufspeichern gegen den ansturm des nichts . ]
#1895 | T: 89 | I: 14 | [ die braune erde , die zerrissene , zerborstene braune erde , fettig unter den sonnenstrahlen schimmernd , ist der hintergrund rastlos dumpfen automatentums , unser keuchen ist das abschnarren der feder , die lippen sind trocken , der kopf ist wüster als nach einer durchsoffenen nacht – so taumeln wir vorwärts , und in unsere durchsiebten , durchlöcherten seelen bohrt sich quälend eindringlich das bild der braunen erde mit der fettigen sonne und den zuckenden und toten soldaten , die da liegen , als müßte es so sein , die nach unsern beinen greifen und schreien , während wir über sie hinwegspringen . ]
#25 | T: 84 | I: 13 | [ an der spitze natürlich die hungrigsten : der kleine albert kropp , der von uns am klarsten denkt und deshalb erst gefreiter ist ; – müller v , der noch schulbücher mit sich herumschleppt und vom notexamen träumt ; im trommelfeuer büffelt er physikalische lehrsätze ; – leer , der einen vollbart trägt und große vorliebe für mädchen aus den offizierspuffs hat ; er schwört darauf , daß sie durch armeebefehl verpflichtet wären , seidene hemden zu tragen und bei gästen vom hauptmann aufwärts vorher zu baden ; – und als vierter ich , paul bäumer . ]
#2655 | T: 84 | I: 13 | [ wenn ich sie so sehe , in ihren zimmern , in ihren büros , in ihren berufen , dann zieht das mich unwiderstehlich an , ich möchte auch darin sein und den krieg vergessen ; aber es stößt mich auch gleich wieder ab , es ist so eng , wie kann das ein leben ausfüllen , man sollte es zerschlagen , wie kann das alles so sein , während draußen jetzt die splitter über die trichter sausen und die leuchtkugeln hochgehen , die verwundeten auf zeltbahnen zurückgeschleift werden und die kameraden sich in die gräben drücken ! ]
#1586 | T: 83 | I: 13 | [ ich sehe im halbschlaf kat den löffel heben und senken , ich liebe ihn , seine schultern , seine eckige , gebeugte gestalt – und zu gleicher zeit sehe ich hinter ihm wälder und sterne , und eine gute stimme sagt worte , die mir ruhe geben , mir , einem soldaten , der mit seinen großen stiefeln und seinem koppel und seinem brotbeutel klein unter dem hohen himmel den weg geht , der vor ihm liegt , der rasch vergißt und nur selten noch traurig ist , der immer weitergeht unter dem großen nachthimmel . ]
#2456 | T: 83 | I: 15 | [ ich umklammere sie , so fest es geht , aber ich kann keinen schritt mehr machen , die treppe verschwimmt vor meinen augen , ich stoße mir den kolben auf die füße und presse zornig die zähne zusammen , aber ich kann nicht gegen dieses eine wort an , das meine schwester gerufen hat , nichts sprechen , aber ich bringe kein wort hervor , und so stehe ich auf der treppe , unglücklich , hilflos , in einem furchtbaren krampf , und will nicht , und die tränen laufen mir immer nur so über das gesicht . ]
#29 | T: 83 | I: 19 | [ er setzt sich schlank zum essen hin und steht dick wie eine schwangere wanze wieder auf ; – haie westhus , gleich alt , torfstecher , der bequem ein kommißbrot in eine hand nehmen und fragen kann : ratet mal , was ich in der faust habe ; – detering , ein bauer , der nur an seinen hof und an seine frau denkt ; – und endlich stanislaus katczinsky , das haupt unserer gruppe , zäh , schlau , gerissen , vierzig jahre alt , mit einem gesicht aus erde , mit blauen augen , hängenden schultern und schöne druckposten . ]
#324 | T: 81 | I: 9 | [ ich habe in zwanzigstündiger arbeit – mit pausen natürlich – ein paar uralte , steinharte stiefel so butterweich geschmiert , daß selbst himmelstoß nichts mehr daran auszusetzen fand ; – ich habe auf seinen befehl mit einer zahnbürste die korporalschaftsstube sauber geschrubbt ; – kropp und ich haben uns mit einer handbürste und einem fegeblech an den auftrag gemacht , den kasernenhof vom schnee reinzufegen , und wir hätten durchgehalten bis zum erfrieren , wenn nicht zufällig ein leutnant aufgetaucht wäre , der uns fortschickte und himmelstoß mächtig anschnauzte . ]
#1242 | T: 80 | I: 12 | [ arme moorkate , da ist schwere arbeit in der hitze der heide vom frühen morgen bis zum abend , da ist spärlicher lohn , da ist ein schmutziger knechtsanzug – » hast beim kommiß in frieden keine sorgen « , teilt er mit , » jeden tag ist dein futter da , sonst machst du krach , hast dein bett , alle acht tage reine wäsche wie ein kavalier , machst deinen unteroffiziersdienst , hast dein schönes zeug ; – abends bist du ein freier mann und gehst in die kneipe . ]
#4483 | T: 75 | I: 11 | [ doch der feldzug geht weiter – das sterben geht weiter – sommer 1918 – nie ist uns das leben in seiner kargen gestalt so begehrenswert erschienen wie jetzt ; – der rote klatschmohn auf den wiesen unserer quartiere , die glatten käfer an den grashalmen , die warmen abende in den halbdunklen , kühlen zimmern , die schwarzen , geheimnisvollen bäume der dämmerung , die sterne und das fließen des wassers , die träume und der lange schlaf – o leben , leben , leben ! ]
#1869 | T: 74 | I: 9 | [ wir schleudern die granaten nicht gegen menschen , was wissen wir im augenblick davon , dort hetzt mit händen und helmen der tod hinter uns her , wir können ihm seit drei tagen zum ersten male ins gesicht sehen , wir können uns seit drei tagen zum ersten male wehren gegen ihn , wir haben eine wahnsinnige wut , wir liegen nicht mehr ohnmächtig wartend auf dem schafott , wir können zerstören und töten , um uns zu retten und zu rächen . ]
#327 | T: 72 | I: 9 | [ neben mir lief der unteroffizier vom dienst , himmelstoß , und trat mir auf die zehen ; – ich habe beim bajonettieren ständig mit himmelstoß fechten müssen , wobei ich ein schweres eisengestell und er ein handliches holzgewehr hatte , so daß er mir bequem die arme braun und blau schlagen konnte ; allerdings geriet ich dabei einmal so in wut , daß ich ihn blindlings überrannte und ihm einen derartigen stoß vor den magen gab , daß er umfiel . ]
#3506 | T: 72 | I: 10 | [ dieser tote ist mit meinem leben verbunden , deshalb muß ich alles tun und versprechen , um mich zu retten ; ich gelobe blindlings , daß ich nur für ihn dasein will und seine familie , – mit nassen lippen rede ich auf ihn ein , und ganz tief in mir sitzt dabei die hoffnung , daß ich mich dadurch freikaufe und vielleicht hier doch noch herauskomme , eine kleine hinterlist , daß man nachher immer noch erst einmal sehen könne . ]
#4420 | T: 72 | I: 10 | [ die latrinenstangen sind stets dicht gehockt voll ; – man sollte den leuten zu hause diese grauen , gelben , elenden , ergebenen gesichter hier zeigen , diese verkrümmten gestalten , denen die kolik das blut aus dem leibe quetscht und die höchstens mit hat gar keinen zweck , die hose wieder hochzuziehen –« unsere artillerie ist ausgeschossen – sie hat zuwenig munition – , und die rohre sind so ausgeleiert , daß sie unsicher schießen und bis zu uns herüberstreuen . ]
#826 | T: 71 | I: 11 | [ wenn er sich an sie preßt , lange , heftig , wenn er sich tief mit dem gesicht und den gliedern in sie hineinwühlt in der todesangst des feuers , dann ist sie sein einziger freund , sein bruder , seine mutter , er stöhnt seine furcht und seine schreie in ihr schweigen und ihre geborgenheit , sie nimmt sie auf und entläßt ihn wieder zu neuen zehn sekunden lauf und leben , faßt ihn wieder , und manchmal für immer . ]
#2436 | T: 70 | I: 7 | [ hier haben wir gesessen , oft – wie lange ist das her - ; über diese brücke sind wir gegangen und haben den kühlen , fauligen geruch des gestauten wassers eingeatmet ; wir haben uns über die ruhige flut diesseits der schleuse gebeugt , in der grüne schlinggewächse und algen an den brückenpfeilern hingen ; – und wir haben uns jenseits der schleuse an heißen tagen über den spritzenden schaum gefreut und von unseren lehrern geschwätzt . ]
#821 | T: 69 | I: 11 | [ – wenn kat vor den baracken steht und sagt : » es gibt kattun –« , so ist das eben seine meinung , fertig ; – wenn er es aber hier sagt , so hat der satz eine schärfe wie ein bajonett nachts im mond , er schneidet glatt durch die gedanken , er ist näher und spricht zu diesem unbewußten , das in uns aufgewacht ist , mit einer dunklen bedeutung , » es gibt kattun « - . ]
#4318 | T: 67 | I: 6 | [ wir sind soldaten und erst später auf eine es ist eine große brüderschaft , die ein schimmer von dem kameradentum der volkslieder , dem solidaritätsgefühl von sträflingen und dem verzweifelten einanderbeistehen von zum tode verurteilten seltsam vereinigt zu einer stufe von leben , das mitten in der gefahr , aus der anspannung und verlassenheit des todes sich abhebt und zu einem flüchtigen mitnehmen der gewonnenen stunden wird , auf gänzlich unpathetische weise . ]
#1054 | T: 67 | I: 18 | [ mit einem satze schnelle ich mich lang vor , flach wie ein fisch über den boden , da pfeift es wieder , rasch krieche ich zusammen , greife nach der deckung , fühle links etwas , presse mich daneben , es gibt nach , ich stöhne , die erde zerreißt , der luftdruck donnert in meinen ohren , ich krieche unter das nachgebende , decke es über mich , es ist holz , tuch , deckung , deckung , armselige deckung vor herabschlagenden splittern . ]
#3276 | T: 66 | I: 10 | [ gedanken im schädel – ich höre die warnende stimme meiner mutter , ich sehe die russen mit den wehenden bärten am gitter lehnen , ich habe die helle , wunderbare vorstellung einer kantine mit sesseln , eines kinos in valenciennes , ich sehe quälend , scheußlich in meiner einbildung eine graue gefühllose gewehrmündung , die lauernd lautlos mitgeht , wie ich auch den kopf zu wenden versuche : mir bricht der schweiß aus allen poren . ]
#2121 | T: 64 | I: 14 | [ – wir sehen die zeit neben uns schwinden in den farblosen gesichtern der sterbenden , wir löffeln nahrung in uns hinein , wir laufen , wir werfen , wir schießen , wir töten , wir liegen herum , wir sind schwach und stumpf , und nur das hält uns , daß noch schwächere , noch stumpfere , noch hilflosere da sind , die mit aufgerissenen augen uns ansehen als götter , die manchmal dem tode entrinnen können . ]
#2781 | T: 63 | I: 10 | [ mittelstaedt beugt sich nieder , beschwörend eindringlich : » und über kleinigkeiten niemals das große mich wundert , daß kantorek nicht mit einem knall zerplatzt , besonders , da jetzt die turnstunde folgt , in der mittelstaedt ihn großartig kopiert , indem er ihm in den hosenboden faßt beim klimmzug am querbaum , damit er das kinn stramm über die stange bringen kann , und dazu von weisen reden nur so trieft . ]
#1253 | T: 62 | I: 8 | [ in seinen gedanken sind jetzt wohl die klaren abende im herbst , die sonntage in der heide , die dorfglocken , die nachmittage und nächte mit den mägden , die buchweizenpfannkuchen mit den großen speckaugen , die sorglos verschwatzten stunden im krug – mit soviel phantasie kann er so rasch nicht fertig werden ; deshalb knurrt er nur erbost : » was ihr immer für blödsinn zusammen - fragt . ]
#2083 | T: 62 | I: 11 | [ die blassen steckrübengesichter , die armselig gekrallten hände , die jammervolle tapferkeit dieser armen hunde , die trotzdem vorgehen und angreifen , dieser braven , armen hunde , die so verschüchtert sind , daß sie nicht laut zu schreien wagen und mit zerrissenen brüsten und bäuchen und armen und beinen leise nach ihrer mutter wimmern und gleich aufhören , ihre toten , flaumigen , spitzen gesichter haben die entsetzliche ausdruckslosigkeit gestorbener kinder . ]
#2182 | T: 62 | I: 13 | [ kemmerich ist tot , haie westhus stirbt , mit dem körper hans kramers werden sie am jüngsten tage last haben , ihn aus einem volltreffer zusammen - zuklauben , martens hat keine beine mehr , meyer ist tot , marx ist tot , beyer ist tot , hämmerling ist tot , hundertzwanzig mann liegen irgendwo mit schüssen , es ist eine verdammte sache , aber was geht es uns noch an , wir leben . ]
#4328 | T: 61 | I: 8 | [ das ist die einzige art , uns zu retten , und oft sitze ich vor mir selber wie vor einem fremden , wenn der rätselhafte widerschein des früher in stillen stunden wie ein matter spiegel die umrisse meines jetzigen daseins außer mich stellt , und ich wundere mich dann darüber , wie das unnennbare aktive , das sich leben nennt , sich angepaßt hat selbst an diese form . ]
#3288 | T: 61 | I: 11 | [ ich kämpfe einen sinnlosen , wirren kampf , ich will aus der mulde heraus und rutsche doch wieder hinein , ich sage , » du mußt , es sind deine kameraden , es ist ja nicht irgendein dummer befehl « , – und gleich darauf : » was geht es mich an , ich habe nur ein leben zu verlieren –« das macht alles dieser urlaub , entschuldige ich mich erbittert . ]
#1101 | T: 59 | I: 6 | [ noch sekunden warte ich – er bricht nicht zusammen , er blickt suchend umher und macht einige schritte – der wind hat das gas zerstreut , die luft ist frei – da zerre ich röchelnd ebenfalls die maske weg und falle hin , wie kaltes wasser strömt die luft in mich hinein , die augen wollen brechen , die * die einschläge haben aufgehört . ]
#3745 | T: 59 | I: 6 | [ wir spritzen auseinander und werfen uns hin , aber im selben moment fühle ich , wie mir die spannung entgleitet , die mich sonst immer bei feuer unbewußt das richtige tun läßt , der gedanke » du bist verloren « zuckt auf mit einer würgenden , schrecklichen angst – und im nächsten augenblick fegt ein schlag wie von einer peitsche über mein linkes bein . ]
#1956 | T: 59 | I: 8 | [ sie sind lautlose erscheinungen , die zu mir sprechen mit blicken und gebärden , wortlos und schweigend , – und ihr schweigen ist das erschütternde , das mich zwingt , meinen ärmel anzufassen und mein gewehr , um mich nicht vergehen zu lassen in dieser auflösung und lockung , in der mein körper sich ausbreiten und sanft zerfließen möchte zu den stillen mächten hinter den dingen . ]
#3163 | T: 59 | I: 11 | [ » ja , nun « , meint albert , und ich sehe ihm an , daß er mich in die enge treiben will , » aber unsere professoren und pastöre und zeitungen sagen , nur wir hätten recht , und das wird ja hoffentlich auch so sein ; – aber die französischen professoren und pastöre und zeitungen behaupten , nur sie hätten recht , wie steht es denn damit ? ]
#2940 | T: 58 | I: 6 | [ jetzt leuchten die stämme im hellsten weiß , und seidig und luftig schwebt zwischen ihnen das pastellhafte grün des laubes ; – im nächsten moment wechselt alles zu einem opalenen blau , das silbrig vom rande her streicht und das grün forttupft ; – aber sogleich vertieft es sich an einer stelle fast zu schwarz , wenn eine wolke über die sonne geht . ]
#3496 | T: 58 | I: 11 | [ ich sammle sie auf und will sie wieder hineinpacken , aber der druck , unter dem ich stehe , die ganze ungewisse lage , der hunger , die gefahr , diese stunden mit dem toten haben mich verzweifelt gemacht , ich will die auflösung beschleunigen und die quälerei verstärken und enden , wie man eine unerträglich schmerzende hand gegen einen baum schmettert , ganz gleich , was wird . ]
#2654 | T: 58 | I: 12 | [ sie verstehen das natürlich , geben es zu , finden es auch , aber nur mit worten , nur mit worten , das ist es ja – sie empfinden es , aber stets nur halb , ihr anderes wesen ist bei anderen dingen , sie sind so verteilt , keiner empfindet es mit seinem ganzen leben ; ich kann ja selbst auch nicht recht sagen , was ich meine . ]
#4335 | T: 57 | I: 7 | [ und mit schrecken empfindet man nachts , aus einem traum aufwachend , überwältigt und preisgegeben der bezauberung heranflutender gesichte , wie dünn der halt und die grenze ist , die uns von der dunkelheit trennt – wir sind kleine flammen , notdürftig geschützt durch schwache wände vor dem sturm der auflösung und der sinnlosigkeit , in dem wir flackern und manchmal fast ertrinken . ]
#742 | T: 57 | I: 9 | [ es war ein wunderbares bild : himmelstoß auf der erde , über ihn gebeugt , seinen kopf auf den knien , haie mit teuflisch grinsendem gesicht und vor lust offenem maul , dann die zuckende , gestreifte unterhose mit den x - beinen , die in der heruntergeschobenen hose bei jedem schlag die originellsten bewegungen machten , und darüber wie ein holzhacker der unermüdliche tjaden . ]
#2689 | T: 57 | I: 12 | [ das zimmer soll sprechen , es soll mich einfangen und tragen , ich will fühlen , daß ich hierhergehöre , und horchen , damit ich weiß , wenn ich wieder an die front gehe : der krieg versinkt und ertrinkt , wenn die welle der heimkehr kommt , er ist vorüber , er zerfrißt uns nicht , er hat keine andere macht über uns als nur die äußere ! ]
#4454 | T: 57 | I: 12 | [ die geschütze , die uns das trommelfeuer herüberschicken , sehen wir nicht , die angreifenden linien der gegner sind menschen wie wir – aber diese tanks sind maschinen , ihre kettenbänder laufen endlos wie der krieg , sie sind die vernichtung , wenn sie fühllos in trichter hineinrollen und wieder hochklettern , unaufhaltsam , eine flotte brüllender , rauchspeiender panzer , unverwundbare , tote und verwundete zerquetschende stahltiere . ]
#2353 | T: 56 | I: 9 | [ dann aber fühle ich die lippen der schmalen , dunklen , und dränge mich ihnen entgegen , ich schließe die augen und möchte alles damit auslöschen , krieg und grauen und gemeinheit , um jung und glücklich zu erwachen ; ich denke an das bild des mädchens auf dem plakat und glaube einen augenblick , daß mein leben davon abhängt , es zu gewinnen . ]
#3486 | T: 55 | I: 8 | [ » ich will deiner frau schreiben « , sage ich hastig zu dem toten , » ich will ihr schreiben , sie soll es durch mich erfahren , ich will ihr alles sagen , was ich dir sage , sie soll nicht leiden , ich will ihr helfen und deinen eltern auch und deinem kinde –« seine uniform steht noch halb offen . ]
#2387 | T: 55 | I: 9 | [ albert sitzt neben mir und raucht , er ist munter , wir sind immer zusammen gewesen ; – gegenüber hockt kat mit den abfallenden schultern , dem breiten daumen und der ruhigen stimme , müller mit den vorstehenden zähnen und dem bellenden lachen ; – tjaden mit den mauseaugen ; – leer , der sich einen vollbart stehen läßt und ausschaut wie vierzig . ]
#4549 | T: 55 | I: 12 | [ « – ich bin sehr traurig , es ist unmöglich , daß kat – kat , mein freund , kat mit den hängeschultern und dem dünnen , weichen schnurrbart , kat , den ich kenne auf eine andere weise als jeden anderen menschen , kat , mit dem ich diese jahre geteilt habe – , es ist unmöglich , daß ich kat vielleicht nicht wiedersehen soll . ]
#73 | T: 54 | I: 5 | [ keiner konnte ihn gut leiden , er war schon ein paarmal schuld daran gewesen , daß wir im graben das essen viel zu spät und kalt bekommen lütten , weil er sich bei etwas granatfeuer mit seinem kessel nicht nahe genug herantraute , so daß unsere essenholer einen viel weiteren weg machen mußten als die der andern kompanien . ]
#2191 | T: 54 | I: 11 | [ die tage , die wochen , die jahre hier vorn werden noch einmal zurückkommen , und unsere toten kameraden werden dann aufstehen und mit uns marschieren , unsere köpfe werden klar sein , wir werden ein ziel haben , und so werden wir marschieren , unsere toten kameraden neben uns , die jahre der front hinter uns : – gegen wen , gegen wen ? ]
#1975 | T: 53 | I: 5 | [ nicht die erkenntnis ihrer schönheit und ihrer stimmung hat uns ja angezogen , sondern das gemeinsame , dieses gleichfühlen einer brüderschaft mit den dingen und vorfällen unseres seins , die uns abgrenzte und uns die welt unserer eltern immer etwas unverständlich machte ; – denn wir waren irgendwie immer zärtlich an sie verloren und weg der unendlichkeit . ]
#2186 | T: 53 | I: 10 | [ * das grauen der front versinkt , wenn wir ihm den rücken kehren , wir gehen ihm mit gemeinen und grimmigen witzen zuleibe ; wenn jemand stirbt , dann heißt es , daß er den arsch zugekniffen hat , und so reden wir über alles , das rettet uns vor dem verrücktwerden , solange wir es so nehmen , leisten wir widerstand . ]
#1871 | T: 53 | I: 12 | [ das krachen der handgranaten schießt kraftvoll in unsere arme , in unsere beine , geduckt wie katzen laufen wir , überschwemmt von dieser welle , die uns trägt , die uns grausam macht , zu wegelagerern , zu mördern , zu teufeln meinetwegen , dieser welle , die unsere kraft vervielfältigt in angst und wut und lebensgier , die uns rettung sucht und erkämpft . ]
#307 | T: 52 | I: 5 | [ wir hatten keine festen pläne für die zukunft , gedanken an karriere und beruf waren bei den wenigsten praktisch bereits so bestimmt , daß sie eine daseinsform bedeuten konnten ; – dafür jedoch steckten wir voll ungewisser ideen , die dem leben und auch dem kriege in unseren augen einen idealisierten und fast romantischen charakter verliehen . ]
#3364 | T: 52 | I: 7 | [ gerade will ich mich etwas umdrehen , da poltert es , und schwer und klatschend fällt ein körper zu mir in den trichter , rutscht ab , liegt auf mir – ich denke nichts , ich fasse keinen entschluß – ich stoße rasend zu und fühle nur , wie der körper zuckt und dann weich wird und zusammensackt . ]
#2684 | T: 52 | I: 9 | [ der wind der wünsche , der aus den bunten bücherrücken aufstieg , soll mich wieder erfassen , er soll den schweren , toten bleiblock , der irgendwo in mir liegt , schmelzen und mir wieder die ungeduld der zukunft , die beschwingte freude an der welt der gedanken wecken ; – er soll mir das verlorene bereitsein meiner jugend zurückbringen . ]
#1865 | T: 51 | I: 9 | [ ich hebe die hand , aber ich kann nicht werfen in diese sonderbaren augen , einen verrückten moment lang rast die ganze schlacht wie ein zirkus um mich und diese beiden augen , die allein bewegungslos sind , dann reckt sich drüben der kopf auf , eine hand , eine bewegung , und meine handgranate fliegt hinüber , hinein . ]
#3428 | T: 51 | I: 13 | [ aber als ich anfange , das hemd zu zerschneiden , öffnen sich die augen noch einmal , und wieder ist das schreien darin und der wahnsinnige ausdruck , so daß ich sie zuhalten , zudrücken muß und flüstern : » ich will dir ja helfen , kamerad , camarade , camarade , camarade –« , eindringlich das wort , damit er es versteht . ]
#2981 | T: 50 | I: 5 | [ sie aber verpacken 174 ihre beute mit all der umständlichkeit , deren sie fähig sind , holen ihr dickes taschenmesser heraus , schneiden langsam und bedächtig für sich selber einen ranken brot von ihrem vorrat ab und dazu bei jedem happen ein stück von der harten guten wurst und futtern , sich zur belohnung . ]
#4621 | T: 50 | I: 5 | [ man wird uns auch nicht verstehen – denn vor uns wächst ein geschlecht , das zwar die jahre hier gemeinsam mit uns verbrachte , das aber bett und beruf hatte und jetzt zurückgeht in seine alten uns wächst ein geschlecht , ähnlich uns früher , das wird uns fremd sein und uns beiseite schieben . ]
#2762 | T: 50 | I: 6 | [ ich kann ihn mir nicht mehr zusammenreimen mit dem drohenden bilde auf dem katheder , und ich möchte wirklich gern mal wissen , was ich machen werde , wenn dieser jammerpelz mich alten soldaten jemals wieder fragen darf : » bäumer , nennen sie das imparfait von aller –« vorläufig läßt mittelstaedt etwas schwärmen üben . ]
#2880 | T: 50 | I: 6 | [ warum muß ich immer der stärkere und der gefaßtere sein , ich möchte doch auch einmal weinen und getröstet werden , ich bin doch wirklich nicht viel mehr als ein kind , im schrank hängen noch meine kurzen knabenhosen , – es ist doch erst so wenig zeit her , warum ist es denn vorbei ? ]
#330 | T: 50 | I: 7 | [ als kropp und ich im barackenlager sonntags an einer stange die latrineneimer über den hof schleppten und himmelstoß , blitzblank geschniegelt , zum ausgehen bereit , gerade vorbeikam , sich vor uns hinstellte und fragte , wie uns die arbeit gefiele , markierten wir trotz allem ein stolpern und gossen ihm den eimer über die beine . ]
#2592 | T: 50 | I: 8 | [ ich begreife , daß er nicht weiß , daß so etwas nicht erzählt werden kann , und ich möchte ihm auch gern den gefallen tun ; aber es ist eine gefahr für mich , wenn ich diese dinge in worte bringe , ich habe scheu , daß sie dann riesenhaft werden und sich nicht mehr bewältigen lassen . ]
#4624 | T: 50 | I: 13 | [ es kann nicht sein , daß es fort ist , das weiche , das unser blut unruhig machte , das ungewisse , bestürzende , kommende , die tausend gesichter der zukunft , die melodie aus träumen und büchern , das rauschen und die ahnung der frauen , es kann nicht sein , daß es untergegangen ist in trommelfeuer , verzweiflung und mannschaftsbordells . ]
#2477 | T: 49 | I: 6 | [ « frage ich » ich werde heute etwas aufstehen « , sagt sie und wendet sich zu meiner schwester , die immer auf einen sprung in die küche muß , damit ihr das essen nicht anbrennt : » mach auch das glas mit den eingemachten preiselbeeren auf , – das ißt du doch gern ? ]
#181 | T: 48 | I: 7 | [ wir wurden darum keine meuterer , keine deserteure , keine feiglinge – alle diese ausdrücke waren ihnen ja so leicht zur hand – , wir liebten unsere heimat genauso wie sie , und wir gingen bei jedem angriff mutig vor ; – aber wir unterschieden jetzt , wir hatten mit einem male sehen gelernt . ]
#131 | T: 48 | I: 8 | [ die zarten rispen der gräser wiegen sich , kohlweißlinge taumeln heran , sie schweben im weichen , warmen wind des spätsommers , wir lesen briefe und zeitungen und rauchen , wir setzen die mützen ab und legen sie neben uns , der wind spielt mit unseren haaren , er spielt mit unseren worten und gedanken . ]
#1064 | T: 48 | I: 9 | [ – die hand schüttelt mich , ich wende den kopf , in sekundenkurzem licht starre ich in das gesicht katczinskys , er hat den mund weit offen und brüllt , ich höre nichts , er rüttelt mich , nähert sich ; in einem moment abschwellen erreicht mich seine stimme : » gas – gaaas – gaaas ! ]
#1376 | T: 47 | I: 4 | [ aber niemand hat uns in der schule beigebracht , wie man bei regen und sturm eine zigarette anzündet , wie man ein feuer aus nassem holz machen kann – oder daß man ein bajonett am besten in den bauch stößt , weil es da nicht festklemmt wie bei den rippen . ]
#4274 | T: 47 | I: 6 | [ lewandowski kann nur auf der seite liegen , einer packt ihm deshalb noch ein paar kissen in den rücken , albert kriegt das kind zu halten , dann drehen wir uns ein bißchen um , die schwarze mantille verschwindet unter der bettdecke , und wir kloppen laut und mit allerhand redensarten skat . ]
#4333 | T: 47 | I: 6 | [ wir unterscheiden uns äußerlich in der lebensform kaum von buschnegern ; aber während diese stets so sein können , weil sie eben so sind und sich durch anspannung ihrer geisteskräfte höchstens fortentwickeln , ist es bei uns umgekehrt : unsere inneren kräfte sind nicht auf weiter - , sondern auf zurückentwicklung angespannt . ]
#461 | T: 47 | I: 7 | [ dies ist der fassungsloseste und schwerste abschied , den ich je gesehen habe , obwohl es bei tiedjen auch schlimm war , der nach seiner mutter brüllte , ein bärenstarker kerl , und der den arzt mit aufgerissenen augen angstvoll mit einem seiten - gewehr von seinem bett fernhielt , bis er zusammenklappte . ]
#203 | T: 47 | I: 8 | [ dort liegt unser kamerad kemmerich , der mit uns vor kurzem noch pferdefleisch gebraten und im trichter gehockt hat ; – er ist es noch , und er ist es doch nicht mehr , verwaschen , unbestimmt ist sein bild geworden , wie eine fotografische platte , auf der zwei aufnahmen gemacht worden sind . ]
#681 | T: 46 | I: 7 | [ und mach du das mal einem schlosser oder knecht oder arbeiter klar , erkläre das mal einem muskoten , und das sind doch die meisten hier ; der sieht nur , daß er geschunden wird und ins feld kommt , und er weiß ganz genau , was notwendig ist und was nicht . ]
#1973 | T: 46 | I: 8 | [ aber es wäre das gleiche , wie wenn wir nachdenklich werden vor der fotografie eines toten kameraden ; es sind seine züge , es ist sein gesicht , und die tage , die wir mit ihm zusammen waren , gewinnen ein trügerisches leben in unserer erinnerung ; aber er ist es nicht selbst . ]
#3344 | T: 46 | I: 9 | [ ich werde sofort losstechen , wenn jemand hereinspringt , hämmert es in meiner stirn , sofort die kehle durchstoßen , damit er nicht schreien kann , es geht nicht anders , er wird ebenso erschrocken sein wie ich , und schon vor angst werden wir übereinander herfallen , da muß ich der erste sein . ]
#2183 | T: 46 | I: 10 | [ könnten wir sie retten , ja dann sollte man mal sehen , es wäre egal , ob wir selbst draufgingen , so würden wir loslegen ; denn wir haben einen verfluchten muck , wenn wir wollen ; furcht kennen wir nicht viel – todesangst wohl , doch das ist etwas anderes , das ist körperlich . ]
#2091 | T: 45 | I: 6 | [ in einem trichter haben sie die masken zu früh losgemacht ; sie wußten nicht , daß sich das gas auf dem grunde am längsten hält ; als sie andere ohne maske oben sahen , rissen sie sie auch ab und schluckten noch genug , um sich die lungen zu verbrennen . ]
#1827 | T: 45 | I: 7 | [ ich stürze hinter dem flüchtenden her und überlege , ob ich ihm in die beine schießen soll ; – da pfeift es heran , ich werfe mich hin , und als ich aufstehe , ist die grabenwand mit heißen splittern , fleischfetzen und der erste scheint wirklich verrückt geworden zu sein . ]
#2423 | T: 45 | I: 7 | [ das feld dreht sich mit ihnen langsam vorbei ; der zug umgeht sie , die zwischenräume verringern sich , sie werden ein block , und einen augenblick sehe ich nur eine einzige ; dann und sie sind noch lange allein am himmel , bis sie von den ersten häusern verdeckt werden . ]
#1225 | T: 45 | I: 8 | [ « » meine fresse noch mal « , sagt haie , und sein gesicht taut auf , » dann würde ich mir so einen strammen feger schnappen , so einen richtigen küchendragoner , weißt du , mit ordentlich was dran zum festhalten , und sofort nichts wie ‘ rin in die betten ! ]
#2000 | T: 45 | I: 8 | [ er wird einen bösen schuß haben , eine dieser schlimmen verletzungen , die nicht so stark sind , daß sie den körper rasch derart schwächen , daß man halb betäubt verdämmert , und auch nicht so leicht , daß man die schmerzen mit der aussicht ertragen kann , wieder heil zu werden . ]
#2081 | T: 44 | I: 6 | [ er wird aufgerieben , weil er kaum ein schrapnell von einer granate unterscheiden kann , die leute werden weg - gemäht , weil sie angstvoll auf das heulen der ungefährlichen großen , weit hinten einhauenden kohlenkästen lauschen und das pfeifende , leise surren der flach zerspritzenden kleinen biester überhören . ]
#1408 | T: 44 | I: 8 | [ « » wenn ich darüber nachdenke , albert « , sage ich nach einer weile und wälze mich auf den rücken , » so möchte ich , wenn ich das wort friede höre , und es wäre wirklich so , irgend etwas unausdenkbares tun , so steigt es mir zu kopf . ]
#2184 | T: 44 | I: 8 | [ aber unsere kameraden sind tot , wir können ihnen nicht helfen , sie haben ruhe – wer weiß , was uns noch bevorsteht ; wir wollen uns hinhauen und schlafen oder fressen , soviel wir in den magen kriegen , und saufen und rauchen , damit die stunden nicht öde sind . ]
#2966 | T: 44 | I: 10 | [ ihre rücken , ihre nacken sind gekrümmt , die knie geknickt , der kopf blickt schief von unten herauf , wenn sie die hand ausstrecken und mit den wenigen worten , die sie kennen , betteln , – betteln mit diesen weichen , leisen bässen , die wie warme öfen und heimatstuben sind . ]
#4271 | T: 44 | I: 10 | [ der teufel soll alle vorurteile holen , die sind für andere zeiten gemacht , hier liegt der tischler johann lewandowski , ein zum krüppel geschossener soldat , und da ist seine frau , wer weiß , wann er sie wiedersieht , er will sie haben , und er soll sie haben , fertig . ]
#1699 | T: 43 | I: 6 | [ der geschärfte spaten ist eine leichtere und vielseitigere waffe , man kann ihn nicht nur unter das kinn stoßen , sondern vor allem damit schlagen , das hat größere wucht ; besonders wenn man schräg zwischen schulter und hals trifft , spaltet man leicht bis zur brust durch . ]
#2128 | T: 43 | I: 6 | [ « wir machen ihre ohren scharf auf das heimtückische surren der kleinen dinger , die man kaum vernimmt , sie sollen sie aus dem krach herauskennen wie mückensummen ; – wir bringen ihnen bei , daß sie gefährlicher sind als die großen , die man lange vorher hört . ]
#4440 | T: 43 | I: 6 | [ – » und da « , kat hebt die stimme , » sagt der mann zu ihm : › ein holzbein habe ich schon ; aber wenn ich jetzt hinausgehe und wenn man mir den kopf abschießt , dann lasse ich mir einen holzkopf machen und werde stabsarzt ! ]
#1587 | T: 43 | I: 7 | [ ein kleiner soldat und eine gute stimme , und wenn man ihn streicheln würde , könnte er es vielleicht nicht mehr verstehen , der soldat mit den großen stiefeln und dem zugeschütteten herzen , der marschiert , weil er stiefel trägt , und alles vergessen hat außer dem marschieren . ]
#1619 | T: 43 | I: 7 | [ da ist der hohe himmel wieder mit den sternen und der beginnenden dämmerung , und ich gehe darunter hin , ein soldat mit großen stiefeln und vollem magen , ein kleiner soldat in der frühe – aber neben mir , gebeugt und eckig , geht kat , mein kamerad . ]
#1643 | T: 43 | I: 7 | [ zwei stunden nachdem wir in den unterständen stecken , schießt uns die eigene wenn es noch zielfehler wären , würde keiner was sagen , aber es liegt daran , daß die rohre zu ausgeleiert sind ; sie streuen bis in unsern abschnitt , so unsicher werden die schüsse oft . ]
#3675 | T: 43 | I: 8 | [ fast bin ich angelangt , da pfeift es anschwellend , ich türme wie ein hirsch , fege um die betonwand , spritzer klatschen gegen die mauer , ich falle die kellertreppe hinunter , meine ellenbogen sind zerschlagen , aber ich habe keinen einzigen puffer verloren und die platte nicht umgekippt . ]
#2119 | T: 43 | I: 9 | [ unsere gesichter sind verkrustet , unser denken ist verwüstet , wir sind todmüde ; – wenn der angriff kommt , müssen manche mit den fäusten geschlagen werden , damit sie erwachen und mitgehen ; – die augen sind entzündet , die hände zerrissen , die vergehen wochen – monate – jahre ? ]
#900 | T: 42 | I: 6 | [ ich sehe die sterne , ich sehe die raketen und habe einen augenblick den eindruck , auf es morgen oder abend ist , ich liege in der bleichen wiege der dämmerung und warte auf weiche worte , die kommen müssen , weich und geborgen – weine ich ? ]
#2086 | T: 42 | I: 7 | [ sie tragen ihre grauen röcke und hosen und stiefel , aber den meisten ist die uniform zu weit , sie schlottert um die glieder , die schultern sind zu schmal , die körper sind zu gering , es gab keine uniformen , die für dieses kindermaß eingerichtet waren . ]
#3368 | T: 42 | I: 7 | [ ich möchte ihm den mund zuhalten , erde hineinstopfen , noch einmal zustechen , er soll still sein , er verrät mich ; doch ich bin schon so weit zu mir gekommen und auch so schwach plötzlich , daß ich nicht mehr die hand gegen ihn heben kann . ]
#3369 | T: 42 | I: 7 | [ so krieche ich in die entfernteste ecke und bleibe dort , die augen starr auf ihn gerichtet , das messer umklammert , bereit , wenn er sich rührt , wieder auf ihn loszugehen – aber er wird nichts mehr tun , das höre ich schon an seinem röcheln . ]
#2427 | T: 42 | I: 9 | [ ich spreche den namen der straße , die wir überqueren , vor mich hin , bremer straße – bremer straße – radfahrer , wagen , menschen sind da unten ; es ist eine graue straße und eine graue unterführung ; – sie ergreift mich , als wäre sie meine mutter . ]
#4246 | T: 42 | I: 9 | [ er hatte gehofft , die erlaubnis zum ausgehen zu erhalten , wenn seine alte kommt , denn es ist doch klar : sehen ist ganz schön , aber wenn man seine frau nach so langer zeit wiederhat , will man , wenn es eben geht , doch noch was anderes . ]
#968 | T: 42 | I: 11 | [ man weiß nicht mehr , woher es kommt in dieser jetzt so stillen , silbernen landschaft , es ist unsichtbar , geisterhaft , überall , zwischen himmel und erde , es schwillt unermeßlich an – detering wird wütend und brüllt : » erschießt sie , erschießt sie doch , verflucht noch mal ! ]
#2687 | T: 41 | I: 4 | [ ich sehe aus dem fenster : – hinter dem besonnten straßenbild taucht verwaschen und leicht ein hügelzug auf , verwandelt sich zu einem hellen tag im herbst , wo ich am feuer sitze und mit kat und albert gebratene kartoffeln aus der schale esse . ]
#2079 | T: 41 | I: 7 | [ der stellungskampf von heute erfordert kenntnisse und erfahrungen , man muß verständnis für das gelände haben , man muß die geschosse , ihre geräusche und wirkungen im ohr haben , man muß vorausbestimmen können , wo sie einbauen , wie sie streuen und wie man sich schützt . ]
#3011 | T: 41 | I: 8 | [ mein herz klopft : ist hier das ziel , das große , das einmalige , an das ich im graben gedacht habe , das ich suchte als daseinsmöglichkeit nach dieser katastrophe aller menschlichkeit , ist es eine aufgabe für das leben nachher , würdig der jahre des grauens ? ]
#1580 | T: 40 | I: 3 | [ was weiß er von mir – was weiß ich von ihm , früher wäre keiner unserer gedanken ähnlich gewesen – jetzt sitzen wir vor einer gans und fühlen unser dasein und sind uns so nahe , daß wir nicht darüber sprechen mögen . ]
#2630 | T: 40 | I: 4 | [ sie tun ihre pflicht , sie setzen ihr leben ein , das ist höchster ehren wert – jeder von euch müßte das eiserne kreuz haben – , aber vor allem muß die gegnerische front in flandern durchbrochen und dann von oben aufgerollt werden . ]
#4242 | T: 40 | I: 4 | [ ständig läuft er mit dem brief durchs zimmer , jeder hat ihn schon ein dutzendmal gelesen , die poststempel sind wer weiß wie oft schon geprüft , die schrift ist vor fettflecken und fingerspuren kaum noch zu fieber und muß wieder ins bett . ]
#1167 | T: 40 | I: 5 | [ er rinnt auf unsere köpfe und auf die köpfe der toten vorn , auf den körper des kleinen rekruten mit der wunde , die viel zu groß für seine hüfte ist , er rinnt auf das grab kemmerichs , er rinnt auf unsere herzen . ]
#2437 | T: 40 | I: 5 | [ ich gehe über die brücke , ich schaue rechts und links ; das in hellem bogen herab ; – im turmgebäude stehen die plätterinnen wie damals mit bloßen armen vor der weißen wäsche , und die hitze der bügeleisen strömt aus den offenen fenstern . ]
#1894 | T: 40 | I: 7 | [ aber wir werden wieder mit vorwärts gezogen , willenlos und doch wahnsinnig wild und wütend , wir wollen töten , denn das dort sind unsere todfeinde jetzt , ihre gewehre und granaten sind gegen uns gerichtet , vernichten wir sie nicht , dann vernichten sie uns ! ]
#3031 | T: 40 | I: 7 | [ die stimmen hören auf , und die geige bleibt – sie ist dünn in der nacht , als friere sie ; man muß dicht danebenstehen , es wäre in einem raum wohl besser ; – hier draußen wird man traurig , wenn sie so allein umherirrt . ]
#1913 | T: 40 | I: 8 | [ schräg über die ecke zischt der nächste wurf und schafft freie bahn , im vorbeilaufen fliegen geballte ladungen in die unterstände , die erde ruckt , fleischfetzen , über weiche körper , ich falle in einen zerrissenen bauch , auf dem ein neues , sauberes offizierskäppi liegt . ]
#2422 | T: 40 | I: 8 | [ aber nun fließt das goldrote licht verschwimmend über die welt , der zug rattert durch eine kurve und noch eine – und unwirklich , verweht , dunkel stehen die pappeln darin , weit weg , hintereinander in langer reihe , gebildet aus schatten , licht und sehnsucht . ]
#2941 | T: 39 | I: 3 | [ und dieser schatten läuft wie ein gespenst zwischen den nun fahlen stämmen entlang , weiter über die heide zum horizont , – inzwischen stehen die birken schon wie festliche fahnen mit weißen stangen vor dem rotgoldenen geloder ihres sich färbenden laubes . ]
#3299 | T: 39 | I: 3 | [ ich bin nicht mehr ein zitterndes stück dasein allein im dunkel – ich gehöre zu ihnen und sie zu mir , wir haben alle die gleiche angst und das gleiche leben , wir sind verbunden auf eine einfache und schwere art . ]
#163 | T: 39 | I: 4 | [ am vernünftigsten waren eigentlich die armen und einfachen leute ; sie hielten den krieg gleich für ein unglück , während die bessergestellten vor freude nicht aus noch ein wußten , obschon gerade sie sich über die folgen viel eher hätten klarwerden können . ]
#329 | T: 39 | I: 5 | [ – ich habe mich zu einem perfekten kletterer auf die spinde entwickelt ; – ich suchte allmählich auch im kniebeugen meinen meister ; – wir haben gezittert , wenn wir nur seine stimme hörten , aber kleingekriegt hat uns dieses wildgewordene postpferd nicht . ]
#1134 | T: 39 | I: 6 | [ « man kann nicht erkennen , ob er verstanden hat ; er wimmert wie ein kind hinter uns her : » nicht weggehen –« kat sieht sich um und flüstert : » sollte man da nicht einfach einen revolver nehmen , damit es aufhört ? ]
#3407 | T: 39 | I: 10 | [ der körper ist still , völlig ruhig , ohne laut jetzt , das röcheln ist verstummt , aber die augen schreien , brüllen , in ihnen ist alles leben versammelt zu einer unfaßbaren anstrengung , zu entfliehen , zu einem schrecklichen grausen vor dem tode , vor mir . ]
#2348 | T: 38 | I: 4 | [ – die worte dieser fremden sprache , von der ich kaum etwas begreife , sie schläfern mich ein zu einer stille , in der das zimmer braun und halb beglänzt verschwimmt und nur das antlitz über mir lebt und klar ist . ]
#5 | T: 38 | I: 5 | [ so ein fall ist schon lange nicht mehr dagewesen : der küchen - bulle mit seinem roten tomatenkopf bietet das essen direkt an ; jedem , der vorbeikommt , winkt er mit seinem löffel zu und füllt ihm einen kräftigen schlag ein . ]
#1941 | T: 38 | I: 5 | [ die leuchtschirme gehen hoch – und ich sehe ein bild , einen sommerabend , wo ich im kreuzgang des domes bin und auf hohe rosenbüsche schaue , die in der mitte des kleinen kreuzgartens blühen , in dem die domherren begraben werden . ]
#1945 | T: 38 | I: 5 | [ zwischen den beglänzten kleinen säulen der umlaufenden kreuzgänge ist das kühle dunkel , das nur kirchen haben , und ich stehe dort und denke daran , daß ich mit zwanzig jahren die verwirrenden dinge kennen werde , die von den frauen kommen . ]
#216 | T: 38 | I: 6 | [ ich sehe das bild vor mir : sie krümmen sich zu korkenziehern und wachsen und wachsen , und mit ihnen die haare auf dem zerfallenden schädel , wie gras auf gutem boden , genau wie gras , wie ist das nur möglich - ? ]
#1917 | T: 38 | I: 6 | [ kaum wissen wir es , als wir in größter eile noch in die nächsten unterstände stürzen , um von konserven an uns zu reißen , was wir gerade sehen , vor allem die büchsen mit corned beef und butter , ehe wir türmen . ]
#2109 | T: 38 | I: 8 | [ ich habe ihn am hals , schüttele ihn wie einen sack , daß der kopf hin und her fliegt , und schreie ihm ins gesicht : » du lump , willst du ‘ raus – du hund , du schinder , du willst dich drücken ? ]
#2110 | T: 37 | I: 2 | [ « er verglast , ich schleudere seinen kopf gegen die wand – » du vieh « – ich trete ihm in die rippen – » du schwein « – ich stoße ihn vorwärts mit dem kopf voran hinaus . ]
#949 | T: 37 | I: 3 | [ dazu hatte ich ihm eigentlich den helm nicht gerade dorthingepackt – aber ich tröste ihn doch : » das ist keine schande , es haben schon ganz andere leute als du nach ihrem ersten feuerüberfall die hosen voll gehabt . ]
#2760 | T: 37 | I: 3 | [ und vor so was hat man früher eine heidenangst gehabt , wenn es auf dem katheder thronte und einen mit dem bleistift aufspießte bei den unregelmäßigen französischen verben , mit denen man nachher in frankreich doch nichts anfangen konnte . ]
#684 | T: 37 | I: 6 | [ « jeder gibt es zu , denn jeder weiß , daß nur im schützengraben der drill aufhört , daß er aber wenige kilometer hinter der front schon wieder beginnt , und sei es mit dem größten unsinn , mit grüßen und parademarsch . ]
#2190 | T: 37 | I: 6 | [ die kiste wird ohnehin nicht mehr allzulange halten , der jetzt , solange wir im kriege sind , versackt in uns wie ein stein , wird nach dem kriege wieder aufwachen , und dann beginnt erst die auseinandersetzung auf leben und tod . ]
#3919 | T: 37 | I: 6 | [ unter uns draußen ist das mit einem einzigen wort gesagt , aber hier , einer solchen dame gegenüber – – mit einem male jedoch fällt ihm die schulzeit ein , und er vollendet fließend : » er möchte mal hinaus , schwester . ]
#3958 | T: 37 | I: 6 | [ als die schwester zurückkommt , puste ich mich auf , atme leicht stoßweise , glotze sie mit etwas stieren augen an , bewege mich unruhig und flüstere : » ich kann es nicht mehr aushalten –« sie notiert mich auf einem zettel . ]
#2343 | T: 37 | I: 8 | [ unsere stiefel haben wir vor der tür gelassen , man hat uns pantoffeln dafür gegeben , und nun ist nichts mehr da , was mir die sicherheit und frechheit des soldaten zurückruft : kein gewehr , kein koppel , kein waffenrock , keine mütze . ]
#1976 | T: 36 | I: 4 | [ vielleicht war es nur das vorrecht unserer jugend – wir sahen noch keine bezirke , und nirgendwo gaben wir ein ende zu ; wir hatten die erwartung des blutes , die uns eins machte mit dem verlauf unserer tage . ]
#3469 | T: 36 | I: 4 | [ doch so komme ich nicht weiter ; denn das ist das schicksal von uns allen ; hätte kemmerich sein bein zehn zentimeter weiter rechts gehalten , hätte haie sich fünf zentimeter weiter vorgebeugt – * das schweigen dehnt sich . ]
#2412 | T: 36 | I: 6 | [ an den abendlichen fenstern gleitet sie vorüber , mit dörfern , in denen strohdächer wie mützen tief über gekalkte fachwerkhäuser gezogen sind , mit kornfeldern , die wie perlmutter im schrägen licht schimmern , mit obstgärten und scheunen und alten linden . ]
#3155 | T: 36 | I: 6 | [ » verrückt und drei sind sieben « , ergänzt kat , » du hast läuse im schädel , tjaden , geh du nur selbst rasch los zur latrine , damit du einen klaren kopp kriegst und nicht wie ein wickelkind redest . ]
#3347 | T: 36 | I: 6 | [ das macht mich irrsinnig wild , es fehlt mir noch , daß mich die eigenen geschosse treffen ; ich fluche und knirsche in den dreck hinein ; es ist ein wütender ausbruch , zuletzt kann ich nur noch stöhnen und bitten . ]
#3001 | T: 36 | I: 7 | [ ihr leben ist namenlos und ohne schuld ; – wüßte ich mehr von ihnen , wie sie heißen , wie sie leben , was sie erwarten , was sie bedrückt , so hätte meine erschütterung ein ziel und könnte zu mitleid werden . ]
#4435 | T: 36 | I: 8 | [ « kat erzählt eine der geschichten , die die ganze front von den vogesen bis flandern entlanglaufen , – von dem stabsarzt , der namen vorliest auf der musterung und , wenn der mann vortritt , ohne aufzusehen , sagt : » k . ]
#817 | T: 36 | I: 9 | [ im augenblick , wo die ersten granaten pfeifen , wo die luft unter den abschüssen zerreißt , ist plötzlich in unsern adern , unsern händen , unsern augen ein geducktes warten , ein lauern , ein stärkeres wachsein , eine sonderbare geschmeidigkeit der sinne . ]
#830 | T: 35 | I: 2 | [ der irre sturm fast zerfetzten daseins floß im rückstrom von dir durch unsre hände , so daß wir die geretteten in dich gruben und im stummen angstglück der überstandenen minute mit unseren lippen in dich hineinbissen ! ]
#2332 | T: 35 | I: 3 | [ vielleicht mir über das haar und sagt , was alle französischen frauen immer sagen : » la guerre – grand malheur – pauvres garçons –« ich halte ihren arm fest und lege meinen mund in ihre handfläche . ]
#21 | T: 35 | I: 5 | [ wir waren nachts eingerückt und hatten uns gleich hingehauen , um erst einmal anständig zu schlafen ; denn katczinsky hat recht : es wäre alles nicht so schlimm mit dem krieg , wenn man nur mehr schlaf haben würde . ]
#730 | T: 35 | I: 5 | [ wir faßten das bettuch , machten einen leisen satz , stülpten es ihm von hinten über den kopf , rissen es nach unten , so daß er wie in einem weißen sack dastand und die arme nicht heben konnte . ]
#1965 | T: 35 | I: 5 | [ sie stiegen auf bei den soldatenliedern , die wir sangen , wenn wir zwischen morgenrot und schwarzen waldsilhouetten zum exerzieren nach der heide marschierten , sie waren eine heftige erinnerung , die in uns war und aus uns kam . ]
#2207 | T: 35 | I: 5 | [ » sieh dir nur diese leichten schuhe an , darin könnte sie keinen kilometer marschieren « , sage ich und komme mir gleich albern vor , denn es ist blödsinnig , bei einem solchen bild an marschieren zu denken . ]
#2233 | T: 35 | I: 5 | [ wer nicht schweinigelt , ist kein soldat ; nur liegt es uns im moment nicht ganz , deshalb schlagen wir uns seitwärts und marschieren der entlausungs - anstalt zu mit einem gefühl , als sei sie ein feines herrenmodengeschäft . ]
#853 | T: 35 | I: 6 | [ die kolonne marschiert , geradeaus , die gestalten schließen sich zu einem keil , man erkennt die einzelnen nicht mehr , nur ein dunkler keil schiebt sich nach vorn , sonderbar ergänzt aus den im nebelteich heranschwimmenden köpfen und gewehren . ]
#1740 | T: 35 | I: 6 | [ einer legt sich schweigend in die ecke und ißt , der andere , ein ersatzreservist , schluchzt ; er ist zweimal über die brustwehr geflogen durch den luftdruck der explosion , ohne sich etwas anderes zu holen als einen nervenschock . ]
#1898 | T: 35 | I: 6 | [ ein junger franzose bleibt zurück , er wird erreicht , hebt die hände , in einer hat er noch den revolver – man weiß nicht , will er schießen oder sich ergeben – , ein spatenschlag spaltet ihm das gesicht . ]
#2649 | T: 35 | I: 6 | [ kommen stets auf dasselbe zurück , wie schlecht es geht und wie gut es geht , der eine findet es so , der andere so , – immer sind sie auch rasch bei den dingen , die ihr dasein darstellen . ]
#2950 | T: 35 | I: 6 | [ die kost ist bei uns schon knapp und vor allem schlecht , es gibt mohrrübenstrünke , die noch schmutzig sind ; fleckige kartoffeln sind große leckerbissen , und das höchste ist dünne reissuppe , in der kleingeschnittene rindfleischsehnen schwimmen sollen . ]
#3458 | T: 35 | I: 6 | [ seine frau denkt sicher jetzt an ihn ; sie weiß nicht , was hätte ; – sie wird auch noch post von ihm bekommen – morgen , in einer woche – , vielleicht einen verirrten brief noch in einem monat . ]
#3876 | T: 35 | I: 6 | [ ich sehe sie an , sie sieht knusprig und jung aus , blank gewaschen und fein , wie alles hier , man begreift nicht daß es nicht nur für offiziere ist , und fühlt sich unheimlich und sogar irgendwie bedroht . ]
#4254 | T: 35 | I: 6 | [ am andern nachmittag erscheint seine frau , ein kleines , verhutzeltes ding mit ängstlichen und eiligen vogelaugen , in einer art von schwarzer mantille mit krausen und bändern , weiß der himmel , wo sie das stück mal geerbt hat . ]
#48 | T: 35 | I: 7 | [ sein spitzes mausegesicht fing ordentlich an zu schimmern , die augen wurden klein vor schlauheit , die backen zuckten , und er trat dichter heran : » menschenskind , dann hast du ja auch für hundertfünfzig mann brot empfangen , was ? ]
#2692 | T: 35 | I: 7 | [ ich bitte sie mit meinen augen : sprecht zu mir , – nehmt mich auf – nimm mich auf , du leben von früher , – du sorgloses , schönes – nimm mich wieder auf – ich warte , ich warte . ]
#4382 | T: 35 | I: 7 | [ es ist schwierig , sich zu ergeben , nebel und rauch schwanken über uns hin , niemand würde erkennen , daß wir kapitulieren wollen , vielleicht wollen wir es auch gar nicht , das weiß man selbst nicht in solchen momenten . ]
#115 | T: 34 | I: 2 | [ und man brauchte sich vielleicht auch nicht besonders darüber zu äußern , wenn sie nicht so eine wesentliche rolle bei uns spielten und gerade uns neu gewesen wären – den übrigen waren sie längst selbstverständlich . ]
#2350 | T: 34 | I: 4 | [ die dinge des raumes werden davon angerührt und verwandelt , sie werden besonders , und vor meiner hellen haut habe ich beinahe ehrfurcht , wenn der schein der lampe darauf liegt und die kühle braune hand darüberstreicht . ]
#460 | T: 34 | I: 5 | [ er spricht nicht von seiner mutter und seinen geschwistern , er sagt nichts , es liegt wohl schon hinter ihm ; – er ist jetzt allein mit seinem kleinen neunzehnjährigen leben und weint , weil es ihn verläßt . ]
#2029 | T: 34 | I: 5 | [ wenn der wind zu uns herüberweht , bringt er den blutdunst mit , der schwer und widerwärtig süßlich ist , diesen totenbrodem der trichter , der aus chloroform und verwesung gemischt scheint und uns übelkeiten und erbrechen verursacht . ]
#2942 | T: 34 | I: 5 | [ ich verliere mich oft an dieses spiel zartester lichter und durchsichtiger schatten , so sehr , daß ich fast die kommandos überhöre ; – wenn man allein ist , beginnt man die natur zu beobachten und zu lieben . ]
#3053 | T: 34 | I: 5 | [ meine mutter ist viel krank gewesen ; sie ist zwar nur ins krankenhaus gegangen , wenn sie gezwungen wurde , trotzdem hat es viel geld für uns gekostet , und das leben meines vaters ist eigentlich darüber hingegangen . ]
#3715 | T: 34 | I: 5 | [ » kropp , es juckt mich unter dem fuß , fangen sie doch mal die laus weg « , damit streckt ihm leer sein bein hin wie eine schauspielerin , und albert schleift ihn daran die treppen hinauf . ]
#3953 | T: 34 | I: 5 | [ es handelt sich nur darum , das quecksilber hochzutreiben , dann bleibt es in der dünnen röhre stehen und ich stecke das thermometer unter den arm , schräg nach unten , und knipse mit dem zeigefinger ständig dagegen . ]
#4051 | T: 34 | I: 5 | [ der eine wollte das bein so gelegt haben , der andere so , der dritte verlangte wasser , dem vierten sollte sie das kopfkissen aufschütteln ; – die dicke alte hatte böse gebrummt zuletzt und die türen geschlagen . ]
#862 | T: 34 | I: 6 | [ von vorn kommen meldungen durch : » achtung , links tiefer granattrichter « – » vorsicht , graben « – unsere augen sind angespannt , unsere füße und stöcke fühlen vor , ehe sie die last des körpers empfangen . ]
#2396 | T: 34 | I: 6 | [ leer hat schon recht : wäre ich an die front gegangen , dann hätte es wieder geheißen : » pauvre garçon « ; aber ein urlauber – davon wollen sie nicht viel wissen , das ist nicht so interessant . ]
#2647 | T: 34 | I: 6 | [ die einen fragen , die andern fragen nicht , und man sieht ihnen an , daß sie stolz darauf sind ; oft sagen sie es sogar noch mit dieser miene des verstehens , daß man darüber nicht reden könne . ]
#819 | T: 34 | I: 7 | [ oft ist es mir , als wäre es die erschütterte , vibrierende luft , die mit lautlosem schwingen auf uns überspringt ; oder als wäre es die front selbst , von der eine elektrizität ausstrahlt , die unbekannte nervenspitzen mobilisiert . ]
#1967 | T: 34 | I: 7 | [ sie steigt nicht mehr aus uns auf ; – wir sind tot , und sie steht fern am horizont , sie ist eine erscheinung , ein rätselhafter widerschein , der uns heimsucht , den wir fürchten und ohne hoffnung lieben . ]
#4502 | T: 34 | I: 8 | [ die gewehre verkrusten , die uniformen verkrusten , alles ist fließend und aufgelöst , eine triefende , feuchte , ölige masse erde , in der die gelben tümpel mit spiralig roten blutlachen stehen und tote , verwundete und überlebende langsam versinken . ]
#1912 | T: 33 | I: 3 | [ haie stößt einem riesigen franzosen seinen spaten in den hals und wirft die erste handgranate ; wir ducken uns einige sekunden hinter einer brustwehr , dann ist das gerade stück des grabens vor uns leer . ]
#2016 | T: 33 | I: 3 | [ zuerst hat er immer nur um hilfe geschrien – in der zweiten nacht muß er etwas fieber haben , er spricht mit seiner frau und seinen kindern , wir können oft den namen elise heraushören . ]
#4282 | T: 33 | I: 3 | [ mit großer handbewegung weist er auf uns – und die kleine , verhutzelte frau geht von einem zum andern und lacht uns an und verteilt die wurst , sie sieht jetzt direkt hübsch aus dabei . ]
#4486 | T: 33 | I: 3 | [ sommer 1918 – nie ist das leben vorne bitterer und grauenvoller als in den stunden des feuers , wenn die bleichen gesichter im schmutz liegen und die hände verkrampft sind zu einem einzigen : nicht ! ]
#4503 | T: 33 | I: 3 | [ der sturm peitscht über uns hin , der splitterhagel reißt aus dem wirren grau und gelb die spitzen kinderschreie der getroffenen , und in den nächten stöhnt das zerrissene leben sich mühsam dem schweigen zu . ]
#2493 | T: 33 | I: 4 | [ ich weiß bestimmt , daß das glas mit preiselbeeren das einzige ist seit monaten und daß sie es aufbewahrt hat für mich , ebenso wie die schon alt schmeckenden kekse , die sie mir jetzt gibt . ]
#3004 | T: 33 | I: 4 | [ an irgendeinem tisch wird ein schriftstück von einigen leuten unterzeichnet , die keiner von uns kennt , und jahrelang ist unser höchstes ziel das , worauf sonst die verachtung der welt und ihre höchste strafe ruht . ]
#4324 | T: 33 | I: 4 | [ das leben hier an der grenze des todes hat eine ungeheuer einfache linie , es beschränkt sich auf das notwendigste , alles andere liegt in dumpfem schlaf ; – das ist unsere primitivität und unsere rettung . ]
#653 | T: 33 | I: 5 | [ » der himmelstoß ist als briefträger sicher ein bescheidener mann « , sagte ich , nachdem sich alberts enttäuschung gelegt hat , » wie mag es nur kommen , daß er als unteroffizier ein solcher schinder ist ? ]
#1204 | T: 33 | I: 5 | [ er fordert von kropp seinen tribut an den linsen , erhält ihn , überlegt dann lange und meint : » besaufen könnte man sich ja , sonst aber auf die nächste eisenbahn – und ab nach muttern . ]
#2200 | T: 33 | I: 5 | [ es ist ein ganz herrliches mädchen , mit einer schmalen nase , mit roten lippen und langen beinen , unvorstellbar sauber und gepflegt , es badet gewiß zweimal am tage und hat nie dreck unter den nägeln . ]
#2995 | T: 33 | I: 5 | [ jetzt sind sie schon ganz stumpf und gleichgültig , die meisten onanieren nicht einmal mehr , so schwach sind sie , obschon es doch damit sonst oft so schlimm ist , daß sie es sogar barackenweise tun . ]
#2697 | T: 33 | I: 6 | [ ich kann nicht zurückfinden , ich bin ausgeschlossen ; so sehr ich auch bitte und mich anstrenge , nichts bewegt sich , teilnahmslos und traurig sitze ich wie ein verurteilter da , und die vergangenheit wendet sich ab . ]
#2761 | T: 33 | I: 6 | [ es ist noch kaum zwei jahre her ; – und jetzt steht hier der landsturmmann kamorek , jäh entzaubert , mit krummen knien und armen wie topfhenkel , mit schlechtem knopfputz und lächerlicher haltung , ein unmöglicher soldat . ]
#2766 | T: 33 | I: 6 | [ , so macht die schwarmlinie nur die wendung , der gruppenführer jedoch , der dadurch plötzlich zwanzig schritt hinter der linie ist , muß im galopp vorstürzen , um wieder seine zwanzig schritt vor die gruppe zu kommen . ]
#3532 | T: 33 | I: 6 | [ nur um jetzt nicht noch unglück zu haben , plappere ich mechanisch : » ich werde alles halten , was ich dir versprochen habe –« , aber ich weiß schon jetzt , daß ich es nicht tun werde . ]
#4012 | T: 33 | I: 6 | [ nun ist ein lazarettinspektor , genau wie ein proviantamtsinspektor , zwar jemand , der einen langen degen und achselstücke trägt , aber eigentlich ein beamter , und er wird darum nicht einmal von einem rekruten für voll genommen . ]
#3914 | T: 33 | I: 7 | [ wäre sie eine alte frau , so ginge es eher , ihr bescheid zu sagen , aber sie ist ja ganz jung , höchstens fünfundzwanzig jahre , es ist nichts zu machen , ich kann es ihr nicht sagen . ]
#4635 | T: 33 | I: 7 | [ als man ihn umdrehte , sah man , daß er sich nicht lange gequält haben konnte ; – sein gesicht hatte einen so gefaßten ausdruck , erich maria remarque , 1898 in osnabrück geboren , besuchte das katholische lehrerseminar . ]
#312 | T: 32 | I: 3 | [ nach drei wochen war es uns nicht mehr unfaßlich , daß ein betreßter briefträger mehr macht über uns besaß als früher unsere eltern , unsere erzieher und sämtliche kulturkreise von plato bis goethe zusammen . ]
#532 | T: 32 | I: 3 | [ « er gibt gönnerhaft dem jungen eine portion auf und sagt : » wenn du das nächstemal hier antrittst mit deinem kochgeschirr , hast du in der linken hand eine zigarre oder einen priem . ]
#3479 | T: 32 | I: 3 | [ warum sagt man uns nicht immer wieder , daß ihr ebenso arme hunde seid wie wir , daß eure mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und daß wir die und den gleichen schmerz - . ]
#313 | T: 32 | I: 4 | [ mit unseren jungen , wachen augen sahen wir , daß der klassische vaterlandsbegriff unserer lehrer sich hier vorläufig realisierte zu einem aufgeben der persönlichkeit , wie man es dem geringsten dienstboten nie zugemutet haben würde . ]
#470 | T: 32 | I: 5 | [ der mann sieht mich an und sagt : » eine operation nach der andern , seit morgens fünf uhr – doll , sage ich dir , heute allein wieder sechzehn abgänge – deiner ist der siebzehnte . ]
#1579 | T: 32 | I: 5 | [ wir sitzen an ihrem rande , gefährdet und geborgen , über unsere hände trieft fett , wir sind uns nahe mit unseren herzen , und die stunde ist lichter und schatten der empfindungen hin und her . ]
#3456 | T: 32 | I: 5 | [ der mund ist voll und weich unter dem schnurrbart , die nase ist ein wenig gebogen , die haut bräunlich , sie sieht jetzt nicht mehr so fahl aus wie vorhin , als er noch lebte . ]
#601 | T: 32 | I: 6 | [ wenn in einem jahr in einer gegend nur eine genau in dieser stunde , wie von einer erleuchtung getrieben , seine mütze aufsetzen , hinausgehen , geradewegs wie nach einem kompaß darauf zu , und es finden . ]
#2179 | T: 32 | I: 6 | [ genau wie wir zu tieren werden , wenn wir nach vorn gehen , weil es das einzige ist , was uns durchbringt , so werden wir zu oberflächlichen witzbolden und schlafmützen , wenn wir in ruhe sind . ]
#4468 | T: 32 | I: 6 | [ als er merkt , daß wir nicht treffen , weil wir bei dem scharfen feuer zu sehr auf deckung bedacht sein müssen , nimmt er ein gewehr , kriecht aus dem loch und zielt , liegend aufgestützt . ]
#284 | T: 32 | I: 7 | [ die älteren leute sind alle fest mit dem früheren verbunden , sie haben grund , sie haben frauen , kinder , berufe und interessen , die schon so stark sind , daß der krieg sie nicht zerreißen kann . ]
#468 | T: 32 | I: 7 | [ « er schnauzt : » wie soll ich davon etwas wissen , ich habe heute fünf beine amputiert « , schiebt mich weg , sagt dem lazarettgehilfen : » sehen sie nach « , und rennt zum operationssaal . ]
#4622 | T: 32 | I: 7 | [ wir sind überflüssig für uns selbst , wir werden wachsen , einige werden sich anpassen , andere sich fügen , und viele werden ratlos sein ; – die jahre werden zerrinnen , und schließlich werden wir zugrunde gehen . ]
#310 | T: 32 | I: 8 | [ zuerst erstaunt , dann erbittert und schließlich gleichgültig erkannten wir , daß nicht der geist ausschlaggebend zu sein schien , sondern die wichsbürste , nicht der gedanke , sondern das system , nicht die freiheit , sondern der drill . ]
#3413 | T: 32 | I: 9 | [ ich beuge mich vor , schüttelte den kopf und flüstere : » nein , nein , nein « , ich hebe eine hand , ich muß ihm zeigen , daß ich ihm helfen will , und streiche über seine stirn . ]
#1948 | T: 31 | I: 2 | [ der lauf ist feucht , ich lege meine hand fest darum und zerreibe die feuchtigkeit mit zwischen den wiesen hinter unserer stadt erhob sich an einem bach eine reihe von alten pappeln . ]
#162 | T: 31 | I: 4 | [ vielleicht dachten noch mehrere so wie er ; aber es konnte sich niemand gut ausschließen , denn mit dem wort » feige « waren hatten eben alle keine ahnung von dem , was kam . ]
#280 | T: 31 | I: 4 | [ manchen abend habe ich darüber verbracht , wir haben ja fast alle so etwas ähnliches gemacht ; aber es ist mir so unwirklich geworden , daß ich es mir nicht mehr richtig vorstellen kann . ]
#659 | T: 31 | I: 4 | [ sieh mal , wenn du einen hund zum kartoffelfressen abrichtest und du legst ihm dann nachher ein stück fleisch hin , so wird er trotzdem danach schnappen , weil das in seiner natur liegt . ]
#734 | T: 31 | I: 4 | [ er stellte sich genußreich in positur , hob den arm wie einen signalmast , die hand wie eine kohlenschaufel und knallte einen schlag auf den weißen sack , der einen ochsen hätte töten können . ]
#1700 | T: 31 | I: 4 | [ das seitengewehr bleibt beim stich oft stecken , man muß dann erst dem andern kräftig gegen den bauch treten , um es loszukriegen , und in der zwischenzeit hat man selbst leicht eins weg . ]
#2036 | T: 31 | I: 4 | [ besonders tjaden kann sich gar nicht fassen ; er hat den größten der ringe in der hand und steckt alle augenblicke sein bein hindurch , um zu zeigen , wieviel da noch frei ist . ]
#2622 | T: 31 | I: 4 | [ dann beginnt er zu erläutern , wo in frankreich der durchbruch einsetzen müsse , und wendet sich zwischendurch zu mir : » nun macht mal ein bißchen vorwärts da draußen mit eurem ewigen stellungskrieg . ]
#2969 | T: 31 | I: 4 | [ wenn sie einen nur nicht so ansehen wollten , – was für ein jammer in zwei so kleinen flecken sitzen kann , die man mit dem daumen schon zuhalten kann : in den augen . ]
#4223 | T: 31 | I: 4 | [ es muß alles gelogen und belanglos sein , wenn die kultur von jahrtausenden nicht einmal verhindern konnte , daß diese ströme von blut vergossen wurden , daß diese kerker der qualen zu hunderttausenden existieren . ]
#4320 | T: 31 | I: 4 | [ es ist darin enthalten , wenn tjaden bei einem gemeldeten feindlichen angriff in rasender hast seine erbsensuppe mit speck auslöffelt , weil er ja nicht weiß , ob er in einer stunde noch lebt . ]
#4450 | T: 31 | I: 4 | [ aber sie haben trotzdem nichts mit meuterei und miesmachen zu tun ; sie sind ehrlich und nennen die dinge beim namen ; denn es besteht sehr viel betrug , ungerechtigkeit und gemeinheit beim kommiß . ]
#287 | T: 31 | I: 5 | [ außer diesem gab es ja bei uns nicht viel anderes mehr ; etwas schwärmertum , einige liebhabereien und die schule ; weiter kantorek würde sagen , wir hätten gerade an der schwelle des daseins gestanden . ]
#617 | T: 31 | I: 5 | [ kat läßt sich nicht von seiner meinung abbringen , die er als altes frontschwein wieder in reimen von sich gibt : » gleiche löhnung , gleiches essen , war ’ der krieg schon längst vergessen . ]
#1534 | T: 31 | I: 5 | [ im dunkel sind diese weißen lappen scheußlich , meine arme haben flügel gekriegt , beinahe habe ich angst , daß ich mich zum himmel erhebe , als hätte ich ein paar fesselballons in den pfoten . ]
#2772 | T: 31 | I: 5 | [ kantorek kann von mittelstaedt nichts anderes verlangen , denn er hat ihm einmal eine versetzung vermurkst , und mittelstaedt wäre schön dumm , diese gute gelegenheit nicht auszunutzen , bevor er wieder ins feld kommt . ]
#4239 | T: 31 | I: 5 | [ seine frau hat ihm aus dem kleinen nest in polen , wo sie wohnt , geschrieben , daß sie so viel geld zusammen hat , um die fahrt zu bezahlen und ihn besuchen zu können . ]
#4401 | T: 31 | I: 5 | [ er ist tatsächlich verrückt , denn er muß durch die feuerwand ; – aber es ist dieser blitz , der irgendwo über uns allen lauert , der in ihn eingeschlagen ist und ihn besessen macht . ]
#2037 | T: 31 | I: 6 | [ » haie , mensch , die muß ja beine haben , beine « – seine gedanken klettern etwas höher – , » und einen hintern muß die dann ja haben , wie – wie ein elefant . ]
#2153 | T: 31 | I: 6 | [ « – und wartet und dann leise sagt : » in gruppen –« , und doch abbricht und nur vollenden kann : » zweite kompanie –« , mühselig : » zweite kompanie – ohne tritt marsch ! ]
#3298 | T: 31 | I: 6 | [ sie sind mehr als mein leben , diese stimmen , sie sind mehr als mütterlichkeit und angst , sie sind das stärkste und schützendste , was es überhaupt gibt : es sind die stimmen meiner kameraden . ]
#4249 | T: 31 | I: 6 | [ diejenigen von uns , die schon ausgehen können , haben ihm ein paar tadellose ecken in der stadt gesagt , anlagen und parks , wo er ungestört gewesen wäre , einer wußte sogar ein kleines zimmer . ]
#2178 | T: 31 | I: 7 | [ täten wir es , sie würden uns hinterher erschlagen ; denn soviel habe ich schon gemerkt : das grauen läßt sich ertragen , solange man sich einfach duckt ; aber es tötet , wenn man darüber nachdenkt . ]
#2500 | T: 31 | I: 7 | [ deshalb gehe ich jetzt , hole meinen tornister ans bett und käse , den kat mir besorgt hat , zwei kommißbrote , dreiviertel pfund butter , zwei büchsen leberwurst , ein pfund schmalz und ein säckchen reis . ]
#19 | T: 30 | I: 2 | [ es war ziemlich ruhig in unserm abschnitt , und der furier hatte deshalb für den tag unserer rückkehr das normale quantum lebensmittel erhalten und für die hundertfünfzig mann starke kompanie vorgesorgt . ]
#588 | T: 30 | I: 2 | [ « 40 dann holt er eine bratpfanne unter seinem rock hervor und zieht eine handvoll salz und sogar eine scheibe fett aus der tasche ; – er hat an alles gedacht . ]
#3457 | T: 30 | I: 2 | [ einen augenblick scheint das gesicht sogar beinahe gesund zu sein – dann verfällt es rasch zu einem der fremden totenantlitze , die ich oft gesehen habe und die sich alle gleichen . ]
#857 | T: 30 | I: 3 | [ die geschütze und wagen gleiten vor dem verschwimmenden hintergrund der mondlandschaft vorüber , die reiter mit ihren stahlhelmen sehen aus wie ritter einer vergangenen zeit , es ist irgendwie schön und ergreifend . ]
#995 | T: 30 | I: 3 | [ das letzte stemmt sich auf die vorderbeine und dreht sich im kreise wie ein karussell , sitzend dreht es sich auf den hochgestemmten vorderbeinen im kreise , wahrscheinlich ist der rücken zerschmettert . ]
#2980 | T: 30 | I: 3 | [ sie halten dem russen das stück brot oder wurst so lange dicht unter die nase , bis er vor gier blaß wird und die augen verdreht , dann ist ihm alles egal . ]
#3266 | T: 30 | I: 3 | [ sonderbarerweise sind sie oft ebenso unvernünftig ; – sowohl kat als auch kropp haben einmal auf patrouille eine schwarze gegenpatrouille erschossen , weil die leute in ihrer gier nach zigaretten unterwegs rauchten . ]
#3271 | T: 30 | I: 3 | [ ich bin hier allein und fast hilflos im dunkeln – vielleicht beobachten mich längst aus einem trichter hervor zwei andere augen , und eine handgranate liegt wurffertig bereit , mich zu zerreißen . ]
#1100 | T: 30 | I: 4 | [ aber jetzt erhebt sich wenige meter weiter jemand , ich putze die fenster , sie beschlagen mir vor aufregung sofort wieder , ich starre hinüber – der mann dort trägt keine gasmaske mehr . ]
#1943 | T: 30 | I: 4 | [ niemand ist da ; – eine große stille hält dieses blühende viereck umfangen , die sonne liegt warm auf den dicken grauen steinen , ich lege meine hand darauf und fühle die wärme . ]
#2676 | T: 30 | I: 4 | [ meine hände liegen auf der sofalehne ; jetzt mache ich es mir bequem und ziehe auch die beine hoch , so sitze ich gemütlich in der ecke , in den armen des sofas . ]
#3442 | T: 30 | I: 4 | [ kat und kropp und müller haben auch schon gesehen , wenn sie jemand getroffen haben , vielen geht es so , im nahkampf ja oft – aber jeder atemzug legt mein herz bloß . ]
#4190 | T: 30 | I: 4 | [ er tastet nach der gabel , faßt sie und stößt sie mit aller kraft gegen sein herz , dann ergreift er einen schuh und schlägt auf den stiel , so fest er kann . ]
#4336 | T: 30 | I: 4 | [ dann wird das gedämpfte brausen der schlacht zu einem ring , der uns einschließt , wir kriechen tröstlich fühlen wir nun den schlafatem der kameraden , und so warten wir auf den morgen . ]
#4625 | T: 30 | I: 4 | [ die bäume hier leuchten bunt und golden , die beeren der ebereschen stehen rot im laub , landstraßen laufen weiß auf den horizont zu , und die kantinen summen wie bienenstöcke von friedensgerüchten . ]
#180 | T: 30 | I: 5 | [ während sie noch schrieben und redeten , sahen wir lazarette und sterbende ; – während sie den dienst am staate als das größte bezeichneten , wußten wir bereits , daß die todesangst stärker ist . ]
#661 | T: 30 | I: 5 | [ das kommt ganz von selber , denn der mensch ist an und für sich zunächst einmal ein biest , und dann erst ist vielleicht noch , wie bei einer schmalzstulle , etwas anständigkeit draufgeschmiert . ]
#1670 | T: 30 | I: 5 | [ die stücke brot , die von den tieren benagt sind , schneiden wir sorgfältig aus ; wegwerfen können wir das brot ja auf keinen fall , weil wir morgen sonst nichts zu essen haben . ]
#1964 | T: 30 | I: 5 | [ auf den kasernenhöfen riefen sie ein rebellisches , wildes begehren hervor , da waren sie noch mit uns verbunden , wir gehörten zu ihnen und sie zu uns , wenn wir auch getrennt waren . ]
#3027 | T: 30 | I: 5 | [ er steht und spielt , oft hat er den verlorenen ausdruck , den geiger haben , wenn sie die augen schließen , dann wieder bewegt er das instrument im rhythmus und lächelt mich an . ]
#3058 | T: 30 | I: 5 | [ sie wagen nicht nach dem preise zu fragen und sorgen sich eher furchtbar darüber ; aber die andern , die es nicht nötig haben , die finden es selbstverständlich , vorher den preis festzulegen . ]
#2177 | T: 30 | I: 6 | [ solange wir hier im felde sein müssen , sinken die fronttage , wenn sie vorbei sind , wie steine in uns hinunter , weil sie zu schwer sind , um sofort darüber nachdenken zu können . ]
#2445 | T: 30 | I: 7 | [ es ist die küchentür , die geöffnet wurde , sie backen dort gerade kartoffelpuffer , das haus riecht danach , heute ist ja auch sonnabend , und es wird meine schwester sein , die sich herunterbeugt . ]
#2823 | T: 30 | I: 7 | [ « , die mich mit tränen überströmt und ruft : » weshalb seid ihr überhaupt da , kinder , wie ihr –« , die in einen stuhl sinkt und weint : » hast du ihn gesehen ? ]
#4430 | T: 30 | I: 7 | [ ist man nicht amputiert , dann fällt man über kurz oder lang einem dieser stabsärzte in die hände , die , das kriegsverdienstkreuz im knopfloch , einem sagen : » wie , das bißchen verkürzte bein ? ]
#351 | T: 29 | I: 3 | [ aber vor allem wollte jeder seinen guten posten hier in der heimat so lange behalten wie möglich , und das konnte er nur , wenn er stramm mit den rekruten war . ]
#3217 | T: 29 | I: 3 | [ und seine meinung ist tatsächlich typisch hier , man begegnet ihr immer wieder und kann auch nichts rechtes darauf entgegnen , weil mit ihr gleichzeitig das verständnis für andere zusammenhänge aufhört . ]
#4353 | T: 29 | I: 3 | [ « » ich werde doch wohl noch kirschzweige holen dürfen « , antwortet er verstockt – und nach einer weile : » zu hause habe ich einen großen obstgarten mit kirschen . ]
#202 | T: 29 | I: 4 | [ unter der haut pulsiert kein leben mehr ; es ist bereits herausgedrängt bis an den rand des körpers , von innen arbeitet sich der tod durch , die augen beherrscht er schon . ]
#509 | T: 29 | I: 4 | [ wir werfen uns in die brust , lassen uns auf dem hof rasieren , stecken die hände in die hosentaschen , sehen uns die rekruten an und fühlen uns als steinaltes militär . ]
#1926 | T: 29 | I: 4 | [ die leute drüben werden ja verpflegt , das ist eine pracht gegen uns hungerleider mit unserer rübenmarmelade , das fleisch steht da nur so herum , man braucht bloß danach zu greifen . ]
#1999 | T: 29 | I: 4 | [ anders ist es nicht zu erklären , daß wir ihn nicht finden ; denn nur wenn man mit dem munde dicht auf dem boden schreit , ist die richtung so schwer festzustellen . ]
#2349 | T: 29 | I: 4 | [ wie vielfältig ist ein gesicht , wenn es fremd war noch vor einer stunde und jetzt geneigt ist zu einer zärtlichkeit , die nicht aus ihm kommt , sondern aus der scheinen . ]
#2380 | T: 29 | I: 4 | [ « es wäre mir eigentlich lieber gewesen , wenn ich erst in acht tagen hätte fahren brauchen ; denn so lange sind wir noch hier , und hier ist es ja gut . ]
#3138 | T: 29 | I: 4 | [ er schreitet die front entlang , und ich bin eigentlich etwas enttäuscht : nach den bildern hatte ich ihn mir größer und mächtiger vorgestellt , vor allen dingen mit einer donnernderen stimme . ]
#636 | T: 29 | I: 5 | [ selbst ihr könnt das ziel von wünschen werden ; hier draußen seid ihr sogar ein sagenhafter abglanz von heimat , ihr gelasse voll dunst von abgestandenen speisen , schlaf , rauch und kleidern ! ]
#673 | T: 29 | I: 5 | [ nun frage ich euch : mag der mann in zivil sein , was er will , in welchem beruf kann er sich so etwas leisten , ohne daß ihm die schnauze eingeschlagen wird ? ]
#1096 | T: 29 | I: 5 | [ die lungen sind angestrengt , sie haben nur immer wieder denselben heißen , verbrauchten atem , die schläfen - adern schwellen , man glaubt zu ersticken – graues licht sickert zu uns herein . ]
#2541 | T: 29 | I: 5 | [ « ich möchte ihm ins gesicht schlagen , beherrsche mich aber , denn sonst ist mein urlaub hin , nehme die knochen zusammen und sage : » ich habe herrn major nicht gesehen . ]
#3405 | T: 29 | I: 5 | [ der körper liegt still , aber in den augen ist eine so ungeheure flucht , daß ich einen moment glaube , sie würden die kraft haben , den körper mit sich zu reißen . ]
#663 | T: 29 | I: 6 | [ das schlimme ist nur , daß jeder viel zuviel macht hat ; ein unteroffizier kann einen gemeinen , ein leutnant einen unteroffizier , ein hauptmann einen leutnant derartig zwiebeln , daß er verrückt wird . ]
#264 | T: 29 | I: 7 | [ plötzlich wirft der kleine kropp seine zigarette weg , trampelt wild darauf herum , sieht sich um , mit einem aufgelösten und verstörten gesicht , und stammelt : » verfluchte scheiße , diese verfluchte scheiße . ]
#2393 | T: 29 | I: 7 | [ ich habe beinahe furcht , der schmalen , dunklen zu sagen , daß ich fortgehe und daß , wenn ich zurückkehre , wir sicher irgendwo weiter sind ; daß wir uns also nicht wiedersehen werden . ]
#314 | T: 29 | I: 10 | [ grüßen , strammstehen , parademarsch , gewehrpräsentieren , rechtsum , linksum , hackenzusammenschlagen , schimpfereien und tausend schikanen : wir hatten uns unsere aufgabe anders gedacht und fanden , daß wir auf das heldentum wie zirkuspferde vorbereitet wurden . ]
#2770 | T: 28 | I: 2 | [ auf diese weise macht die gruppe nur gemütlich immer eine wendung und ein paar schritte , während der gruppenführer hin und her saust wie ein furz auf der gardinenstange . ]
#20 | T: 28 | I: 3 | [ nun aber gab es gerade am letzten tage englische artillerie , die ständig auf unsere stellung trommelte , so daß wir starke verluste hatten und nur mit achtzig mann zurückkamen . ]
#1686 | T: 28 | I: 3 | [ das ist teilweise gut , denn edamer schmeckt – und es ist teilweise faul , denn für uns waren die dicken roten bälle bislang immer ein anzeichen für schweren schlamassel . ]
#3672 | T: 28 | I: 3 | [ ich backe meine letzten vier puffer noch fertig ; zweimal muß ich dabei auf den boden – aber es sind schließlich vier puffer mehr , und es ist mein lieblingsessen . ]
#4281 | T: 28 | I: 3 | [ er packt die gestickte tasche aus , es kommen da ein paar gute würste zum vorschein , lewandowski nimmt das messer wie einen blumenstrauß und säbelt das fleisch in stücke . ]
#446 | T: 28 | I: 4 | [ du kannst dir dann wieder ein aquarium anlegen und fische züchten , du kannst ausgehen und brauchst niemand zu fragen , und klavierspielen kannst du sogar auch , wenn du willst . ]
#707 | T: 28 | I: 4 | [ wir waren einem der regimenter mit der hohen hausnummer zugeteilt , vorher aber zur einkleidung in die garnison zurückbefördert worden , allerdings nicht zum rekrutendepot , sondern in eine andere kaserne . ]
#820 | T: 28 | I: 4 | [ jedesmal ist es dasselbe : wir fahren ab und sind mürrische oder gutgelaunte soldaten ; – dann kommen die ersten geschützstände , und jedes wort unserer gespräche hat einen veränderten klang . ]
#835 | T: 28 | I: 4 | [ man geht und denkt an nichts – plötzlich liegt man in einer bodenmulde , und über entsinnen , die granate kommen gehört oder den gedanken gehabt zu haben , sich hinzulegen . ]
#1846 | T: 28 | I: 4 | [ niemand würde glauben , daß in dieser zerwühlten wüste noch menschen sein könnten ; aber jetzt tauchen überall aus entfernt ist schon ein maschinengewehr in stellung gebracht , das gleich losbellt . ]
#2561 | T: 28 | I: 4 | [ so spritze ich zurück , gehe vor und zucke sechs meter vor ihm zu einem zackigen gruß zusammen , den ich erst wegnehme , als ich sechs meter hinter ihm bin . ]
#170 | T: 28 | I: 5 | [ weil er nichts sah und wild vor schmerzen war , nutzte er keine deckung aus , so daß er von drüben abgeschossen wurde , ehe jemand herankam , um ihn zu holen . ]
#198 | T: 28 | I: 5 | [ ich trete müller gegen das schienbein , denn er brächte es fertig , kemmerich zu sagen , was uns die sanitäter draußen schon erzählt haben : daß kemmerich keinen fuß mehr hat . ]
#317 | T: 28 | I: 5 | [ der soldat * zu dreien und vieren wurde unsere klasse über die korporalschaften verstreut , zusammen mit friesischen fischern , bauern , arbeitern und handwerkern , mit denen wir uns schnell anfreundeten . ]
#1148 | T: 28 | I: 5 | [ » so junge kerle « – er wiederholt es : » so junge , unschuldige kerle –« * unsere verluste sind geringer , als anzunehmen war : fünf tote und acht verwundete . ]
#2039 | T: 28 | I: 5 | [ » mit der möchte ich mal schinkenkloppen spielen , meine fresse … « haie strahlt , weil seine braut soviel anerkennung findet , und äußert selbstzufrieden und knapp : » stramm isse ! ]
#2583 | T: 28 | I: 5 | [ das glas ist halb geleert , ich habe also noch einige gute , kühle schlucke vor mir , und außerdem kann ich ein zweites und ein drittes bestellen , wenn ich will . ]
#2717 | T: 28 | I: 5 | [ vorläufig gehe ich zu mittelstaedt in die kaserne , und wir sitzen in seiner stube , da ist eine luft , die ich nicht liebe , an die ich aber gewöhnt bin . ]
#2929 | T: 28 | I: 5 | [ abends bin ich fast stets im soldatenheim , da liegen zeitschriften aus , die ich aber nicht lese ; es steht jedoch ein klavier da , auf dem ich gern ‘ spiele . ]
#3297 | T: 28 | I: 5 | [ diese stimmen , diese wenigen , leisen worte , diese schritte im graben hinter mir reißen mich mit einem ruck aus der fürchterlichen vereinsamung der todesangst , der ich beinahe verfallen wäre . ]
#4623 | T: 28 | I: 5 | [ aber vielleicht ist auch alles dieses , was ich denke , nur schwermut und bestürzung , die fortstäubt , wenn ich wieder unter den pappeln stehe und dem rauschen ihrer blätter lausche . ]
#542 | T: 28 | I: 6 | [ wir sind es , kropp und ich , auch haie westhus gehört organ , denn er arbeitet unter dem kommando kats , wenn eine sache geschmissen wird , zu der man fäuste braucht . ]
#1089 | T: 28 | I: 6 | [ der sargdeckel ist lose und geborsten , wir können ihn leicht abreißen , den toten werfen wir hinaus , er sackt nach unten , dann versuchen wir , den unteren teil zu lockern . ]
#2035 | T: 28 | I: 6 | [ darüber bricht bei den friesen natürlich unbändige heiterkeit aus ; sie schlagen sich auf die knie , das ist ein witz , donnerwetter , der haie , der hat es hinter den ohren . ]
#2151 | T: 28 | I: 6 | [ jetzt friert uns , es ist herbst , die blätter rascheln , die stimmen flattern müde auf : » eins – zwei – drei – vier –« , und bei zweiunddreißig schweigen sie . ]
#1418 | T: 28 | I: 8 | [ « wir stimmen darin überein , daß es jedem ähnlich geht ; nicht nur uns hier ; überall , jedem , der in der gleichen lage ist , dem einen mehr , dem andern weniger . ]
#3401 | T: 28 | I: 8 | [ ich schiebe mich heran , halte inne , stütze mich auf die hände , rutsche wieder etwas weiter , warte – weiter , einen gräßlichen weg von drei metern , einen langen , furchtbaren weg . ]
#1179 | T: 27 | I: 1 | [ er will auch das sich langsam in dem blechdeckel ansammelnde fett zum stiefel - schmieren benutzen und brüllte eine halbe stunde lang vor lachen über seinen witz . ]
#3350 | T: 27 | I: 2 | [ ich presse den kopf an die erde und höre das dumpfe donnern wie ferne bergwerksexplosionen – und hebe ihn wieder , um auf die geräusche oben zu lauschen . ]
#444 | T: 27 | I: 3 | [ du kannst dann vom fenster aus über die jetzt die schönste zeit , wenn das korn reift , abends in der sonne sehen die felder dann aus wie perlmutter . ]
#1023 | T: 27 | I: 3 | [ in der nächsten minute hebt sich ein stück wald unter einem zweiten einschlag langsam über die gipfel , drei , vier bäume segeln mit und brechen dabei in stücke . ]
#2598 | T: 27 | I: 3 | [ nachdem ich mich auf der straße ein paarmal erschreckt habe , weil das quietschen der straßenbahnen sich wie heranheulende granaten anhört , klopft mich mit den üblichen fragen überfällt . ]
#3500 | T: 27 | I: 3 | [ aber jedes wort , das ich übersetze , dringt mir wie ein schuß in die brust – wie ein stich in die brust – mein kopf ist völlig überreizt . ]
#3619 | T: 27 | I: 3 | [ wir schwitzen wie die affen beim transport , aber so was kann man sich doch nicht entgehen lassen , zumal es in ein paar tagen doch sicher zerschossen wird . ]
#3809 | T: 27 | I: 3 | [ zwei krankenwärter halten meine arme fest , aber ich kriege einen los und will ihn gerade dem arzt in die brille knallen , als er es merkt und wegspringt . ]
#4215 | T: 27 | I: 3 | [ – bei manchen verletzten hängt das zerschossene glied an einem galgen frei in der luft ; unter die wunde wird ein becken gestellt , in das der eiter tropft . ]
#328 | T: 27 | I: 4 | [ als er sich beschweren wollte , lachte ihn der kompanieführer aus und sagte , er solle doch aufpassen ; er kannte seinen himmelstoß und schien ihm den reinfall zu gönnen . ]
#770 | T: 27 | I: 4 | [ was kann schon passieren ; ein gebrochener arm ist besser als ein loch im bauch , und mancher wünscht sich geradezu eine solch gute gelegenheit , nach hause zu kommen . ]
#1129 | T: 27 | I: 4 | [ wir haben nichts mehr , deshalb schlitze ich dem verwundeten das hosenbein weiter auf , um ein stück ich sehe ihn genauer an : es ist der flachskopf von vorhin . ]
#2390 | T: 27 | I: 4 | [ wir tun es auch ordentlich , die beine haben wir lang von uns gestreckt , und wir spucken gemütlich in die gegend , daß es nur so eine art hat . ]
#3647 | T: 27 | I: 4 | [ nach zehn minuten habe ich es heraus , die pfanne so zu schwenken , daß die auf der einen seite fertigen puffer hochfliegen , sich in der luft unzerschnitten gebraten . ]
#4463 | T: 27 | I: 4 | [ zwei mann mit einem flammenwerfer werden entdeckt , einer trägt auf dem rücken den kasten , der andere hat in den händen den schlauch , aus dem das feuer spritzt . ]
#4482 | T: 27 | I: 4 | [ es wird nicht viel darüber gesprochen , wir gehen zurück , wir werden nicht wieder angreifen können nach dieser großen offensive , wir haben keine leute und keine munition mehr . ]
#929 | T: 27 | I: 5 | [ damit der helm aber wenigstens zu etwas nutze ist , packe ich ihn auf seinen hintern , nicht aus blödsinn , sondern aus überlegung , denn das ist der höchste fleck . ]
#994 | T: 27 | I: 5 | [ die leute kommen flüchten , allen schmerz in den weit aufgerissenen mäulern , eine der gestalten geht aufs knie , ein schuß – ein pferd bricht nieder , – noch eins . ]
#1955 | T: 27 | I: 5 | [ sie sind immer voll stille , das ist das stärkste an ihnen , und selbst dann , wenn sie es nicht in dem maße in wahrheit waren , wirken sie so . ]
#823 | T: 27 | I: 6 | [ wenn man noch weit entfernt von seinem zentrum im ruhigen wasser ist , fühlt man schon die saugkraft , die einen an sich zieht , langsam , unentrinnbar , ohne viel widerstand . ]
#2383 | T: 27 | I: 6 | [ ich werde trübselig ; es sind sechs wochen , die ich fortbleiben werde , das ist natürlich ein mächtiges glück , aber wie wird es sein , wenn ich zurück - komme ? ]
#3069 | T: 27 | I: 6 | [ um ihn etwas aufzuheitern , erzähle ich ihm einige geschichten , die mir gerade einfallen , soldatenwitze und so etwas , von generalen und feldwebeln , die irgendwann mal ‘ reingelegt wurden . ]
#4404 | T: 27 | I: 6 | [ berger , der den hund erledigen will , wird mit einem beckenschuß weggeholt , und einer der leute , die es tun , kriegt sogar dabei noch eine gewehrkugel in die wade . ]
#4557 | T: 27 | I: 7 | [ ich springe auf , glühend , ihm zu helfen , ich nehme ihn hoch und setze mich in lauf , einen gedehnten , langsamen dauerlauf , damit sein bein nicht zu sehr schlenkert . ]
#2659 | T: 26 | I: 2 | [ * in meinem zimmer steht hinter dem tisch ein braunes an den wänden sind viele bilder mit reißzwecken festgemacht , die ich früher aus zeitschriften geschnitten habe . ]
#1650 | T: 26 | I: 3 | [ ich saß vor einigen monaten in einem unterstand und spielte skat ; nach einer weile stand ich auf und ging , bekannte in einem andern unterstand zu besuchen . ]
#1816 | T: 26 | I: 3 | [ dieses trommelfeuer ist zuviel für die armen kerle ; sie sind vom feldrekrutendepot gleich in einen schlamassel geraten , der selbst einem alten mann graue haare machen könnte . ]
#1950 | T: 26 | I: 3 | [ schon als kinder hatten wir eine vorliebe für sie , unerklärlich zogen sie uns an , ganze tage verbrachten wir bei ihnen und hörten ihrem leisen rauschen zu . ]
#2296 | T: 26 | I: 3 | [ vorläufig stecken wir die sachen in unsere stiefel ; denn stiefel müssen wir mitnehmen , damit wir drüben auf dem andern ufer nicht in draht und scherben treten . ]
#3323 | T: 26 | I: 3 | [ stockend arbeite ich mich weiter , ich krebse über den boden weg und reiße mir die hände wund an den zackigen splittern , die scharf wie rasiermesser sind . ]
#4451 | T: 26 | I: 3 | [ ist es nicht viel , daß trotzdem regiment auf regiment in den immer aussichtsloser werdenden kampf geht und daß angriff auf angriff erfolgt bei zurückweichender , zerbröckelnder linie ? ]
#1838 | T: 26 | I: 4 | [ die beine wollen nicht mehr , die hände zittern , der körper ist eine dünne haut über mühsam unterdrücktem wahnsinn , über einem gleich hemmungslos ausbrechendem gebrüll ohne ende . ]
#2188 | T: 26 | I: 4 | [ was in den kriegszeitungen steht über den goldenen humor der truppen , die bereits tänzchen arrangieren , wenn sie kaum aus dem trommelfeuer zurück sind , ist großer quatsch . ]
#2275 | T: 26 | I: 4 | [ wir klettern an das ufer auf unserer seite und achten darauf , ob sie auch in das haus gehen , denn es kann ja sein , daß sie schwindeln . ]
#2291 | T: 26 | I: 4 | [ einmal wacht er auf und grinst uns so listig an , daß wir schon erschrecken und glauben , er habe gemogelt , und der ausgegebene punsch sei umsonst gewesen . ]
#2352 | T: 26 | I: 4 | [ ich möchte nicht an sie denken ; aber sie gehen mir unwillkürlich durch den sinn , und ich erschrecke , denn vielleicht kann man so etwas nie mehr loswerden . ]
#2722 | T: 26 | I: 4 | [ ‹ – ich sehe ihn groß an und antworte : › landsturmmann kantorek , dienst ist dienst und schnaps ist schnaps , das sollten sie selbst am besten wissen . ]
#3412 | T: 26 | I: 4 | [ da fällt seine hand langsam von der brust , nur ein geringes stück , sie sinkt um wenige zentimeter , doch diese bewegung löst die gewalt der augen auf . ]
#4221 | T: 26 | I: 4 | [ und dabei ist dies nur ein einziges lazarett , nur eine einzige station – es gibt hunderttausende in deutschland , hunderttausende in frank - reich , hunderttausende in rußland . ]
#4389 | T: 26 | I: 4 | [ es steckt im trichter neben uns , berger hat es geholt , und nun setzt ein gegenangriff von hinten ein , wir kommen frei und finden verbindung nach rückwärts . ]
#4586 | T: 26 | I: 4 | [ der sanitäter pfeift wieder durch die zähne : » siehst du –« kat hat , ohne daß ich es bemerkt habe , unterwegs einen splitter in den kopf bekommen . ]
#200 | T: 26 | I: 5 | [ er sieht schrecklich aus , gelb und fahl , im gesicht sind schon die fremden linien , die wir so genau kennen , weil wir sie schon hundertmal gesehen haben . ]
#443 | T: 26 | I: 5 | [ ich rücke nahe an franz heran und spreche , als könnte ihn das retten : » vielleicht kommst du in das erholungsheim am klosterberg , franz , zwischen den villen . ]
#2021 | T: 26 | I: 5 | [ morgens , als wir schon glauben , er habe längst ruhe , dringt noch einmal ein gurgelndes röcheln herüber – die tage sind heiß , und die toten liegen unbeerdigt . ]
#2590 | T: 26 | I: 5 | [ er möchte , daß ich etwas erzähle von draußen , er hat wünsche , die ich rührend und dumm finde , zu ihm schon habe ich kein rechtes verhältnis mehr . ]
#2921 | T: 26 | I: 5 | [ ich war ein soldat , und nun bin ich nichts mehr als schmerz um mich , um meine mutter , um alles , was so trostlos und ohne ende ist . ]
#3010 | T: 26 | I: 5 | [ es ist noch nicht die zeit dazu ; aber ich will den gedanken nicht verlieren , ich will ihn bewahren , ihn fortschließen , bis der krieg zu ende ist . ]
#3302 | T: 26 | I: 5 | [ auf allen vieren schlurfe ich weiter ; es geht gut , ich peile die richtung an , schaue mich um und merke mir das bild des geschützfeuers , um zurückzufinden . ]
#4311 | T: 26 | I: 5 | [ unsere gedanken sind lehm , sie werden geknetet vom wechsel der tage – sie sind gut , wenn wir ruhe haben , und tot , wenn wir im feuer liegen . ]
#4332 | T: 26 | I: 5 | [ das sind die gefährlichen augenblicke , die uns zeigen , daß die anpassung doch nur künstlich ist , daß sie nicht einfach ruhe ist , sondern schärfste anspannung zur ruhe . ]
#4442 | T: 26 | I: 5 | [ es mag gute ärzte geben , und viele sind es ; doch einmal fällt zahlreichen heldengreifer in die finger , die sich bemühen , auf ihrer liste möglichst viele a . ]
#360 | T: 26 | I: 6 | [ das wichtigste aber war , daß in uns ein festes , praktisches zusammengehörigkeitsgefühl erwachte , das sich im felde dann zum besten steigerte , was der krieg hervorbrachte : zur kameradschaft ! ]
#791 | T: 26 | I: 6 | [ wir brauchen zwar nicht , in die gräben , sondern nur zum schanzen , aber in jedem gesicht steht jetzt : hier ist die front , wir sind in ihrem bereich . ]
#1004 | T: 26 | I: 6 | [ seine stimme ist erregt , sie klingt beinahe feierlich , als er sagt : » das sage ich euch , es ist die allergrößte gemeinheit , daß tiere im krieg sind . ]
#1479 | T: 26 | I: 6 | [ wenn sie nächstens mit ‘ rausgehen , werden die mannschaften , bevor sie sterben , erst vor sie hintreten , die knochen zusammenreißen und zackig fragen : bitte wegtreten zu dürfen ! ]
#3423 | T: 26 | I: 6 | [ ich muß es auf jeden fall tun , damit die drüben , wenn ich gefangen werden sollte , sehen , daß ich ihm helfen wollte , und mich nicht l erschießen . ]
#3702 | T: 26 | I: 6 | [ wir erklären , daß wir die wache sind , und da wir bescheid wissen , kommen wir mit den konserven an , die wir gegen sachen tauschen , die uns fehlen . ]
#4199 | T: 26 | I: 8 | [ aber eines tages fliegt die tür auf , der flache wagen rollt herein , und blaß , schmal , aufrecht , triumphierend , mit gesträubtem , schwarzem krauskopf sitzt peter auf der bahre . ]
#648 | T: 25 | I: 2 | [ die betten stellten die unterführung dar , und jeder baute sich links davon wie der blitz kroch alles unter den betten hindurch auf die andere seite . ]
#4342 | T: 25 | I: 2 | [ wir kamen gerade von der front , und dieser kirschbaum stand in der nähe des neuen quartiers an einer wegbiegung überraschend in der morgendämmerung vor uns . ]
#4638 | T: 25 | I: 2 | [ seine bücher » im westen nichts neues « und » der weg zurück « wurden 1933 von den nazis verbrannt , er selbst wurde 1938 ausgebürgert . ]
#77 | T: 25 | I: 3 | [ er erkundigte sich nach dem streitfall und sagte vorläufig nur : » ja , wir haben gestern starke verluste gehabt –« dann guckte er in den kessel . ]
#294 | T: 25 | I: 3 | [ * wenn müller gern kemmerichs stiefel haben will , so ist er deshalb nicht weniger teilnahmsvoll als jemand , der vor schmerz nicht daran zu denken wagte . ]
#1026 | T: 25 | I: 3 | [ « – die wiesen sind flach , der wald ist zu weit und gefährlich ; – es gibt keine andere deckung als den friedhof und die gräberhügel . ]
#1091 | T: 25 | I: 3 | [ wir brauchen nun nicht mehr so behutsam zu sein und arbeiten , was wir können , bis der sarg mit einem seufzer nachgibt unter den daruntergesteckten spaten . ]
#1396 | T: 25 | I: 3 | [ « » man müßte rentier sein und dann ganz allein in einem walde wohnen können –« , sage ich , schäme mich aber sofort über diesen größenwahn . ]
#2226 | T: 25 | I: 3 | [ » könnten auch mal sehen , ob wir nicht ein reines hemd zu fassen kriegen –« albert meint aus irgendeinem grunde : » fußlappen wären noch besser . ]
#2584 | T: 25 | I: 3 | [ es gibt keinen appell und kein trommelfeuer , die kinder des wirts spielen auf der kegelbahn , und der hund legt mir seinen kopf auf die knie . ]
#2944 | T: 25 | I: 3 | [ man ist zuwenig miteinander bekannt , um mehr zu tun , als etwas zu quatschen und abends siebzehn - und - vier zu spielen oder zu mauscheln . ]
#2977 | T: 25 | I: 3 | [ sie tragen nur noch erbärmliches zeug und versuchen kleine schnitzereien und gegenstände , die sie aus granatsplittern und stücken von kupfernen führungsringen gemacht haben , zu tauschen . ]
#3474 | T: 25 | I: 3 | [ aber du warst mir vorher nur ein gedanke , eine kombination , die in meinem gehirn lebte und einen entschluß hervorrief – diese kombination habe ich erstochen . ]
#3816 | T: 25 | I: 3 | [ ich merke , daß er mich jetzt schikaniert , er wühlt nur so in der wunde und schielt ab und zu über seine gläser zu mir hin . ]
#4156 | T: 25 | I: 3 | [ er operiert euch die plattfüße , und ihr habt nachher tatsächlich auch keine mehr ; dafür habt ihr klumpfüße und » was soll man denn da machen ? ]
#226 | T: 25 | I: 4 | [ müller ist von ihrem anblick begeistert , er hält ihre sohlen gegen seine eigenen klobigen schuhe und fragt : » willst du denn die stiefel mitnehmen , franz ? ]
#544 | T: 25 | I: 4 | [ wir kommen zum beispiel nachts in einen völlig unbekannten ort , ein trübseliges nest , dem man gleich ansieht , daß es ausgepowert ist bis auf die mauern . ]
#1665 | T: 25 | I: 4 | [ kropp hat es unter seinem kopf fest in die zeltbahn gewickelt , doch er kann nicht schlafen , weil sie ihm über das gesicht laufen , um heranzugelangen . ]
#2085 | T: 25 | I: 4 | [ man möchte sie verprügeln , weil sie so dumm sind , und sie auf die arme nehmen und wegbringen von hier , wo sie nichts zu suchen haben . ]
#2285 | T: 25 | I: 4 | [ wir sind zu viert , aber drei können nur mit ; deshalb müssen wir tjaden loswerden und geben rum und punsch für ihn aus , bis er torkelt . ]
#2312 | T: 25 | I: 4 | [ « » dann kneifen wir eben aus « , grinst leer , » er kann unsere regimentsnummer ja hier lesen « , und klatscht sich auf den hintern . ]
#2653 | T: 25 | I: 4 | [ manchmal sitze ich mit einem von ihnen in dem kleinen wirtsgarten und versuche , ihm klarzumachen , daß dies eigentlich schon alles ist : so still zu sitzen . ]
#3056 | T: 25 | I: 4 | [ « » nicht direkt , das kann man nicht – wenn der arzt dann unfreundlich wird , das geht doch nicht , weil er mutter doch operieren soll . ]
#3973 | T: 25 | I: 4 | [ einer , der schon ein paar tage da ist , erklärt uns die sache : » hier oben wird jeden morgen auf dem korridor gebetet von den schwestern . ]
#4086 | T: 25 | I: 4 | [ wer würde schwester libertine nicht jeden gefallen tun , dieser wunderbaren schwester , die im ganzen flügel stimmung verbreitet , wenn sie nur von weitem zu sehen ist ? ]
#4117 | T: 25 | I: 4 | [ am andern morgen kommt sie schon ganz früh , aber doch nicht früh genug ; denn als sie an das bett geht , liegt schon jemand anders drin . ]
#4633 | T: 25 | I: 4 | [ * ** er fiel im oktober 1918 , an einem tage , der so ruhig und auf den satz beschränkte , im westen sei nichts neues zu melden . ]
#174 | T: 25 | I: 5 | [ sie sollten uns achtzehnjährigen vermittler und führer zur welt des erwachsenseins werden , zur welt der arbeit , der pflicht , der kultur und des fortschritts , zur zukunft . ]
#228 | T: 25 | I: 5 | [ aber wie es jetzt steht , ist es ein jammer , daß sie hierbleiben ; – denn die sanitäter werden sie natürlich sofort wegschnappen , wenn er tot ist . ]
#279 | T: 25 | I: 5 | [ es ist für mich sonderbar , daran zu denken , daß zu hause , in einer schreibtischlade , ein angefangenes drama » saul « und ein stoß gedichte liegen . ]
#713 | T: 25 | I: 5 | [ denn das war es gerade , weshalb er uns nicht kleinkriegen konnte ; wir rechneten stets damit , daß wir ihn schon einmal schnappen würden , spätestens am kriegsende . ]
#882 | T: 25 | I: 5 | [ sie haben einen röhrenden , heiseren , entfernten ruf , wie hirsche in der brunft , und ziehen hoch über dem geheul und gepfeife der kleineren geschosse ihre bahn . ]
#1631 | T: 25 | I: 5 | [ » sei froh , wenn du noch einen sarg kriegst « , grinst tjaden , » dir verpassen sie doch nur eine zeltbahn für deine schießbudenfigur , paß auf ! ]
#2138 | T: 25 | I: 5 | [ es war sommer , als wir hier vorüberfuhren , die bäume waren noch grün , jetzt sehen sie schon herbstlich aus , und die nacht ist grau und feucht . ]
#2141 | T: 25 | I: 5 | [ und bei jedem ruf sondert sich ein häuflein ab , ein karges , geringes häuflein schmutziger , fahler soldaten , ein furchtbar kleines häuflein und ein furchtbar kleiner rest . ]
#2411 | T: 25 | I: 5 | [ ich liege auf manchem bahnhof ; ich stehe vor manchem suppenkessel ; ich hocke auf mancher holzplanke ; dann aber wird die landschaft draußen beklemmend , unheimlich und bekannt . ]
#2887 | T: 25 | I: 5 | [ laß uns aufstehen und fortgehen , zurück durch die jahre , bis all dies elend nicht mehr auf uns liegt , zurück zu dir und mir allein , mutter ! ]
#3106 | T: 25 | I: 5 | [ da springe ich auf und dränge mich zwischen sie , meine augen suchen , dort ist tjaden , da schnaubt müller , und da sind auch kat und kropp . ]
#3367 | T: 25 | I: 5 | [ es scheint mir , als ob er brüllt , jeder atemzug ist wie ein schrei , ein donnern – aber es sind nur meine adern , die so klopfen . ]
#4472 | T: 25 | I: 5 | [ der hinterste der beiden flammenwerfer ist verletzt , er fällt , der schlauch rutscht dem andern weg , das feuer spritzt nach allen seiten , und der mann brennt . ]
#3538 | T: 25 | I: 7 | [ ich atme auf und spreche vor aufregung mit mir selbst : » jetzt keine dummheit , paul – ruhe , ruhe , paul – , dann bist du gerettet , paul . ]
#4490 | T: 25 | I: 7 | [ sommer 1918 – wind der hoffnung , der über die verbrannten felder streicht , rasendes fieber der ungeduld , der enttäuschung , schmerzlichste schauer des todes , unfaßbare frage : warum ? ]
#1354 | T: 24 | I: 2 | [ « » wir glauben es nicht ; wir würden uns auch nicht mehr » was hältst du eigentlich von der dreifachen handlung im wilhelm tell ? ]
#1985 | T: 24 | I: 2 | [ immer noch steigen die leuchtschirme empor und werfen ihr erbarmungsloses licht über die versteinerte landschaft , die voll krater und lichtkälte ist wie ein mond . ]
#2097 | T: 24 | I: 2 | [ rasch springe ich in den unterstand zurück und finde ihn , wie er in der ecke liegt mit einem kleinen streifschuß und den verwundeten simuliert . ]
#2978 | T: 24 | I: 2 | [ diese sachen bringen natürlich nicht viel ein , wenn sie auch allerhand mühe gemacht haben – sie gehen für ein paar scheiben brot bereits weg . ]
#3476 | T: 24 | I: 2 | [ ich habe gedacht an deine handgranaten , an dein bajonett und deine waffen – jetzt sehe ich deine frau und dein gesicht und das gemeinsame . ]
#3670 | T: 24 | I: 2 | [ alles duckt sich , und dann traben zwei mann mit je einer großen kanne erstklassigem bohnenkaffee ab und erreichen vor dem folgenden einschlag den unterstand . ]
#4455 | T: 24 | I: 2 | [ – wir schrumpfen zusammen vor ihnen in unserer dünnen haut , vor ihrer kolossalen wucht werden unsere arme zu strohhalmen und unsere handgranaten zu streichhölzern . ]
#881 | T: 24 | I: 3 | [ es sind kleinere geschosse ; – dazwischen orgeln aber auch die großen kohlenkästen , die ganz schweren brocken durch die nacht und landen weit hinter uns . ]
#1924 | T: 24 | I: 3 | [ es ist mitunter sogar der hauptgrund zu einem überraschenden vorstoß von unserer seite , denn unsere ernährung ist im allgemeinen schlecht ; wir haben ständig hunger . ]
#3076 | T: 24 | I: 3 | [ dann fällt mir ein , daß meine mutter sie selbst gebacken hat und daß sie vielleicht schmerzen gehabt hat , während sie am heißen herd stand . ]
#3375 | T: 24 | I: 3 | [ ich probiere es noch einmal mit meinem helm , den ich etwas emporschiebe und anhebe , um die höhe der geschosse kugel aus der hand geschlagen . ]
#3663 | T: 24 | I: 3 | [ jedesmal , wenn ich ein ding heranpfeifen höre , gehe ich mit der pfanne und den puffern in die knie und ducke mich hinter die fenstermauer . ]
#4425 | T: 24 | I: 3 | [ ein einziger flieger knallte aus spaß zwei kompanien von ihnen weg , ehe sie etwas von deckung wußten , als sie frisch aus dem zuge kamen . ]
#4523 | T: 24 | I: 3 | [ dann fasse ich vorsichtig das verwundete bein , er gibt sich einen ruck , und ich nehme auch das knie des gesunden beines unter den arm . ]
#156 | T: 24 | I: 4 | [ ich sehe ihn noch vor mir , wie er uns durch seine brillengläser anfunkelte und mit ergriffener stimme fragte : » ihr geht doch mit , kameraden ? ]
#293 | T: 24 | I: 4 | [ was wir wissen , ist vorläufig nur , daß wir auf eine sonderbare und schwermütige weise verroht sind , obschon wir nicht einmal oft mehr traurig werden . ]
#665 | T: 24 | I: 4 | [ nimm nur die einfachste sache : wir kommen vom exerzierplatz und sind schlapper gesang , denn jeder ist froh , daß er sein gewehr noch schleppen kann . ]
#1060 | T: 24 | I: 4 | [ es vernichtet die besinnung , ich krieche nur noch tiefer unter den sarg , er soll mich schützen , und wenn der tod selber in ihm liegt . ]
#1169 | T: 24 | I: 4 | [ wir zucken auf , die augen sind gespannt , die hände wieder bereit , um die körper über die wände des wagens in den straßengraben zu werfen . ]
#1709 | T: 24 | I: 4 | [ nur tjaden freut sich der guten portionen und des rums ; er meint sogar , wir würden genauso in ruhe zurückkehren , es würde gar nichts passieren . ]
#1832 | T: 24 | I: 4 | [ aber es wird nichts daraus , wir lauschen auf jeden einschlag , der näher ist , und verzählen uns bei den stichen oder bedienen nicht die farbe . ]
#2389 | T: 24 | I: 4 | [ die kantine ist eine zuflucht , bier ist mehr als ein getränk , es ist ein zeichen , daß man gefahrlos die glieder dehnen und recken darf . ]
#2666 | T: 24 | I: 4 | [ ich habe sie vollständig gekauft , denn ich war gründlich , bei ausgewählten werken traute ich den herausgebern nicht , ob sie auch das beste genommen hatten . ]
#3380 | T: 24 | I: 4 | [ meine hände sind weiß an den knöcheln , so presse ich sie zusammen , so flehe ich , das feuer möge aufhören und meine kameraden möchten kommen . ]
#3396 | T: 24 | I: 4 | [ ein mann mit einem kleinen schnurrbart liegt da , der kopf ist zur seite gefallen , ein arm ist halb gebeugt , der kopf drückt kraftlos darauf . ]
#3898 | T: 24 | I: 4 | [ aber mein fuß findet keinen halt , ich gerate ins rutschen , das gipsbein ist keine hilfe , und mit einem krach liege ich auf dem boden . ]
#4260 | T: 24 | I: 4 | [ sie hat eine große , mit perlen bestickte tasche bei sich , aus der sie ein reines tuch nimmt , um das kind flink neu zu wickeln . ]
#4315 | T: 24 | I: 4 | [ sie geben manchmal vorteile im ausnutzen einer situation ; aber sie bringen auch nachteile mit sich , indem sie hemmungen wachrufen , die erst überwunden werden müssen . ]
#4558 | T: 24 | I: 4 | [ mein hals ist trocken , es tanzt mir rot und schwarz vor den augen , als ich verbissen und ohne gnade weiterstolpernd , endlich die sanitätsstation erreiche . ]
#2909 | T: 24 | I: 5 | [ ach mutter , mutter , wie kann man es begreifen , daß ich weg muß von dir , wer hat denn anders ein recht auf mich als du . ]
#3161 | T: 24 | I: 5 | [ « » es ist komisch , wenn man sich das überlegt « , fährt kropp fort , » wir sind doch hier , um unser vaterland zu verteidigen . ]
#3419 | T: 24 | I: 5 | [ ich klettere hinab , ziehe mein taschentuch heraus , breite es aus , drücke es hinunter und schöpfe mit der hohlen hand das gelbe wasser , das hindurchquillt . ]
#4034 | T: 24 | I: 5 | [ » ja « , erzählt er , » ich habe einen kopfschuß gehabt , und darauf ist mir ein attest ausgestellt worden , daß ich zeitweise unzurechnungsfähig bin . ]
#4608 | T: 24 | I: 5 | [ wenn es wieder eine enttäuschung wird , dann werden sie zusammenbrechen , die hoffnungen sind zu stark , sie lassen sich nicht mehr fortschaffen , ohne zu explodieren . ]
#2142 | T: 24 | I: 6 | [ nun ruft jemand die nummer unserer kompanie , es ist , man hört es , der kompanieführer , er ist also davongekommen , sein arm liegt in der binde . ]
#3545 | T: 24 | I: 7 | [ ich fasse ein loch ins auge ; im moment , wo das licht erlischt , schnelle ich hinüber , taste weiter , erwische das nächste , ducke ich komme näher . ]
#4 | T: 23 | I: 2 | [ sogar für abends hat jeder noch ein kochgeschirr voll fassen können ; dazu gibt es außerdem doppelte wurst - und brotportionen – das schafft . ]
#117 | T: 23 | I: 2 | [ drei viertel seines wortschatzes sind ihm entnommen , und sowohl der ausdruck höchster freude als auch der tiefster entrüstung findet hier seine kernige untermalung . ]
#122 | T: 23 | I: 2 | [ nicht umsonst ist für geschwätz aller art das wort » latrinenparole « entstanden ; diese orte sind die klatschecken und der stammtischersatz beim kommiß . ]
#187 | T: 23 | I: 2 | [ wir fragen uns nach kemmerich durch ; er liegt in einem saal und empfängt uns mit einem schwachen ausdruck von freude und hilfloser aufregung . ]
#286 | T: 23 | I: 2 | [ das ist nicht viel – denn in unserm alter ist die kraft der eltern am schwächsten , und die mädchen sind noch nicht beherrschend . ]
#1989 | T: 23 | I: 2 | [ ich höre das klappern von kochgeschirren und habe sofort das heftige verlangen nach warmem essen , es wird mir gut tun und mich beruhigen . ]
#2351 | T: 23 | I: 2 | [ wie anders ist dies alles als die dinge in den mannschaftsbordells , zu denen wir erlaubnis haben und wo in langer reihe angestanden wird . ]
#2525 | T: 23 | I: 2 | [ jetzt kann ich schon umhergehen und sprechen und zu müssen , weil die welt weich wird wie gummi und die adern mürbe wie zunder . ]
#3468 | T: 23 | I: 2 | [ wenn er zwei meter weiter nach links gelaufen wäre , läge er jetzt drüben im graben und schriebe einen neuen brief an seine frau . ]
#114 | T: 23 | I: 3 | [ ich weiß nicht mehr , weshalb wir früher an diesen dingen immer scheu vorbeigehen mußten , sie sind ja ebenso natürlich wie essen und trinken . ]
#153 | T: 23 | I: 3 | [ es ist übrigens komisch , daß das unglück der welt so oft von kleinen leuten herrührt , sie sind viel energischer und unverträglicher als großgewachsene . ]
#242 | T: 23 | I: 3 | [ » wenn wir jedem morphium geben wollten , müßten wir fässer voll haben –« » du bedienst wohl nur offiziere « , sagt kropp gehässig . ]
#738 | T: 23 | I: 3 | [ haie ließ ihn ab und zu mal luft schnappen , dann kam aus dem gurgeln ein prachtvoller heller schrei , der gleich wieder zart wurde . ]
#859 | T: 23 | I: 3 | [ ein teil von uns ladet sich gebogene , spitze eisenstäbe auf die schultern , der andere steckt glatte eisenstöcke durch drahtrollen und zieht damit ab . ]
#1099 | T: 23 | I: 3 | [ in der schmutzigen dämmerung liegt vor mir ein ausgerissenes bein , der stiefel ist vollkommen heil , ich sehe das alles ganz deutlich im augenblick . ]
#1870 | T: 23 | I: 3 | [ wir hocken hinter jeder ecke , hinter jedem stacheldraht - gestell und werfen den kommenden bündel von explosionen vor die füße , ehe wir forthuschen . ]
#1962 | T: 23 | I: 3 | [ die stille ist die ursache dafür , daß die bilder des früher nicht so sehr wünsche erwecken als trauer – eine ungeheure , fassungslose schwermut . ]
#1981 | T: 23 | I: 3 | [ wir sind verlassen wie kinder und erfahren wie alte leute , wir sind roh und traurig und oberflächlich – ich glaube , wir sind verloren . ]
#2175 | T: 23 | I: 3 | [ vorgestern waren wir noch im feuer , heute machen wir albernheiten und fechten uns durch die gegend , morgen gehen wir wieder in den graben . ]
#2220 | T: 23 | I: 3 | [ zunächst einmal kratzen wir deshalb den jungen mann mit der weißen hose von der bretterwand ab , vorsichtig , damit wir das mädchen nicht beschädigen . ]
#2490 | T: 23 | I: 3 | [ wir sind nie sehr zärtlich in der familie gewesen , das ist nicht üblich bei armen leuten , die viel arbeiten müssen und sorgen haben . ]
#2492 | T: 23 | I: 3 | [ wenn meine mutter zu mir » lieber junge « sagt , so ist das so viel , als wenn eine andere wer weiß was anstellt . ]
#2498 | T: 23 | I: 3 | [ da ist meine mutter , da ist meine schwester , da mein schmetterlingskasten und da das mahagoniklavier – aber ich bin noch nicht ganz da . ]
#2670 | T: 23 | I: 3 | [ einige davon habe ich nicht ganz ehrlich erworben , ich habe sie ausgeliehen und nicht zurückgegeben , weil ich mich von ihnen nicht trennen mochte . ]
#3176 | T: 23 | I: 3 | [ ein volk beleidigt das andere –« » dann habe ich hier nichts zu suchen « , erwidert tjaden , » ich fühle mich nicht beleidigt . ]
#3741 | T: 23 | I: 3 | [ die kinder hängen an den händen der mütter , manchmal führt auch ein älteres mädchen die kleinen , die vorwärts taumeln und immer wieder zurücksehen . ]
#4390 | T: 23 | I: 3 | [ als wir nachher in einigermaßen guter deckung sind , erzählt einer von den essenholern , daß ein paar hundert schritte entfernt ein verwundeter meldehund liege . ]
#121 | T: 23 | I: 4 | [ mehr noch : sie sind uns so selbstverständlich , daß ihre gemütliche erledigung ebenso gewertet wird wie meinetwegen ein schön durchgeführter , bombensicherer grand ohne viere . ]
#212 | T: 23 | I: 4 | [ » du wirst ja nun nach hause kommen « , sagt kropp , » auf urlaub hättest du mindestens noch drei , vier monate warten müssen . ]
#227 | T: 23 | I: 4 | [ « wir denken alle drei das gleiche : selbst wenn er gesund würde , könnte er nur einen gebrauchen , sie wären für ihn also wertlos . ]
#586 | T: 23 | I: 4 | [ ich bin überzeugt , wenn man ihn in der wüste aussetzte , würde er in einer stunde ein abendessen aus datteln , braten und wein zusammenfinden . ]
#721 | T: 23 | I: 4 | [ endlich hörten wir seinen schritt , den kannten wir genau , wir hatten ihn oft genug morgens gehört , wenn die tür aufflog und » aufstehen ! ]
#752 | T: 23 | I: 4 | [ « – eigentlich konnte himmelstoß froh sein ; denn sein wort , daß immer einer den andern erziehen müsse , hatte an ihm selbst früchte getragen . ]
#1762 | T: 23 | I: 4 | [ nun rückt etwas wieder von draußen näher ; – wenn essen geholt werden soll , kann es ja nicht so schlimm sein , denken die rekruten . ]
#1771 | T: 23 | I: 4 | [ ich bewahre mir eine kante auf ; das weiche esse ich heraus , die kante bleibt im brotbeutel ; ab und zu knabbere ich mal daran . ]
#1813 | T: 23 | I: 4 | [ da er sehr wild ist und die augen sich schon verdrehen , so hilft es nichts , wir müssen ihn verprügeln , damit er vernünftig wird . ]
#1819 | T: 23 | I: 4 | [ plötzlich heult und blitzt es ungeheuer , der unterstand kracht in allen fugen unter einem treffer , glücklicherweise einem leichten , dem die betonklötze standgehalten haben . ]
#2346 | T: 23 | I: 4 | [ manchmal auch wird der laut nicht ganz zum wort und erstickt oder schwingt halbfertig über mich weg ; ein bogen , eine bahn , ein komet . ]
#2779 | T: 23 | I: 4 | [ » landsturmmann kantorek , wir haben das glück , in einer großen zeit zu leben , da müssen wir alle uns zusammenreißen und das bittere überwinden . ]
#3157 | T: 23 | I: 4 | [ » eins möchte ich aber doch noch wissen « , sagt albert , » ob es krieg gegeben hätte , wenn der kaiser nein gesagt hätte . ]
#3275 | T: 23 | I: 4 | [ ich mache mir klar , daß meine aufregung unsinn ist , daß im dunkel wahrscheinlich gar nichts lauert , weil sonst nicht so flach geschossen würde . ]
#3339 | T: 23 | I: 4 | [ sofort rutsche ich nach unten ins grundwasser , den helm ganz im genick , den mund nur so weit hoch , daß ich knapp luft habe . ]
#3340 | T: 23 | I: 4 | [ dann werde ich bewegungslos ; – denn irgendwo klirrt etwas , es tappt und trappst näher , – in mir ziehen sich alle nerven eisig zusammen . ]
#3377 | T: 23 | I: 4 | [ ich bin nicht weit genug von der feindlichen stellung entfernt , um nicht von den scharfschützen gleich erwischt zu werden , wenn ich versuche , auszureißen . ]
#3709 | T: 23 | I: 4 | [ solange nur noch ein teil des proviantamtes steht , ist uns alles egal , und wir wünschen bloß , hier das ende des krieges zu erleben . ]
#3910 | T: 23 | I: 4 | [ sie sieht mich mit ihren blanken augen an , sauber und wunderbar ist sie , um so weniger kann ich ihr sagen , was ich will . ]
#4506 | T: 23 | I: 4 | [ dann stürzt die hitze wie eine qualle feucht und schwül in unsere löcher , und an einem dieser spätsommertage , beim essenholen , fällt kat um . ]
#736 | T: 23 | I: 5 | [ haie hockte sich hin , legte das kissen auf die knie , packte himmelstoß da , wo der kopf war , und drückte ihn auf das kissen . ]
#1070 | T: 23 | I: 5 | [ eine glocke dröhnt zwischen die explosionen , gongs , metallklappern künden überallhin – gas – gas – gaas – hinter mir plumpst es , einmal , zweimal . ]
#1708 | T: 23 | I: 5 | [ er hat gar keinen witz mehr , seit wir hier sind , und das ist schlimm , denn kat ist ein altes frontschwein , das witterung besitzt . ]
#2517 | T: 23 | I: 5 | [ « » ja , aber kürzlich war heinrich bredemeyer hier , der erzählte , es wäre jetzt furchtbar draußen , mit dem gas und all dem andern . ]
#2830 | T: 23 | I: 5 | [ ich habe seine stimme gehört , seine angst habe ich nachts gespürt , – sag die wahrheit , ich will es wissen , ich muß es wissen . ]
#3398 | T: 23 | I: 5 | [ er ist tot , sage ich mir , er muß tot sein , er fühlt nichts mehr – was da röchelt , ist nur noch der körper . ]
#3607 | T: 23 | I: 5 | [ so sachlich , daß mir manchmal graut , wenn einen augenblick ein gedanke aus der früheren zeit , vor dem kriege , sich in meinen kopf verirrt . ]
#4632 | T: 23 | I: 5 | [ aber solange es da ist , wird es sich seinen weg suchen , mag dieses , das in mir » ich « sagt , wollen oder nicht . ]
#2417 | T: 23 | I: 10 | [ eine schranke , vor der bauern warten , mädchen , die winken , kinder , die am bahndamm spielen , wege , die ins land führen , glatte wege , ohne artillerie . ]
#639 | T: 22 | I: 1 | [ denn weiter wagen sich unsre gedanken schon gar nicht – ihr instruktionsstunden in der morgenfrühe – » worin zerfällt das gewehr 98 ? ]
#3508 | T: 22 | I: 1 | [ ich schreibe die adresse mit dem bleistift des toten auf einen briefumschlag und schiebe dann plötzlich rasch alles in seinen rock zurück . ]
#3678 | T: 22 | I: 1 | [ bis halb sieben trinken wir kaffee – offizierskaffee aus dem proviantamt – und rauchen offizierszigarren und zigaretten – ebenfalls aus dem proviantamt . ]
#4189 | T: 22 | I: 1 | [ abends beim füttern wird die schwester von seinem bett abgerufen und stellt den teller mit der gabel so lange auf seinen tisch . ]
#155 | T: 22 | I: 2 | [ kantorek hielt uns in den turnstunden so lange vorträge , bis unsere klasse unter seiner führung geschlossen zum bezirkskommando zog und sich meldete . ]
#210 | T: 22 | I: 2 | [ er hatte allerdings auch ein gesicht wie ein kind und so weiche knochen , daß er nach vier wochen tornistertragen schon plattfüße bekam . ]
#247 | T: 22 | I: 2 | [ » wenn ihr ’ s nicht glaubt , was fragt ihr mich –« ich drücke ihm noch ein paar zigaretten in die hand . ]
#822 | T: 22 | I: 2 | [ vielleicht ist es unser innerstes und geheimstes leben , das erzittert und sich zur * für mich ist die front ein unheimlicher strudel . ]
#1411 | T: 22 | I: 2 | [ was ich an möglichem und so weiter – das kotzt mich an , denn das war ja immer schon da und ist widerlich . ]
#1972 | T: 22 | I: 2 | [ wir würden in ihr sein und in ihr umgehen ; wir würden uns erinnern und sie lieben und bewegt sein von ihrem anblick . ]
#2429 | T: 22 | I: 2 | [ ich packe meinen tornister auf und mache die haken fest , ich nehme mein gewehr in die hand und stolpere die tritte hinunter . ]
#3241 | T: 22 | I: 2 | [ ein körper liegt da , der nur an einem bein noch ein stück unterhose und um den hals den kragen des waffenrockes hat . ]
#4371 | T: 22 | I: 2 | [ er hatte die richtung nach deutschland genommen – das war natürlich aussichtslos – , und ebenso natürlich hatte er alles sehr dumm angefangen . ]
#4470 | T: 22 | I: 2 | [ doch er bleibt liegen und zielt weiter – einmal setzt er ab und legt dann aufs neue an ; endlich kracht der schuß . ]
#4485 | T: 22 | I: 2 | [ die wilden und aufpeitschenden gerüchte von waffenstillstand und frieden sind aufgetaucht , sie verwirren die herzen und machen den aufbruch schwerer als jemals ! ]
#119 | T: 22 | I: 3 | [ unsere familien und unsere lehrer werden sich schön wundern , wenn wir nach hause kommen , aber es ist hier nun einmal die universalsprache . ]
#171 | T: 22 | I: 3 | [ man kann kantorek natürlich nicht damit m zusammenhang bringen ; – wo bliebe die welt sonst , wenn man das schon schuld nennen wollte . ]
#178 | T: 22 | I: 3 | [ wir mußten erkennen , daß unser alter ehrlicher war als das ihre ; sie hatten vor uns nur die phrase und die geschicklichkeit voraus . ]
#345 | T: 22 | I: 3 | [ gemütlich gingen wir auf die knie , dann auf die arme und so fort ; inzwischen hatte er schon wütend ein anderes kommando gegeben . ]
#813 | T: 22 | I: 3 | [ unsere gesichter sind nicht blasser und nicht röter als sonst ; sie sind auch nicht gespannter oder schlaffer , und doch sind sie anders . ]
#925 | T: 22 | I: 3 | [ er sieht auf , stößt den helm fort und kriecht wie ein kind mit dem kopf unter meinen arm , dicht an meine brust . ]
#1165 | T: 22 | I: 3 | [ wir hören ihren ruf : » achtung – draht « , und im halbschlaf gehen wir in die kniebeuge und richten uns wieder auf . ]
#1447 | T: 22 | I: 3 | [ » ich habe das gefühl , daß mir beim nächsten schanzen eine drahtrolle auf die beine von himmelstoß fallen wird « , vermutet kropp . ]
#1561 | T: 22 | I: 3 | [ ich hole töpfe und holz aus der baracke , und wir kriechen in einen kleinen verlassenen schuppen , den wir für solche zwecke kennen . ]
#1822 | T: 22 | I: 3 | [ wenn wir statt in dem festen unterstand in einem der leichten dinger säßen , wie sie neuerdings gebaut werden , lebte jetzt keiner mehr . ]
#1958 | T: 22 | I: 3 | [ an der front gibt es keine stille , und der bann der front reicht so weit , daß wir nie außerhalb von ihr sind . ]
#2130 | T: 22 | I: 3 | [ sie hören zu , sie sind folgsam – aber wenn es wieder losgeht , machen sie es in der aufregung meistens doch wieder falsch . ]
#2715 | T: 22 | I: 3 | [ mein zimmer betrete ich zwar nicht mehr , aber ich tröste mich damit , daß einige tage noch nicht ein ende zu sein brauchen . ]
#2890 | T: 22 | I: 3 | [ « » nimm ihn ja an , wenn die andern auch reden –« » darum kümmere ich mich nicht , mutter –« sie seufzt . ]
#3166 | T: 22 | I: 3 | [ er ist noch immer angeregt und greift sofort wieder in das gespräch ein , indem er sich erkundigt , wie eigentlich ein krieg entstehe . ]
#3177 | T: 22 | I: 3 | [ « » dir soll man nun was erklären « , sagt albert ärgerlich , » auf dich dorfdeubel kommt es doch dabei nicht an . ]
#3314 | T: 22 | I: 3 | [ es ist mehr als einmal vorgekommen , daß jemand vergnügt in einen graben sprang und dann erst entdeckte , daß es der falsche war . ]
#3386 | T: 22 | I: 3 | [ ich nehme erde und reibe damit über die haut , jetzt ist die hand wenigstens schmutzig , und man sieht das blut nicht mehr . ]
#3392 | T: 22 | I: 3 | [ ich halte mir die ohren zu , nehme aber die finger bald wieder heraus , weil ich sonst auch das andere nicht hören kann . ]
#3780 | T: 22 | I: 3 | [ das hat nur die angst gemacht ; wir würden fortgelaufen sein , selbst wenn uns die füße weggeschossen wären – dann eben auf stümpfen . ]
#3901 | T: 22 | I: 3 | [ » das könntest du doch wohl gehört haben « , knurre ich , » mein schädel –« hinten im wagen öffnet sich die tür . ]
#3930 | T: 22 | I: 3 | [ nach einigen stunden bin ich nicht mehr der einzige , und morgens haben wir uns gewöhnt und verlangen ohne beschämung , was wir brauchen . ]
#4090 | T: 22 | I: 3 | [ wenn man dagegen an die garnisonlazarette denkt , in denen man mit angelegter hand im bett liegen muß , kann einem die angst kommen . ]
#4225 | T: 22 | I: 3 | [ ich bin jung , ich bin zwanzig jahre alt ; aber ich kenne vom und die verkettung sinnlosester oberflächlichkeit mit einem abgrund des leidens . ]
#4227 | T: 22 | I: 3 | [ ich sehe , daß die klügsten gehirne der welt waffen und worte erfinden , um das alles noch raffinierter und länger dauernd zu machen . ]
#4228 | T: 22 | I: 3 | [ und mit mir sehen das alle menschen meines alters hier und drüben , in der ganzen welt , mit mir erlebt das meine generation . ]
#4306 | T: 22 | I: 3 | [ es war winter , als ich ankam , und bei den einschlägen der granaten wurden die gefrorenen erdklumpen fast ebenso gefährlich wie die splitter . ]
#4337 | T: 22 | I: 3 | [ * jeder tag und jede stunde , jede granate und jeder tote wetzen an diesem dünnen halt , und die jahre verschleißen ihn rasch . ]
#4408 | T: 22 | I: 3 | [ bevor er starb , übergab er mir seine brieftasche und vermachte mir seine stiefel – dieselben , die er damals von kemmerich geerbt hat . ]
#4497 | T: 22 | I: 3 | [ wir sind nicht geschlagen , denn wir sind als soldaten besser und erfahrener ; wir sind einfach von der vielfachen übermacht zerdrückt und zurückgeschoben . ]
#4499 | T: 22 | I: 3 | [ wenn wir hinausfahren , dringt uns bereits die nässe durch die mäntel und kleider , – und so bleibt es die zeit vorne auch . ]
#4517 | T: 22 | I: 3 | [ ich habe den kragen meiner jacke aufgemacht und atme heftig , ich schwitze , und mein gesicht ist gedunsen von der anstrengung des tragens . ]
#225 | T: 22 | I: 4 | [ es sind herrliche englische schuhe aus weichem , gelbem leder , die bis zum knie reichen und ganz hinauf geschnürt werden , eine begehrte sache . ]
#341 | T: 22 | I: 4 | [ bevor er verschwand , krakehlte er zwar noch : » das werde ich euch eintränken « , – aber es war vorbei mit seiner macht . ]
#418 | T: 22 | I: 4 | [ sie sind groß und klobig , die hose ist hineingeschoben ; wenn man aufsteht , sieht man dick und kräftig in diesen breiten röhren aus . ]
#424 | T: 22 | I: 4 | [ man sollte die ganze welt an diesem bette vorbeiführen und sagen : das ist franz kemmerich , neunzehneinhalb jahre alt , er will nicht sterben . ]
#839 | T: 22 | I: 4 | [ wir fahren ab als mürrische oder gutgelaunte soldaten , – wir kommen in die zone , wo die front beginnt , und sind menschentiere geworden . ]
#1202 | T: 22 | I: 4 | [ » rede keinen quatsch , ich meine es ernst –« » ich auch « , sagt albert , » was soll man denn anders machen . ]
#1879 | T: 22 | I: 4 | [ die sonne brennt heiß , uns beißt der schweiß in die augen , wir wischen ihn mit dem ärmel weg , manchmal ist blut dabei . ]
#2075 | T: 22 | I: 4 | [ was eine handgranate ist , wissen sie zwar , aber von deckung haben sie wenig ahnung , vor allen dingen haben sie keinen blick dafür . ]
#2330 | T: 22 | I: 4 | [ bei jedem scheibchen leberwurst heben sie , ehe sie es essen , das stück zuerst bewundernd in die höhe , und wir sitzen stolz dabei . ]
#2366 | T: 22 | I: 4 | [ wir sehen einen nackten soldaten , in stiefeln , genau wie wir , er hat ein paket unter dem arm und sprengt im galopp vorwärts . ]
#2686 | T: 22 | I: 4 | [ mir fällt ein , daß ich zu kemmerichs mutter gehen muß ; – mittelstaedt könnte ich auch besuchen , er muß in der kaserne sein . ]
#3153 | T: 22 | I: 4 | [ » sieh mal « , verkündet er , » ich kann einfach nicht begreifen , daß ein kaiser auch genauso zur latrine muß wie ich . ]
#3164 | T: 22 | I: 4 | [ « » das weiß ich nicht « , sage ich , » auf jeden fall ist krieg , und jeden monat kommen mehr länder dazu . ]
#3300 | T: 22 | I: 4 | [ ich möchte mein gesicht in sie hineindrücken , in die stimmen , diese paar worte , die mich gerettet haben und die mir beistehen werden . ]
#3441 | T: 22 | I: 4 | [ es ist der erste mensch , den ich mit meinen händen getötet habe , den ich genau sehen kann , dessen sterben mein werk ist . ]
#3443 | T: 22 | I: 4 | [ dieser sterbende hat die stunden für sich , er hat ein unsichtbares messer , mit dem er mich ersticht : die zeit und meine gedanken . ]
#3643 | T: 22 | I: 4 | [ drei mann ziehen dicke handschuhe an , um die finger beim reiben zu schonen , zwei andere schälen kartoffeln , und es geht rasch vorwärts . ]
#3785 | T: 22 | I: 4 | [ es gibt eine dünne suppe , die wir gierig und verächtlich auslöffeln , weil wir zwar bessere zeiten gewöhnt sind , aber doch hunger haben . ]
#4279 | T: 22 | I: 4 | [ es knistert und rauscht dann ein bißchen , und als wir so beiläufig aufblicken , sehen wir , daß das kind schon die hat geklappt . ]
#4316 | T: 22 | I: 4 | [ es ist , als ob wir früher einmal geldstücke verschiedener länder gewesen wären ; man hat sie eingeschmolzen , und alle haben jetzt denselben prägestempel . ]
#1637 | T: 22 | I: 5 | [ da es ziemlich still ist , können wir hören , wie die transporte hinter der gegnerischen front rollen , unausgesetzt , bis in die dämmerung hinein . ]
#1703 | T: 22 | I: 5 | [ wir erwarten den angriff und liegen mit den masken fertig , bereit , sie abzureißen , sowie der der morgen graut , ohne daß etwas erfolgt . ]
#2432 | T: 22 | I: 5 | [ ich wende mich ab , sie lächelt mich zu albern an , so durchdrungen von ihrer wichtigkeit : seht nur , ich gebe einem soldaten kaffee . ]
#2833 | T: 22 | I: 5 | [ ich weiß , du willst mich damit trösten , aber siehst du nicht , daß du mich schlimmer quälst , als wenn du die wahrheit sagst ? ]
#3015 | T: 22 | I: 5 | [ sie trösten mich ; es sieht aus , als wären es kleine fensterchen in dunklen dorfhäusern , die verraten , daß dahinter zimmer voll zuflucht sind . ]
#4257 | T: 22 | I: 5 | [ » na , marja « , sagt lewandowski und schluckt gefährlich mit seinem adamsapfel , » kannst ruhig ‘ reinkommen , die tun dir hier nichts . ]
#602 | T: 22 | I: 6 | [ er findet alles ; – wenn es kalt ist , kleine öfen und holz , heu und stroh , tische , stühle – vor allem aber fressen . ]
#1782 | T: 22 | I: 6 | [ die gesichter sind verzerrt , die arme schlagen , die tiere quietschen , es fällt schwer , daß wir aufhören , fast hätte einer den anderen angefallen . ]
#2007 | T: 22 | I: 6 | [ aber wenn sie glauben , die richtung zu haben , und schon hinkriechen , ist die stimme beim nächstenmal , wenn sie horchen , wieder ganz anderswo . ]
#831 | T: 21 | I: 1 | [ – wir schnellen mit einem ruck in einem teil unseres seins beim ersten dröhnen der granaten um tausende von jahren zurück . ]
#1395 | T: 21 | I: 1 | [ wie sollen wir uns da nach diesem hier « – er macht eine bewegung zur front – » an einen gewöhnen ? ]
#7 | T: 21 | I: 2 | [ tjaden und müller haben ein paar waschschüsseln auf getrieben und sie sich bis zum rand gestrichen voll geben lassen , als reserve . ]
#83 | T: 21 | I: 2 | [ auch sonst wußte er noch manches , denn er war zwischen uns groß hob den deckel noch einmal vom kessel und schnupperte . ]
#747 | T: 21 | I: 2 | [ haie hob ihn wieder auf stellte ihn sich parat und langte ihm ein zweites , erstklassig gezieltes ding mit der linken hand . ]
#930 | T: 21 | I: 2 | [ wenn da zwar auch dickes fleisch sitzt , muß man monatelang im lazarett auf dem bauch liegen und nachher ziemlich sicher hinken . ]
#2167 | T: 21 | I: 2 | [ er sorgt sogar dafür , daß wir für die nächsten drei tage in die küche zum kartoffel - und steckrübenschälen kommandiert werden . ]
#2562 | T: 21 | I: 2 | [ er ruft mich wieder heran und gibt mir jetzt leutselig bekannt , daß er noch einmal gnade vor recht ergehen lassen will . ]
#2728 | T: 21 | I: 2 | [ nun führte er seine stärkste batterie ins gefecht und fragte vertraulich › › soll ich ihnen vermitteln , daß sie notexamen machen ? ]
#3343 | T: 21 | I: 2 | [ – jetzt zerre ich rasch den kleinen dolch heraus , fasse ihn fest und verberge ihn mit der hand wieder im schlamm . ]
#4167 | T: 21 | I: 2 | [ alle halbe jahre erwischt er sie wieder und bricht ihnen die knochen aufs neue , und jedesmal soll dann der erfolg kommen . ]
#4176 | T: 21 | I: 2 | [ am andern morgen läßt der alte beide herunterholen und redet und schnauzt so lange auf sie ein , bis sie doch einwilligen . ]
#4326 | T: 21 | I: 2 | [ es ist wie eine expedition im hohen eise ; – jede lebensäußerung darf nur der daseinserhaltung dienen und ist zwangsläufig darauf eingestellt . ]
#4378 | T: 21 | I: 2 | [ wenn angriff und gegenangriff hin und her gegangen sind , bleibt eine zerrissene linie und ein erbitterter kampf von trichter zu trichter . ]
#24 | T: 21 | I: 3 | [ eine halbe stunde später hatte jeder sein kochgeschirr gegriffen , und wir versammelten uns vor der gulaschmarie , die fettig und nahrhaft roch . ]
#95 | T: 21 | I: 3 | [ und als wollte sie zeigen , daß nun schon alles egal sei , verteilte sie pro kopf freiwillig noch ein halbes pfund kunsthonig . ]
#209 | T: 21 | I: 3 | [ dabei hatte sie es auf mich abgesehen , immer wieder ergriff sie meinen arm und flehte mich an , auf franz draußen achtzugeben . ]
#297 | T: 21 | I: 3 | [ so aber sind die stiefel etwas , das gar nichts mit kemmerichs zustand zu tun hat , während müller sie gut verwenden kann . ]
#306 | T: 21 | I: 3 | [ als wir zum bezirkskommando gingen , waren wir noch eine klasse von zwanzig jungen gemeinsam rasieren ließ , bevor sie den kasernenhof betrat . ]
#754 | T: 21 | I: 3 | [ immerhin gewann er dabei ein bettuch ; denn als wir einige stunden später noch einmal nachsahen , war es nicht mehr zu finden . ]
#1093 | T: 21 | I: 3 | [ kat nimmt ein stück des deckels , legt es unter den zerschmetterten arm , und wir binden alle unsere verbands - päckchen darum . ]
#1171 | T: 21 | I: 3 | [ – monoton nur die rufe : » achtung – draht « – wir gehen in die knie , wir sind wieder im 5 . ]
#1730 | T: 21 | I: 3 | [ jeder fühlt es mit , wie die schweren geschosse die grabenbrüstung wegreißen , wie sie die böschung durchwühlen und die obersten betonklötze zerfetzen . ]
#1866 | T: 21 | I: 3 | [ wir laufen zurück , reißen spanische reiter in den graben und lassen abgezogene handgranaten hinter uns fallen , die uns feuern die maschinengewehre . ]
#1930 | T: 21 | I: 3 | [ sattessen ist ebenso wertvoll wie ein guter unterstand ; deshalb sind wir so gierig danach , denn es kann uns das leben retten . ]
#1990 | T: 21 | I: 3 | [ mit mühe zwinge ich mich , zu warten , bis dann gehe ich in den unterstand und finde einen becher mit graupen vor . ]
#2060 | T: 21 | I: 3 | [ die kampfflieger lassen wir uns gefallen , aber die beobachtungsflugzeuge hassen wir wie die pest ; denn sie holen uns das artilleriefeuer herüber . ]
#2063 | T: 21 | I: 3 | [ zwei werden so zerschmettert , daß tjaden meint , man könne sie mit dem löffel von der grabenwand abkratzen und im kochgeschirr beerdigen . ]
#2082 | T: 21 | I: 3 | [ wie die schafe drängen sie sich zusammen , anstatt auseinanderzulaufen , und selbst die verwundeten werden noch wie hasen von den fliegern abgeknallt . ]
#2096 | T: 21 | I: 3 | [ obschon ich sehr erregt bin , schießt mir beim hinauslaufen doch noch der gedanke durch den kopf : ich sehe himmelstoß nicht mehr . ]
#2300 | T: 21 | I: 3 | [ rasch gleiten wir ins wasser , legen uns auf den rücken , schwimmen und halten die stiefel mit dem inhalt über unsere köpfe . ]
#2438 | T: 21 | I: 3 | [ hunde trotten durch die schmale straße , vor den haustüren stehen menschen und sehen mir nach , wie ich schmutzig und bepackt vorübergehe . ]
#2947 | T: 21 | I: 3 | [ sie geben sich sehr scheu und ängstlich , dabei haben die meisten barte und sind groß ; dadurch wirken sie wie verprügelte bernhardiner . ]
#3158 | T: 21 | I: 3 | [ « » das glaube ich sicher « , werfe ich ein , – » er soll ja sowieso erst gar nicht gewollt haben . ]
#3671 | T: 21 | I: 3 | [ jetzt schnappen sich kat und kropp das glanzstück : die eine kniebeuge , und schon rasen sie über die fünfzig meter freies feld . ]
#3694 | T: 21 | I: 3 | [ gegen vier uhr nachts erreichen wir einen rekord : alle elf mann , wache und brennende häuser stehen wie fackeln in der nacht . ]
#3714 | T: 21 | I: 3 | [ « es ist überhaupt erstaunlich vornehm bei uns , jeder hält den andern für seinen burschen , siezt ihn und gibt ihm aufträge . ]
#3779 | T: 21 | I: 3 | [ er kann sein bein schon nicht mehr bewegen , und wir wundern uns beide , wie wir es überhaupt bis hierher geschafft haben . ]
#3875 | T: 21 | I: 3 | [ » dafür , daß sie draußen im graben gelegen haben werden wir wohl noch ein bettlaken waschen können « , fährt sie fort . ]
#4078 | T: 21 | I: 3 | [ morgens sehen wir sein gesicht , es ist spitzer und gelber geworden , dabei war es am abend noch fast gesund im aussehen . ]
#4272 | T: 21 | I: 3 | [ zwei mann stellen sich vor die tür , um die schwestern abzufangen und zu beschäftigen , wenn sie zufällig vorbei - kommen sollten . ]
#4280 | T: 21 | I: 3 | [ wir fühlen uns jetzt als eine große familie , die frau ist ordentlich munter geworden , und lewandowski liegt schwitzend und strahlend da . ]
#4377 | T: 21 | I: 3 | [ schon lange sind unsere gräben zerschossen , und wir haben die elastische front , so daß wir eigentlich keinen richtigen stellungskrieg mehr führen . ]
#75 | T: 21 | I: 4 | [ er war zwar fett wie ein winterhamster , aber er schleppte , wenn es darauf ankam , die töpfe selbst bis zur vordersten linie . ]
#296 | T: 21 | I: 4 | [ würden die stiefel kemmerich etwas nutzen , dann liefe müller lieber barfuß über stacheldraht , als groß zu überlegen , wie er sie bekommt . ]
#410 | T: 21 | I: 4 | [ er ist nicht der erste , den ich so sehe ; aber wir sind zusammen aufgewachsen , da ist es doch immer etwas anders . ]
#829 | T: 21 | I: 4 | [ erde , du gabst uns im krampf des grauens , im aufspritzen der vernichtung , im todesbrüllen der explosionen die ungeheure widerwelle gewonnenen lebens ! ]
#886 | T: 21 | I: 4 | [ sofort ist ein zweiter bei ihm , sie kreuzen sich , ein schwarzes insekt ist zwischen ihnen und versucht zu entkommen : der flieger . ]
#1079 | T: 21 | I: 4 | [ ich stoße kat an : es ist besser herauszukriechen und oben zu liegen , als hier , wo das gas sich am meisten sammelt . ]
#1113 | T: 21 | I: 4 | [ seine hüfte ist blutverschmiert ; er ist so erschöpft , daß ich nach meiner feldflasche greife , in der ich rum mit tee habe . ]
#1287 | T: 21 | I: 4 | [ er versucht es abermals und wendet sich nicht mehr an alle , sondern an einen , er hofft , so leichter antwort zu erhalten . ]
#1552 | T: 21 | I: 4 | [ dann halte ich ‘ die luft an , zucke den revolver hoch , es knallt , die dogge purzele über eine der geflüchteten gänse . ]
#1892 | T: 21 | I: 4 | [ man hat die schützenden reservestellungen erreicht , man möchte hindurchkriechen , verschwinden ; – und muß sich umdrehen und wieder in das grauen hinein . ]
#1939 | T: 21 | I: 4 | [ mir ist schwach zumute , wie immer nach einem angriff , und deshalb wird es mir schwer , mit meinen gedanken allein zu sein . ]
#1983 | T: 21 | I: 4 | [ nur der nebel ist kühl , dieser unheimliche nebel , der die toten vor uns beschleicht und ihnen das letzte , verkrochene leben aussaugt . ]
#2133 | T: 21 | I: 4 | [ doch das stückchen zerwühlter erde , in dem wir liegen , ist gehalten gegen die übermacht , nur wenige hundert meter sind preisgegeben worden . ]
#2282 | T: 21 | I: 4 | [ unsere hände sind unruhig , wir paffen ungezählte zigaretten , bis kropp sagt : » eigentlich könnten wir ihnen auch ein paar zigaretten mitbringen . ]
#2521 | T: 21 | I: 4 | [ soll ich ihr erzählen , daß wir einmal drei gegnerische gräben fanden , die erstarrt waren in ihrer haltung , wie vom schlag getroffen ? ]
#2731 | T: 21 | I: 4 | [ › landsturmmann kantorek , vor zwei jahren haben sie uns zum bezirkskommando gepredigt , darunter auch den joseph behm , der eigentlich nicht wollte . ]
#3231 | T: 21 | I: 4 | [ ein nackter soldat hockt in einer stammgabelung , er hat seinen helm noch auf dem kopf , sonst oberkörper , dem die beine fehlen . ]
#3289 | T: 21 | I: 4 | [ aber ich glaube es selbst nicht , mir wird entsetzlich flau , ich erhebe mich langsam und stemme die arme vor , ziehe trichters . ]
#3800 | T: 21 | I: 4 | [ ich erschrecke und überlege rasch , was ich tun soll ; denn es ist bekannt , daß die ärzte in den feldlazaretten leicht amputieren . ]
#3915 | T: 21 | I: 4 | [ da kommt albert mir zu hilfe , er geniert sich nicht , er ist es ja auch schließlich nicht , den die sache angeht . ]
#4151 | T: 21 | I: 4 | [ » das werden wir wegkriegen « , erzählt er , » da machen wir eine kleine operation , und schon haben sie gesunde füße . ]
#4313 | T: 21 | I: 4 | [ alle sind so , nicht wir hier allein – was früher war , gilt nicht , und man weiß es auch wirklich nicht mehr . ]
#4322 | T: 21 | I: 4 | [ kat verwirft es , weil er sagt , man müsse mit einem bauchschuß rechnen , der bei vollem magen gefährlicher sei als bei leerem . ]
#4559 | T: 21 | I: 4 | [ dort breche ich in die knie , habe aber noch so viel kraft , nach der seite umzufallen , wo kats gesundes bein ist . ]
#4600 | T: 21 | I: 4 | [ ich hebe die augen , ich lasse sie herumgehen und drehe mich mit ihnen , einen kreis , einen landwehrmann stanislaus katczinsky ist gestorben . ]
#837 | T: 21 | I: 5 | [ es ist das andere gewesen , diese hellsichtige witterung in uns , die uns niedergerissen und gerettet hat , ohne daß man weiß , wie . ]
#1193 | T: 21 | I: 5 | [ müller schielt gierig hin , beherrscht sich aber und fragt : » albert , was würdest du tun , wenn jetzt mit einemmal frieden wäre ? ]
#1576 | T: 21 | I: 5 | [ so sitzen wir uns gegenüber , kat und ich , zwei soldaten in abgeschabten röcken , die eine gans braten , mitten in der nacht . ]
#1589 | T: 21 | I: 5 | [ stehen dort nicht bilder , die er nicht verloren hat , weil er sie nie besessen hat , verwirrend , aber dennoch für ihn vorüber ? ]
#1648 | T: 21 | I: 5 | [ wenn ein geschoß kommt , kann ich mich ducken , das ist alles ; wohin es schlägt , kann ich weder genau wissen noch beeinflussen . ]
#1900 | T: 21 | I: 5 | [ er springt hoch , und die arme ausgebreitet , den mund schreiend weit offen , taumelt er davon , in seinem rücken schwankt das bajonett . ]
#2683 | T: 21 | I: 5 | [ ich will wieder diese stille hingerissenheit , das gefühl dieses heftigen , unbenennbaren dranges verspüren , wie früher , wenn ich vor meine bücher trat . ]
#3159 | T: 21 | I: 5 | [ « » na , wenn er allein nicht , dann vielleicht doch , wenn so zwanzig , dreißig leute in der welt nein gesagt hätten . ]
#3252 | T: 21 | I: 5 | [ da alle leute , die wir sehen , tot sind , lassen wir uns nicht aufhalten , sondern melden die sache bei der nächsten sanitätsstation . ]
#3414 | T: 21 | I: 5 | [ die augen sind zurückgezuckt , als die hand kam , jetzt verlieren sie ihre starre , die wimpern sinken tiefer , die spannung läßt nach . ]
#3482 | T: 21 | I: 5 | [ nimm zwanzig jahre von mir , kamerad , und stehe auf – nimm mehr , denn ich weiß nicht , was ich damit beginnen soll . ]
#4021 | T: 21 | I: 5 | [ ich war erregt darüber , daß wir unnötig geweckt wurden , und verlor die besinnung , so daß ich nicht wußte , was ich tat . ]
#140 | T: 21 | I: 6 | [ einer sagt dann : » kinder , kinder –« , oder : » das hätte schiefgehen können –« , und wir versinken einen augenblick in schweigen . ]
#283 | T: 21 | I: 7 | [ gerade für uns zwanzigjährige ist alles besonders unklar , für kropp , müller , leer , mich , für uns , die kantorek als eiserne jugend bezeichnet . ]
#59 | T: 20 | I: 1 | [ « jetzt aber erwachte die tomate wieder zum leben und doch nun wurden auch wir munter und schoben uns heran . ]
#1259 | T: 20 | I: 1 | [ « er möchte ihn wahrscheinlich am liebsten in einen käfig sperren und jeden morgen mit einem knüppel über ihn herfallen . ]
#1840 | T: 20 | I: 1 | [ so pressen wir die lippen auf einander – es wird vorübergehen – es wird vorübergehen - vielleicht kommen wir durch . ]
#1959 | T: 20 | I: 1 | [ auch in den zurückgelegenen depots und ruhequartieren bleibt das summen und das gedämpfte poltern des feuers stets in unseren ohren . ]
#2166 | T: 20 | I: 1 | [ als beweis dafür rückt er sofort zwei pfund zucker für uns und ein halbes pfund butter für tjaden besonders heraus . ]
#2975 | T: 20 | I: 1 | [ der preis für ein paar stiefel ist ungefähr zwei bis drei kommißbrote oder ein kommißbrot und eine kleinere harte mettwurst . ]
#143 | T: 20 | I: 2 | [ und darum ist alles neu und stark – der rote mohn und das gute essen , die zigaretten und der sommerwind . ]
#580 | T: 20 | I: 2 | [ ich glaube zu träumen : er hat zwei brote unter dem arm und in der hand einen blutigen sandsack mit pferdefleisch . ]
#1063 | T: 20 | I: 2 | [ da erhalte ich einen schlag ins gesicht , eine hand klammert sich um meine schulter – ist der tote wieder erwacht ? ]
#1694 | T: 20 | I: 2 | [ im nachbarabschnitt sind leute von uns wiedergefunden worden , denen mit diesen sägeseitengewehren die nasen abgeschnitten und die augen ausgestochen waren . ]
#2434 | T: 20 | I: 2 | [ draußen vor dem bahnhof aber rauscht der fluß neben der straße , er zischt weiß aus den schleusen der mühlenbrücke hervor . ]
#2524 | T: 20 | I: 2 | [ du siehst ja , ich bin heil und dick –« an der zitternden sorge meiner mutter finde ich meine ruhe wieder . ]
#3662 | T: 20 | I: 2 | [ die einschläge kommen so dicht , daß oft und öfter die splitter gegen die hauswand klatschen und durch die fenster fegen . ]
#3723 | T: 20 | I: 2 | [ aber noch oben darauf bauen albert und ich unser himmelbett mit dem blauseidenen überwurf auf , mit matratzen und zwei spitzenoberbetten . ]
#172 | T: 20 | I: 3 | [ es gab ja tausende von kantoreks , die alle überzeugt waren , auf eine für sie bequeme weise das beste zu tun . ]
#384 | T: 20 | I: 3 | [ « » rede keinen quatsch , franz , in ein paar tagen wirst du es hier werden ganz andere sachen wieder zurechtgepflastert . ]
#575 | T: 20 | I: 3 | [ vor allem aber soll man alles durcheinander kochen , um gottes willen nicht die kartoffeln , die bohnen und den speck getrennt . ]
#614 | T: 20 | I: 3 | [ kat sieht in den himmel , läßt einen kräftigen laut hören und sagt versonnen dazu : » jedes böhnchen gibt ein tönchen . ]
#658 | T: 20 | I: 3 | [ » so ungefähr « , sagt kat und setzt sich zu einer großen rede zurecht , » aber der grund liegt anderswo . ]
#688 | T: 20 | I: 3 | [ strahlend buchstabiert er : * tjaden hat eine hauptwut auf himmelstoß , weil der ihn im barackenlager auf seine weise erzogen hat . ]
#761 | T: 20 | I: 3 | [ es ist ein warmer abend , und die dämmerung erscheint uns wie ein tuch , unter dessen schutz wir uns wohl fühlen . ]
#1207 | T: 20 | I: 3 | [ « dann packt er sie weg und flucht : » verdammter lausekrieg –« » du kannst gut reden « , sage ich . ]
#1232 | T: 20 | I: 3 | [ dann erklärt haie etwas verzwickt : » wenn ich unteroffizier wäre , würde ich erst noch bei den preußen bleiben und kapitulieren . ]
#1707 | T: 20 | I: 3 | [ » es wird wie an der somme , da hatten wir nachher sieben tage und nächte trommelfeuer « , sagt kat düster . ]
#1953 | T: 20 | I: 3 | [ wir liebten sie sehr , und das bild dieser tage läßt mir jetzt noch das herz klopfen , ehe es wieder geht . ]
#2044 | T: 20 | I: 3 | [ wenn die frauen sehen könnten , mit wieviel gefahr diese dünnen lappen oft geholt werden , würden sie einen schönen schreck kriegen . ]
#2223 | T: 20 | I: 3 | [ « ich bin nicht ganz einverstanden , denn die sachen leiden darunter , aber die läuse hat man nach zwei stunden wieder . ]
#2459 | T: 20 | I: 3 | [ mein gewehr lehne ich in eine ecke , den tornister stelle ich gegen die wand , und den helm packe ich darauf . ]
#2620 | T: 20 | I: 3 | [ der direktor mit der eisernen uhrkette will am meisten haben : ganz belgien , die kohlengebiete frankreichs und große stücke von rußland . ]
#2860 | T: 20 | I: 3 | [ ich gehe früh zu bett , ich fasse die kissen an , ich drücke sie an mich und lege den kopf hinein . ]
#3317 | T: 20 | I: 3 | [ das trichtergewirr erscheint mir jetzt so unübersichtlich , daß ich vor aufregung überhaupt nicht mehr weiß , wohin ich mich wenden soll . ]
#3324 | T: 20 | I: 3 | [ manchmal habe ich den eindruck , als wenn der himmel etwas heller würde am horizont , doch das kann auch einbildung sein . ]
#3744 | T: 20 | I: 3 | [ aber wenige minuten später heult die luft , die erde bebt , schreie ertönen – eine granate hat den hintersten zug zerschmettert . ]
#4187 | T: 20 | I: 3 | [ die schwestern haben nie ein messer bei sich , wenn sie ihm essen geben ; er hat einer schon einmal eins entrissen . ]
#4197 | T: 20 | I: 3 | [ auch das vorhandensein der totenzimmer nutzt nichts mehr , es sind zu wenig , die leute sterben nachts auch auf unserer stube . ]
#4220 | T: 20 | I: 3 | [ man kann nicht begreifen , daß über so zerrissenen leibern noch menschengesichter sind , in denen das leben seinen alltäglichen fortgang nimmt . ]
#4375 | T: 20 | I: 3 | [ * aber auch auf andere weise bricht es manchmal heraus , dieses gefährliche , gestaute – wie aus überhitzten dampf - kesseln . ]
#690 | T: 20 | I: 4 | [ himmelstoß behauptet steif und fest , es sei nur faulheit , und er fand ein seiner würdiges mittel , um tjaden zu heilen . ]
#959 | T: 20 | I: 4 | [ « ich habe noch nie pferde schreien gehört und kann es kaum kreatur , ein wilder , grauenvoller schmerz , der da stöhnt . ]
#1176 | T: 20 | I: 4 | [ wir sitzen rundherum , die hemden auf den knien , den oberkörper nackt in der warmen luft , die hände bei der arbeit . ]
#1226 | T: 20 | I: 4 | [ stell dir mal vor , richtige federbetten mit sprung - matratzen , kinners , acht tage lang würde ich keine hose wieder anziehen . ]
#1461 | T: 20 | I: 4 | [ » na , ihr hier –« » ich möchte sie bitten , uns nicht zu duzen « , sagt kropp wie ein oberst . ]
#1577 | T: 20 | I: 4 | [ wir reden nicht viel , aber wir sind voll zarterer rücksicht miteinander , als ich mir denke , daß liebende es sein können . ]
#2011 | T: 20 | I: 4 | [ das ist ein mächtiger anreiz , aber wir würden auch ohne das tun , was möglich ist ; denn das rufen ist furchtbar . ]
#2910 | T: 20 | I: 4 | [ noch sitze ich hier , und du liegst dort , wir müssen uns so vieles sagen , aber wir werden es nie können . ]
#2953 | T: 20 | I: 4 | [ wenn wirklich einer mal so reich ist , nicht leerfuttern zu brauchen , stehen zehn andere da , die es ihm gern abnehmen . ]
#3019 | T: 20 | I: 4 | [ die es klingt , als wären es kaum noch stimmen , als wäre es eine orgel , die fern in der heide steht . ]
#3118 | T: 20 | I: 4 | [ » du hast glück gehabt « , flüstert kropp mir noch beim einschlafen zu , » es heißt , wir kommen nach rußland . ]
#3260 | T: 20 | I: 4 | [ es wird von allen seiten bestrichen , nicht sehr stark , aber immerhin genügend , um die knochen nicht allzu hoch zu nehmen . ]
#3533 | T: 20 | I: 4 | [ plötzlich fällt mir ein , daß meine eigenen kameraden auf mich schießen können , wenn ich ankrieche ; sie wissen es ja nicht . ]
#3546 | T: 20 | I: 4 | [ da sehe ich bei einer rakete , wie im draht sich etwas eben noch bewegt , ehe es erstarrt , und liege still . ]
#4385 | T: 20 | I: 4 | [ das kühlwasser verdampft , wir reichen die kästen eilig herum , jeder pißt hinein , so haben wir wieder wasser und können weiterfeuern . ]
#359 | T: 20 | I: 5 | [ wir zerbrachen nicht , wir paßten uns an ; unsere zwanzig jahre , die uns manches andere so schwer machten , halfen uns dabei . ]
#1810 | T: 20 | I: 5 | [ es ist ein anfall von unterstandsangst , er hat das gefühl , hier zu ersticken , und kennt nur den einen trieb : hinauszugelangen . ]
#2469 | T: 20 | I: 5 | [ ich gehe hinein zu ihr , gebe ihr die hand und sage , so ruhig ich kann : » da bin ich , mutter . ]
#3539 | T: 20 | I: 5 | [ « es wirkt , wenn ich meinen vornamen sage , das ist , als täte es ein anderer , und hat so mehr gewalt . ]
#3825 | T: 20 | I: 5 | [ « » noch eine gute handvoll « , sage ich , » und mein kamerad « , ich zeige auf kropp , » ebenfalls . ]
#3180 | T: 20 | I: 6 | [ » staat , staat « – tjaden schnippt schlau mit den fingern – , » feldgendarmen , polizei , steuer , das ist euer staat . ]
#2959 | T: 20 | I: 8 | [ sie haben gesichter , die nachdenklich machen , gute bauern - gesichter , breite stirnen , breite nasen , breite lippen , breite hände , wolliges haar . ]
#2118 | T: 20 | I: 10 | [ – * trommelfeuer , sperrfeuer , gardinenfeuer , minen , gas , tanks , maschinengewehre , handgranaten – worte , worte , aber sie umfassen das grauen der welt . ]
#3 | T: 19 | I: 2 | [ gestern wurden wir abgelöst ; jetzt haben wir den magen voll weißer bohnen mit rindfleisch und sind satt und zufrieden . ]
#157 | T: 19 | I: 2 | [ « diese erzieher haben ihr gefühl so oft in der westentasche parat ; sie geben es ja auch stundenweise aus . ]
#620 | T: 19 | I: 2 | [ dann müßten in der arena die minister und generäle der beiden länder in wer übrigbliebe , dessen land hätte gesiegt . ]
#1553 | T: 19 | I: 2 | [ im galopp greife ich schnell noch zu , schmeiße sie mit einem schwung über die mauer und klettere selbst hoch . ]
#1659 | T: 19 | I: 2 | [ die ratten haben sich sehr vermehrt in der letzten zeit , seit die gräben nicht mehr recht in ordnung sind . ]
#1856 | T: 19 | I: 2 | [ die von drüben können im laufen nicht viel eher etwas machen , als bis sie auf dreißig meter heran sind . ]
#1916 | T: 19 | I: 2 | [ da wir uns hier nicht lange halten können , werden wir unter dem schütze unserer artillerie zurückgenommen auf unsere stellung . ]
#2261 | T: 19 | I: 2 | [ nach einigen hundert metern biegen sie ab und zeigen auf ein haus , das abseits aus bäumen und gebüsch herauslugt . ]
#2495 | T: 19 | I: 2 | [ ich sitze an ihrem bett , und durch das fenster funkeln in braun und gold die kastanien des gegenüberliegenden wirtsgartens . ]
#2839 | T: 19 | I: 2 | [ wenn man so viele tote gesehen hat , kann man so viel schmerz um einen einzigen nicht mehr recht begreifen . ]
#2879 | T: 19 | I: 2 | [ für dich bin ich ein kind , – warum kann ich nicht den kopf in deinen schoß legen und weinen ? ]
#2985 | T: 19 | I: 2 | [ sie kommen dicht an das gitter heran und legen ihre gesichter dagegen , die finger sind in die maschen gekrallt . ]
#3005 | T: 19 | I: 2 | [ wer kann da noch unterscheiden , wenn er diese stillen leute hier sieht mit den kindlichen gesichtern und den apostelbärten ! ]
#3066 | T: 19 | I: 2 | [ « ich weiß : er wird bis zwölf uhr nachts an seinem tisch stehen und falzen und kleben und schneiden . ]
#3208 | T: 19 | I: 2 | [ wir haben den krieg nicht gewollt , die andern behaupten dasselbe – und trotzdem ist die halbe welt feste dabei . ]
#3559 | T: 19 | I: 2 | [ aber kat hat in rußland schon einmal zwei tage hinter der russischen front gelegen , ehe er sich durchschlagen konnte . ]
#3719 | T: 19 | I: 2 | [ « tjaden begibt sich wieder auf ein gastspiel zu götz von berlichingen , der ihm nur so im handgelenk sitzt . ]
#4082 | T: 19 | I: 2 | [ beim umbetten tun sie einem oft weh und sind dann so erschrocken , daß sie einem noch mehr weh tun . ]
#4399 | T: 19 | I: 2 | [ denn diese anfälle von frontkoller werden gefährlich , wenn man den mann nicht gleich zu boden werfen und festhalten kann . ]
#4402 | T: 19 | I: 2 | [ bei ja einer war da , der sich mit händen und füßen und mund immerfort in die erde einzugraben versuchte . ]
#4403 | T: 19 | I: 2 | [ es wird natürlich auch viel simuliert mit solchen sachen , aber das simulieren ist ja eigentlich auch schon ein zeichen . ]
#4513 | T: 19 | I: 2 | [ kat ist nicht sehr schwer ; deshalb nehme ich ihn auf den rücken und gehe zurück mit ihm zum verbandsplatz . ]
#4534 | T: 19 | I: 2 | [ und wie du mich aus dem schlamassel holtest , als ich noch ein kleiner rekrut und zum erstenmal verwundet war ? ]
#76 | T: 19 | I: 3 | [ wir waren gerade in der richtigen stimmung , und es hätte bestimmt kleinholz gegeben , wenn nicht unser kompanieführer aufgetaucht wäre . ]
#176 | T: 19 | I: 3 | [ mit dem begriff der autorität , dessen träger sie waren , verband sich in unseren gedanken größere einsicht und menschlicheres wissen . ]
#189 | T: 19 | I: 3 | [ müller schüttelt den kopf : » ich habe dir ja immer gesagt , daß man eine so gute uhr nicht mitnimmt . ]
#208 | T: 19 | I: 3 | [ kemmerich genierte sich deswegen , denn sie war am wenigsten gefaßt von allen , sie zerfloß förmlich in fett und wasser . ]
#232 | T: 19 | I: 3 | [ » wir können sie ja umtauschen « , schlägt müller wieder vor , » hier draußen kann man so was brauchen . ]
#342 | T: 19 | I: 3 | [ er versuchte es noch einmal in den sturzäckern mit » hinlegen « und » sprung auf , marsch , marsch « . ]
#421 | T: 19 | I: 3 | [ es ist ein sonderbarer augenblick , wenn wir nackt sind ; dann sind wir zivilisten und fühlen uns auch beinahe so . ]
#488 | T: 19 | I: 3 | [ ich atme , so sehr ich es vermag , und spüre die luft warm und weich wie nie in meinem gesicht . ]
#851 | T: 19 | I: 3 | [ die köpfe werden hier zu gestalten ; – röcke , hosen und stiefel kommen aus dem nebel wie aus einem milchteich . ]
#1132 | T: 19 | I: 3 | [ « da öffnet er den mund und flüstert : » hierbleiben –« kat sagt : » wir kommen ja gleich wieder . ]
#1387 | T: 19 | I: 3 | [ « » aber du mußt doch einen beruf haben « , wendet müller ein , als wäre er kantorek in person . ]
#1640 | T: 19 | I: 3 | [ es stehen rechts von der ferme mindestens vier batterien 20 , 5 mehr , und hinter dem pappelstumpf sind minenwerfer eingebaut . ]
#1763 | T: 19 | I: 3 | [ wir stören sie nicht , wir wissen , daß essen ebenso wichtig wie munition ist und nur deshalb herangeschafft werden muß . ]
#1798 | T: 19 | I: 3 | [ jetzt steht er auf , unauffällig kriecht er durch den raum , verweilt einen augenblick und rutscht dann dem ausgang zu . ]
#1839 | T: 19 | I: 3 | [ wir haben kein fleisch und keine muskeln mehr , wir können uns nicht mehr ansehen , aus furcht vor etwas unberechenbarem . ]
#1859 | T: 19 | I: 3 | [ eine ganze reihe wird von dem maschinengewehr neben uns umgelegt ; dann haben wir viele ladehemmungen , und sie kommen näher . ]
#1940 | T: 19 | I: 3 | [ es sind keine eigentlichen gedanken ; es sind erinnerungen , die mich in meiner schwäche jetzt heimsuchen und mich sonderbar stimmen . ]
#1970 | T: 19 | I: 3 | [ und selbst wenn man sie uns wiedergäbe , diese landschaft unserer jugend , wir würden wenig mehr mit ihr anzufangen wissen . ]
#2065 | T: 19 | I: 3 | [ er lehnt tot auf der brust im graben , sein gesicht ist zitronengelb , zwischen dem vollbart glimmt noch die zigarette . ]
#2157 | T: 19 | I: 3 | [ man nimmt uns weiter als sonst zurück , in ein feld - rekrutendepot , damit wir dort neu zusammengestellt werden können . ]
#2169 | T: 19 | I: 3 | [ so haben wir im augenblick wieder die beiden dinge , die der soldat zum glück braucht : gutes essen und ruhe . ]
#2202 | T: 19 | I: 3 | [ neben ihm steht ein mann in weißer hose , mit blauem jackett und seglermütze , aber der interessiert uns viel weniger . ]
#2331 | T: 19 | I: 3 | [ sie übersprudeln uns mit ihrer sprache – wir verstehen nicht viel , aber wir hören , daß es freundliche worte sind . ]
#2917 | T: 19 | I: 3 | [ auf dem vorplatz stolpere ich über meinen tornister , der fertig gepackt daliegt , weil ich morgen sehr früh fort muß . ]
#2996 | T: 19 | I: 3 | [ sie stehen am gitter ; manchmal schwankt einer fort , dann ist bald ein anderer an seiner stelle in der reihe . ]
#3167 | T: 19 | I: 3 | [ » meistens so , daß ein land ein anderes schwer beleidigt « , gibt albert mit einer gewissen überlegenheit zur antwort . ]
#3188 | T: 19 | I: 3 | [ ich habe nie einen franzosen gesehen , bevor ich hierherkam , und den meisten franzosen wird es ähnlich mit uns gehen . ]
#3321 | T: 19 | I: 3 | [ sie scheinen eine stunde zu brennen , man kann keine bewegung machen , ohne daß es gleich um einen herum pfeift . ]
#3821 | T: 19 | I: 3 | [ als ich wieder mit kropp zusammen bin , erzähle ich ihm , daß also wahrscheinlich morgen schon ein lazarettzug eintreffen wird . ]
#4162 | T: 19 | I: 3 | [ jetzt könnt ihr noch laufen , aber wenn der alte euch erst unter dem messer gehabt hat , seid ihr krüppel . ]
#4241 | T: 19 | I: 3 | [ lewandowski schmeckt das essen nicht mehr , sogar rotkohl mit bratwurst verschenkt er , nachdem er ein paar happen genommen hat . ]
#4309 | T: 19 | I: 3 | [ wir sind es teilweise schon gewohnt , der krieg ist eine todesursache wie krebs und tuberkulose , wie grippe und ruhr . ]
#4429 | T: 19 | I: 3 | [ man kann einen schuß bekommen und tot sein ; man kann verletzt werden , dann ist das lazarett die nächste station . ]
#4572 | T: 19 | I: 3 | [ meine augen sind noch immer trübe , der schweiß ist mir jetzt von neuem ausgebrochen , er läuft über die lider . ]
#420 | T: 19 | I: 4 | [ wir sind dann keine soldaten mehr , sondern beinahe knaben , man würde auch nicht glauben , daß wir tornister schleppen können . ]
#1163 | T: 19 | I: 4 | [ sie achten auf die telefondrähte , die quer über die straße hängen , so tief , daß sie unsere köpfe wegreißen können . ]
#1536 | T: 19 | I: 4 | [ ehe ich mich versehe , tappt es draußen heran , ich bekomme einen stoß , liege am boden und höre wütendes knurren . ]
#1731 | T: 19 | I: 4 | [ wir merken den dumpferen , rasenderen schlag , der dem prankenhieb eines fauchenden raubtiers gleicht , wenn der schuß im graben sitzt . ]
#1809 | T: 19 | I: 4 | [ « er hört auf nichts und schlägt um sich , der mund ist naß und sprüht worte , halbverschluckte , sinnlose worte . ]
#2217 | T: 19 | I: 4 | [ « » weiße hose « , sage ich , » aber so ein mädchen –« wir sehen an uns herunter , gegenseitig . ]
#2420 | T: 19 | I: 4 | [ ich erkenne die charakteristische linie des dolbenberges , diesen gezackten kamm , der jäh abbricht , wo der scheitel des waldes aufhört . ]
#2553 | T: 19 | I: 4 | [ ich erkläre ihm , daß ich vor einer stunde auf urlaub gekommen sei , und denke , daß er jetzt abtrudeln wird . ]
#2568 | T: 19 | I: 4 | [ ich mache , daß ich nach hause komme , und werfe die uniform in die ecke , das hatte ich sowieso vor . ]
#2580 | T: 19 | I: 4 | [ * es ist schön , still irgendwo zu sitzen , zum beispiel in dem wirtsgarten gegenüber den kastanien , nahe der kegelbahn . ]
#2603 | T: 19 | I: 4 | [ hier ist das natürlich schlechter , ganz natürlich , ist ja auch selbst - verständlich , das beste immer für unsere soldaten ! ]
#2605 | T: 19 | I: 4 | [ ich werde großartig empfangen , ein direktor gibt mir die hand und sagt : » so , sie kommen von der front ? ]
#2753 | T: 19 | I: 4 | [ « mittelstaedt mißbilligt weiter : » sehen sie sich mal boettcher an , der ist vorbildlich , von dem können sie lernen . ]
#2776 | T: 19 | I: 4 | [ auf knien und ellenbogen , die knarre vorschriftsmäßig gefaßt , schiebt kantorek seine prachtfigur durch den sand , dicht an uns vorbei . ]
#2936 | T: 19 | I: 4 | [ der klare sand ist , so dicht am boden gesehen , rein wie in einem laboratorium , aus vielen kleinsten kieseln gebildet . ]
#2994 | T: 19 | I: 4 | [ sie hatten , wie das immer ist , verhältnisse untereinander , und es soll oft mit fäusten und messern dabei zugegangen sein . ]
#3128 | T: 19 | I: 4 | [ das gerücht taucht auf , es gäbe frieden , doch die andere ansicht ist wahrscheinlicher : daß wir nach rußland verladen werden . ]
#3490 | T: 19 | I: 4 | [ solange ich seinen namen nicht weiß , kann ich ihn vielleicht noch vergessen , die zeit wird es tilgen , dieses bild . ]
#3918 | T: 19 | I: 4 | [ » schwester , er wollte –« , aber auch albert weiß nicht mehr , wie er sich tadellos und anständig ausdrücken soll . ]
#3928 | T: 19 | I: 4 | [ ich schwitze wie ein affe und sage verlegen : » na , also nur klein –« immerhin , wenigstens noch etwas glück . ]
#3935 | T: 19 | I: 4 | [ mir geht es leidlich , ich habe schmerzen , aber schlimmer ist es , daß wahrscheinlich unter dem gipsverband noch läuse sitzen . ]
#4464 | T: 19 | I: 4 | [ wenn sie so nahe herankommen , daß sie uns erreichen , sind wir erledigt , denn zurück können wir gerade jetzt nicht . ]
#4636 | T: 19 | I: 4 | [ 1916 als soldat eingezogen , wurde er nach dem krieg zunächst aushilfslehrer , später gelegenheitsarbeiter , schließlich redakteur in hannover und berlin . ]
#635 | T: 19 | I: 5 | [ – oh , ihr dunklen , muffigen korporalschaftsstuben mit den eisernen bettgestellen , den gewürfelten betten , den spindschränken und den schemeln davor ! ]
#711 | T: 19 | I: 5 | [ kropp war sogar so weit gegangen , daß einzuschlagen , um später , wenn himmelstoß wieder briefträger war , sein vorgesetzter zu werden . ]
#1550 | T: 19 | I: 5 | [ ich drücke sie auf den boden und mache mir klar : revolver hochreißen , schießen , ehe er zufassen kann , und türmen . ]
#2243 | T: 19 | I: 5 | [ wir werfen ihnen in gebrochenem französisch sätze zu , die uns gerade einfallen , alles durcheinander , eilig , damit sie nicht fortgehen . ]
#2416 | T: 19 | I: 5 | [ flache wiesen , felder , höfe ; ein gespann zieht einsam vor dem himmel über den weg , der parallel zum horizont läuft . ]
#2522 | T: 19 | I: 5 | [ auf den brustwehren , in den unterständen , wo sie gerade waren , standen und lagen die leute mit blauen gesichtern , tot . ]
#2665 | T: 19 | I: 5 | [ viele davon antiquarisch , alle klassiker zum beispiel , ein band kostete eine mark und zwanzig pfennig , in steifem , blauem leinen . ]
#2747 | T: 19 | I: 5 | [ dafür sind aber die schuhe sehr geräumig , eisenharte , uralte treter , mit hochgebogenen spitzen , noch an den seiten zu schnüren . ]
#2822 | T: 19 | I: 5 | [ diese bebende , schluchzende frau , die mich schüttelt und mich anschreit : » weshalb lebst du denn , wenn er tot ist ! ]
#3725 | T: 19 | I: 5 | [ wir fühlen manchmal darüber hin , und die harten mettwürste , die leberwurstbüchsen , die konserven , die zigarrenkisten lassen unsere herzen jubilieren . ]
#3752 | T: 19 | I: 5 | [ kropp faßt in die zweige , ich packe sein bein , er schreit auf , ich gebe ihm schwung , er fliegt hinüber . ]
#1662 | T: 19 | I: 6 | [ sie haben scheußliche , bösartige , nackte gesichter , und es kann einem übel werden , wenn man ihre langen , kahlen schwänze sieht . ]
#1875 | T: 19 | I: 6 | [ sie sind zerschossen , vernichtet – es sind nur einzelne grabenstücke , löcher , verbunden durch laufgänge , trichter - nester , nicht mehr . ]
#2440 | T: 19 | I: 6 | [ in dieser straße , die an mir vorübergleitet , kenne ich jedes haus , das kolonialwaren - geschäft , die drogerie , die bäckerei . ]
#2602 | T: 19 | I: 6 | [ und schließlich , draußen habt ihr doch wenigstens gute verpflegung , wie ich gehört habe , sie sehen gut aus , paul , kräftig . ]
#1729 | T: 18 | I: 1 | [ wir sehen uns bei dem sekundenlangen licht an und schütteln mit bleichen gesichtern und gepreßten lippen die köpfe . ]
#3033 | T: 18 | I: 1 | [ am letzten sonntag vor der abfahrt sind deshalb mein vater und meine älteste schwester zu besuch bei mir . ]
#3077 | T: 18 | I: 1 | [ ich lege das paket zurück in meinen tornister und nehme nur zwei stück davon mit zu den russen . ]
#3223 | T: 18 | I: 1 | [ zum überfluß müssen wir die neu empfangenen sachen fast alle wieder abgeben und erhalten unsere alten brocken wieder . ]
#3903 | T: 18 | I: 1 | [ » er ist aus dem bett gefallen –« sie fühlt mir den puls und faßt meine stirn an . ]
#3945 | T: 18 | I: 1 | [ « beim nächsten rundgang der schwester halte ich die luft an und presse den atem in den kopf . ]
#505 | T: 18 | I: 2 | [ zum teil sind es alte leute , aber auch fünfundzwanzig mann junger ersatz aus den feldrekrutendepots werden uns überwiesen . ]
#863 | T: 18 | I: 2 | [ mit einmal hält der zug ; – man prallt mit dem gesicht gegen die drahtrolle des vordermannes und schimpft . ]
#1001 | T: 18 | I: 2 | [ dann sind wieder nur die raketen , das granatensingen und die sterne da – und das ist fast sonderbar . ]
#1130 | T: 18 | I: 2 | [ kat hat inzwischen aus den taschen eines toten noch päckchen geholt , die wir vorsichtig an die wunde schieben . ]
#1135 | T: 18 | I: 2 | [ « der junge wird den transport kaum überstehen , und höchstens kann es noch einige tage mit ihm dauern . ]
#1266 | T: 18 | I: 2 | [ er sieht in die luft und sagt nur einen satz : » ich würde gerade noch zur ernte zurechtkommen . ]
#1392 | T: 18 | I: 2 | [ kat und detering und haie werden wieder in ihren beruf gehen , weil sie ihn schon vorher gehabt haben . ]
#1499 | T: 18 | I: 2 | [ dann kommt in verstärktem maße tjaden an die reihe , der eine ausgewachsene predigt und drei tage mittelarrest erhält . ]
#1535 | T: 18 | I: 2 | [ da geht auch schon der lärm los ; einer der hälse hat luft geschnappt und schnarrt wie eine weckuhr . ]
#1794 | T: 18 | I: 2 | [ ich habe ihn schon lange beobachtet , wie er ruhelos die zähne bewegte und die fäuste ballte und schloß . ]
#1803 | T: 18 | I: 2 | [ dann hat es wieder den trüben glanz wie bei einem tollwütigen hund , er schweigt und drängt mich fort . ]
#1862 | T: 18 | I: 2 | [ dann fällt der körper ganz weg , und nur noch die abgeschossenen hände mit den armstümpfen hängen im draht . ]
#1951 | T: 18 | I: 2 | [ wir saßen unter ihnen am ufer des baches und ließen die füße in die hellen , eiligen wellen hängen . ]
#1988 | T: 18 | I: 2 | [ sie können es nicht aushaken ohne trost und täuschung , sie verwirren sich vor dem nackten bilde der verzweiflung . ]
#2117 | T: 18 | I: 2 | [ er ist wieder der schneidige himmelstoß des kasernenhofes , er hat sogar den leutnant eingeholt und ist weit voraus . ]
#2441 | T: 18 | I: 2 | [ und dann stehe ich vor der braunen tür mit der abgegriffenen klinke , und die hand wird mir schwer . ]
#2446 | T: 18 | I: 2 | [ ich schäme mich einen augenblick und senke den kopf , dann nehme ich den helm ab und sehe hinauf . ]
#2677 | T: 18 | I: 2 | [ das kleine fenster ist geöffnet , es zeigt das vertraute bild der straße mit dem ragenden kirchturm am ende . ]
#2758 | T: 18 | I: 2 | [ ich aber grinse ihm nur harmlos in die visage , so als ob ich ihn gar nicht weiter kenne . ]
#3003 | T: 18 | I: 2 | [ ein befehl hat diese stillen gestalten zu unsern feinden gemacht ; ein befehl könnte sie in unsere freunde verwandeln . ]
#3071 | T: 18 | I: 2 | [ sie geben mir ein glas marmelade und ein paket kartoffelpuffer , die meine mutter noch für mich gebacken hat . ]
#3481 | T: 18 | I: 2 | [ wenn wir diese waffen und diese uniform fortwerfen , könntest du ebenso mein bruder sein wie kat und albert . ]
#3656 | T: 18 | I: 2 | [ es sind die verfluchten kleinen spritzbiester , die so ein kleines loch machen und so weit und niedrig streuen . ]
#3753 | T: 18 | I: 2 | [ mit einem satz bin ich hinter ihm her und falle in einen teich , der hinter der hecke liegt . ]
#3803 | T: 18 | I: 2 | [ auf keinen fall werde ich mich chloroformieren lassen , selbst wenn ich ein paar leuten den schädel einschlagen muß . ]
#3823 | T: 18 | I: 2 | [ « es gelingt mir , dem feldwebel mit ein paar passenden worten zwei meiner zigarren mit bauchbinden zu überreichen . ]
#3965 | T: 18 | I: 2 | [ auf dem korridor fahren unablässig die flachen wagen mit den gummirädern vorbei , und immer liegt jemand lang darauf . ]
#4050 | T: 18 | I: 2 | [ wir haben sie abends ziemlich stark in anspruch genommen , weil wir alle neue verbände und deshalb schmerzen hatten . ]
#4057 | T: 18 | I: 2 | [ auf unserem flügel ist nachts nur eine einzige stationsschwester , vielleicht hat sie gerade in andern zimmern zu tun . ]
#4126 | T: 18 | I: 2 | [ aber die schwester macht den ebenfalls auf den wagen zu legen , damit sie nicht zweimal zu gehen braucht . ]
#4522 | T: 18 | I: 2 | [ « ich richte ihn auf , er steht auf dem unverletzten bein und hält sich an einem baum fest . ]
#142 | T: 18 | I: 3 | [ leicht hätte es sein können , daß wir heute nicht auf unsern kästen säßen , es war verdammt nahe daran . ]
#184 | T: 18 | I: 3 | [ * bevor wir zu kemmerich aufbrechen , packen wir seine sachen ein ; er wird sie unterwegs gut brauchen können . ]
#352 | T: 18 | I: 3 | [ uns ist dabei wohl jeder kasernenhofschliff zuteil geworden , der möglich war , und oft haben wir vor wut geheult . ]
#555 | T: 18 | I: 3 | [ kropp fragt einen artilleristen , der schon länger in der gegend ist : » gibt es hier irgendwo eine kantine ? ]
#672 | T: 18 | I: 3 | [ dabei ist so etwas nur eine kleinigkeit , es gibt doch noch ganz andere sachen , womit sie einen schinden . ]
#694 | T: 18 | I: 3 | [ himmelstoß legte beide nun so zusammen , daß der eine das obere , der andere das darunter befindliche bett bekam . ]
#908 | T: 18 | I: 3 | [ er sieht gedankenvoll zur front und sagt : » ganz schönes feuerwerk , wenn ’ s nicht so gefährlich wäre . ]
#1075 | T: 18 | I: 3 | [ ich kenne die furchtbaren bilder aus dem lazarett : gaskranke , die in tagelangem würgen die verbrannten lungen stückweise auskotzen . ]
#1114 | T: 18 | I: 3 | [ kat hält meine hand zurück und beugt sich über ihn : » wo hat ’ s dich erwischt , kamerad ? ]
#1178 | T: 18 | I: 3 | [ deshalb behauptet er , sie aus dem lazarett in thourhout mitgebracht zu haben , sie seien von einem oberstabsarzt persönlich . ]
#1386 | T: 18 | I: 3 | [ « kropp trifft unsere stimmung : » wie kann man das ernst nehmen , wenn man hier draußen gewesen ist . ]
#1496 | T: 18 | I: 3 | [ wir schweigen ; er muß doch selbst wissen , was eine beschwerde über solche kleinigkeiten beim kommiß für zweck hat . ]
#1585 | T: 18 | I: 3 | [ die geräusche von draußen werden zu einem band , zu einem traum , der aber die erinnerung nicht ganz verliert . ]
#1651 | T: 18 | I: 3 | [ als ich zurückkam , war von dem ersten nichts mehr zu sehen , er war von einem schweren treffer zerstampft . ]
#1872 | T: 18 | I: 3 | [ käme dein vater mit denen drüben , du würdest nicht zaudern , ihm die granate gegen die brust zu werfen ! ]
#1946 | T: 18 | I: 3 | [ das bild ist bestürzend nahe , es rührt mich an , ehe es unter dem aufflammen der nächsten leuchtkugel zergeht . ]
#2077 | T: 18 | I: 3 | [ obschon wir notwendig verstärkung brauchen , haben wir fast mehr arbeit mit den rekruten , als daß sie uns nützen . ]
#2204 | T: 18 | I: 3 | [ wir haben ganz vergessen , daß es so etwas gibt , und auch jetzt noch trauen wir unseren augen kaum . ]
#2257 | T: 18 | I: 3 | [ wir dolmetschen deshalb , sie möchten zu uns kommen ; aber sie schütteln die köpfe und zeigen auf die brücken . ]
#2354 | T: 18 | I: 3 | [ – und um so tiefer presse ich mich in die arme , die mich umfassen , vielleicht geschieht ein wunder . ]
#2496 | T: 18 | I: 3 | [ ich atme langsam ein und aus und sage mir : » du bist zu hause , du bist zu hause . ]
#2529 | T: 18 | I: 3 | [ sie zuckt die achseln : » sie liegt schon ein paar monate , wir sollten es dir aber nicht schreiben . ]
#2574 | T: 18 | I: 3 | [ wie leicht so ein anzug ist , man hat das gefühl , als wäre man nur in unterhosen und hemd . ]
#2579 | T: 18 | I: 3 | [ doch mein vater hätte lieber , daß ich uniform anzöge , er möchte so mit mir zu seinen bekannten gehen . ]
#2908 | T: 18 | I: 3 | [ « ach mutter , ich weiß , was dich diese beiden unterhosen gekostet haben an herumstehen und laufen und betteln ! ]
#2935 | T: 18 | I: 3 | [ es ist zu ertragen , hin , und der atem biegt die stengel und blüten der heide hin und her . ]
#2968 | T: 18 | I: 3 | [ mitunter , wenn sie sehr elend sind allerdings , gerät man darüber in wut und versetzt ihnen dann einen tritt . ]
#3109 | T: 18 | I: 3 | [ bevor wir schlafen , hole ich den rest der kartoffelpuffer und der marmelade heraus , damit sie auch etwas haben . ]
#3183 | T: 18 | I: 3 | [ « » aber sie gehören doch zusammen « , überlegt kropp , » eine heimat ohne staat gibt es nicht . ]
#3200 | T: 18 | I: 3 | [ « » das sag nicht « , entgegnet kat , » einen krieg hat er bis jetzt noch nicht gehabt . ]
#3209 | T: 18 | I: 3 | [ « » drüben wird aber mehr gelogen als bei uns « , erwidere ich , daß wir belgische kinder fräßen . ]
#3280 | T: 18 | I: 3 | [ es ist nichts anderes als ein furchtbarer angstanfall , eine einfach gemeine hundeangst davor , den kopf herauszustrecken und weiterzukriechen . ]
#3352 | T: 18 | I: 3 | [ ich weiß , daß unsere drahtverhaue fest und fast unbeschädigt sind ; – ein teil davon ist mit starkstrom geladen . ]
#3501 | T: 18 | I: 3 | [ aber so viel begreife ich noch , daß ich diesen leuten nie schreiben darf , wie ich es dachte vorhin . ]
#3580 | T: 18 | I: 3 | [ » wenn er so weitermacht , hat er heute abend ein buntes vögelchen mehr im knopfloch « , meint kropp . ]
#3594 | T: 18 | I: 3 | [ mit acht mann müssen wir ein dorf bewachen , das geräumt worden ist , weil es zu stark beschossen wird . ]
#3604 | T: 18 | I: 3 | [ und solche gelegenheiten nehmen wir wahr ; denn unsere lage ist zu verzweifelt , um lange sentimental sein zu können . ]
#3612 | T: 18 | I: 3 | [ auch jetzt geht es mit feuereifer daran , ein idyll zu schaffen , ein idyll des fressens und schlafens natürlich . ]
#3681 | T: 18 | I: 3 | [ dann gibt es kognak und rum , ebenfalls aus dem gesegneten proviantamt und wieder lange , dicke zigarren mit bauchbinden . ]
#3817 | T: 18 | I: 3 | [ meine hände quetschen sich um die griffe , eher verrecke ich , als daß er einen mucks von mir hört . ]
#4460 | T: 18 | I: 3 | [ seit zwei jahren war er bei uns , ohne daß er verwundet wurde , da mußte ja endlich etwas passieren . ]
#4527 | T: 18 | I: 3 | [ wir können uns nur schlecht schützen vor den einschlägen , denn ehe wir deckung nehmen , sind sie längst vorüber . ]
#405 | T: 18 | I: 4 | [ seine lippen sind weggewischt , sein mund ist größer geworden , die zähne stechen hervor , als wären sie aus kreide . ]
#872 | T: 18 | I: 4 | [ leuchtkugeln steigen darüber hoch , silberne und rote bälle , die zerplatzen und in weißen , grünen und roten sternen niederregnen . ]
#1108 | T: 18 | I: 4 | [ sie sind noch einmal getötet worden ; aber jeder von ihnen , der zerfetzt wurde , hat einen von uns gerettet . ]
#1588 | T: 18 | I: 4 | [ sind am horizont nicht blumen und eine landschaft , die so still ist , daß er weinen möchte , der soldat ? ]
#2033 | T: 18 | I: 4 | [ es gibt leute , die so viel davon mitschleppen , daß sie krumm und schief darunter gehen , wenn wir abrücken . ]
#2344 | T: 18 | I: 4 | [ ich lasse mich fallen ins ungewisse , mag geschehen , was will – denn ich habe etwas angst , trotz allem . ]
#2621 | T: 18 | I: 4 | [ er gibt genaue gründe an , weshalb wir das haben müssen , und ist unbeugsam , bis die andern schließlich nachgeben . ]
#2698 | T: 18 | I: 4 | [ gleichzeitig spüre ich furcht , sie zu sehr zu beschwören , weil ich nicht weiß , was dann alles geschehen könnte . ]
#2834 | T: 18 | I: 4 | [ ich kann die ungewißheit nicht ertragen , sag mir , wie es war , und wenn es noch so furchtbar ist . ]
#3039 | T: 18 | I: 4 | [ die ärzte hoffen , daß sie gesund wird , aber wir haben noch nie gehört , daß krebs geheilt worden ist . ]
#3089 | T: 18 | I: 4 | [ ich höre , daß wir zu einer fliegenden division geworden sind , die überall eingesetzt wird , wo es brenzlig ist . ]
#215 | T: 18 | I: 5 | [ mir fällt ein , daß diese nägel weiterwachsen werden , lange noch , gespenstische kellergewächse , wenn kemmerich längst nicht mehr atmet . ]
#2523 | T: 18 | I: 5 | [ » ach , mutter , was so geredet wird « , antworte ich , » der bredemeyer erzählt nur so etwas dahin . ]
#3450 | T: 18 | I: 5 | [ ich wollte , das röcheln wäre wieder da , stoßweise , heiser , einmal pfeifend leise und dann wieder heiser und laut . ]
#356 | T: 18 | I: 6 | [ wir wurden hart , mißtrauisch , mitleidlos , rachsüchtig , roh – und das war gut ; denn diese eigenschaften fehlten uns gerade . ]
#3597 | T: 18 | I: 7 | [ dafür sind wir die richtigen leute – kat , albert , müller , tjaden , leer , detering , unsere ganze gruppe ist da . ]
#3718 | T: 18 | I: 7 | [ « – » stehen sie bequem , tjaden , übrigens heißt es nicht : was , sondern : zu befehl – also : tjaden ! ]
#308 | T: 17 | I: 1 | [ wir wurden zehn wochen militärisch ausgebildet und in dieser zeit entscheidender umgestaltet als in zehn jahren schulzeit . ]
#1010 | T: 17 | I: 1 | [ wir tappen uns vorwärts im gänsemarsch durch die gräben und trichter und gelangen wieder in die nebelzone . ]
#4302 | T: 17 | I: 1 | [ danach werde ich vom regiment angefordert und fahre der abschied von meinem freunde albert kropp ist schwer . ]
#4484 | T: 17 | I: 1 | [ sommer 1918 – nie ist schweigend mehr ertragen worden als in dem augenblick des aufbruchs zur front . ]
#167 | T: 17 | I: 2 | [ er erhielt bei einem sturm einen schuß in die augen , und wir ließen ihn für tot liegen . ]
#299 | T: 17 | I: 2 | [ warum soll deshalb müller nicht dahinter her sein , er hat doch mehr anrecht darauf als ein sanitäter ! ]
#412 | T: 17 | I: 2 | [ er trug in der schule meistens einen braunen anzug mit gürtel , der an den ärmeln blankgewetzt war . ]
#419 | T: 17 | I: 2 | [ aber wenn wir baden gehen und uns ausziehen , haben wir plötzlich wieder schmale beine und schmale schultern . ]
#619 | T: 17 | I: 2 | [ er schlägt vor , eine kriegserklärung solle eine art volksfest werden mit eintrittskarten und musik wie bei stiergefechten . ]
#646 | T: 17 | I: 2 | [ damit unsre urlauber sich dort nicht verlaufen sollten , übte himmelstoß das umsteigen mit uns in der kasernenstube . ]
#838 | T: 17 | I: 2 | [ wenn sie nicht wäre , gäbe es von flandern bis zu den vogesen schon längst keine menschen mehr . ]
#1087 | T: 17 | I: 2 | [ kropp greift rechtzeitig zu , 67 biegt ihm die hand hart auf den rücken und hält sie fest . ]
#1303 | T: 17 | I: 2 | [ aber er hütet sich vorläufig ; sicher hat ihm jemand den unsinn von schüssen in den rücken vorgeschwätzt . ]
#1428 | T: 17 | I: 2 | [ wir waren achtzehn jahre und begannen die welt und das dasein zu lieben ; wir mußten darauf schießen . ]
#1554 | T: 17 | I: 2 | [ ich bin noch nicht hinüber , da ist die dogge auch schon wieder munter und springt nach mir . ]
#1666 | T: 17 | I: 2 | [ detering wollte schlau sein ; er hatte an der decke einen dünnen draht befestigt und sein brot darangehängt . ]
#1944 | T: 17 | I: 2 | [ über der rechten ecke des schieferdaches strebt der grüne domturm in das matte , weiche blau des abends . ]
#1994 | T: 17 | I: 2 | [ die angriffe wechseln mit gegenangriffen , und langsam häufen sich auf dem trichterfeld zwischen den gräben die toten . ]
#2105 | T: 17 | I: 2 | [ er zieht die beine an , drückt sich an die wand und bleckt die zähne wie ein köter . ]
#2197 | T: 17 | I: 2 | [ sie stützt sich mit der einen hand auf ein geländer , mit der anderen hält sie einen strohhut . ]
#2316 | T: 17 | I: 2 | [ wir machen » pst , pst – camarade – bon ami –« und heben beschwörend unsere pakete hoch . ]
#2340 | T: 17 | I: 2 | [ aber ich – ich bin verloren an ein fernes , leises und ungestümes und vertraue mich ihm an . ]
#2401 | T: 17 | I: 2 | [ wir hören an der haltestelle , daß es wohl noch ein paar stunden dauern wird bis zur abfahrt . ]
#2419 | T: 17 | I: 2 | [ die ebene entfaltet sich groß , in schwachem blau beginnt in der ferne die silhouette der bergränder aufzusteigen . ]
#2497 | T: 17 | I: 2 | [ « aber eine befangenheit will nicht von mir weichen , ich kann mich noch nicht in alles hineinfinden . ]
#2773 | T: 17 | I: 2 | [ man stirbt doch vielleicht etwas leichter , wenn der kommiß einem auch einmal solch eine chance geboten hat . ]
#3067 | T: 17 | I: 2 | [ um acht uhr abends wird er etwas essen von diesem kraftlosen zeug , das sie auf karten beziehen . ]
#3219 | T: 17 | I: 2 | [ aber damit ist es auch zu ende , alles andere beurteilt er praktisch und aus seiner einstellung heraus . ]
#3274 | T: 17 | I: 2 | [ aber es ist meine erste nach dem urlaub , und außerdem ist das gelände mir noch ziemlich fremd . ]
#3467 | T: 17 | I: 2 | [ der tote hätte sicher noch dreißig jahre leben können , wenn ich mir den rückweg schärfer eingeprägt hätte . ]
#3657 | T: 17 | I: 2 | [ immer näher pfeift es um uns herum , aber wir können doch das essen nicht im stich lassen . ]
#3667 | T: 17 | I: 2 | [ nach dem nächsten einschlag laufen zwei mann mit den gemüsetöpfen los , die fünfzig meter bis zum unterstand . ]
#3849 | T: 17 | I: 2 | [ wenn der zug einen tag später führe , hätte kat uns sicher gefunden und uns den kram gebracht . ]
#3962 | T: 17 | I: 2 | [ das ist ein großes glück , denn die katholischen krankenhäuser sind bekannt für gute behandlung und gutes essen . ]
#4089 | T: 17 | I: 2 | [ man kann sich wirklich nicht beklagen , man wird direkt wie ein zivilist hier behandelt von den nonnen . ]
#4262 | T: 17 | I: 2 | [ lewandowski ist sehr kribblig , er schielt immer wieder äußerst unglücklich mit seinen runden glotzaugen zu uns herüber . ]
#4618 | T: 17 | I: 2 | [ wären wir 1916 heimgekommen , wir hätten aus dem schmerz und der stärke unserer erlebnisse einen sturm entfesselt . ]
#64 | T: 17 | I: 3 | [ » das essen meinetwegen , aber portionen kann ich nur für achtzig mann ausgeben « , beharrte die tomate . ]
#101 | T: 17 | I: 3 | [ doch das ist was für rekruten , die noch nicht gelernt haben , aus jeder sache vorteil zu ziehen . ]
#154 | T: 17 | I: 3 | [ ich habe mich stets gehütet , in abteilungen mit kleinen kompanieführern zu geraten ; es sind meistens verfluchte schinder . ]
#191 | T: 17 | I: 3 | [ sonst würde er den mund halten , denn jeder sieht , daß kemmerich nicht mehr aus diesem saal herauskommt . ]
#282 | T: 17 | I: 3 | [ wir versuchen manchmal , einen überblick und eine erklärung dafür zu gewinnen , doch es gelingt uns nicht recht . ]
#311 | T: 17 | I: 3 | [ mit begeisterung und gutem willen waren wir soldaten geworden ; aber man tat alles , um uns das auszutreiben . ]
#472 | T: 17 | I: 3 | [ ich will nicht mehr schimpfen , es ist sinnlos , ich möchte mich fallen lassen und nie wieder aufstehen . ]
#656 | T: 17 | I: 3 | [ sowie sie tressen oder einen säbel haben , werden sie andere menschen , als ob sie beton gefressen hätten . ]
#660 | T: 17 | I: 3 | [ und wenn du einem menschen ein stückchen macht gibst , dann geht es ihm ebenso ; er schnappt danach . ]
#751 | T: 17 | I: 3 | [ haie sah sich noch einmal um und sagte ingrimmig , gesättigt und etwas rätselhaft : » rache ist blutwurst . ]
#768 | T: 17 | I: 3 | [ es darf kein licht gemacht werden , deshalb rumpeln wir hinein , daß wir fast aus dem wagen purzeln . ]
#824 | T: 17 | I: 3 | [ aus der erde , aus der luft aber strömen uns abwehrkräfte zu , – am meisten von der erde . ]
#874 | T: 17 | I: 3 | [ sie erleuchten alles taghell , bis zu uns dringt ihr schein , wir sehen unsere schatten scharf am boden . ]
#1109 | T: 17 | I: 3 | [ der zaun ist verwüstet , die schienen der feldbahn drüben sind aufgerissen , sie starren hochgebogen in die luft . ]
#1190 | T: 17 | I: 3 | [ die prügelei war der höhepunkt seines daseins ; er hat mir erzählt , daß er noch manchmal davon träumt . ]
#1205 | T: 17 | I: 3 | [ mensch , frieden , albert –« er kramt in seiner wachstuchbrieftasche nach einer fotografie und zeigt sie stolz herum . ]
#1271 | T: 17 | I: 3 | [ jeden tag liest er die zeitungen , die kommen , ob es in seiner oldenburgischen ecke auch nicht regnet . ]
#1578 | T: 17 | I: 3 | [ wir sind zwei menschen , zwei winzige funken leben , draußen ist die nacht und der kreis des todes . ]
#1610 | T: 17 | I: 3 | [ den rest wollen wir eigentlich in unsere baracke tragen , aber kat lacht und sagt nur : » tjaden . ]
#1645 | T: 17 | I: 3 | [ * die front ist ein käfig , in dem man nervös warten muß auf das , was geschehen wird . ]
#1756 | T: 17 | I: 3 | [ nach einer stunde ist der eingang wieder frei , und wir sind etwas gefaßter , weil wir arbeit hatten . ]
#1904 | T: 17 | I: 3 | [ wir sind so dicht hinter den weichenden gegnern , daß es uns gelingt , fast gleichzeitig mit ihnen anzulangen . ]
#1911 | T: 17 | I: 3 | [ überall knacken drahtzangen , poltern bretter über die verhaue , springen wir durch die schmalen zugänge in die gräben . ]
#1929 | T: 17 | I: 3 | [ es ist ein glück , daß wir jetzt gut zu essen haben ; wir werden unsere kräfte noch brauchen . ]
#1968 | T: 17 | I: 3 | [ sie ist stark , und unser begehren ist stark – aber sie ist unerreichbar , und wir wissen es . ]
#2009 | T: 17 | I: 3 | [ am zweiten tag wird der mann leiser ; man merkt , daß die lippen und der mund vertrocknet sind . ]
#2074 | T: 17 | I: 3 | [ sie haben kaum eine ausbildung , nur theoretisch haben sie etwas üben können , ehe sie ins feld rückten . ]
#2084 | T: 17 | I: 3 | [ es sitzt einem in der kehle , wenn man sie ansieht , wie sie aufspringen und laufen und fallen . ]
#2163 | T: 17 | I: 3 | [ da er außerdem wirklich vernünftig redet , haben wir nichts dabei , daß er uns in die kantine einlädt . ]
#2165 | T: 17 | I: 3 | [ doch auch er wird gewonnen , denn himmelstoß erzählt , daß er den in urlaub fahrenden küchenbullen vertreten soll . ]
#2235 | T: 17 | I: 3 | [ jenseits des kanals sind teiche , die von pappelwäldern umstanden sind ; – jenseits des kanals sind auch frauen . ]
#2294 | T: 17 | I: 3 | [ die zigaretten packen wir dazu , außerdem noch drei gute portionen leberwurst , die wir heute abend empfangen haben . ]
#2317 | T: 17 | I: 3 | [ die andern beiden sind jetzt auch sichtbar , die tür öffnet sich ganz , und das licht bestrahlt uns . ]
#2435 | T: 17 | I: 3 | [ der viereckige alte wartturm steht daran , und vor ihm die große bunte linde , und dahinter der abend . ]
#2491 | T: 17 | I: 3 | [ sie können das auch nicht so verstehen , sie beteuern nicht gern etwas öfter , was sie ohnehin wissen . ]
#2509 | T: 17 | I: 3 | [ meine mutter nimmt plötzlich heftig meine hand und fragt stockend : » war es sehr schlimm draußen , paul ? ]
#2634 | T: 17 | I: 3 | [ « ich möchte wissen , wie er sich das vorstellt , und gieße das dritte bier in mich hinein . ]
#2669 | T: 17 | I: 3 | [ um so mehr hielt ich von den anderen büchern , den moderneren , die natürlich auch viel teurer waren . ]
#2780 | T: 17 | I: 3 | [ « kantorek spuckt ein schmutziges stück holz aus , das ihm zwischen die zähne gekommen ist , und schwitzt . ]
#2799 | T: 17 | I: 3 | [ » seine beschwerde ist außerdem zwecklos gewesen , weil ich beweisen konnte , daß er meistens leichten dienst hat . ]
#2946 | T: 17 | I: 3 | [ es ist von uns zwar durch drahtwände getrennt , trotzdem gelingt es den gefangenen doch , zu uns herüberzukommen . ]
#3178 | T: 17 | I: 3 | [ « » dann kann ich ja erst recht nach hause gehen « , beharrt tjaden , und alles lacht . ]
#3182 | T: 17 | I: 3 | [ « » das stimmt « , sagt kat , » da hast du zum ersten male etwas ein unterschied . ]
#3215 | T: 17 | I: 3 | [ « » das stimmt « , pflichtet selbst tjaden bei , » aber noch besser ist gar kein krieg . ]
#3254 | T: 17 | I: 3 | [ * es soll eine patrouille ausgeschickt werden , um festzustellen , wie weit die feindliche stellung noch besetzt ist . ]
#3342 | T: 17 | I: 3 | [ ich habe nur den einen zersprengenden gedanken gehabt : was tust du , wenn jemand in deinen trichter springt ? ]
#3453 | T: 17 | I: 3 | [ so lege ich den toten noch einmal zurecht , damit er bequemer liegt , obschon er nichts mehr fühlt . ]
#3492 | T: 17 | I: 3 | [ er hat die kraft , alles immer wieder zurückzurufen , er wird stets wiederkommen und vor mich hintreten können . ]
#3743 | T: 17 | I: 3 | [ noch sind wir in marschkolonne , die franzosen werden ja nicht ein dorf beschießen , in dem landsleute sind . ]
#3940 | T: 17 | I: 3 | [ ich höre von der schwester , daß albert an der nächsten station ausgeladen werden soll , wegen seines fiebers . ]
#4163 | T: 17 | I: 3 | [ er braucht versuchskarnickel , für ihn ist der krieg eine ‘ großartige zeit deshalb , wie für alle ärzte . ]
#4164 | T: 17 | I: 3 | [ seht euch unten mal die station an ; da kriechen ein dutzend leute herum , die er operiert hat . ]
#4263 | T: 17 | I: 3 | [ die zeit ist günstig , die arztvisite ist vorbei , es könnte höchstens noch eine schwester ins zimmer schauen . ]
#4323 | T: 17 | I: 3 | [ solche dinge sind probleme für uns , sie sind uns ernst , und es kann auch nicht anders sein . ]
#4380 | T: 17 | I: 3 | [ wir sind in einem trichter , seitlich sitzen engländer , sie rollen die flanke auf und gelangen hinter uns . ]
#4453 | T: 17 | I: 3 | [ sie kommen , gepanzert , in langer reihe gerollt und verkörpern uns mehr als anderes das grauen des krieges . ]
#4501 | T: 17 | I: 3 | [ wer noch stiefel trägt , bindet sie oben mit sandsäcken zu , damit das lehmwasser nicht so rasch hineinläuft . ]
#4509 | T: 17 | I: 3 | [ es ist ein knochenschuß , und kat stöhnt verzweifelt : » jetzt noch – gerade jetzt noch –« dauert ! ]
#4628 | T: 17 | I: 3 | [ mögen die monate und jahre kommen , sie nehmen mir nichts mehr , sie können mir nichts mehr nehmen . ]
#321 | T: 17 | I: 4 | [ auf kropp , tjaden , westhus und mich hatte er es besonders abgesehen , weil er unsern stillen trotz spürte . ]
#904 | T: 17 | I: 4 | [ als er bemerkt , daß ich wach bin , sagt er nur : » du bist schön zusammen - gefahren . ]
#1081 | T: 17 | I: 4 | [ es ist , als ob nicht mehr die geschosse brüllen ; es ist , als ob die erde selbst tobt . ]
#1118 | T: 17 | I: 4 | [ » ruhig , ruhig , es wird ja besser –« wenn er einen bauchschuß hat , darf er nichts trinken . ]
#1209 | T: 17 | I: 4 | [ « » stimmt « , nickt er , » ich muß dafür sorgen , daß sie was zu essen haben . ]
#1504 | T: 17 | I: 4 | [ das arrestlokal ist ein früherer hühnerstall ; da können beide besuch empfangen , wir verstehen uns schon darauf , hinzukommen . ]
#2136 | T: 17 | I: 4 | [ die räder rollen unter uns weg , wir stehen dumpf , und wenn der ruf : » achtung – draht ! ]
#2150 | T: 17 | I: 4 | [ « der morgen ist grau , es war noch sommer , als wir hinausgingen , und wir waren hundertfünfzig mann . ]
#2189 | T: 17 | I: 4 | [ wir tun das nicht , weil wir humor haben , sondern wir haben humor , weil wir sonst kaputt gehen . ]
#2248 | T: 17 | I: 4 | [ obschon das wasser kalt ist , sind wir mächtig aufgeräumt und bestrebt , sie zu interessieren , damit sie bleiben . ]
#2336 | T: 17 | I: 4 | [ ich verstehe auch die augen nicht ganz , sie sagen mehr , als wir erwarteten , da wir hierher kamen . ]
#2656 | T: 17 | I: 4 | [ – es sind andere menschen hier , menschen , die ich nicht richtig begreife , die ich beneide und verachte . ]
#2854 | T: 17 | I: 4 | [ ich soll erzählen , wie es war , und erfinde eine geschichte , an die ich jetzt beinahe selbst glaube . ]
#3430 | T: 17 | I: 4 | [ meine verbandspäckchen bedecken sie , das blut läuft darunter weg , ich drücke sie fester auf , da stöhnt er . ]
#3436 | T: 17 | I: 4 | [ ich habe zwar versucht , es mir auszureden , aber mittags ist dieser vorwand vor seinem stöhnen zerschmolzen , zerschossen . ]
#3439 | T: 17 | I: 4 | [ hunger zerwühlt mich , ich muß fast weinen darüber , essen zu wollen , aber ich kann nicht dagegen ankämpfen . ]
#3510 | T: 17 | I: 4 | [ ich muß buchdrucker werden , denke ich ganz verwirrt , buchdrucker werden , buchdrucker – * nachmittags bin ich ruhiger . ]
#3610 | T: 17 | I: 4 | [ deshalb nützen wir jede gelegenheit dazu , und unmittelbar , hart , ohne übergang steht neben dem grauen der blödsinn . ]
#4047 | T: 17 | I: 4 | [ aber in der dritten nacht ruft er uns an , wir sollten klingeln , er glaube , er blute durch . ]
#540 | T: 17 | I: 5 | [ von beruf ist er , glaube ich , schuster , aber das tut nichts zur sache , er versteht jedes handwerk . ]
#169 | T: 16 | I: 1 | [ nachmittags hörten wir ihn plötzlich rufen und sahen ihn draußen herumkriechen er war nur bewußtlos gewesen . ]
#1164 | T: 16 | I: 1 | [ die beiden leute fangen sie mit ihren gegabelten stöcken auf und heben sie über uns hinweg . ]
#1417 | T: 16 | I: 1 | [ zwei jahre schießen und handgranaten – das kann man doch nicht ausziehen wie einen strumpf nachher . ]
#1597 | T: 16 | I: 1 | [ wir holen unsere zusammenklappbaren gabeln und unsere taschenmesser heraus und schneiden uns jeder eine keule ab . ]
#1908 | T: 16 | I: 1 | [ kat schlägt einem der unverwundet gebliebenen maschinen - gewehrschützen mit dem kolben das gesicht zu brei . ]
#1927 | T: 16 | I: 1 | [ haie hat außerdem ein dünnes französisches weißbrot erwischt und hinter sein koppel geschoben wie einen spaten . ]
#1952 | T: 16 | I: 1 | [ der reine duft des wassers und die melodie des windes in den pappeln beherrschten unsere phantasie . ]
#2637 | T: 16 | I: 1 | [ er schiebt mir noch einige zigarren in die tasche und entläßt mich mit einem freundschaftlichen klaps . ]
#2658 | T: 16 | I: 1 | [ sie sitzen vielleicht in der kantine oder sie schwimmen – bald müssen sie wieder nach vorn . ]
#3309 | T: 16 | I: 1 | [ jeder meter näher zu unserm graben erfüllt mich mit zuversicht – allerdings auch mit größerer hast . ]
#4236 | T: 16 | I: 1 | [ er ist vierzig jahre alt und liegt bereits zehn monate im hospital an einem schweren bauchschuß . ]
#13 | T: 16 | I: 2 | [ ich habe meinen kautabak mit katczinsky gegen seine zigaretten getauscht , das macht für mich vierzig zigaretten . ]
#110 | T: 16 | I: 2 | [ sie sind mit einem blick zu übersehen ; – der soldat soll eben ständig unter aufsicht sein . ]
#234 | T: 16 | I: 2 | [ ich trete müller auf den fuß ; er legt die schönen stiefel zögernd wieder unter das bett . ]
#511 | T: 16 | I: 2 | [ wir wandern durch die pferdeställe und kommen zu den ersatzleuten , die gerade gasmasken und kaffee empfangen . ]
#564 | T: 16 | I: 2 | [ dann müssen wir eben den schmachtriemen enger schnallen und bis morgen warten , wenn die furage kommt . ]
#578 | T: 16 | I: 2 | [ nur ein paar kerzen flackern in den flaschenhälsen , und ab und zu spuckt der artillerist aus . ]
#676 | T: 16 | I: 2 | [ und es steigt ihm umso mehr zu kopf , je weniger er als zivilist zu sagen hatte . ]
#715 | T: 16 | I: 2 | [ was konnte uns schon passieren , wenn er uns nicht erkannte und wir ohnehin morgen früh abfuhren . ]
#1175 | T: 16 | I: 2 | [ in diese kleine pfanne werden die läuse einfach hineingeworfen – es knackt , und sie sind erledigt . ]
#1177 | T: 16 | I: 2 | [ haie hat eine besonders feine art von läusen : sie haben ein rotes kreuz auf dem kopf . ]
#1237 | T: 16 | I: 2 | [ » schlimmer als schanzen in der champagne kann ’ s auch nicht sein « , erwiderte ich . ]
#1245 | T: 16 | I: 2 | [ » und wenn du deine zwölf jahre um hast , kriegst du deinen versorgungsschein und wirst landjäger . ]
#1312 | T: 16 | I: 2 | [ « die genugtuung vieler monate leuchtet ihm aus den blanken schweinsaugen , als er den sauhund hinausschmettert . ]
#1329 | T: 16 | I: 2 | [ haie lacht so , daß er sich die kinnlade ausrenkt und mit offenem maul plötzlich hilflos dasteht . ]
#1344 | T: 16 | I: 2 | [ mit haie und leer zieht er ab , damit man ihn nicht in der ersten aufregung findet . ]
#1520 | T: 16 | I: 2 | [ kat hält mir die hände hin , ich stemme den fuß hinein und klettere über die mauer . ]
#1567 | T: 16 | I: 2 | [ wir wollen uns zwei kleine kissen daraus machen mit der aufschrift : » ruhe sanft im trommelfeuer ! ]
#1655 | T: 16 | I: 2 | [ im bombensicheren unterstand kann ich zerquetscht werden , und auf freiem felde zehn stunden trommelfeuer unverletzt überstehen . ]
#1715 | T: 16 | I: 2 | [ immer wieder liegt mein auge auf der uhr mit dem leuchtzifferblatt ; der zeiger will nicht weiter . ]
#1721 | T: 16 | I: 2 | [ es heißt , daß von drüben jetzt auch hier tanks eingesetzt werden sollen und infanterieflieger beim angriff . ]
#1864 | T: 16 | I: 2 | [ unter einem der helme ein dunkler spitzbart und zwei augen , die fest auf mich gerichtet sind . ]
#1888 | T: 16 | I: 2 | [ er läuft noch einige schritte , während das blut ihm wie ein springbrunnen aus dem halse schießt . ]
#1921 | T: 16 | I: 2 | [ wir sind so völlig ausgepumpt , daß wir trotz unseres starken hungers nicht an die konserven denken . ]
#2131 | T: 16 | I: 2 | [ haie westhus wird mit abgerissenem rücken fortgeschleppt ; bei jedem atemzug pulst die lunge durch die wunde . ]
#2196 | T: 16 | I: 2 | [ da ist ein mädchen in einem hellen sommerkleid abgebildet , mit einem roten lackgürtel um die hüften . ]
#2230 | T: 16 | I: 2 | [ leer war in unserer klasse der erste , der ein verhältnis hatte und davon aufregende einzelheiten erzählte . ]
#2301 | T: 16 | I: 2 | [ am andern ufer klettern wir vorsichtig hinauf , nehmen die pakete heraus und ziehen die stiefel an . ]
#2329 | T: 16 | I: 2 | [ da kommt wieder leben hinein , sie holen teller und messer und fallen über die sachen her . ]
#2334 | T: 16 | I: 2 | [ dicht über mir sind ihre erregenden augen , das sanfte braun der haut und die roten lippen . ]
#2414 | T: 16 | I: 2 | [ der zug stampft und stampft , ich stehe am fenster und halte mich an den rahmenhölzern fest . ]
#2463 | T: 16 | I: 2 | [ über mir an der wand hängt der glaskasten mit bunten schmetterlingen , die ich früher gesammelt habe . ]
#2585 | T: 16 | I: 2 | [ der himmel ist blau , zwischen dem laub der kastanien ragt der grüne turm der margaretenkirche auf . ]
#2664 | T: 16 | I: 2 | [ die bücher habe ich nach und nach gekauft von dem geld , das ich mit stundengeben verdiente . ]
#2826 | T: 16 | I: 2 | [ « ich sage ihr , daß er einen schuß ins herz erhalten hat und gleich tot war . ]
#2856 | T: 16 | I: 2 | [ er lehnt darauf in seiner rekrutenuniform an einem runden tisch , dessen beine aus ungeschälten birkenästen bestehen . ]
#2876 | T: 16 | I: 2 | [ « » ich wollte dir noch sagen : nimm dich vor den frauen in acht in frankreich . ]
#2920 | T: 16 | I: 2 | [ ich war gleichgültig und oft hoffnungslos draußen ; – ich werde es nie mehr so sein können . ]
#2943 | T: 16 | I: 2 | [ und ich habe hier nicht viel anschluß , wünsche ihn auch nicht über das normale maß hinaus . ]
#3007 | T: 16 | I: 2 | [ und dennoch würden wir wieder auf sie schießen und sie auf uns , wenn sie frei wären . ]
#3017 | T: 16 | I: 2 | [ an einem nebeligen morgen wird wieder ein russe begraben ; es sterben ja jetzt fast täglich welche . ]
#3133 | T: 16 | I: 2 | [ alles ist verdrossen und nervös , denn übermäßiges putzen ist nichts für uns und parademarsch noch weniger . ]
#3146 | T: 16 | I: 2 | [ er denkt eine zeitlang nach und fragt : » muß ein könig vor einem kaiser auch strammstehen ? ]
#3282 | T: 16 | I: 2 | [ meine glieder kleben am boden , ich mache einen vergeblichen versuch – sie wollen sich nicht lösen . ]
#3491 | T: 16 | I: 2 | [ sein name aber ist ein nagel , der in mir eingeschlagen wird und nie mehr herauszubringen ist . ]
#3628 | T: 16 | I: 2 | [ wir reiben uns die augen und sehen vorsichtig wieder hin : sie sind tatsächlich noch immer da . ]
#3631 | T: 16 | I: 2 | [ etwa fünfzig schritt von unserm unterstand entfernt steht ein kleines haus , das als offiziersquartier gedient hat . ]
#3633 | T: 16 | I: 2 | [ alles ist da , sogar eine unmenge kleingehacktes holz steckt in einem schuppen – das wahre schlaraffenhaus . ]
#3634 | T: 16 | I: 2 | [ zwei mann sind seit dem morgen auf den feldern und suchen kartoffeln , mohrrüben und junge erbsen . ]
#3635 | T: 16 | I: 2 | [ wir sind nämlich üppig und pfeifen auf die konserven des proviantamts , wir wollen frische sachen haben . ]
#3655 | T: 16 | I: 2 | [ die fesselballons haben den rauch aus unserm schornstein spitz bekommen , und wir werden mit feuer belegt . ]
#4116 | T: 16 | I: 2 | [ eine alte frau will gar nicht fort , aber sie kann die nacht über ja nicht dableiben . ]
#4229 | T: 16 | I: 2 | [ was werden unsere väter tun , wenn wir einmal aufstehen und vor sie hintreten und rechenschaft fordern ? ]
#4237 | T: 16 | I: 2 | [ erst in den letzten wochen ist er so weit gekommen , daß er gekrümmt etwas hinken kann . ]
#4247 | T: 16 | I: 2 | [ lewandowski hat das alles stundenlang mit uns besprochen , denn beim kommiß gibt es darin keine geheimnisse . ]
#4276 | T: 16 | I: 2 | [ ich habe einen wüsten kreuz - solo mit vieren in den fingern , der ungefähr noch rumgeht . ]
#4278 | T: 16 | I: 2 | [ nach einiger zeit beginnt das kind zu plärren , obschon albert es verzweifelt hin und her schwenkt . ]
#4288 | T: 16 | I: 2 | [ die verbände sind nicht mehr aus stoff , sie bestehen nur noch aus weißem krepp - papier . ]
#4418 | T: 16 | I: 2 | [ unser essen ist so schlecht und mit so viel ersatzmitteln gestreckt , daß wir krank davon werden . ]
#4469 | T: 16 | I: 2 | [ er schießt – im selben moment schlägt eine kugel bei ihm klatschend auf , er ist getroffen . ]
#91 | T: 16 | I: 3 | [ und nun fang an , du alter speckjäger , und verzähle dich nicht –« » häng dich auf ! ]
#281 | T: 16 | I: 3 | [ seit wir hier sind , ist unser früheres leben abgeschnitten , ohne daß wir etwas dazu getan haben . ]
#350 | T: 16 | I: 3 | [ es gab auch viele anständige korporale , die vernünftiger waren ; die anständigen waren sogar in der überzahl . ]
#427 | T: 16 | I: 3 | [ diese luft von karbol und brand verschleimt die lungen , sie ist ein träger brei , der erstickt . ]
#429 | T: 16 | I: 3 | [ kemmerichs gesicht verbleicht , es hebt sich von den kissen und ist so blaß , daß es schimmert . ]
#467 | T: 16 | I: 3 | [ « er macht sich los und fragt einen dabeistehenden der sagt : » bett 26 , oberschenkel amputiert . ]
#491 | T: 16 | I: 3 | [ soldaten kommen an mir vorüber , ihre gespräche erregen mich , ohne durch meine fußsohlen in mich überströmen . ]
#537 | T: 16 | I: 3 | [ es gibt überall solche leute , aber niemand sieht ihnen von vornherein an , daß es so ist . ]
#699 | T: 16 | I: 3 | [ leider nutzte er nichts , weil die voraussetzung nicht stimmte : es war keine faulheit bei den beiden . ]
#987 | T: 16 | I: 3 | [ man möchte aufstehen und fortlaufen , ganz gleich wohin , nur um das schreien nicht mehr zu hören . ]
#1050 | T: 16 | I: 3 | [ ein splitter ist gegen meinen helm gehauen , er kam so weit her , daß er nicht durchschlug . ]
#1524 | T: 16 | I: 3 | [ leise schleiche ich mich heran , taste den pflock ab , ziehe ihn weg und öffne die tür . ]
#1660 | T: 16 | I: 3 | [ detering behauptet , es wäre das die ratten hier sind besonders widerwärtig , weil sie so groß sind . ]
#1897 | T: 16 | I: 3 | [ wir sind gefühllose tote , die durch einen trick , einen gefährlichen zauber noch laufen und töten können . ]
#1949 | T: 16 | I: 3 | [ sie waren weithin sichtbar , und obschon sie nur auf einer seite standen , hießen sie die pappelallee . ]
#2270 | T: 16 | I: 3 | [ eine blonde zwitschert : » brot – gut –« wir bestätigen eifrig , daß wir es mitbringen werden . ]
#2407 | T: 16 | I: 3 | [ mir ist jeder schritt , jede bewegung an ihnen vertraut , ich würde sie weithin schon daran erkennen . ]
#2430 | T: 16 | I: 3 | [ auf dem perron sehe ich mich um ; ich kenne niemand von den leuten , die da hasten . ]
#2805 | T: 16 | I: 3 | [ schon jetzt mischt sich der abschied tage , ich weiß es ; – jeden morgen ist sie traurig . ]
#2811 | T: 16 | I: 3 | [ das ist eine große vergünstigung , und morgens schon stellen sich die leute hin , um darauf anzustehen . ]
#2847 | T: 16 | I: 3 | [ « ach gott , was ist mir schon heilig ; – so was wechselt ja schnell bei uns . ]
#2904 | T: 16 | I: 3 | [ als ich schon gehen will , sagt sie hastig : » ich habe dir noch zwei unterhosen besorgt . ]
#2954 | T: 16 | I: 3 | [ nur die reste , die der löffel nicht mehr erreicht , werden ausgespült und in die abfalltonnen geschüttet . ]
#2982 | T: 16 | I: 3 | [ es ist aufreizend , sie so vespern zu sehen , man möchte ihnen auf die dicken schädel trommeln . ]
#3132 | T: 16 | I: 3 | [ acht tage lang könnte man glauben , in einer rekrutenkaserne zu sitzen , so wird gearbeitet und exerziert . ]
#3284 | T: 16 | I: 3 | [ aber sofort überspült mich die welle erneut , eine welle aus scham , reue und doch auch geborgenheit . ]
#3499 | T: 16 | I: 3 | [ das meiste verstehe ich nicht , es ist schlecht zu entziffern , und ich kann nur wenig französisch . ]
#3589 | T: 16 | I: 3 | [ » es war nur , weil ich so lange mit ihm zusammen liegen mußte « , sage ich . ]
#3815 | T: 16 | I: 3 | [ er ist ein blonder bursche , höchstens dreißig jahre alt , mit schmissen und einer widerlichen goldenen brille . ]
#3866 | T: 16 | I: 3 | [ » das schon « , sagte ich schwitzend , » aber tun sie doch erst das bettzeug weg . ]
#3978 | T: 16 | I: 3 | [ « » hier oben liegen die leichteren fälle , da machen sie es so « , antwortet er . ]
#4166 | T: 16 | I: 3 | [ kein einziger kann besser laufen als vorher ; fast alle aber schlechter , die meisten nur mit gipsbeinen . ]
#4214 | T: 16 | I: 3 | [ die haut wird fahl , die glieder erstarren , zuletzt leben – lange – nur noch die augen . ]
#4330 | T: 16 | I: 3 | [ so leben wir ein geschlossenes , hartes dasein äußerster oberfläche , und nur manchmal wirft ein ereignis funken . ]
#4583 | T: 16 | I: 3 | [ « kats hände sind warm , ich fasse ihn bei den schultern , um ihn mit tee abzureiben . ]
#151 | T: 16 | I: 4 | [ « * kantorek war unser klassenlehrer , ein strenger , kleiner mann in grauem schoßrock , mit einem spitzmausgesicht . ]
#192 | T: 16 | I: 4 | [ ob er seine uhr wiederfindet , ist ganz egal , höchstens , daß man sie nach hause schicken könnte . ]
#437 | T: 16 | I: 4 | [ diese stirn mit den eingesunkenen schläfen , dieser mund , der nur noch gebiß ist , diese spitze nase ! ]
#1058 | T: 16 | I: 4 | [ meine hand faßt weiter , in holzsplitter , da weiß ich wieder , daß wir auf dem friedhof liegen . ]
#1366 | T: 16 | I: 4 | [ » heißt es : wir deutsche fürchten gott , sonst niemand in der welt , oder wir deutsche ... ? ]
#1831 | T: 16 | I: 4 | [ kat schlägt vor , skat zu spielen ; – was soll man tun , vielleicht ist es leichter dann . ]
#2139 | T: 16 | I: 4 | [ die wagen halten , wir klettern hinunter , ein durcheinander - gewürfelter haufen , ein rest von vielen namen . ]
#2162 | T: 16 | I: 4 | [ er ich habe gesehen , daß er haie westhus , dem der rücken weggerissen wurde , mit fortgebracht hat . ]
#2471 | T: 16 | I: 4 | [ dann fragt sie angstvoll , und ich fühle , wie ihr blick mich abtastet : » bist du verwundet ? ]
#2555 | T: 16 | I: 4 | [ er wird sogar noch wilder : » das könnte ihnen wohl so passen , hier frontsitten einzuführen , was ? ]
#2627 | T: 16 | I: 4 | [ » gewiß , der einzelne « , sagt er , » aber es kommt doch auf das gesamte an . ]
#2721 | T: 16 | I: 4 | [ er streckt mir seine pfote entgegen und quakt : › sieh da , mittelstaedt , wie geht es denn ? ]
#2967 | T: 16 | I: 4 | [ es gibt leute , die ihnen einen tritt geben , daß sie umfallen ; – gehen an ihnen vorbei . ]
#3384 | T: 16 | I: 4 | [ die geschosse zischen , sie sind ein stählernes netz , es hört nicht auf , es hört nicht auf . ]
#3531 | T: 16 | I: 4 | [ mit einem schlage springt die lebensgier auf , und alles , was ich mir vorgenommen habe , versinkt davor . ]
#3584 | T: 16 | I: 4 | [ » immerhin « , sagt kat , » es ist ganz gut , daß du es jetzt gerade siehst . ]
#3674 | T: 16 | I: 4 | [ es zischt , kracht , und ich galoppiere davon , mit beiden händen die platte an die brust gedrückt . ]
#3842 | T: 16 | I: 4 | [ » mensch , albert « , erinnere ich mich , » unser himmelbett und die katze –« rotem plüsch . ]
#4153 | T: 16 | I: 4 | [ « als er fort ist , warnt josef , der alles weiß : » laßt euch ja nicht operieren ! ]
#4422 | T: 16 | I: 4 | [ unsere frischen truppen sind blutarme , erholungsbedürftige knaben , die keinen tornister tragen können , aber zu sterben wissen . ]
#4539 | T: 16 | I: 4 | [ » kat , wir müssen uns auf jeden fall wiedersehen , wenn wirklich frieden ist , ehe du zurückkommst . ]
#4616 | T: 16 | I: 4 | [ es ist lebensgier , es ist heimatgefühl , es ist das blut , es ist der rausch der rettung . ]
#565 | T: 16 | I: 5 | [ ich sehe jedoch , wie kat seine mütze aufsetzt , und frage : » wo willst du hin , kat ? ]
#1363 | T: 16 | I: 5 | [ » ihnen fehlt der sittliche ernst , kropp , setzen sie sich , drei minus –« , winke ich ab . ]
#2345 | T: 16 | I: 5 | [ die schmale , dunkle bewegt die brauen , wenn sie nachdenkt ; aber sie sind still , wenn sie spricht . ]
#3179 | T: 16 | I: 5 | [ » ach , mensch , es ist doch das volk als gesamtheit , also der staat –« , ruft müller . ]
#320 | T: 16 | I: 6 | [ ein kleiner , untersetzter kerl , der zwölf jahre gedient hatte , mit fuchsigem , aufgewirbeltem schnurrbart , im zivilberuf briefträger . ]
#4226 | T: 16 | I: 6 | [ ich sehe , daß völker gegeneinander - getrieben werden und sich schweigend , unwissend , töricht , gehorsam , unschuldig töten . ]
#116 | T: 15 | I: 1 | [ dem soldaten ist sein magen und seine verdauung ein vertrauteres gebiet als jedem anderen menschen . ]
#120 | T: 15 | I: 1 | [ für uns haben diese ganzen vorgänge den charakter der unschuld wiedererhalten durch ihre zwangsmäßige öffentlichkeit . ]
#451 | T: 15 | I: 1 | [ » aber franz « – ich umfasse seine schulter und lege mein gesicht an seins . ]
#572 | T: 15 | I: 1 | [ aber es ist uns zu kropp bricht eine zigarette durch und gibt mir die hälfte . ]
#642 | T: 15 | I: 1 | [ meldet euch in der küche zum kartoffelschälen « – wir schwelgen in erinnerun - gen . ]
#1124 | T: 15 | I: 1 | [ ich wische ihm mit dem befeuchteten finger über die schläfe und gebe ihm einen schluck . ]
#1236 | T: 15 | I: 1 | [ « damit zieht er seinen löffel aus dem stiefelschaft und langt damit in alberts eßnapf . ]
#1695 | T: 15 | I: 1 | [ dann hatte man ihnen den mund und nase mit sägespänen gefüllt und sie so erstickt . ]
#1734 | T: 15 | I: 1 | [ langsam rieselt widerlich graues licht in den stollen und macht das blitzen der einschläge fahler . ]
#2494 | T: 15 | I: 1 | [ sie hat sicher bei einer günstigen gelegenheit einige erhalten und sie gleich zurückgelegt für mich . ]
#2957 | T: 15 | I: 1 | [ sie schöpfen es gierig aus den stinkenden tonnen und tragen es unter ihren blusen fort . ]
#3404 | T: 15 | I: 1 | [ er muß mich noch gehört haben und sieht mich mit einem ausdruck furchtbaren entsetzens an . ]
#3618 | T: 15 | I: 1 | [ albert und ich finden ein zerlegbares mahagonibett mit einem himmel aus blauer seide und spitzenüberwurf . ]
#3621 | T: 15 | I: 1 | [ nach kurzer zeit haben wir ein dutzend eier und zwei pfund ziemlich frische butter gefaßt . ]
#3673 | T: 15 | I: 1 | [ dann ergreife ich die platte mit dem hohen stapel und presse mich hinter die haustür . ]
#3698 | T: 15 | I: 1 | [ wie ein schwärm bienen drängen sich dort trotz aller splitter die kolonnenfahrer und klauen brot . ]
#4345 | T: 15 | I: 1 | [ er kam schließlich 246 an und hatte ein paar zweige mit kirschblüten in der hand . ]
#4419 | T: 15 | I: 1 | [ die fabrikbesitzer in deutschland sind reiche leute geworden – uns zerschrinnt die ruhr die därme . ]
#4480 | T: 15 | I: 1 | [ die tage stehen wie engel in gold und blau unfaßbar über dem ring der vernichtung . ]
#22 | T: 15 | I: 2 | [ vorne ist es doch nie etwas damit , und vierzehn tage jedesmal sind eine lange zeit . ]
#152 | T: 15 | I: 2 | [ er hatte ungefähr dieselbe statur wie der unteroffizier himmelstoß , der » schrecken des klosterberges « . ]
#175 | T: 15 | I: 2 | [ wir verspotteten sie manchmal und spielten ihnen kleine streiche , aber im grunde glaubten wir ihnen . ]
#183 | T: 15 | I: 2 | [ wir waren plötzlich auf furchtbare weise allein ; – und wir mußten allein damit fertig werden . ]
#240 | T: 15 | I: 2 | [ wir halten draußen einen sanitäter an und reden ihm zu , kemmerich eine spritze zu geben . ]
#417 | T: 15 | I: 2 | [ seine haut war sehr weiß , er hatte etwas von einem ich blicke auf meine stiefel . ]
#457 | T: 15 | I: 2 | [ ich sitze gespannt und beobachte jede seiner mienen , ob er vielleicht noch etwas sagen möchte . ]
#550 | T: 15 | I: 2 | [ kat sieht sich die sache an und sagt zu haie westhus : » komm mal mit . ]
#571 | T: 15 | I: 2 | [ « enttäuscht legen wir uns hin und überlegen , ob wir die eisernen portionen anknabbern sollen . ]
#609 | T: 15 | I: 2 | [ wir haben heute mittag eine stunde ehrenbezeigungen geübt , weil tjaden einen major nachlässig gegrüßt hat . ]
#616 | T: 15 | I: 2 | [ gleichzeitig wetten sie um eine flasche bier auf einen fliegerkampf , der sich über uns abspielt . ]
#762 | T: 15 | I: 2 | [ sie verbindet uns ; sogar der geizige tjaden schenkt mir eine zigarette und gibt mir feuer . ]
#812 | T: 15 | I: 2 | [ wir frösteln und sind froh , daß wir morgen früh wieder in den baracken sein werden . ]
#873 | T: 15 | I: 2 | [ französische raketen schießen auf , die in der luft einen seidenschirm entfalten und ganz langsam niederschweben . ]
#1062 | T: 15 | I: 2 | [ ich fasse ihn mit den augen wie mit fäusten , ich muß mit einem satz hinein . ]
#1161 | T: 15 | I: 2 | [ die wagen platschen durch die löcher , und wir wiegen uns im halbschlaf hin und her . ]
#1470 | T: 15 | I: 2 | [ « kropp legt sich ins gras und sagt : » waren sie schon mal hier draußen ? ]
#1508 | T: 15 | I: 2 | [ eine stunde nachdem tjaden und kropp hinter ihren drahtgittern sitzen , brechen wir zu ihnen auf . ]
#1617 | T: 15 | I: 2 | [ er säuft das fett aus dem topf und schmatzt : » das vergesse ich euch nie ! ]
#1683 | T: 15 | I: 2 | [ im benachbarten abschnitt haben sie zwei große katzen und einen hund überfallen , totgebissen und angefressen . ]
#1696 | T: 15 | I: 2 | [ einige rekruten haben noch seitengewehre ähnlicher art ; wir schaffen sie weg und besorgen ihnen andere . ]
#1800 | T: 15 | I: 2 | [ « » ich bin gleich wieder da « , sagt er und will an mir vorbei . ]
#1828 | T: 15 | I: 2 | [ er rennt mit dem kopf wie ein bock gegen die wand , wenn man ihn losläßt . ]
#1830 | T: 15 | I: 2 | [ vorläufig binden wir ihn so fest , daß man ihn beim angriff sofort wieder losmachen kann . ]
#1834 | T: 15 | I: 2 | [ wie in einem gewaltig dröhnenden kessel sitzen wir , auf den von allen seiten losgeschlagen wird . ]
#2045 | T: 15 | I: 2 | [ kat überrascht tjaden , wie er von einem blindgänger in aller seelenruhe die ringe abzuklopfen versucht . ]
#2050 | T: 15 | I: 2 | [ ebenso sorglos wie sie sind die vögel , die sich längst an den krieg gewöhnt haben . ]
#2076 | T: 15 | I: 2 | [ eine bodenwelle muß schon einen halben meter hoch sein , ehe sie von ihnen gesehen wird . ]
#2199 | T: 15 | I: 2 | [ hinter ihr leuchtet die blaue see mit einigen wogenkämmen , eine bucht greift seitlich hell hinein . ]
#2271 | T: 15 | I: 2 | [ auch noch andere schöne sachen , wir rollen die augen und zeigen sie mit den händen . ]
#2462 | T: 15 | I: 2 | [ « sie gibt mir eins aus dem schrank , und ich wische mir das gesicht ab . ]
#2582 | T: 15 | I: 2 | [ ich habe ein glas bier vor mir stehen , das trinken hat man beim militär gelernt . ]
#2657 | T: 15 | I: 2 | [ ich muß an kat und albert und müller und tjaden denken , was mögen sie tun ? ]
#2668 | T: 15 | I: 2 | [ gelesen habe ich sie mit ehrlichem eifer , aber die meisten sagten mir nicht recht zu . ]
#2775 | T: 15 | I: 2 | [ nach einiger zeit läßt mittelstaedt aufhören , und nun beginnt die so wichtige übung des kriechens . ]
#2997 | T: 15 | I: 2 | [ die meisten sind still ; nur einzelne betteln um das mundstück einer aus - gerauchten zigarette . ]
#3006 | T: 15 | I: 2 | [ jeder unteroffizier ist dem rekruten , jeder oberlehrer dem schüler ein schlimmerer feind als sie uns . ]
#3012 | T: 15 | I: 2 | [ ich nehme meine zigaretten heraus , breche jede in zwei teile und gebe sie den russen . ]
#3021 | T: 15 | I: 2 | [ abends stehen sie wieder am gitter , und der wind kommt von den birkenwäldern zu ihnen . ]
#3032 | T: 15 | I: 2 | [ * ich bekomme keinen urlaub über sonntag , weil ich ja erst größeren urlaub gehabt habe . ]
#3116 | T: 15 | I: 2 | [ doch es wird schon wieder besser werden , hier mit kat und albert und den übrigen . ]
#3148 | T: 15 | I: 2 | [ die sind beide schon so hoch , daß es da sicher kein richtiges strammstehen mehr gibt . ]
#3162 | T: 15 | I: 2 | [ aber die franzosen sind doch auch da , um ihr vaterland zu ohne es zu glauben . ]
#3550 | T: 15 | I: 2 | [ gleich darauf erschallt als antwort mein name : » paul – paul –« ich rufe wieder . ]
#3587 | T: 15 | I: 2 | [ » da brauchst du über deine sache kein wort mehr zu verlieren « , nickt albert . ]
#3627 | T: 15 | I: 2 | [ gleich darauf stehen wir wie verzaubert : in einem kleinen stall tummeln sich zwei lebende ferkel . ]
#3830 | T: 15 | I: 2 | [ einer singt eine stunde lang in einem hohen quetschtenor choräle , ehe er zu röcheln beginnt . ]
#3951 | T: 15 | I: 2 | [ ich müßte nicht bei kat in der lehre gewesen sein , um nicht bescheid zu wissen . ]
#3963 | T: 15 | I: 2 | [ das lazarett ist voll belegt worden aus unserm zug , es sind viele schwere fälle dabei . ]
#3976 | T: 15 | I: 2 | [ « das ist sicher gut gemeint , aber uns tun die knochen und die schädel weh . ]
#4001 | T: 15 | I: 2 | [ dann nehme ich eine flasche , ziele und werfe sie durch die tür auf den korridor . ]
#4121 | T: 15 | I: 2 | [ seine fiebertafel sieht böse aus , und eines tages steht neben seinem bett der flache wagen . ]
#4283 | T: 15 | I: 2 | [ wir sagen mutter zu ihr , und sie freut sich und klopft uns die kopfkissen auf . ]
#4319 | T: 15 | I: 2 | [ es ist heroisch und banal , wenn man es werten wollte – doch wer will das ? ]
#4395 | T: 15 | I: 2 | [ noch vor einem halben jahr hätte er sich nicht darum gekümmert , sondern wäre vernünftig gewesen . ]
#4478 | T: 15 | I: 2 | [ was nützt es ihm nun , daß er in der schule ein so guter mathematiker war . ]
#4629 | T: 15 | I: 2 | [ ich bin so allein und so ohne erwartung , daß ich ihnen entgegensehen kann ohne furcht . ]
#316 | T: 15 | I: 3 | [ wir begriffen sogar , daß ein teil dieser dinge notwendig , ein anderer aber ebenso überflüssig war . ]
#398 | T: 15 | I: 3 | [ » es gibt jetzt großartige prothesen , du merkst damit gar nicht , daß dir etwas fehlt . ]
#489 | T: 15 | I: 3 | [ gedanken an mädchen , an blühende wiesen , an weiße wolken fliegen mir plötzlich durch den kopf . ]
#512 | T: 15 | I: 3 | [ kat fragt einen der jüngsten : » habt wohl lange nichts vernünftiges zu futtern gekriegt , was ? ]
#576 | T: 15 | I: 3 | [ jemand knurrte , daß er tjaden zu bohnenkraut verarbeiten würde , wenn er nicht sofort still wäre . ]
#696 | T: 15 | I: 3 | [ dafür wurde am nächsten abend gewechselt , der untere kam nach oben , damit er vergeltung hatte . ]
#832 | T: 15 | I: 3 | [ es ist der instinkt des tieres , der in uns erwacht , der uns leitet und beschützt . ]
#897 | T: 15 | I: 3 | [ man merkt , daß wir nahe am meere sind , man wacht vor kälte immer wieder auf . ]
#973 | T: 15 | I: 3 | [ wir sehen eine dunkle gruppe sanitäter mit tragbahren und schwarze , größere klumpen , die sich bewegen . ]
#1260 | T: 15 | I: 3 | [ zu kropp schwärmt er : » an deiner stelle würde ich sehen , daß ich leutnant würde . ]
#1676 | T: 15 | I: 3 | [ da blitzen die taschenlampen auf , und alles schlägt auf den schwarzen haufen ein , der auseinanderzischt . ]
#1716 | T: 15 | I: 3 | [ der schlaf hängt in meinen augenlidern , ich bewege die zehen in den stiefeln , um wachzubleiben . ]
#1742 | T: 15 | I: 3 | [ so etwas steckt rasch an , wir müssen aufpassen , schon fangen verschiedene lippen an zu flattern . ]
#1982 | T: 15 | I: 3 | [ * meine hände werden kalt , und meine haut schauert ; dabei ist es eine warme nacht . ]
#1992 | T: 15 | I: 3 | [ aber ich bleibe still , obschon die andern besser gelaunt sind , weil das feuer eingeschlafen ist . ]
#2010 | T: 15 | I: 3 | [ unser kompanieführer hat dem , der ihn findet , vorzugs - urlaub und drei tage zusatz versprochen . ]
#2181 | T: 15 | I: 3 | [ wir wollen leben um jeden preis ; da können wir uns mögen , hier aber falsch sind . ]
#2264 | T: 15 | I: 3 | [ wir rufen ihnen zu , daß wir kommen wollen , wenn uns die posten nicht sehen können . ]
#2475 | T: 15 | I: 3 | [ » da liege ich nun und weine « , sagt sie , » anstatt mich zu freuen . ]
#2485 | T: 15 | I: 3 | [ wir sprechen nur einige worte , und ich bin ihr dankbar dafür , daß sie nichts fragt . ]
#2539 | T: 15 | I: 3 | [ « » entschuldigen herr major « , sage ich verwirrt , » ich habe sie nicht gesehen . ]
#2560 | T: 15 | I: 3 | [ aber ich kann nichts gegen ihn machen , er läßt mich sofort festnehmen , wenn er will . ]
#2618 | T: 15 | I: 3 | [ sofort wird mir ein zweites bestellt ; die leute wissen , was sie einem soldaten schuldig sind . ]
#2675 | T: 15 | I: 3 | [ sie ist ja noch im zimmer , ich fühle es sofort , die wände haben sie bewahrt . ]
#2838 | T: 15 | I: 3 | [ sie soll sich doch zufrieden geben , kemmerich bleibt tot , ob sie es weiß oder nicht . ]
#2963 | T: 15 | I: 3 | [ sie sind alle ziemlich schwach , denn sie erhalten gerade so viel , daß sie nicht verhungern . ]
#2974 | T: 15 | I: 3 | [ die bauernsöhne bei uns , die von zu hause fettigkeiten geschickt erhalten , können sie sich leisten . ]
#2984 | T: 15 | I: 3 | [ in der dunkelheit sieht man ihre gestalten sich bewegen , wie kranke störche , wie große vögel . ]
#3000 | T: 15 | I: 3 | [ ich weiß nichts von ihnen , als daß sie gefangene sind , und gerade das erschüttert mich . ]
#3025 | T: 15 | I: 3 | [ als er hört , daß ich etwas klavier spielen kann , holt er seine geige und spielt . ]
#3160 | T: 15 | I: 3 | [ « » das wohl « , gebe ich zu , » aber die haben ja gerade gewollt . ]
#3256 | T: 15 | I: 3 | [ wir verabreden den plan , schleichen durch den draht und trennen uns dann , um einzeln vorzukriechen . ]
#3265 | T: 15 | I: 3 | [ das ist unangenehm , man kann sie schlecht sehen , außerdem sind sie als patrouillen sehr geschickt . ]
#3304 | T: 15 | I: 3 | [ immer noch habe ich angst , aber es ist eine vernünftige angst , eine außerordentlich gesteigerte vorsicht . ]
#3473 | T: 15 | I: 3 | [ sprängst du noch einmal hier hinein , ich täte es nicht , wenn auch du vernünftig wärest . ]
#3484 | T: 15 | I: 3 | [ die kugeln liegen dicht , es wird nicht planlos geschossen , sondern auf allen seiten scharf gezielt . ]
#3551 | T: 15 | I: 3 | [ es sind kat und albert , die mit einer zeltbahn losgegangen sind , um mich zu suchen . ]
#3603 | T: 15 | I: 3 | [ es ist wieder eine gelegenheit , nicht nur die beine , sondern auch die seele zu strecken . ]
#3632 | T: 15 | I: 3 | [ in der küche befindet sich ein riesiger herd mit zwei feuerrosten , pfannen , töpfen und kesseln . ]
#3851 | T: 15 | I: 3 | [ wir haben mehlsuppe im magen , dünnes lazarettfutter , und in unseren säcken ist schweinebraten als konserve . ]
#3862 | T: 15 | I: 3 | [ es ist mit schneeweißem leinen bezogen , unvorstellbar sauberem leinen , das sogar noch die plättkniffe hat . ]
#4173 | T: 15 | I: 3 | [ sollen sie mit mir machen , was sie wollen , wenn ich bloß wieder nach hause komme . ]
#4184 | T: 15 | I: 3 | [ einmal sagt er , er wolle sich erschießen , wenn er erst wieder an seinen revolver herankäme . ]
#4207 | T: 15 | I: 3 | [ doch ich mache wenig gebrauch davon ; ich kann alberts blick nicht ertragen , sonderbaren augen nach . ]
#4314 | T: 15 | I: 3 | [ die unterschiede , die bildung und erziehung schufen , sind fast verwischt und kaum noch zu erkennen . ]
#4370 | T: 15 | I: 3 | [ nach einer woche hören wir , daß er gefaßt ist von den feldgendarmen , diesen verachteten kommißpolizisten . ]
#4476 | T: 15 | I: 3 | [ leer stöhnt und stemmt sich auf die arme , er verblutet rasch , niemand kann ihm helfen . ]
#4495 | T: 15 | I: 3 | [ auf einen hungrigen , müden deutschen soldaten im graben kommen fünf kräftige , frische andere im gegnerischen . ]
#4526 | T: 15 | I: 3 | [ ich gehe , so schnell ich vermag , denn das blut von kats wunde tropft zu boden . ]
#4561 | T: 15 | I: 3 | [ meine beine und meine hände zittern heftig , ich habe mühe , die lippen beben mir dabei . ]
#4587 | T: 15 | I: 3 | [ nur ein kleines loch ist da , es muß ein ganz geringer , verirrter splitter gewesen sein . ]
#4630 | T: 15 | I: 3 | [ das leben , das mich durch diese jahre trug , ist noch in meinen händen und augen . ]
#141 | T: 15 | I: 4 | [ in uns ist ein starkes , verhaltenes gefühl , jeder spürt es , das braucht nicht viele worte . ]
#266 | T: 15 | I: 4 | [ kropp hat sich beruhigt , wir kennen das , es ist der frontkoller , jeder hat ihn mal . ]
#546 | T: 15 | I: 4 | [ es stehen betten darin , vielmehr nur bettstellen , ein paar holzlatten , die mit drahtgeflecht bespannt sind . ]
#611 | T: 15 | I: 4 | [ er äußert : » paß auf , wir verlieren den krieg , weil wir zu gut grüßen können . ]
#828 | T: 15 | I: 4 | [ erde , mit deinen bodenfalten und löchern und vertiefungen , in die man sich hineinwerfen , hineinkauern kann ! ]
#833 | T: 15 | I: 4 | [ er ist nicht bewußt , er ist viel schneller , viel sicherer , viel unfehlbarer als das bewußtsein . ]
#1544 | T: 15 | I: 4 | [ das einzige , was ich tun kann , ist , daß ich meinen kleinen revolver zu fassen kriege . ]
#1624 | T: 15 | I: 4 | [ an ihrer längsseite aufgestapelt steht eine doppelte , hohe mauer von ganz neuen , hellen , unpolierten särgen . ]
#2140 | T: 15 | I: 4 | [ an den seiten , dunkel , stehen leute und rufen die nummern von regimentern , von kompanien aus . ]
#2249 | T: 15 | I: 4 | [ wir versuchen witze , und sie antworten , ohne daß wir sie verstehen ; wir lachen und winken . ]
#2267 | T: 15 | I: 4 | [ sie heben die hände , legen sie flach zusammen , die gesichter darauf , und schließen die augen . ]
#2903 | T: 15 | I: 4 | [ « wie arm sie in ihrem bette liegt , sie , die mich liebt , mehr als alles . ]
#3279 | T: 15 | I: 4 | [ meine stirn ist naß , meine augenhöhlen sind feucht , die hände zittern , und ich keuche leise . ]
#3283 | T: 15 | I: 4 | [ ich presse mich an die erde , ich kann nicht vorwärts , ich fasse den entschluß , liegenzubleiben . ]
#3878 | T: 15 | I: 4 | [ » es ist nur –« , ich halte ein , sie muß doch verstehen , was ich meine . ]
#4084 | T: 15 | I: 4 | [ sie wissen , wie sie anfassen müssen , aber wir möchten gern , daß sie etwas lustiger wären . ]
#4367 | T: 15 | I: 4 | [ ich sehe es , sage jedoch nichts , um ihm zeit zu lassen , vielleicht kommt er durch . ]
#629 | T: 15 | I: 5 | [ man hört nur trommler üben , irgendwo haben sie sich aufgestellt und üben , ungeschickt , eintönig , stumpfsinnig . ]
#2752 | T: 15 | I: 5 | [ genauso hat kantorek in der schule mittelstaedt getadelt , mit demselben tonfall : » ungenügend , mittelstaedt , ungenügend . ]
#2881 | T: 15 | I: 5 | [ so ruhig ich kann , sage ich : » wo wir liegen , da sind keine frauen , mutter . ]
#4222 | T: 15 | I: 5 | [ wie sinnlos ist alles , was je geschrieben , getan , gedacht wurde , wenn so etwas möglich ist ! ]
#104 | T: 15 | I: 6 | [ sie sind viereckig , sauber , ganz aus holz getischlert , rundum geschlossen , mit einem tadellosen , bequemen sitz . ]
#1704 | T: 15 | I: 6 | [ nur immer dieses nervenzerreibende rollen drüben , züge , züge , lastwagen , lastwagen , was konzentriert sich da nur ? ]
#1820 | T: 15 | I: 6 | [ es klirrt metallisch und fürchterlich , die wände wackeln , gewehre , helme , erde , dreck und staub fliegen . ]
#243 | T: 14 | I: 1 | [ rasch lege ich mich ins mittel und gebe dem sanitäter zunächst mal eine zigarette . ]
#500 | T: 14 | I: 1 | [ – er kramt in seinen vorräten und bietet mir ein schönes stück zervelatwurst an . ]
#599 | T: 14 | I: 1 | [ wir hocken uns mit unsern messern im kreis und schlagen uns den magen voll . ]
#744 | T: 14 | I: 1 | [ endlich stellte haie himmelstoß wieder auf die beine und gab als schluß eine privatvorstellung . ]
#1024 | T: 14 | I: 1 | [ schon zischen wie kesselventile die folgenden granaten heran – scharfes feuer – » deckung ! ]
#1174 | T: 14 | I: 1 | [ tjaden hat deshalb den deckel einer schuhputzschachtel mit draht über einem brennenden kerzenstumpf befestigt . ]
#1184 | T: 14 | I: 1 | [ er soll zu hause ein paar junge rekruten zu kräftig im sturzacker gehabt haben . ]
#1487 | T: 14 | I: 1 | [ in der schreibstube sitzt unser leutnant bertinck und läßt einen nach dem andern rufen . ]
#1616 | T: 14 | I: 1 | [ tjaden hat einen flügel mit beiden händen wie eine mundharmonika im munde und kaut . ]
#1646 | T: 14 | I: 1 | [ wir liegen unter dem gitter der granatenbogen und leben in der spannung des ungewissen . ]
#1678 | T: 14 | I: 1 | [ wir schaufeln die rattenteile über den grabenrand und legen uns wieder auf die lauer . ]
#2293 | T: 14 | I: 1 | [ jeder von uns dreien legt ein ganzes kommißbrot bereit und wickelt es in zeitungspapier . ]
#2376 | T: 14 | I: 1 | [ ich habe mich nach ablauf des urlaubs noch zum kursus im heidelager zu melden . ]
#2385 | T: 14 | I: 1 | [ haie und kemmerich sind schon nicht mehr da – wer wird der nächste sein ? ]
#2488 | T: 14 | I: 1 | [ und in der küche steht meine schwester und macht das abendbrot und singt dazu . ]
#3087 | T: 14 | I: 1 | [ so mache ich mich mit meinem tornister und meinem gewehr wieder auf den weg . ]
#3840 | T: 14 | I: 1 | [ so nebenbei lasse ich die päckchen sehen und gebe eine zigarre als vorschuß ab . ]
#3921 | T: 14 | I: 1 | [ » dazu braucht er doch nicht mit seinem gipsverband aus dem bett zu klettern . ]
#4208 | T: 14 | I: 1 | [ deshalb entschlüpfe ich manchmal auf den korridor – dort kann ich mich freier bewegen . ]
#4231 | T: 14 | I: 1 | [ jahre hindurch war unsere beschäftigung töten – es war unser erster beruf im dasein . ]
#4639 | T: 14 | I: 1 | [ ab 1941 lebte remarque offiziell in den usa und erlangte 1947 die amerikanische staatsbürgerschaft . ]
#26 | T: 14 | I: 2 | [ alle vier neunzehn jahre alt , alle vier aus derselben klasse in den krieg gegangen . ]
#109 | T: 14 | I: 2 | [ türen gibt es da nicht , es sitzen zwanzig mann nebeneinander wie in der eisenbahn . ]
#118 | T: 14 | I: 2 | [ es ist unmöglich , sich auf eine andere art so knapp und klar zu äußern . ]
#186 | T: 14 | I: 2 | [ man ist aus den baracken manches gewohnt , aber hier kann einem doch flau werden . ]
#238 | T: 14 | I: 2 | [ müller redet ebenfalls davon ; er denkt an die schnürschuhe und will deshalb kemmerich stöhnt . ]
#255 | T: 14 | I: 2 | [ wenn er nachts abgeht , haben wir die stiefel gesehen – « albert kommt zurück . ]
#292 | T: 14 | I: 2 | [ wir aber sind von ihm ergriffen worden und wissen nicht , wie das enden soll . ]
#413 | T: 14 | I: 2 | [ auch war er der einzige von uns , der die große riesenwelle am reck konnte . ]
#471 | T: 14 | I: 2 | [ zwanzig werden sicher noch voll –« mir wird schwach , ich kann plötzlich nicht mehr . ]
#554 | T: 14 | I: 2 | [ wir könnten jetzt warm schlafen , wenn wir nicht noch einen so entsetzlichen kohldampf hätten . ]
#664 | T: 14 | I: 2 | [ und weil er das weiß , deshalb gewöhnt er es sich gleich schon etwas an . ]
#733 | T: 14 | I: 2 | [ mit ausgebreiteten armen warf er uns zurück , um nur ja der erste zu sein . ]
#745 | T: 14 | I: 2 | [ er schien sterne pflücken zu wollen , so holte seine rechte aus zu einer backpfeife . ]
#785 | T: 14 | I: 2 | [ die geschützstände sind gegen fliegersicht mit büschen verkleidet , wie zu einer art militärischem laubhüttenfest . ]
#920 | T: 14 | I: 2 | [ man hört sie noch aufklatschen , wenn der lärm der einschläge längst wieder verstummt ist . ]
#984 | T: 14 | I: 2 | [ aber dieses entsetzliche klagen und stöhnen und jammern schlägt durch , es schlägt überall durch . ]
#1031 | T: 14 | I: 2 | [ schwärzere dunkelheiten als die nacht rasen mit riesenbuckeln auf uns los , über uns hinweg . ]
#1073 | T: 14 | I: 2 | [ wir liegen zu viert in schwerer , lauernder anspannung und atmen so schwach wie möglich . ]
#1074 | T: 14 | I: 2 | [ die ersten minuten mit der maske entscheiden über leben und tod : ist sie dicht ? ]
#1140 | T: 14 | I: 2 | [ und wem nützt es , ob er sie noch hat oder nicht – ich nicke . ]
#1149 | T: 14 | I: 2 | [ es war nur ein kurzer feuer - aufgerissenen gräber ; wir brauchen sie bloß zuzubuddeln . ]
#1173 | T: 14 | I: 2 | [ die tiere sind etwas hart , und das ewige knipsen mit den fingernägeln wird langweilig . ]
#1215 | T: 14 | I: 2 | [ « » er müßte dir den arsch vollhauen , weil du hier von so eigentlich ? ]
#1493 | T: 14 | I: 2 | [ der windet sich und muß es schließlich zugeben , als kropp die gleichen angaben macht . ]
#1592 | T: 14 | I: 2 | [ kat steht vor mir , sein riesiger gebückter schatten fällt über mich wie eine heimat . ]
#1612 | T: 14 | I: 2 | [ so machen wir uns auf den weg zum hühnerstall , um die beiden zu wecken . ]
#1667 | T: 14 | I: 2 | [ als er nachts seine taschenlampe anknipst , sieht er den draht hin und her schwanken . ]
#1692 | T: 14 | I: 2 | [ es gibt nämlich welche , die gleichzeitig auf der stumpfen seite als säge eingerichtet sind . ]
#1722 | T: 14 | I: 2 | [ das interessiert uns aber weniger als das , was von den neuen flammenwerfern erzählt wird . ]
#1727 | T: 14 | I: 2 | [ nach seinen sachen und vergewissert sich alle augenblicke von neuem , daß sie da sind . ]
#1781 | T: 14 | I: 2 | [ es ist der ausbruch der wut und der verzweiflung vieler stunden , der sich entlädt . ]
#1789 | T: 14 | I: 2 | [ sie haben erzählt , daß das feuer in unverminderter stärke bis zu den artillerieständen läge . ]
#1814 | T: 14 | I: 2 | [ wir tun es schnell und erbarmungslos und erreichen , daß er vorläufig wieder ruhig sitzt . ]
#1818 | T: 14 | I: 2 | [ wir sitzen wie in unserm grabe und warten nur darauf , daß wir zugeschüttet werden . ]
#1837 | T: 14 | I: 2 | [ es ist eine tödliche spannung , die wie ein schartiges messer unser rückenmark entlang kratzt . ]
#1860 | T: 14 | I: 2 | [ ich sehe einen von ihnen in einen spanischen reiter stürzen , das gesicht hoch erhoben . ]
#1978 | T: 14 | I: 2 | [ wir sind verbrannt von tatsachen , wir kennen unterschiede wie händler und notwendigkeiten wie schlächter . ]
#2002 | T: 14 | I: 2 | [ die brust sei nicht verletzt , sonst besäße er nicht so viel kraft zum schreien . ]
#2034 | T: 14 | I: 2 | [ haie gibt wenigstens einen grund an ; er will sie seiner braut als strumpfbänderersatz schicken . ]
#2049 | T: 14 | I: 2 | [ was mag sie nur hierher verschlagen haben ; sich auf den zähnen eines schädels aus . ]
#2057 | T: 14 | I: 2 | [ tagsüber haben wir nur das normale feuer , so daß wir die gräben ausbessern können . ]
#2073 | T: 14 | I: 2 | [ es ist eines der neuen regimenter , fast lauter junge leute der letzten ausgehobenen jahrgänge . ]
#2099 | T: 14 | I: 2 | [ er hat einen angstkoller , er ist ja auch noch draußen ist und er hier . ]
#2145 | T: 14 | I: 2 | [ er kann lange rufen , man hört ihn nicht in den lazaretten und den trichtern . ]
#2224 | T: 14 | I: 2 | [ doch nachdem wir uns wieder in das bild vertieft haben , erkläre ich mich bereit . ]
#2231 | T: 14 | I: 2 | [ er begeistert sich in seiner weise an dem bilde , und tjaden stimmt mächtig ein . ]
#2324 | T: 14 | I: 2 | [ eine kleine lampe brennt im zimmer , es ist warm und riecht etwas nach parfüm . ]
#2363 | T: 14 | I: 2 | [ « ich kann mich nicht entschließen zu sprechen , ich bin gar nicht einmal froh . ]
#2617 | T: 14 | I: 2 | [ um wenigstens etwas zu tun , stürze ich das glas bier in einem zug hinunter . ]
#2650 | T: 14 | I: 2 | [ ich habe früher sicher genauso gelebt , aber ich finde jetzt keinen anschluß mehr daran . ]
#2746 | T: 14 | I: 2 | [ um so kürzer ist die abgewetzte schwarze hose ; sie reicht bis zur halben wade . ]
#2778 | T: 14 | I: 2 | [ mittelstaedt ermuntert ihn , indem er den landsturmmann kantorek mit zitaten des oberlehrers kantorek tröstet . ]
#2797 | T: 14 | I: 2 | [ außerdem poussiere ich mit seiner tochter ; « » er wird dir das examen versauen . ]
#2817 | T: 14 | I: 2 | [ davon bringe ich meiner mutter mit , und wir haben so alle etwas kräftigeres essen . ]
#2865 | T: 14 | I: 2 | [ sie sitzt fast bis zum morgen , obschon sie schmerzen hat und sich manchmal krümmt . ]
#2918 | T: 14 | I: 2 | [ ich beiße in meine kissen , ich krampfe die fäuste um die eisenstäbe meines bettes . ]
#3002 | T: 14 | I: 2 | [ jetzt aber empfinde ich hinter ihnen nur den schmerz der kreatur , erbarmungslosigkeit der menschen . ]
#3185 | T: 14 | I: 2 | [ und in frankreich sind die meisten menschen doch auch arbeiter , handwerker oder kleine beamte . ]
#3216 | T: 14 | I: 2 | [ « er geht stolz davon , denn er hat es uns einjährigen nun mal gegeben . ]
#3257 | T: 14 | I: 2 | [ nach einer weile finde ich einen flachen trichter , in den ich mich hineingleiten lasse . ]
#3305 | T: 14 | I: 2 | [ die nacht ist windig , und schatten gehen hin und her beim aufflackern des mündungsfeuers . ]
#3335 | T: 14 | I: 2 | [ ich liege gekrümmt in einem großen trichter , die beine im wasser bis zum bauch . ]
#3425 | T: 14 | I: 2 | [ das hemd ist verklebt und läßt sich nicht beiseite schieben , es ist hinten geknöpft . ]
#3600 | T: 14 | I: 2 | [ als unterstand wählen wir einen betonierten keller , zu dem von außen eine treppe hinunterführt . ]
#3613 | T: 14 | I: 2 | [ die bude wird zunächst einmal mit matratzen belegt , die wir aus den häusern heranschleppen . ]
#3622 | T: 14 | I: 2 | [ plötzlich kracht es in uns vorbei , einen meter neben uns wieder durch die wand . ]
#3642 | T: 14 | I: 2 | [ in blechdeckel schlagen wir mit nägeln eine menge löcher , und schon sind es reiben . ]
#3653 | T: 14 | I: 2 | [ trotzdem ergreift es uns , während wir so am herd all die schönen sachen vorbereiten . ]
#3739 | T: 14 | I: 2 | [ sie schleppen ihre habseligkeiten in karren , in kinderwagen und auf dem rücken mit sich . ]
#3781 | T: 14 | I: 2 | [ ich kann noch etwas kriechen und rufe einen vorüberfahrenden leiterwagen an , der uns mitnimmt . ]
#3843 | T: 14 | I: 2 | [ wir hatten wie fürsten abends darauf gesessen und uns vorgenommen , sie später stundenweise abzuvermieten . ]
#4204 | T: 14 | I: 2 | [ « und selbst josef muß zugeben , daß er so was zum ersten male erlebt . ]
#4219 | T: 14 | I: 2 | [ der schreiber des arztes zeigt mir röntgenaufnahmen von völlig zerschmetterten hüftknochen , knien und schultern . ]
#4252 | T: 14 | I: 2 | [ das ganze leben macht ihm keinen spaß mehr , wenn er diese sache verpassen muß . ]
#4253 | T: 14 | I: 2 | [ wir trösten ihn und versprechen ihm , daß wir den kram schon irgendwie schmeißen werden . ]
#4359 | T: 14 | I: 2 | [ wenn diese bauern aufgerührt von kuh und sehnsüchtigem gott , halb blöde und halb hinreißend . ]
#4372 | T: 14 | I: 2 | [ jeder hätte daraus wissen können , daß die flucht nur heimweh und momentane verwirrung war . ]
#4411 | T: 14 | I: 2 | [ wir haben müller zwar begraben können , aber lange wird er wohl nicht ungestört bleiben . ]
#4554 | T: 14 | I: 2 | [ soll ich mir rasch in den fuß schießen , um bei ihm bleiben zu können ? ]
#4563 | T: 14 | I: 2 | [ nach einer weile unterscheide ich den verworrenen stimmenschwall , der sich in meinem ohr fängt . ]
#6 | T: 14 | I: 3 | [ er ist ganz verzweifelt , weil er nicht weiß , wie er seine gulaschkanone leerkriegen soll . ]
#12 | T: 14 | I: 3 | [ für jeden zehn zigarren , zwanzig zigaretten und zwei stück kautabak , das ist sehr anständig . ]
#100 | T: 14 | I: 3 | [ am rechten rande der wiese ist eine große massenlatrine erbaut , ein überdachtes , stabiles gebäude . ]
#185 | T: 14 | I: 3 | [ im feldlazarett ist großer betrieb ; es riecht wie immer nach karbol , eiter und schweiß . ]
#214 | T: 14 | I: 3 | [ ich kann seine hände nicht gut ansehen , grabens , er sieht blauschwarz aus wie gift . ]
#493 | T: 14 | I: 3 | [ meine glieder bewegen sich geschmeidig , ich fühle meine gelenke stark , ich schnaufe und schnaube . ]
#525 | T: 14 | I: 3 | [ katczinsky steht vor ihr wie ein general und sagt : » auge auf , finger lang ! ]
#682 | T: 14 | I: 3 | [ ich sage euch , daß der einfache soldat hier vorn so aushält , das ist allerhand ! ]
#693 | T: 14 | I: 3 | [ in den baracken standen die typischen bettgestelle , zwei betten übereinander , die bettböden aus draht . ]
#717 | T: 14 | I: 3 | [ wenn er von dort zur kaserne ging , mußte er durch eine dunkle , unbebaute straße . ]
#808 | T: 14 | I: 3 | [ « » es gibt kattun , sag ich euch , ich spüre es in den knochen . ]
#849 | T: 14 | I: 3 | [ die köpfe und die gewehre ragen aus dem weißen nebel , nickende köpfe , schwankende gewehrläufe . ]
#902 | T: 14 | I: 3 | [ sanfte haut ; – nur eine sekunde währt es , dann erkenne ich die silhouette katczinskys . ]
#1078 | T: 14 | I: 3 | [ wie ein weiches , breites quallentier legt er sich in unseren trichter , räkelt sich hinein . ]
#1131 | T: 14 | I: 3 | [ ich sage dem jungen , der uns unverwandt ansieht : » wir holen jetzt eine bahre . ]
#1139 | T: 14 | I: 3 | [ die tage , die er noch leben kann , bedeuten für ihn eine einzige rasende qual . ]
#1153 | T: 14 | I: 3 | [ der morgen ist trübe , die krankenwärter laufen mit nummern und zetteln , die verletzten wimmern . ]
#1241 | T: 14 | I: 3 | [ « » teils , teils « , sagt er und versinkt mit offenem munde in grübelei . ]
#1324 | T: 14 | I: 3 | [ « tjaden erwidert gelassen und abschließend , ohne es zu wissen , mit dem bekanntesten klassikerzitat . ]
#1581 | T: 14 | I: 3 | [ es dauert lange , eine gans zu braten , auch wenn sie jung und fett ist . ]
#1652 | T: 14 | I: 3 | [ ich ging zum zweiten zurück und kam gerade rechtzeitig , um zu helfen , ihn aufzugraben . ]
#1705 | T: 14 | I: 3 | [ unsere artillerie funkt ständig hinüber , aber es hört nicht auf , es hört nicht auf . ]
#1807 | T: 14 | I: 3 | [ gerade als der rekrut mich fortstößt , packt er zu , und wir halten ihn fest . ]
#1899 | T: 14 | I: 3 | [ ein zweiter sieht es und versucht , weiterzuflüchten , ein bajonett zischt ihm in den rücken . ]
#1901 | T: 14 | I: 3 | [ ein dritter wirft das gewehr weg , kauert sich nieder , die hände vor den augen . ]
#1971 | T: 14 | I: 3 | [ die zarten und geheimen kräfte , die von ihr zu uns gingen , können nicht wiedererstehen . ]
#2022 | T: 14 | I: 3 | [ wir können sie nicht alle holen , wir wissen nicht , wohin wir mit ihnen sollen . ]
#2148 | T: 14 | I: 3 | [ « er schweigt und ist etwas heiser , als er fragt : » das sind alle ? ]
#2315 | T: 14 | I: 3 | [ eine tür öffnet sich , licht fällt hindurch , eine frau stößt erschreckt einen schrei aus . ]
#2428 | T: 14 | I: 3 | [ dann hält der zug , und der bahnhof ist da mit lärm , rufen und schildern . ]
#2442 | T: 14 | I: 3 | [ ich öffne sie ; die kühle kommt mir wunderlich entgegen , sie macht meine augen unsicher . ]
#2451 | T: 14 | I: 3 | [ « ich nicke , mein tornister stößt gegen das geländer , mein gewehr ist so schwer . ]
#2581 | T: 14 | I: 3 | [ die blätter fallen auf den tisch und auf die erde , wenige nur , die ersten . ]
#2672 | T: 14 | I: 3 | [ sie sind wenig geschont und stark zerlesen , seiten sind herausgerissen , man weiß ja wofür . ]
#2682 | T: 14 | I: 3 | [ ich bin aufgeregt ; aber ich möchte es nicht sein , denn das ist nicht richtig . ]
#2793 | T: 14 | I: 3 | [ « » großartig « , sage ich , » aber hat er sich noch nicht beschwert ? ]
#2884 | T: 14 | I: 3 | [ warum nehme ich dich nicht in meine » ja , mutter , das will ich sein . ]
#3098 | T: 14 | I: 3 | [ die kompanie kommt in zwei tagen zurück , es hat keinen zweck mehr , mich hinauszuschicken . ]
#3108 | T: 14 | I: 3 | [ ich fühle mich schuldbewußt , wenn ich sie ansehe , und habe doch keinen grund dazu . ]
#3184 | T: 14 | I: 3 | [ « » richtig , aber bedenk doch mal , daß wir fast alle einfache leute sind . ]
#3235 | T: 14 | I: 3 | [ kat sagt : » es ist komisch , wir haben das nun schon ein paarmal gesehen . ]
#3372 | T: 14 | I: 3 | [ wenn es nicht bald ist , wird es zu hell ; schon jetzt ist es schwer . ]
#3374 | T: 14 | I: 3 | [ das maschinengewehrfeuer ist derartig gedeckt , daß ich durchlöchert werde , ehe ich einen sprung tue . ]
#3514 | T: 14 | I: 3 | [ » kamerad « , sage ich zu dem toten hinüber , aber ich sage es gefaßt . ]
#4104 | T: 14 | I: 3 | [ vielleicht tun sie es auch , damit keiner in den sälen stirbt , wegen der andern . ]
#4354 | T: 14 | I: 3 | [ wenn die blühen , sieht das vom heuboden aus wie ein einziges bettlaken , so weiß . ]
#291 | T: 14 | I: 4 | [ für die andern , die älteren , ist er eine unterbrechung , sie können über ihn hinausdenken . ]
#318 | T: 14 | I: 4 | [ kropp , müller , kemmerich und ich kamen zur neunten korporalschaft , die der unteroffizier himmelstoß führte . ]
#789 | T: 14 | I: 4 | [ die abschüsse krachen , daß unser wagen bebt , das echo rollt tosend hinterher , alles schwankt . ]
#1350 | T: 14 | I: 4 | [ « wir rechnen : von zwanzig sind sieben tot , vier verwundet , einer in der irrenanstalt . ]
#2889 | T: 14 | I: 4 | [ « » ja , mutter , vielleicht komme ich in die küche , das kann wohl sein . ]
#3205 | T: 14 | I: 4 | [ » sicher stecken andere leute , die am krieg verdienen wollen , dahinter « , brummt detering . ]
#4531 | T: 14 | I: 4 | [ » ja , kat « , sage ich trübsinnig , » nun kommen wir doch noch auseinander . ]
#3057 | T: 14 | I: 5 | [ « ja , denke ich bitter , so sind wir , so sind sie , die armen leute . ]
#3105 | T: 14 | I: 5 | [ « ich lungere umher , bis die kompanie morgens einrückt , grau , schmutzig , verdrossen und trübe . ]
#4350 | T: 14 | I: 5 | [ er tat , als wäre nichts , und ich sagte ihm : » mach keinen unsinn , detering . ]
#128 | T: 13 | I: 1 | [ nur wie ein sehr fernes gewitter hören wir das gedämpfte brummen der front . ]
#196 | T: 13 | I: 1 | [ » es geht ja – ich habe bloß wir sehen auf seine decke . ]
#487 | T: 13 | I: 1 | [ vor der tür fühle ich wie eine erlösung das dunkel und den wind . ]
#739 | T: 13 | I: 1 | [ tjaden knöpfte jetzt himmelstoß die hosenträger ab und zog ihm die hose herunter . ]
#891 | T: 13 | I: 1 | [ ich bin das abrollen nicht mehr gewöhnt und reiße mir die hand auf . ]
#934 | T: 13 | I: 1 | [ das feuer ist über uns hinweggefegt und liegt nun auf den letzten reservegräben . ]
#947 | T: 13 | I: 1 | [ vorsichtig langt er mit der hand nach hinten und sieht mich gequält an . ]
#1022 | T: 13 | I: 1 | [ wir haben uns gebückt – hundert meter vor uns schießt eine feuerwolke empor . ]
#1254 | T: 13 | I: 1 | [ « er streift sein hemd über den kopf und knöpft den waffenrock zu . ]
#1539 | T: 13 | I: 1 | [ sofort liege ich still und ziehe vor allem das kinn an den kragen . ]
#1541 | T: 13 | I: 1 | [ nach einer ewigkeit nimmt sie den kopf zurück und setzt sich neben mich . ]
#1682 | T: 13 | I: 1 | [ trotzdem ist der brotrest auf dem boden am nächsten tage von ihnen weggeholt . ]
#1778 | T: 13 | I: 1 | [ durch den eingang stürzt ein schwärm flüchtender ratten und jagt die wände hinauf . ]
#1817 | T: 13 | I: 1 | [ die stickige luft fällt uns nach diesem vorgang noch mehr auf die nerven . ]
#1984 | T: 13 | I: 1 | [ morgen werden sie bleich und grün sein und ihr blut gestockt und schwarz . ]
#1986 | T: 13 | I: 1 | [ das blut unter meiner haut bringt furcht und unruhe herauf in meine gedanken . ]
#2455 | T: 13 | I: 1 | [ ich lehne mich an die wand und umklammere meinen helm und mein gewehr . ]
#2720 | T: 13 | I: 1 | [ » stell dir komme aus dem lazarett hierher und falle gleich über ihn . ]
#2737 | T: 13 | I: 1 | [ als erstes nahm ich ihn zur kammer und sorgte für eine hübsche ausrüstung . ]
#3030 | T: 13 | I: 1 | [ die geigenstimme steht wie ein schlankes mädchen darüber und ist hell und allein . ]
#3073 | T: 13 | I: 1 | [ abends streiche ich mir von der marmelade auf die puffer und esse davon . ]
#3096 | T: 13 | I: 1 | [ dann habe ich bestimmte nachricht und kann mich nachmittags auf der schreibstube melden . ]
#3226 | T: 13 | I: 1 | [ unterwegs kommen wir durch einen kläglichen wald mit zerrissenen stämmen und zerpflügtem boden . ]
#3434 | T: 13 | I: 1 | [ – das röcheln setzt wieder ein – wie langsam stirbt doch ein mensch ! ]
#3704 | T: 13 | I: 1 | [ für uns selbst holen wir schokolade aus dem depot und essen sie tafelweise . ]
#3826 | T: 13 | I: 1 | [ die möchten wir ihnen gern morgen zusammen aus dem fenster des lazarettzuges überreichen . ]
#3863 | T: 13 | I: 1 | [ mein hemd dagegen ist sechs wochen lang nicht gewaschen worden und sehr dreckig . ]
#3982 | T: 13 | I: 1 | [ sie sieht in ihrer weiß und schwarzen tracht aus wie ein hübscher kaffeewärmer . ]
#3985 | T: 13 | I: 1 | [ » wir möchten aber noch schlafen –« » beten ist besser als schlafen . ]
#4115 | T: 13 | I: 1 | [ manchmal sitzen angehörige an den betten und weinen oder sprechen leise und verlegen . ]
#11 | T: 13 | I: 2 | [ das wichtigste aber ist , daß es auch doppelte rauch - portionen gegeben hat . ]
#23 | T: 13 | I: 2 | [ es war schon mittag , als die ersten von uns aus den baracken krochen . ]
#161 | T: 13 | I: 2 | [ er ließ sich dann aber überreden , er hätte sich auch sonst unmöglich gemacht . ]
#260 | T: 13 | I: 2 | [ ich denke an den brief , den ich morgen schreiben muß an kemmerichs mutter . ]
#319 | T: 13 | I: 2 | [ er galt als der schärfste schinder des kasernenhofes , und das war sein stolz . ]
#325 | T: 13 | I: 2 | [ die folge war leider nur , daß himmelstoß um so wütender auf uns wurde . ]
#365 | T: 13 | I: 2 | [ an kemmerichs bett geht der arzt vorbei , er sieht ihn nicht einmal an . ]
#441 | T: 13 | I: 2 | [ einer kommt heran , wirft kemmerich einen forschenden blick zu und entfernt sich wieder . ]
#504 | T: 13 | I: 2 | [ die lücken werden ausgefüllt , und die strohsäcke in den baracken sind bald belegt . ]
#536 | T: 13 | I: 2 | [ « * katczinsky ist nicht zu entbehren , weil er einen sechsten sinn hat . ]
#552 | T: 13 | I: 2 | [ eine halbe stunde später sind sie wieder da , die arme hoch voll stroh . ]
#594 | T: 13 | I: 2 | [ aber katczinsky sieht ihn gar nicht , so sehr ist er luft für ihn . ]
#621 | T: 13 | I: 2 | [ das wäre einfacher und besser als hier , wo die falschen leute sich bekämpfen . ]
#647 | T: 13 | I: 2 | [ wir sollten lernen , daß man in löhne durch eine unterführung zum anschlußzug gelangte . ]
#662 | T: 13 | I: 2 | [ der kommiß besteht nun darin , daß immer einer über den andern macht hat . ]
#685 | T: 13 | I: 2 | [ denn es ist eisernes gesetz : der soldat muß auf jeden fall beschäftigt werden . ]
#691 | T: 13 | I: 2 | [ er trieb in der benachbarten baracke einen zweiten bettnässer auf , der kindervater hieß . ]
#701 | T: 13 | I: 2 | [ die sache endete damit , daß immer einer von beiden auf dem fußboden schlief . ]
#735 | T: 13 | I: 2 | [ himmelstoß überschlug sich , landete fünf meter weiter und hatten ein kissen bei uns . ]
#743 | T: 13 | I: 2 | [ wir mußten ihn schließlich geradezu wegreißen , um auch noch an die reihe zukommen . ]
#755 | T: 13 | I: 2 | [ dieser abend war der grund , daß wir am nächsten morgen einigermaßen gefaßt abfuhren . ]
#778 | T: 13 | I: 2 | [ ein blick zu katczinsky – ein blick von ihm zurück ; wir verstehen uns . ]
#786 | T: 13 | I: 2 | [ diese lauben sähen lustig und friedlich aus , wenn ihre insassen keine kanonen wären . ]
#836 | T: 13 | I: 2 | [ hätte man sich darauf verlassen sollen , man wäre bereits ein haufen verstreutes fleisch . ]
#1009 | T: 13 | I: 2 | [ der wind ist frisch und kühl , die fahle stunde macht unsere gesichter grau . ]
#1027 | T: 13 | I: 2 | [ wir stolpern im dunkel hinein , wie hingespuckt klebt jeder gleich hinter einem hügel . ]
#1035 | T: 13 | I: 2 | [ sie sind ein aufgewühltes meer , die stichflammen der geschosse springen wie fontänen heraus . ]
#1095 | T: 13 | I: 2 | [ mein kopf brummt und dröhnt in der gasmaske , er ist nahe am platzen . ]
#1127 | T: 13 | I: 2 | [ kat zerfasert zwei verbandspäckchen so breit wie möglich , damit sie die wunde decken . ]
#1145 | T: 13 | I: 2 | [ vor uns sammelt sich ein häuflein , aus den trichtern und gräbern kommen köpfe . ]
#1192 | T: 13 | I: 2 | [ kropp hat als einziger ein kochgeschirr voll linsen erbeutet , wahrscheinlich bei der pionierküche . ]
#1286 | T: 13 | I: 2 | [ immerhin scheint er schon gelernt zu haben , daß die front kein kasernenhof ist . ]
#1370 | T: 13 | I: 2 | [ » wie wollen sie bloß im leben bestehen , wenn sie das nicht wissen ? ]
#1450 | T: 13 | I: 2 | [ – ich gehe in die baracke und sage tjaden bescheid , damit er verschwindet . ]
#1451 | T: 13 | I: 2 | [ dann wechseln wir unsern platz und lagern uns wieder , um karten zu spielen . ]
#1488 | T: 13 | I: 2 | [ ich muß ebenfalls als zeuge erscheinen und kläre auf , weshalb tjaden rebelliert hat . ]
#1498 | T: 13 | I: 2 | [ er sieht es wohl ein und kanzelt himmelstoß zunächst ab , indem kasernenhof sei . ]
#1506 | T: 13 | I: 2 | [ früher wurden wir auch an einen baum gebunden , doch das ist jetzt verboten . ]
#1522 | T: 13 | I: 2 | [ einige minuten bleibe ich stehen , um die augen an die dunkelheit zu gewöhnen . ]
#1529 | T: 13 | I: 2 | [ wie verrückt haue ich die köpfe gegen die wand , um sie zu betäuben . ]
#1549 | T: 13 | I: 2 | [ als ich den revolver in der hand habe , fängt sie an zu zittern . ]
#1698 | T: 13 | I: 2 | [ zum stürmen ist es jetzt manchmal mode , nur mit handgranaten und spaten vorzugehen . ]
#1788 | T: 13 | I: 2 | [ drei leuten ist es doch geglückt , nachts durchzukommen und etwas proviant zu holen . ]
#1815 | T: 13 | I: 2 | [ die andern sind bleich bei der geschichte geworden ; hoffentlich schreckt es sie ab . ]
#1824 | T: 13 | I: 2 | [ der rekrut von vorhin tobt schon wieder , und zwei andere schließen sich an . ]
#1843 | T: 13 | I: 2 | [ wir greifen nach den handgranaten , werfen sie vor den unterstand und springen hinaus . ]
#1928 | T: 13 | I: 2 | [ an einer ecke ist es ein bißchen blutig , doch das läßt sich abschneiden . ]
#2052 | T: 13 | I: 2 | [ vor einem jahr konnten wir sogar brütende beobachten , die ihre jungen auch hochbekamen . ]
#2092 | T: 13 | I: 2 | [ ihr zustand ist hoffnungslos , sie würgen sich mit blutstürzen und erstickungsanfällen zu tode . ]
#2143 | T: 13 | I: 2 | [ wir treten zu ihm hin , und ich erkenne aneinander und sehen uns an . ]
#2244 | T: 13 | I: 2 | [ es sind nicht gerade feine sachen , aber wo sollen wir die auch herhaben . ]
#2277 | T: 13 | I: 2 | [ ohne ausweis darf niemand über die brücke , deshalb werden wir einfach nachts hinüberschwimmen . ]
#2322 | T: 13 | I: 2 | [ « sie verschwinden und werfen uns zeugstücke zu , die wir uns notdürftig umwickeln . ]
#2338 | T: 13 | I: 2 | [ im gehen sehe ich leer , er ist mit der blonden handfest und laut . ]
#2433 | T: 13 | I: 2 | [ – sie sagt zu mir » kamerad « , das hat mir gerade gefehlt . ]
#2526 | T: 13 | I: 2 | [ meine mutter will aufstehen , ich gehe solange in die küche zu meiner schwester . ]
#2535 | T: 13 | I: 2 | [ ich halte mich nicht lange auf , denn ich will nicht so viel reden . ]
#2540 | T: 13 | I: 2 | [ « er wird noch lauter : » können sie sich auch nicht vernünftig ausdrücken ? ]
#2551 | T: 13 | I: 2 | [ « aber ich habe jetzt genug und sage : » zwischen langemark » wieso ? ]
#2644 | T: 13 | I: 2 | [ damals kannte ich den krieg noch nicht , wir hatten in ruhigeren abschnitten gelegen . ]
#2769 | T: 13 | I: 2 | [ befohlen , und er muß eiligst wieder vierzig schritt nach der anderen seite rasen . ]
#2802 | T: 13 | I: 2 | [ » dazu ist er mir zu dämlich « , antwortet mittelstaedt erhaben und großzügig . ]
#2836 | T: 13 | I: 2 | [ « ich werde es nie sagen , eher kann sie aus mir hackfleisch machen . ]
#2855 | T: 13 | I: 2 | [ als ich gehe , küßt sie mich und schenkt mir ein bild von ihm . ]
#2951 | T: 13 | I: 2 | [ aber sie sind so klein geschnitten , daß sie nicht mehr zu finden sind . ]
#2987 | T: 13 | I: 2 | [ so atmen sie den wind , der von der heide und den wäldern herkommt . ]
#2990 | T: 13 | I: 2 | [ aber das ist vielleicht nur deshalb , weil sie sich unglücklicher fühlen als wir . ]
#3127 | T: 13 | I: 2 | [ ich erwische dabei einen tadellosen neuen rock , kat natürlich sogar eine volle montur . ]
#3201 | T: 13 | I: 2 | [ und jeder größere kaiser braucht mindestens einen krieg , sonst wird er nicht berühmt . ]
#3236 | T: 13 | I: 2 | [ wenn so eine mine einwichst , wird man tatsächlich richtig aus dem anzug gestoßen . ]
#3247 | T: 13 | I: 2 | [ unter den füßen ist das laub zerkratzt , als hätte der mann noch gestrampelt . ]
#3253 | T: 13 | I: 2 | [ schließlich ist es ja auch nicht unsere angelegenheit , diesen tragbahrenhengsten die arbeit abzunehmen . ]
#3399 | T: 13 | I: 2 | [ doch der kopf stärker , dann sinkt die stirn wieder auf den arm zurück . ]
#3530 | T: 13 | I: 2 | [ ich denke nicht mehr an den toten , er ist mir jetzt völlig gleichgültig . ]
#3547 | T: 13 | I: 2 | [ beim nächstenmal sehe ich es wieder , es sind bestimmt kameraden aus unserm graben . ]
#3629 | T: 13 | I: 2 | [ wir fassen sie an – kein zweifel , es sind zwei wirkliche junge schweine . ]
#3700 | T: 13 | I: 2 | [ wenn wir was sagen würden , gäbe es höchstens eine tracht prügel für uns . ]
#3708 | T: 13 | I: 2 | [ das dorf verschwindet langsam unter den granaten , und wir führen ein glückliches leben . ]
#3728 | T: 13 | I: 2 | [ sie stehen im bett , und wir räkeln uns darauf wie in einer theaterloge . ]
#3754 | T: 13 | I: 2 | [ wir haben das gesicht voll wasserlinsen und schlamm , aber die deckung ist gut . ]
#3784 | T: 13 | I: 2 | [ im feldlazarett richten wir es so ein , daß wir nebeneinander zu liegen kommen . ]
#3805 | T: 13 | I: 2 | [ der arzt stochert in der wunde herum , daß mir schwarz vor augen wird . ]
#3806 | T: 13 | I: 2 | [ » stellen sie sich nicht so an « , schimpft er und säbelt weiter . ]
#3814 | T: 13 | I: 2 | [ « » na ja « , kakelt er und nimmt seine instrumente wieder vor . ]
#3839 | T: 13 | I: 2 | [ obschon mir sehr schlecht ist , verliere ich unsern plan nicht aus den gedanken . ]
#3852 | T: 13 | I: 2 | [ aber wir sind so schwach , daß wir uns nicht weiter darüber aufregen können . ]
#3897 | T: 13 | I: 2 | [ « es ist dunkel , ich taste nach dem bettrand und will vorsichtig hinuntergleiten . ]
#3964 | T: 13 | I: 2 | [ wir kommen heute noch nicht zur untersuchung , da zu wenig ärzte da sind . ]
#4046 | T: 13 | I: 2 | [ franz wächter neben ihm hat einen zerschossenen arm , der anfangs nicht schlimm aussieht . ]
#4130 | T: 13 | I: 2 | [ er schreit leise mit seiner zerschossenen lunge : » ich will nicht ins sterbezimmer . ]
#4259 | T: 13 | I: 2 | [ dann zeigt sie das kind vor , das inzwischen in die windeln gemacht hat . ]
#4295 | T: 13 | I: 2 | [ wenn er nicht mit uns andern zusammen wäre , hätte er längst schluß gemacht . ]
#4334 | T: 13 | I: 2 | [ jene sind entspannt und selbstverständlich so , wir sind es äußerst angespannt und künstlich . ]
#4360 | T: 13 | I: 2 | [ um ihn von seinen gedanken abzubringen , verlange ich ein stück brot von ihm . ]
#4424 | T: 13 | I: 2 | [ sie verstehen nichts vom kriege , sie gehen nur vor und lassen sich abschießen . ]
#4459 | T: 13 | I: 2 | [ * war einer dieser prachtvollen frontoffiziere , die in jeder brenzligen situation vorne sind . ]
#4540 | T: 13 | I: 2 | [ « » glaubst du , daß ich mit dem knochen da noch mal k . ]
#32 | T: 13 | I: 3 | [ endlich rief katczinsky ihm zu : » nun mach deinen bouillonkeller schon auf , heinrich ! ]
#150 | T: 13 | I: 3 | [ müller wirft seine zigarette weg und sagt : » ich wollte , der wäre hier . ]
#333 | T: 13 | I: 3 | [ » vorher aber eine untersuchung , und da werden wir auspacken « , sagte er . ]
#340 | T: 13 | I: 3 | [ himmelstoß merkte nun doch , was los war , und schob ohne ein wort ab . ]
#343 | T: 13 | I: 3 | [ wir befolgten zwar jeden befehl ; denn befehl ist befehl , er muß ausgeführt werden . ]
#383 | T: 13 | I: 3 | [ ich beuge mich über ihn , und er flüstert : » ich glaube es nicht . ]
#480 | T: 13 | I: 3 | [ er fährt fort : » wir müssen ihn gleich wegbringen , wir brauchen das bett . ]
#490 | T: 13 | I: 3 | [ meine füße bewegen sich in den stiefeln vorwärts , ich gehe schneller , ich laufe . ]
#593 | T: 13 | I: 3 | [ er überlegt , ob er loben soll , damit vielleicht auch etwas für ihn abfällt . ]
#880 | T: 13 | I: 3 | [ über uns ist die luft erfüllt von unsichtbarem jagen , heulen , pfeifen und zischen . ]
#899 | T: 13 | I: 3 | [ als ich plötzlich mit einem ruck hochfliege , weiß ich nicht , wo ich bin . ]
#901 | T: 13 | I: 3 | [ ich fasse nach meinen augen , es ist so wunderlich , bin ich ein kind ? ]
#1219 | T: 13 | I: 3 | [ er wiegt seinen sommersprossigen schädel : » du meinst , wenn kein krieg mehr ist ? ]
#1284 | T: 13 | I: 3 | [ ein paar sekunden verstreichen ; himmelstoß weiß sichtlich nicht , wie er sich benehmen soll . ]
#1313 | T: 13 | I: 3 | [ auch himmelstoß ist nun entfesselt : » was willst du mistköter , du dreckiger torfdeubel ? ]
#1347 | T: 13 | I: 3 | [ » albert , wenn du nun tatsächlich nach hause kämst , was würdest du machen ? ]
#1468 | T: 13 | I: 3 | [ er schielt kropp mißtrauisch an , weil er keine ahnung hat , was der meint . ]
#1607 | T: 13 | I: 3 | [ » wie wäre es , kat , wenn wir kropp und tjaden ein stück brächten ? ]
#1632 | T: 13 | I: 3 | [ « auch die andern machen witze , unbehagliche witze , was tollen wir sonst tun . ]
#1752 | T: 13 | I: 3 | [ noch einen halben meter hoch , er ist durchbrochen von löchern , trichtern und erdbergen . ]
#1920 | T: 13 | I: 3 | [ über eine stunde liegen wir , keuchen und ruhen uns aus , ehe jemand spricht . ]
#1935 | T: 13 | I: 3 | [ der weiße dunst kriecht angstvoll umher , ehe er wagt , über den rand hinwegzugleiten . ]
#2259 | T: 13 | I: 3 | [ sie kehren um , langsam gehen sie den kanal aufwärts , immer am ufer entlang . ]
#2342 | T: 13 | I: 3 | [ mir wird schwindelig , es ist nichts hier , woran man sich noch halten könnte . ]
#2373 | T: 13 | I: 3 | [ es ist zuwenig , und ich frage , ob ich nicht fünf reisetage haben kann . ]
#2578 | T: 13 | I: 3 | [ meine mutter ist froh , daß ich zivilzeug trage ; ich bin ihr dadurch vertrauter . ]
#2593 | T: 13 | I: 3 | [ wo blieben wir , wenn uns alles ganz klar würde , was da draußen vorgeht . ]
#2748 | T: 13 | I: 3 | [ als ausgleich ist die mütze wieder zu klein , ein furchtbar dreckiges , elendes krätzchen . ]
#2972 | T: 13 | I: 3 | [ es gelingt ihnen manchmal , denn sie haben gute stiefel , unsere aber sind schlecht . ]
#2989 | T: 13 | I: 3 | [ sie sind menschlicher und , ich möchte fast glauben , brüderlicher zueinander als wir hier . ]
#3024 | T: 13 | I: 3 | [ ein musiker ist dabei , er erzählt , daß er geiger in berlin gewesen sei . ]
#3240 | T: 13 | I: 3 | [ dort hängen uniformfetzen allein , anderswo klebt blutiger brei , der einmal menschliche glieder war . ]
#3373 | T: 13 | I: 3 | [ doch als ich versuche , den kopf hochzunehmen , sehe ich bereits die unmöglichkeit ein . ]
#3422 | T: 13 | I: 3 | [ dann knöpfe ich seinen rock auf , um ihn zu verbinden , wenn es geht . ]
#3507 | T: 13 | I: 3 | [ und deshalb schlage ich das buch auf und lese langsam : gérard duval , typograph . ]
#3522 | T: 13 | I: 3 | [ das gestern ist mir wie ein nebel , ich hoffe nicht , hier noch hinauszugelangen . ]
#3541 | T: 13 | I: 3 | [ meine aufregung legt sich , ich warte aus vorsicht , bis die ersten raketen steigen . ]
#3758 | T: 13 | I: 3 | [ auch albert stöhnt : » laß uns weg , ich falle sonst um und ersaufe . ]
#3769 | T: 13 | I: 3 | [ » lauf zu , ich komme nach « , sagt er und wirft sich hin . ]
#4191 | T: 13 | I: 3 | [ wir rufen um hilfe , und drei mann sind nötig , ihm die gabel wegzunehmen . ]
#4230 | T: 13 | I: 3 | [ was erwarten sie von uns , wenn eine zeit kommt , wo kein krieg ist ? ]
#4498 | T: 13 | I: 3 | [ einige regenwochen liegen hinter uns – grauer himmel , graue zerfließende erde , graues sterben . ]
#28 | T: 13 | I: 4 | [ tjaden , ein magerer schlosser , so alt wie wir , der größte fresser der kompanie . ]
#876 | T: 13 | I: 4 | [ sofort steigen neue hoch , überall , und dazwischen wieder die grünen , roten und blauen . ]
#903 | T: 13 | I: 4 | [ er sitzt ruhig , der alte soldat , und raucht eine pfeife , eine deckelpfeife natürlich . ]
#1336 | T: 13 | I: 4 | [ » das mindeste , was du kriegst , sind fünf tage dicken « , erklärt kat . ]
#1409 | T: 13 | I: 4 | [ etwas , weißt du , was wert ist , daß man hier im schlamassel gelegen hat . ]
#2218 | T: 13 | I: 4 | [ da ist nicht viel zu finden , eine ausgeblichene , geflickte , schmutzige uniform bei jedem . ]
#2452 | T: 13 | I: 4 | [ sie reißt eine tür auf und ruft : » mutter , mutter , paul ist da . ]
#2515 | T: 13 | I: 4 | [ – ich schüttele den kopf und sage : » nein , mutter , nicht so sehr . ]
#2652 | T: 13 | I: 4 | [ sie haben sorgen , ziele , wünsche , die ich nicht so auffassen kann wie sie . ]
#2679 | T: 13 | I: 4 | [ federhalter , bleistifte , eine muschel als briefbeschwerer , das tintenfaß – hier ist nichts verändert . ]
#3771 | T: 13 | I: 4 | [ » hoch , albert , wenn du dich erst hinlegst , kannst du nie mehr weiter . ]
#4016 | T: 13 | I: 4 | [ bevor ich überlegen kann , ob ich mich melden soll , sagt jemand : » ich ! ]
#4619 | T: 13 | I: 5 | [ wenn wir jetzt zurückkehren , sind wir müde , zerfallen , ausgebrannt , wurzellos und ohne hoffnung . ]
#123 | T: 12 | I: 1 | [ wir fühlen uns augenblicklich wohler als im noch so weiß gekachelten schön . ]
#126 | T: 12 | I: 1 | [ am horizont hängen hellbestrahlte gelbe fesselballons und die weißen wölkchen der flakgeschosse . ]
#422 | T: 12 | I: 1 | [ franz kemmerich sah beim baden klein und schmal aus wie ein kind . ]
#652 | T: 12 | I: 1 | [ kropp hat dadurch eine flasche bier verloren und zählt mißmutig sein geld . ]
#1020 | T: 12 | I: 1 | [ da ist der jägerfriedhof schon mit den hügeln und den schwarzen kreuzen . ]
#1069 | T: 12 | I: 1 | [ der dumpfe knall der gasgranaten mischt sich in das krachen der explosivgeschosse . ]
#1077 | T: 12 | I: 1 | [ jetzt schleicht der schwaden über den boden und sinkt in alle vertiefungen . ]
#1189 | T: 12 | I: 1 | [ haie sieht nachdenklich seine große flosse an und kneift mir ein auge . ]
#1276 | T: 12 | I: 1 | [ er legt sich längelang ins gras und schließt die augen vor aufregung . ]
#1304 | T: 12 | I: 1 | [ tjaden wird auf die frage nach dem chausseegraben vor wut sogar witzig . ]
#1416 | T: 12 | I: 1 | [ ob die sich in der heimat eigentlich nicht manchmal sorgen machen deswegen ? ]
#1531 | T: 12 | I: 1 | [ die biester räuspern sich und schlagen mit füßen und flügeln um sich . ]
#1604 | T: 12 | I: 1 | [ « wir sind brüder und schieben uns gegenseitig die besten stücke zu . ]
#1671 | T: 12 | I: 1 | [ die abgeschnittenen scheiben legen wir in der mitte auf dem boden zusammen . ]
#1769 | T: 12 | I: 1 | [ wir ziehen unsere schmachtriemen enger und kauen jeden happen dreimal so lange . ]
#1998 | T: 12 | I: 1 | [ er muß auf dem bauche liegen und sich nicht mehr umdrehen können . ]
#2030 | T: 12 | I: 1 | [ * führungsringe der granaten und die seidenschirme der französischen leuchtkugeln geht los . ]
#2078 | T: 12 | I: 1 | [ sie sind hilflos in diesem schweren angriffsgebiet und fallen wie die fliegen . ]
#2279 | T: 12 | I: 1 | [ wir können es nicht an einem fleck aushaken und gehen zur kantine . ]
#2283 | T: 12 | I: 1 | [ « da legen wir sie in unsere mützen und bewahren sie auf . ]
#2370 | T: 12 | I: 1 | [ der kompanieführer gibt mir urlaubsschein und fahrschein und wünscht mir gute reise . ]
#2431 | T: 12 | I: 1 | [ eine rote - kreuz - schwester bietet mir etwas zu trinken an . ]
#2439 | T: 12 | I: 1 | [ in dieser konditorei haben wir eis gegessen und uns im zigarettenrauchen geübt . ]
#2569 | T: 12 | I: 1 | [ dann hole ich meinen zivilanzug aus dem schrank und ziehe ihn an . ]
#2744 | T: 12 | I: 1 | [ auf dem rücken und an den ärmeln sind große dunkle flicken eingesetzt . ]
#2786 | T: 12 | I: 1 | [ « ein paar minuten später geht das paar mit dem handwagen los . ]
#2934 | T: 12 | I: 1 | [ zwischen wacholderbüschen und birkenwäldern üben wir jeden tag kompanieexerzieren in der heide . ]
#3038 | T: 12 | I: 1 | [ so sprechen wir über die krankheit meiner krankenhaus und wird demnächst operiert . ]
#3111 | T: 12 | I: 1 | [ ich nehme sie für mich und gebe die frischeren kat und kropp . ]
#3171 | T: 12 | I: 1 | [ ein berg in deutschland kann doch einen berg in frankreich nicht beleidigen . ]
#3186 | T: 12 | I: 1 | [ weshalb soll nun wohl ein französischer schlosser oder schuhmacher uns angreifen wollen ? ]
#3267 | T: 12 | I: 1 | [ kat und albert brauchten nur die glimmenden zigarettenköpfe als ziel zu visieren . ]
#3313 | T: 12 | I: 1 | [ still hocke ich mich in einen trichter und versuche mich zu orientieren . ]
#3440 | T: 12 | I: 1 | [ mehrere male hole ich dem sterbenden wasser und trinke auch selbst davon . ]
#3449 | T: 12 | I: 1 | [ das schweigen erscheint mir bald noch schwerer zu ertragen als das stöhnen . ]
#3568 | T: 12 | I: 1 | [ was habe ich nur für einen unsinn zusammengefaselt da in dem trichter . ]
#3571 | T: 12 | I: 1 | [ sie haben gewehre mit zielfernrohren aufliegen und lauern den abschnitt drüben ab . ]
#3576 | T: 12 | I: 1 | [ « sergeant oellrich wendet sich stolz um mit drei einwandfrei festgestellten treffern . ]
#3680 | T: 12 | I: 1 | [ um zehn uhr werfen wir die gerippe der ferkel vor die tür . ]
#3703 | T: 12 | I: 1 | [ was macht es schon – in kurzer zeit ist ohnehin alles zerschossen . ]
#3724 | T: 12 | I: 1 | [ hinten drin am kopfende liegt für jeden ein sack mit besten lebensmitteln . ]
#3736 | T: 12 | I: 1 | [ hinter uns spritzen die granaten fontänen aus dem nun ganz verlassenen dorf . ]
#4014 | T: 12 | I: 1 | [ was kann uns schon passieren – » wer hat die flasche geworfen ? ]
#4294 | T: 12 | I: 1 | [ oft bricht er mitten im gespräch ab und starrt vor sich hin . ]
#4373 | T: 12 | I: 1 | [ doch was begreifen kriegs - gerichtsräte hundert kilometer hinter der linie davon ? ]
#4406 | T: 12 | I: 1 | [ man hat ihm aus nächster nähe eine leuchtkugel in den magen geschossen . ]
#4407 | T: 12 | I: 1 | [ er lebte noch eine halbe stunde bei vollem verstande und furchtbaren schmerzen . ]
#4605 | T: 12 | I: 1 | [ ich bin der letzte von den sieben mann aus unserer klasse hier . ]
#4611 | T: 12 | I: 1 | [ in einem kleinen garten sitze ich den ganzen tag in der sonne . ]
#31 | T: 12 | I: 2 | [ wir wurden ungeduldig , denn der ahnungslose küchenkarl stand noch immer und wartete . ]
#34 | T: 12 | I: 2 | [ « der schüttelte schläfrig den kopf : » erst müßt ihr alle dasein . ]
#49 | T: 12 | I: 2 | [ « der unteroffizier nickte verdattert und geistesabwesend , tjaden packte ihn am rock . ]
#58 | T: 12 | I: 2 | [ da kriegt jeder ja – wartet mal – tatsächlich , genau doppelte portionen ! ]
#62 | T: 12 | I: 2 | [ » was für hundertfünfzig mann ist , kann doch nicht für achtzig sein . ]
#97 | T: 12 | I: 2 | [ sogar post ist da , fast jeder hat ein paar briefe und zeitungen . ]
#105 | T: 12 | I: 2 | [ an den seitenflächen befinden sich handgriffe , so daß man sie transportieren kann . ]
#108 | T: 12 | I: 2 | [ ich weiß noch , wie wir uns anfangs genierten als rekruten in mußten . ]
#127 | T: 12 | I: 2 | [ manchmal schnellen sie wie eine garbe hoch , wenn sie einen flieger verfolgen . ]
#197 | T: 12 | I: 2 | [ sein bein liegt unter einem drahtkorb , das deckbett wölbt sich dick darüber . ]
#302 | T: 12 | I: 2 | [ wir haben den sinn für andere zusammenhänge verloren , weil sie künstlich sind . ]
#309 | T: 12 | I: 2 | [ wir lernten , daß ein geputzter knopf wichtiger ist als vier bände schopenhauer . ]
#344 | T: 12 | I: 2 | [ aber wir führten ihn so langsam aus , daß himmelstoß in verzweiflung geriet . ]
#396 | T: 12 | I: 2 | [ nach einer pause sagt er langsam : » ich wollte mal oberförster werden . ]
#404 | T: 12 | I: 2 | [ « ich nicke und denke nach , was ich ihm aufmunterndes sagen kann . ]
#414 | T: 12 | I: 2 | [ das haar flog ihm wie seide ins gesicht , wenn er sie machte . ]
#438 | T: 12 | I: 2 | [ und die dicke weinende frau zu hause , an die ich schreiben muß . ]
#517 | T: 12 | I: 2 | [ da habt ihr glück gehabt , sie machen es auch schon aus sägespänen . ]
#518 | T: 12 | I: 2 | [ aber was meinst du zu weißen bohnen , willst du einen schlag haben ? ]
#529 | T: 12 | I: 2 | [ « » die tomate war froh , als ich ihr ’ s abnahm . ]
#548 | T: 12 | I: 2 | [ eine decke zum unterlegen haben wir nicht , wir brauchen unsere zum zudecken . ]
#670 | T: 12 | I: 2 | [ der kompanieführer hat seinen kopf durchgesetzt , weil er die macht dazu hat . ]
#793 | T: 12 | I: 2 | [ wer so oft nach vorn gefahren ist wie wir , der wird dickfellig . ]
#811 | T: 12 | I: 2 | [ der feuerstrahl schießt schräg in den nebel , die geschütze brummen und rumoren . ]
#870 | T: 12 | I: 2 | [ eine ungewisse , rötliche helle steht am horizont von einem ende zum andern . ]
#889 | T: 12 | I: 2 | [ immer zwei mann halten eine rolle , die andern spulen den stacheldraht ab . ]
#969 | T: 12 | I: 2 | [ « » sie müssen doch erst die leute holen « , sagt kat . ]
#1136 | T: 12 | I: 2 | [ alles bisher aber wird nichts sein gegen diese zeit , bis er stirbt . ]
#1180 | T: 12 | I: 2 | [ doch heute hat er wenig erfolg ; etwas anderes beschäftigt uns zu sehr . ]
#1391 | T: 12 | I: 2 | [ er schiebt das messer weg und erklärt : » das ist es ja . ]
#1406 | T: 12 | I: 2 | [ » eines tages bist du doch tot , was hast du da schon ? ]
#1443 | T: 12 | I: 2 | [ « der spieß sieht sich suchend um ; tjaden ist nirgendwo zu erblicken . ]
#1448 | T: 12 | I: 2 | [ » wir werden an ihm noch viel spaß haben « , lacht müller . ]
#1512 | T: 12 | I: 2 | [ * beim aufbrechen fragt kat mich : » was meinst du zu gänsebraten ? ]
#1548 | T: 12 | I: 2 | [ immer eine leise bewegung und ein gefährliches knurren ; stilliegen und erneuter versuch . ]
#1627 | T: 12 | I: 2 | [ » da ist ja gut vorgesorgt zur offensive « , sagt müller erstaunt . ]
#1774 | T: 12 | I: 2 | [ tjaden bedauert , daß wir unsere angefressenen brotstücke für die ratten vergeudet haben . ]
#1786 | T: 12 | I: 2 | [ er ist einer der wenigen tiefen stollen , die es jetzt noch gibt . ]
#1896 | T: 12 | I: 2 | [ kaum noch , wenn das bild des andern in unseren gejagten blick fällt . ]
#1960 | T: 12 | I: 2 | [ wir sind nie so weit fort , daß wir es nicht mehr hören . ]
#1974 | T: 12 | I: 2 | [ wir würden nicht mehr verbunden sein mit ihr , wie wir es waren . ]
#1993 | T: 12 | I: 2 | [ * die tage gehen hin , und jede stunde ist unbegreiflich und selbstverständlich . ]
#2001 | T: 12 | I: 2 | [ kat meint , er hätte entweder eine beckenzertrümmerung oder einen wirbelsäulen - schuß . ]
#2005 | T: 12 | I: 2 | [ die stimme ist so unglücklich im klang , daß sie überall herkommen könnte . ]
#2020 | T: 12 | I: 2 | [ wir hören es so genau , weil der wind auf unsern graben zusteht . ]
#2031 | T: 12 | I: 2 | [ weshalb die führungs - ringe so begehrt sind , weiß eigentlich keiner recht . ]
#2046 | T: 12 | I: 2 | [ bei jedem andern wäre das ding explodiert , tjaden hat wie stets glück . ]
#2061 | T: 12 | I: 2 | [ ein paar minuten nachdem sie erscheinen , funkt es von schrapnells und granaten . ]
#2114 | T: 12 | I: 2 | [ « und was meine prügel nicht vermocht haben , das wirkte dieses wort . ]
#2115 | T: 12 | I: 2 | [ himmelstoß hört den vorgesetzten , sieht sich erwachend um und schließt sich an . ]
#2174 | T: 12 | I: 2 | [ diese gewohnheit ist der grund dafür , daß wir scheinbar so rasch vergessen . ]
#2198 | T: 12 | I: 2 | [ sie trägt weiße strümpfe und weiße schuhe , zierliche spangenschuhe mit hohen absätzen . ]
#2240 | T: 12 | I: 2 | [ sie gehen langsam und sehen nicht weg , obschon wir keine badehosen tragen . ]
#2272 | T: 12 | I: 2 | [ leer ersäuft fast , als er » ein stück wurst « klarmachen will . ]
#2281 | T: 12 | I: 2 | [ jeder glaubt dem andern gern und wartet ungeduldig , um noch dicker aufzutrumpfen . ]
#2395 | T: 12 | I: 2 | [ ich kann das erst gar nicht recht verstehen , dann aber begreife ich . ]
#2413 | T: 12 | I: 2 | [ die namen der stationen werden zu begriffen , bei denen mein herz zittert . ]
#2461 | T: 12 | I: 2 | [ dann sage ich wütend : » so gib doch endlich ein taschentuch her ! ]
#2507 | T: 12 | I: 2 | [ » so viel ja nun nicht immer , aber es geht doch einigermaßen . ]
#2516 | T: 12 | I: 2 | [ wir sind ja mit vielen zusammen , da ist es nicht so schlimm . ]
#2536 | T: 12 | I: 2 | [ als ich aus der kaserne zurückkomme , ruft mich eine laute stimme an . ]
#2571 | T: 12 | I: 2 | [ der anzug sitzt ziemlich kurz und knapp , ich bin beim kommiß gewachsen . ]
#2625 | T: 12 | I: 2 | [ außerdem wäre der krieg doch anders , als man sich das so denke . ]
#2626 | T: 12 | I: 2 | [ er wehrt überlegen ab und beweist mir , daß ich davon nichts verstehe . ]
#2646 | T: 12 | I: 2 | [ ich finde mich hier nicht mehr zurecht , es ist eine fremde welt . ]
#2691 | T: 12 | I: 2 | [ ich kenne sie noch und erinnere mich , wie ich sie geordnet habe . ]
#2701 | T: 12 | I: 2 | [ dann nehme ich eines der bücher und blättere darin , um zu lesen . ]
#2757 | T: 12 | I: 2 | [ kantorek schießt mir einen blick zu , als ob er mich fressen möchte . ]
#2768 | T: 12 | I: 2 | [ kaum ist er aber angelangt , so wird einfach wieder kehrt - marsch ! ]
#2807 | T: 12 | I: 2 | [ meinen tornister hat sie weggepackt , sie will durch ihn nicht erinnert werden . ]
#2814 | T: 12 | I: 2 | [ nachdem wir drei stunden abwechselnd gewartet haben , löst sich die reihe auf . ]
#2837 | T: 12 | I: 2 | [ ich bemitleide sie , aber sie kommt mir auch ein wenig dumm vor . ]
#2849 | T: 12 | I: 2 | [ « » willst du selbst nicht wiederkommen , wenn es nicht wahr ist ? ]
#2850 | T: 12 | I: 2 | [ « » ich will nicht wiederkommen , wenn er nicht sofort tot war . ]
#2861 | T: 12 | I: 2 | [ wer weiß , ob ich je wieder so in einem federbett liegen werde ! ]
#2888 | T: 12 | I: 2 | [ » vielleicht kannst du einen posten bekommen , der nicht so gefährlich ist . ]
#2965 | T: 12 | I: 2 | [ sie haben ruhr , mit ängstlichen blicken zeigen manche verstohlen blutige hemdzipfel heraus . ]
#2976 | T: 12 | I: 2 | [ aber fast alle russen haben längst ihre sachen abgegeben , die sie hatten . ]
#3035 | T: 12 | I: 2 | [ wo sollen wir anders hin , in die baracke wollen wir nicht gehen . ]
#3060 | T: 12 | I: 2 | [ » die verbände hinterher sind auch so teuer « , sagt mein vater . ]
#3088 | T: 12 | I: 2 | [ als ich ankomme , ist keiner von uns mehr in dem zerschossenen ort . ]
#3110 | T: 12 | I: 2 | [ die beiden äußeren puffer sind angeschimmelt , man kann sie aber noch essen . ]
#3203 | T: 12 | I: 2 | [ « » generäle werden auch berühmt durch den krieg « , sagt detering . ]
#3207 | T: 12 | I: 2 | [ » keiner will es eigentlich , und mit einem male ist es da . ]
#3213 | T: 12 | I: 2 | [ » besser auf jeden fall , der krieg ist hier als in deutschland . ]
#3251 | T: 12 | I: 2 | [ das ganze kann nicht lange her sein , das blut ist noch frisch . ]
#3281 | T: 12 | I: 2 | [ wie ein brei zerquillt meine anspannung zu dem wunsch , liegenbleiben zu können . ]
#3318 | T: 12 | I: 2 | [ vielleicht krieche ich parallel zu den gräben , das kann ja endlos dauern . ]
#3424 | T: 12 | I: 2 | [ er versucht sich zu wehren , doch die hand ist zu schlaff dazu . ]
#3460 | T: 12 | I: 2 | [ mein zustand wird immer schlimmer , ich kann meine gedanken nicht mehr halten . ]
#3483 | T: 12 | I: 2 | [ « es ist still , die front ist ruhig bis auf das gewehrgeknatter . ]
#3497 | T: 12 | I: 2 | [ es sind bilder einer frau - und eines kleinen mädchens , stecken briefe . ]
#3503 | T: 12 | I: 2 | [ ich sehe die bilder noch einmal an ; es sind keine reichen leute . ]
#3504 | T: 12 | I: 2 | [ ich könnte ihnen ohne namen geld schicken , wenn ich später etwas verdiene . ]
#3523 | T: 12 | I: 2 | [ so döse ich dahin und begreife nicht einmal , daß es abend wird . ]
#3535 | T: 12 | I: 2 | [ so lange will ich vor dem graben liegenbleiben , bis sie mir antworten . ]
#3595 | T: 12 | I: 2 | [ hauptsächlich sollen wir auf das proviantamt achten , das noch nicht leer ist . ]
#3624 | T: 12 | I: 2 | [ er kommt aus dem hause gegenüber , in das eine granate gehauen ist . ]
#3665 | T: 12 | I: 2 | [ die sachsen hören auf zu spielen , ein splitter ist ins klavier geflogen . ]
#3692 | T: 12 | I: 2 | [ zwei , drei mann sitzen immer mit heruntergezogenen hosen draußen herum und fluchen . ]
#3710 | T: 12 | I: 2 | [ tjaden ist derartig fein geworden , daß er die zigarren nur halb aufraucht . ]
#3732 | T: 12 | I: 2 | [ zwischen uns steht ein papageienkäfig , den wir für die katze gefunden haben . ]
#3783 | T: 12 | I: 2 | [ ein sanitätsgefreiter ist dabei , der uns eine tetanusspritze in die brust jagt . ]
#3877 | T: 12 | I: 2 | [ das weib ist trotzdem ein folterknecht , es zwingt mich alles zu sagen . ]
#3894 | T: 12 | I: 2 | [ « » ja –« » weißt du , wo hier die latrine ist ? ]
#3966 | T: 12 | I: 2 | [ eine verfluchte lage – so langgestreckt – nur gut , wenn man schläft . ]
#4039 | T: 12 | I: 2 | [ und gemeldet habe ich mich , weil mir das werfen spaß gemacht hat . ]
#4045 | T: 12 | I: 2 | [ die schwerste verletzung hat peter , ein schwarzer krauskopf – einen komplizierten lungenschuß . ]
#4067 | T: 12 | I: 2 | [ sie haben ja sehr viel arbeit und sind alle überanstrengt , schon tagsüber . ]
#4103 | T: 12 | I: 2 | [ es ist auch bequemer , weil es gleich am aufzug zur totenhalle liegt . ]
#4105 | T: 12 | I: 2 | [ sie können ja auch besser bei ihm wachen , wenn er allein liegt . ]
#4147 | T: 12 | I: 2 | [ bei einem andern sind sie falsch angewachsen ; dem werden sie wieder gebrochen . ]
#4155 | T: 12 | I: 2 | [ er ist ganz wild auf jeden , den er dafür zu fassen bekommt . ]
#4178 | T: 12 | I: 2 | [ – sie sind ja nur muskoten , und er ist ein hohes tier . ]
#4193 | T: 12 | I: 2 | [ er schimpft die ganze nacht auf uns , so daß niemand schlaf findet . ]
#4196 | T: 12 | I: 2 | [ tage um tage gehen hin in schmerzen und angst , stöhnen und röcheln . ]
#4209 | T: 12 | I: 2 | [ im stockwerk tiefer liegen bauch - und rückenmarkschüsse , kopfschüsse und beiderseitig amputierte . ]
#4317 | T: 12 | I: 2 | [ will man unterschiede erkennen , dann muß man schon genau das material prüfen . ]
#4394 | T: 12 | I: 2 | [ berger geht los , um das tier zu holen oder es zu erschießen . ]
#4400 | T: 12 | I: 2 | [ und berger ist ein meter achtzig groß , der kräftigste mann der kompanie . ]
#4431 | T: 12 | I: 2 | [ an der front brauchen sie nicht zu laufen , wenn sie mut haben . ]
#4511 | T: 12 | I: 2 | [ kat kann nicht allein bleiben , damit ich eine bahre zu holen versuche . ]
#248 | T: 12 | I: 3 | [ » tu uns den gefallen –« » na , schön « , sagt er . ]
#370 | T: 12 | I: 3 | [ ich nicke und antworte : » sei froh , daß du so weggekommen bist . ]
#406 | T: 12 | I: 3 | [ das fleisch zerschmilzt , die stirn wölbt sich stärker , die backenknochen stehen vor . ]
#432 | T: 12 | I: 3 | [ er flüstert : » wenn ihr meine uhr findet , schickt sie nach hause . ]
#463 | T: 12 | I: 3 | [ ich springe auf , stolpere hinaus und frage : » wo ist der arzt ? ]
#485 | T: 12 | I: 3 | [ ich sage , daß es wohl auf der schreibstube sein müsse , und gehe . ]
#545 | T: 12 | I: 3 | [ quartier ist eine kleine , dunkle fabrik , die erst dazu eingerichtet worden ist . ]
#603 | T: 12 | I: 3 | [ es ist rätselhaft , man sollte glauben , er zaubere es aus der luft . ]
#677 | T: 12 | I: 3 | [ « » es heißt eben , disziplin muß sein –« , meint kropp nachlässig . ]
#816 | T: 12 | I: 3 | [ die front ist es , das bewußtsein der front , das diesen kontakt auslöst . ]
#1002 | T: 12 | I: 3 | [ detering geht und flucht : » möchte wissen , was die für schuld haben . ]
#1055 | T: 12 | I: 3 | [ ich öffne die augen , meine finger halten einen ärmel umklammert , einen arm . ]
#1166 | T: 12 | I: 3 | [ monoton pendeln die wagen , monoton sind die rufe , monoton rinnt der regen . ]
#1172 | T: 12 | I: 3 | [ es ist beschwerlich , die einzelne laus zu töten , wenn man hunderte hat . ]
#1211 | T: 12 | I: 3 | [ » daran wird ’ s nicht fehlen , kat , sonst requierierst du eben . ]
#1251 | T: 12 | I: 3 | [ « » du wirst ja nie unteroffizier , haie « , wirft kat ein . ]
#1295 | T: 12 | I: 3 | [ « himmelstoß wendet sich ihm zu : » das ist doch tjaden , nicht ? ]
#1717 | T: 12 | I: 3 | [ nichts geschieht , bis ich abgelöst werde ; – nur immer das rollen drüben . ]
#1842 | T: 12 | I: 3 | [ das feuer dauert an , aber es ist zurückverlegt , unser graben ist frei . ]
#1854 | T: 12 | I: 3 | [ sie werfen , so rasch sie können , die stiele werden ihnen abgezogen zugereicht . ]
#1855 | T: 12 | I: 3 | [ haie wirft sechzig meter weit , kropp fünfzig , das ist ausprobiert und wichtig . ]
#1861 | T: 12 | I: 3 | [ der körper sackt zusammen , die hände bleiben hängen , als wollte er beten . ]
#1863 | T: 12 | I: 3 | [ im augenblick , als wir zurückgehen , heben sich vorn drei gesichter vom boden . ]
#1995 | T: 12 | I: 3 | [ die verwundeten , die nicht sehr weit weg liegen , können wir meistens holen . ]
#2234 | T: 12 | I: 3 | [ * die häuser , in denen wir quartier haben , liegen nahe am kanal . ]
#2289 | T: 12 | I: 3 | [ für mich ist die schmale , dunkle , das haben wir verteilt und ausgemacht . ]
#2378 | T: 12 | I: 3 | [ kat gibt mir gute ratschläge , wie ich versuchen soll , druckpunkt zu nehmen . ]
#2418 | T: 12 | I: 3 | [ es ist abend , und wenn der zug nicht stampfte , müßte ich schreien . ]
#2520 | T: 12 | I: 3 | [ sie weiß nicht , was sie spricht , sie hat nur angst um mich . ]
#2537 | T: 12 | I: 3 | [ ich drehe mich um , ganz in gedanken , und stehe einem major gegenüber . ]
#2866 | T: 12 | I: 3 | [ endlich kann ich es nicht mehr aushaken , ich tue , als erwachte ich . ]
#2926 | T: 12 | I: 3 | [ sonst aber kenne ich kaum jemand hier ; alles hat gewechselt , wie immer . ]
#2962 | T: 12 | I: 3 | [ es ist traurig , ihre bewegungen , ihr betteln um etwas essen zu sehen . ]
#3037 | T: 12 | I: 3 | [ die stunden quälen sich hin ; wir wissen nicht , worüber wir reden sollen . ]
#3054 | T: 12 | I: 3 | [ » wenn man bloß wüßte , wieviel die operation kostet « , sagt er . ]
#3103 | T: 12 | I: 3 | [ » jaja « , seufzt er , » wenn man nicht wieder weg müßte . ]
#3141 | T: 12 | I: 3 | [ tjaden sagt staunend : » das ist nun der alleroberste , den es gibt . ]
#3206 | T: 12 | I: 3 | [ » ich glaube , es ist mehr eine art fieber « , sagt albert . ]
#3228 | T: 12 | I: 3 | [ » donnerwetter , da hat es aber eingehauen « , sage ich zu kat . ]
#3400 | T: 12 | I: 3 | [ der mann ist nicht tot , er stirbt , aber er ist nicht tot . ]
#3455 | T: 12 | I: 3 | [ sie sind braun , das haar ist schwarz , an den seiten etwas lockig . ]
#3516 | T: 12 | I: 3 | [ aber wenn ich davonkomme , zerschlug : dir das leben – und mir - ? ]
#3649 | T: 12 | I: 3 | [ inzwischen ist besuch gekommen , zwei funker , die freigebig zum essen eingeladen werden . ]
#3713 | T: 12 | I: 3 | [ sein erster ruf morgens ist : » emil , bringen sie kaviar und kaffee . ]
#3786 | T: 12 | I: 3 | [ » nun geht ’ s in die heimat , albert « , sage ich . ]
#3813 | T: 12 | I: 3 | [ » entschuldigen herr doktor , ich werde stillhalten , aber chloroformieren sie mich nicht . ]
#3822 | T: 12 | I: 3 | [ » wir müssen mit dem sanitätsfeldwebel sprechen , damit wir beieinander bleiben , albert . ]
#3984 | T: 12 | I: 3 | [ » es wird gebetet , deshalb ist die tür offen « , erwidert sie . ]
#4168 | T: 12 | I: 3 | [ nehmt euch in acht , er darf es nicht , wenn ihr nein sagt . ]
#4438 | T: 12 | I: 3 | [ « ein mann mit holzbein tritt vor , der stabsarzt sagt wieder : k . ]
#4550 | T: 12 | I: 3 | [ » gib mir deine adresse für zu hause , kat , auf jeden fall . ]
#1196 | T: 12 | I: 4 | [ » na , aber wenn –« , beharrt müller , » was würdest du machen ? ]
#1532 | T: 12 | I: 4 | [ ich kämpfe erbittert , aber , donnerwetter , was hat so eine gans für kraft ! ]
#1739 | T: 12 | I: 4 | [ die ablösungen gehen hinaus , die beobachter taumeln herein , mit schmutz beworfen , zitternd . ]
#1893 | T: 12 | I: 4 | [ wären wir keine automaten in diesem augenblick , wir blieben liegen , erschöpft , willenlos . ]
#2480 | T: 12 | I: 4 | [ « schwester , » gerade dein lieblingsessen , kartoffelpuffer , und jetzt sogar mit preiselbeeren . ]
#2486 | T: 12 | I: 4 | [ was soll ich auch sagen : alles , was möglich war , ist ja geschehen . ]
#2645 | T: 12 | I: 4 | [ heute merke ich , daß ich , ohne es zu wissen , zermürbter geworden bin . ]
#3740 | T: 12 | I: 4 | [ ihre gestalten sind gebeugt , ihre gesichter voll kummer , verzweiflung , hast und ergebenheit . ]
#3944 | T: 12 | I: 4 | [ « » albert , wir bleiben zusammen « , sage ich , » paß auf . ]
#4471 | T: 12 | I: 4 | [ bertinck läßt das gewehr fallen , sagt : » gut « , und rutscht zurück . ]
#1638 | T: 12 | I: 6 | [ kat sagt , daß sie nicht abrollen , sondern truppen bringen , truppen , munition , geschütze . ]
#285 | T: 11 | I: 1 | [ wir zwanzigjährigen aber haben nur unsere eltern und manche ein mädchen . ]
#323 | T: 11 | I: 1 | [ immer wieder fand er etwas daran auszusetzen und riß es herunter . ]
#450 | T: 11 | I: 1 | [ da habe ich ja schönen unsinn angerichtet mit meinem dummen gerede ! ]
#482 | T: 11 | I: 1 | [ « ich nehme die sachen und knöpfe kemmerich die erkennungsmarke ab . ]
#666 | T: 11 | I: 1 | [ und schon macht die kompanie kehrt und muß eine stunde strafexerzieren . ]
#825 | T: 11 | I: 1 | [ für niemand ist die erde so viel wie für den soldaten . ]
#869 | T: 11 | I: 1 | [ wir umgehen ein wäldchen und haben dann den frontabschnitt vor uns . ]
#924 | T: 11 | I: 1 | [ ich fische ihn heran und will ihn auf seinen schädel stülpen . ]
#939 | T: 11 | I: 1 | [ ich setze mich auf und rüttele den rekruten an der schulter . ]
#1034 | T: 11 | I: 1 | [ ich wage im aufblitzen der granaten einen blick auf die wiesen . ]
#1138 | T: 11 | I: 1 | [ in einer stunde wird er ein kreischendes bündel unerträglicher schmerzen werden . ]
#1155 | T: 11 | I: 1 | [ nach einer stunde haben wir unsere wagen erreicht und klettern hinauf . ]
#1162 | T: 11 | I: 1 | [ zwei mann vorn im wagen haben lange gegabelte stücke bei sich . ]
#1217 | T: 11 | I: 1 | [ « antwortet müller lakonisch und wendet sich wieder an haie westhus . ]
#1355 | T: 11 | I: 1 | [ « erinnert sich kropp mit einem male und brüllt vor lachen . ]
#1445 | T: 11 | I: 1 | [ » ihn zehn minuten soll tjaden sich auf der schreibstube melden . ]
#1609 | T: 11 | I: 1 | [ wir schneiden eine portion ab und wickeln sie sorgfältig in zeitungspapier . ]
#1641 | T: 11 | I: 1 | [ außerdem ist eine anzahl dieser kleinen französischen biester mit aufschlagzündern hinzugekommen . ]
#1858 | T: 11 | I: 1 | [ sie erreichen die reste des drahtverhaus und haben schon sichtbare verluste . ]
#1907 | T: 11 | I: 1 | [ immerhin haben die paar sekunden für fünf bauchschüsse bei uns ausgereicht . ]
#1923 | T: 11 | I: 1 | [ das corned beef von drüben ist an der ganzen front berühmt . ]
#1977 | T: 11 | I: 1 | [ heute würden wir in der landschaft unserer jugend umhergehen wie reisende . ]
#2003 | T: 11 | I: 1 | [ man müßte ihn bei einer anderen verletzung sich auch bewegen sehen . ]
#2070 | T: 11 | I: 1 | [ bald sitzen wir wieder in der gespannten starre des untätigen wartens . ]
#2080 | T: 11 | I: 1 | [ dieser junge ersatz weiß natürlich von alledem noch fast gar nichts . ]
#2090 | T: 11 | I: 1 | [ einen unterstand voll finden wir mit blauen köpfen und schwarzen lippen . ]
#2144 | T: 11 | I: 1 | [ und noch einmal und noch einmal hören wir unsere nummer rufen . ]
#2192 | T: 11 | I: 1 | [ * hier in der gegend war vor einiger zeit ein fronttheater . ]
#2193 | T: 11 | I: 1 | [ auf einer bretterwand kleben noch bunte plakate von den vorstellungen her . ]
#2237 | T: 11 | I: 1 | [ auf der andern jedoch sieht man ab und zu noch bewohner . ]
#2458 | T: 11 | I: 1 | [ « da raffe ich mich zusammen und stolpere zum vorplatz hinauf . ]
#2629 | T: 11 | I: 1 | [ sie sehen nur ihren kleinen abschnitt und haben deshalb keine übersicht . ]
#2681 | T: 11 | I: 1 | [ ich werde ebenso hier sitzen und mein zimmer ansehen und warten . ]
#2894 | T: 11 | I: 1 | [ ich stehe auf und lege ihr meine decke über die schultern . ]
#3026 | T: 11 | I: 1 | [ die andern setzen sich und lehnen die rücken an das gitter . ]
#3068 | T: 11 | I: 1 | [ hinterher wird er ein pulver gegen seine kopfschmerzen einnehmen und weiterarbeiten . ]
#3095 | T: 11 | I: 1 | [ noch eine nacht und eine zweite kampiere ich wie ein indianer . ]
#3173 | T: 11 | I: 1 | [ « » bist du so dämlich oder tust du nur so ? ]
#3273 | T: 11 | I: 1 | [ es ist nicht meine erste patrouille und auch keine besonders gefährliche . ]
#3301 | T: 11 | I: 1 | [ * vorsichtig gleite ich über den rand und schlängele mich vorwärts . ]
#3382 | T: 11 | I: 1 | [ ich wage keinen blick mehr zu der dunklen gestalt im trichter . ]
#3408 | T: 11 | I: 1 | [ ich knicke in den gelenken ein und falle auf die ellbogen . ]
#3415 | T: 11 | I: 1 | [ ich öffne ihm den kragen und schiebe den kopf bequemer zurecht . ]
#3437 | T: 11 | I: 1 | [ wenn ich nur meinen revolver nicht beim kann ich ihn nicht . ]
#3544 | T: 11 | I: 1 | [ vor mir liegt die beginnende nacht und das bleich beleuchtete feld . ]
#3626 | T: 11 | I: 1 | [ mit einem male spitzen wir die ohren und machen lange beine . ]
#3727 | T: 11 | I: 1 | [ kropp und ich haben aber außerdem noch zwei rote samtfauteuils gerettet . ]
#3733 | T: 11 | I: 1 | [ sie wird mitgenommen und liegt drinnen vor ihrem fleischnapf und schnurrt . ]
#4042 | T: 11 | I: 1 | [ mit josef hamacher in der mitte können wir jetzt alles riskieren . ]
#4111 | T: 11 | I: 1 | [ « * nachmittags wird das bett von franz wächter neu belegt . ]
#4112 | T: 11 | I: 1 | [ nach ein paar tagen holen sie auch den neuen wieder ab . ]
#4150 | T: 11 | I: 1 | [ bei der visite entdeckt der chefarzt sie und bleibt freudig stehen . ]
#4200 | T: 11 | I: 1 | [ schwester libertine schiebt ihn mit strahlender miene an sein altes bett . ]
#4255 | T: 11 | I: 1 | [ sie murmelt leise etwas und bleibt scheu an der tür stehen . ]
#4258 | T: 11 | I: 1 | [ « sie geht herum und gibt jedem von uns die hand . ]
#4293 | T: 11 | I: 1 | [ er spricht noch immer wenig und ist viel ernster als früher . ]
#4331 | T: 11 | I: 1 | [ dann aber schlägt überraschend eine flamme schwerer und furchtbarer sehnsucht durch . ]
#4388 | T: 11 | I: 1 | [ da rast ein zweites maschinen - gewehr auf kürzeste entfernung los . ]
#4462 | T: 11 | I: 1 | [ mit den pulverschwaden weht der gestank von öl oder petroleum herüber . ]
#4477 | T: 11 | I: 1 | [ wie ein leerlaufender schlauch sackt er nach ein paar minuten zusammen . ]
#4510 | T: 11 | I: 1 | [ du bist erst mal gerettet –« die wunde beginnt heftig durchzubluten . ]
#4637 | T: 11 | I: 1 | [ 1932 verließ remarque deutschland und lebte zunächst im tessin / schweiz . ]
#63 | T: 11 | I: 2 | [ « » das werden wir dir schon zeigen « , knurrte müller . ]
#84 | T: 11 | I: 2 | [ im weggehen sagte er : » bringt mir auch einen teller voll . ]
#111 | T: 11 | I: 2 | [ wir haben inzwischen mehr gelernt , als das bißchen scham zu überwinden . ]
#144 | T: 11 | I: 2 | [ kropp fragt : » hat einer von euch kemmerich noch mal gesehen ? ]
#223 | T: 11 | I: 2 | [ wie soll man ihn nur beruhigen , ohne ihn mißtrauisch zu machen ! ]
#249 | T: 11 | I: 2 | [ kropp geht mit hinein , er traut ihm nicht und will zusehen . ]
#267 | T: 11 | I: 2 | [ müller fragt ihn : » was hat dir der kantorek eigentlich geschrieben ? ]
#355 | T: 11 | I: 2 | [ aber wir wären uns lächerlich vorgekommen , wenn wir klein beigegeben hätten . ]
#390 | T: 11 | I: 2 | [ « er zeigt auf eine schüssel , die noch halb voll ist . ]
#400 | T: 11 | I: 2 | [ bei handprothesen kann man die finger bewegen und arbeiten , sogar schreiben . ]
#403 | T: 11 | I: 2 | [ dann sagt er : » du kannst meine schnürschuhe für müller mitnehmen . ]
#445 | T: 11 | I: 2 | [ und die pappelallee am klosterbach , in dem wir stichlinge gefangen haben ! ]
#447 | T: 11 | I: 2 | [ « ich beuge mich über sein gesicht , das im schatten liegt . ]
#465 | T: 11 | I: 2 | [ « als ich den weißen kittel sehe , halte ich ihn fest . ]
#476 | T: 11 | I: 2 | [ die augen stehen halb offen , sie sind gelb wie alte hornknöpfe . ]
#492 | T: 11 | I: 2 | [ die nacht knistert elektrisch , die front gewittert dumpf wie ein trommelkonzert . ]
#579 | T: 11 | I: 2 | [ wir duseln ein bißchen , als die tür aufgeht und kat erscheint . ]
#597 | T: 11 | I: 2 | [ es darf nicht gleich in die pfanne , dann wird es hart . ]
#655 | T: 11 | I: 2 | [ » das ist nicht nur himmelstoß allein , das sind sehr viele . ]
#765 | T: 11 | I: 2 | [ müller ist endlich mal guter laune ; er trägt seine neuen stiefel . ]
#856 | T: 11 | I: 2 | [ die pferde haben glänzende rücken köpfe , man sieht die augen blitzen . ]
#884 | T: 11 | I: 2 | [ sie rutschen darüber hin wie riesige , am ende dünner werdende lineale . ]
#905 | T: 11 | I: 2 | [ es war nur ein zünder , er ist da ins gebüsch gesaust . ]
#911 | T: 11 | I: 2 | [ nach ein paar minuten funkt es wieder herüber , näher als vorher . ]
#978 | T: 11 | I: 2 | [ es verwickelt sich darin und stürzt , doch es steht wieder auf . ]
#1048 | T: 11 | I: 2 | [ da knallt es gegen habe den blitzartigen gedanken : nicht ohnmächtig werden ! ]
#1053 | T: 11 | I: 2 | [ granaten treffen nicht leicht in denselben trichter , deshalb will ich hinein . ]
#1067 | T: 11 | I: 2 | [ etwas entfernt von mir liegt wissen : » gaaas – gaaas - ! ]
#1088 | T: 11 | I: 2 | [ kat und ich gehen daran , den verwundeten arm frei zu machen . ]
#1090 | T: 11 | I: 2 | [ zum glück wird der mann bewußtlos , und albert kann uns helfen . ]
#1115 | T: 11 | I: 2 | [ « er bewegt die augen ; er ist zu schwach zum antworten . ]
#1183 | T: 11 | I: 2 | [ gestern ist er erschienen , wir haben seine wohlbekannte stimme schon gehört . ]
#1185 | T: 11 | I: 2 | [ ohne daß er es wußte , war der sohn des regierungspräsidenten dabei . ]
#1188 | T: 11 | I: 2 | [ tjaden erörtert seit stunden alle möglichkeiten , wie er ihm antworten will . ]
#1234 | T: 11 | I: 2 | [ er fragt gemütlich zurück : » hast du schon mal torf gestochen ? ]
#1401 | T: 11 | I: 2 | [ erst mal da sein , dann wird sich ’ s ja zeigen . ]
#1471 | T: 11 | I: 2 | [ « » das geht sie gar nichts an « , bestimmt himmelstoß . ]
#1482 | T: 11 | I: 2 | [ « er setzt sich wieder , und himmelstoß verschwindet wie ein komet . ]
#1484 | T: 11 | I: 2 | [ » das nächstemal lege ich los « , sage ich zu albert . ]
#1519 | T: 11 | I: 2 | [ der stall ist hinter der mauer , nur mit einem pflock verschlossen . ]
#1538 | T: 11 | I: 2 | [ ich blicke zur seite ; da schnappt er schon nach meinem halse . ]
#1559 | T: 11 | I: 2 | [ die gans ist tot , kat hat das in einem moment erledigt . ]
#1563 | T: 11 | I: 2 | [ eine art herd ist vorhanden , auf backsteinen liegt eine eiserne platte . ]
#1575 | T: 11 | I: 2 | [ aber von uns dringt kein licht hinaus , das zu sehen wäre . ]
#1688 | T: 11 | I: 2 | [ vorläufig trinken wir ihn ; aber uns ist nicht wohl zumute dabei . ]
#1757 | T: 11 | I: 2 | [ unser kompanieführer klettert herein und berichtet , daß zwei unterstände weg sind . ]
#1768 | T: 11 | I: 2 | [ niemand kommt durch , kein hundeschwanz ist schmal genug für dieses feuer . ]
#1773 | T: 11 | I: 2 | [ wir können nicht schlafen , wir stieren vor uns hin und duseln . ]
#1785 | T: 11 | I: 2 | [ es ist ein wunder , daß unser unterstand noch keine verluste hat . ]
#1790 | T: 11 | I: 2 | [ es sei ein rätsel , wo die drüben so viele geschütze hernähmen . ]
#1799 | T: 11 | I: 2 | [ ich lege mich herum und frage : » wo willst du hin ? ]
#1802 | T: 11 | I: 2 | [ « er horcht auf , und das auge wird einen moment klar . ]
#1811 | T: 11 | I: 2 | [ wenn man ihn laufen ließe , würde er ohne deckung irgendwohin rennen . ]
#1844 | T: 11 | I: 2 | [ das trommelfeuer hat aufgehört , dafür liegt hinter uns ein schweres sperrfeuer . ]
#1886 | T: 11 | I: 2 | [ das feuer springt hundert meter weiter , und wir brechen wieder vor . ]
#1934 | T: 11 | I: 2 | [ es sieht aus , als wären die löcher von gespenstigen geheimnissen erfüllt . ]
#1957 | T: 11 | I: 2 | [ sie sind so still , weil das für uns so unbegreiflich ist . ]
#1991 | T: 11 | I: 2 | [ sie sind fett gekocht und schmecken gut , ich esse sie langsam . ]
#2008 | T: 11 | I: 2 | [ tagsüber wird das gelände mit gläsern durchforscht ; nichts ist zu entdecken . ]
#2028 | T: 11 | I: 2 | [ abends wird es schwül , und die hitze steigt aus der erde . ]
#2062 | T: 11 | I: 2 | [ dadurch verlieren wir elf leute an einem tag , darunter fünf sanitäter . ]
#2095 | T: 11 | I: 2 | [ atemlos liegt alles beieinander und wartet ab , bis der vorstoß einsetzt . ]
#2154 | T: 11 | I: 2 | [ « eine reihe , eine kurze reihe tappt in den morgen hinaus . ]
#2161 | T: 11 | I: 2 | [ seine große schnauze hat er verloren , seit er im graben war . ]
#2222 | T: 11 | I: 2 | [ dann schlägt kropp vor : » wir könnten uns mal entlausen lassen . ]
#2247 | T: 11 | I: 2 | [ sie hat rasche bewegungen , der rock schlägt locker um ihre beine . ]
#2273 | T: 11 | I: 2 | [ wenn es notwendig wäre , würden wir ihnen ein ganzes proviantdepot versprechen . ]
#2297 | T: 11 | I: 2 | [ da wir vorher schwimmen müssen , können wir weiter keine kleider brauchen . ]
#2308 | T: 11 | I: 2 | [ wir umschleichen das haus und versuchen , durch die ritzen zu spähen . ]
#2318 | T: 11 | I: 2 | [ wir werden erkannt , und alle drei lachen unbändig über unsern aufzug . ]
#2319 | T: 11 | I: 2 | [ sie biegen und beugen sich im türrahmen , so müssen sie lachen . ]
#2375 | T: 11 | I: 2 | [ da sehe ich erst , daß ich nicht sofort zur front zurückkomme . ]
#2457 | T: 11 | I: 2 | [ meine schwester kommt zurück und fragt : » was hast du denn ? ]
#2594 | T: 11 | I: 2 | [ so beschränke ich mich darauf , ihm einige lustige sachen zu erzählen . ]
#2595 | T: 11 | I: 2 | [ er aber fragt mich , ob ich auch einen nahkampf mitgemacht hätte . ]
#2614 | T: 11 | I: 2 | [ « leider habe ich die zigarre genommen , deshalb muß ich bleiben . ]
#2736 | T: 11 | I: 2 | [ ‹ – es war mir leicht , seiner kompanie zugeteilt zu werden . ]
#2791 | T: 11 | I: 2 | [ » das machen sie schon ein paar tage « , grinst mittelstaedt . ]
#2795 | T: 11 | I: 2 | [ unser kommandeur hat furchtbar gelacht , als er die geschichte gehört hat . ]
#2818 | T: 11 | I: 2 | [ immer schwerer werden die tage , die augen meiner mutter immer trauriger . ]
#2835 | T: 11 | I: 2 | [ es ist immer noch besser , als was ich sonst denken muß . ]
#2932 | T: 11 | I: 2 | [ wenn wir spät aus dem soldatenheim kommen , müssen wir passierscheine haben . ]
#2933 | T: 11 | I: 2 | [ wer sich mit dem posten versteht , kriecht natürlich auch so durch . ]
#2955 | T: 11 | I: 2 | [ dazu kommen dann manchmal einige steckrübenschalen , verschimmelte brotrinden und allerlei dreck . ]
#2992 | T: 11 | I: 2 | [ doch auf die ruhr zu warten , ist ja auch kein leben . ]
#3023 | T: 11 | I: 2 | [ ich kenne jetzt einige von ihnen , die ziemlich gut deutsch sprechen . ]
#3075 | T: 11 | I: 2 | [ so gehe ich hinaus , um den russen die puffer zu geben . ]
#3091 | T: 11 | I: 2 | [ man erzählt mir von großen verlusten , die wir gehabt haben sollen . ]
#3094 | T: 11 | I: 2 | [ ich suche weiter und irre umher , das ist ein wunderliches gefühl . ]
#3149 | T: 11 | I: 2 | [ » was du dir für einen quatsch ausbrütest « , sagt kat . ]
#3222 | T: 11 | I: 2 | [ « » wird ja auch nicht anders dadurch « , bestätigt kat . ]
#3234 | T: 11 | I: 2 | [ » den haben sie aus dem anzug gestoßen « , knurrt tjaden . ]
#3249 | T: 11 | I: 2 | [ » ein granatsplitter im bauch auch nicht « , antwortet er achselzuckend . ]
#3264 | T: 11 | I: 2 | [ im graben haben sie vorhin erzählt , es wären schwarze vor uns . ]
#3278 | T: 11 | I: 2 | [ ich sehe auf die uhr ; es sind erst wenige minuten vergangen . ]
#3365 | T: 11 | I: 2 | [ meine hand ist klebrig und naß , als ich zu mir komme . ]
#3445 | T: 11 | I: 2 | [ es ist schwer , dazuliegen und ihn sehen und hören zu müssen . ]
#3459 | T: 11 | I: 2 | [ sie wird ihn lesen , und er wird darin zu ihr sprechen . ]
#3475 | T: 11 | I: 2 | [ jetzt sehe ich erst , daß du ein mensch bist wie ich . ]
#3557 | T: 11 | I: 2 | [ es ist ja nichts neues ; so was ist schon oft passiert . ]
#3605 | T: 11 | I: 2 | [ das ist nur möglich , solange es noch nicht ganz schlimm ist . ]
#3706 | T: 11 | I: 2 | [ – fast vierzehn tage vergehen so mit essen , trinken und bummeln . ]
#3737 | T: 11 | I: 2 | [ * einige tage später rücken wir aus , um eine ortschaft aufzuräumen . ]
#3757 | T: 11 | I: 2 | [ nachdem wir das ein dutzendmal gemacht haben , wird es mir über . ]
#3767 | T: 11 | I: 2 | [ wenn das hochgeht , findet nie jemand und laufen im winkel querfeldein . ]
#3824 | T: 11 | I: 2 | [ er schnuppert daran und fragt : » hast du noch mehr davon ? ]
#3959 | T: 11 | I: 2 | [ ich weiß genau , daß ohne not mein gipsverband nicht geöffnet wird . ]
#3991 | T: 11 | I: 2 | [ sie ist ganz verdutzt , so etwas kann sie scheinbar nicht begreifen . ]
#3997 | T: 11 | I: 2 | [ ich bin wild und sage : » ich zähle jetzt bis drei . ]
#4052 | T: 11 | I: 2 | [ jetzt vermutet sie wohl wieder so etwas , denn sie kommt nicht . ]
#4065 | T: 11 | I: 2 | [ ich halte den daumen auf der klingel , bis er gefühllos wird . ]
#4212 | T: 11 | I: 2 | [ man sieht hier erst , wo ein mensch überall getroffen werden kann . ]
#4270 | T: 11 | I: 2 | [ wir grinsen gutmütig und machen wegwerfende handbewegungen , was schon dabei sei ! ]
#4321 | T: 11 | I: 2 | [ wir haben lange darüber diskutiert , ob es richtig sei oder nicht . ]
#4340 | T: 11 | I: 2 | [ er war einer von denen , die sich sehr für sich hielten . ]
#4341 | T: 11 | I: 2 | [ sein unglück war , daß er in einem garten einen kirschbaum sah . ]
#4343 | T: 11 | I: 2 | [ er hatte keine blätter , aber er war ein einziger weißer blütenbusch . ]
#4346 | T: 11 | I: 2 | [ wir machten uns lustig und fragten , ob er auf brautschau wolle . ]
#4376 | T: 11 | I: 2 | [ da ist auch noch das ende zu berichten , das berger fand . ]
#4410 | T: 11 | I: 2 | [ nach mir wird tjaden sie bekommen , ich habe sie ihm versprochen . ]
#4449 | T: 11 | I: 2 | [ es gibt manche solcher geschichten , sie sind meistens noch viel bitterer . ]
#4475 | T: 11 | I: 2 | [ der gleiche splitter hat noch die kraft , leer die hüfte aufzureißen . ]
#4504 | T: 11 | I: 2 | [ unsere hände sind erde , unsere körper lehm und unsere augen regentümpel . ]
#4553 | T: 11 | I: 2 | [ wie verlassen ich schon bin , obschon er noch neben mir sitzt . ]
#4564 | T: 11 | I: 2 | [ » das hättest du dir sparen können « , sagt ein sanitäter . ]
#4576 | T: 11 | I: 2 | [ der sanitäter pfeift leise : » das kenne ich nun doch besser . ]
#4610 | T: 11 | I: 2 | [ ich habe vierzehn tage ruhe , weil ich etwas gas geschluckt habe . ]
#372 | T: 11 | I: 3 | [ ich rede weiter : » es konnten auch beide beine sein , franz . ]
#1214 | T: 11 | I: 3 | [ » haie , was würdest du denn machen , wenn jetzt frieden wäre ? ]
#1233 | T: 11 | I: 3 | [ « » haie , du hast glatt einen vogel « , sage ich . ]
#1314 | T: 11 | I: 3 | [ stehen sie auf , knochen zusammen , wenn ein vorgesetzter mit ihnen spricht ! ]
#1360 | T: 11 | I: 3 | [ » aus ihnen wird im leben nichts , bäumer « , quäkt müller . ]
#1518 | T: 11 | I: 3 | [ ich beschließe , die gans zu holen , und lasse mir instruktionen geben . ]
#1743 | T: 11 | I: 3 | [ gut ist , daß es tag wird ; vielleicht erfolgt der angriff vormittags . ]
#1857 | T: 11 | I: 3 | [ wir erkennen die verzerrten gesichter , die flachen helme , es sind franzosen . ]
#2055 | T: 11 | I: 3 | [ sie werden fett ; wo wir eine sehen , knallen wir sie weg . ]
#2152 | T: 11 | I: 3 | [ und es schweigt lange , ehe die stimme fragt : » noch jemand ? ]
#2206 | T: 11 | I: 3 | [ das ist der frieden , so muß er sein , spüren wir erregt . ]
#2399 | T: 11 | I: 3 | [ am nächsten morgen , nachdem ich entlaust bin , marschiere ich zur feldbahn . ]
#2601 | T: 11 | I: 3 | [ ja , es ist schreck - lich , aber wir müssen eben durchhalten . ]
#2673 | T: 11 | I: 3 | [ und unten sind hefte , papier und briefe hingepackt , zeichnungen und versuche . ]
#2792 | T: 11 | I: 3 | [ » es gibt bereits leute , die darauf warten , sie zu sehen . ]
#2863 | T: 11 | I: 3 | [ sie glaubt , daß ich schlafe , und ich stelle mich auch so . ]
#2898 | T: 11 | I: 3 | [ » du mußt nun auch gesund werden , mutter , bis ich wiederkomme . ]
#3143 | T: 11 | I: 3 | [ « er überlegt : » davor muß doch auch hindenburg strammstehen , was ? ]
#3246 | T: 11 | I: 3 | [ da , wo die armwunden sind , ist die erde schwarz von blut . ]
#3336 | T: 11 | I: 3 | [ wenn der angriff einsetzt , werde ich ersticken , das gesicht im dreck . ]
#3411 | T: 11 | I: 3 | [ ich bin unfähig , eine bewegung zu machen , solange sie da sind . ]
#3416 | T: 11 | I: 3 | [ der mund steht halb offen , er bemüht sich , worte zu formen . ]
#3534 | T: 11 | I: 3 | [ ich werde rufen , so früh es geht , damit sie mich verstehen . ]
#3644 | T: 11 | I: 3 | [ kat betreut die ferkel , die mohrrüben , die erbsen und den blumenkohl . ]
#3827 | T: 11 | I: 3 | [ « er kapiert natürlich , schnuppert noch einmal und sagt : » gemacht . ]
#3983 | T: 11 | I: 3 | [ » machen sie doch die tür zu , schwester « , sagt jemand . ]
#4009 | T: 11 | I: 3 | [ » heiden « , zwitschert sie , macht aber doch die tür zu . ]
#4119 | T: 11 | I: 3 | [ die äpfel , die sie noch bei sich hat , gibt sie uns . ]
#4159 | T: 11 | I: 3 | [ ihr seid hier , um eure schüsse zu kurieren , nicht eure plattfüße ! ]
#4217 | T: 11 | I: 3 | [ andere leute liegen im streckverband , mit schweren , herabziehenden gewichten am bett . ]
#4397 | T: 11 | I: 3 | [ doch als er ernsthaft geht , können wir nur sagen : » verrückt ! ]
#4518 | T: 11 | I: 3 | [ trotzdem dränge ich , daß wir weitergehen , denn das terrain ist gefährlich . ]
#270 | T: 11 | I: 4 | [ – ja , so denken sie , so denken sie , die hunderttausend kantoreks ! ]
#528 | T: 11 | I: 4 | [ ich frage : » meine fresse , kat , wie kommst du denn dazu ? ]
#1240 | T: 11 | I: 4 | [ « » aber , mensch , zu hause ist es doch besser , haie . ]
#1320 | T: 11 | I: 4 | [ er heult : » tjaden , ich befehle ihnen dienstlich : stehen sie auf ! ]
#1954 | T: 11 | I: 4 | [ es ist seltsam , daß alle erinnerungen , die kommen , zwei eigenschaften haben . ]
#2404 | T: 11 | I: 4 | [ » mach ’ s gut , kat ; mach ’ s gut , albert . ]
#2993 | T: 11 | I: 4 | [ die landsturmleute , die sie bewachen , erzählen , daß sie anfangs lebhafter waren . ]
#3892 | T: 11 | I: 4 | [ es ist alles noch unbegreiflich : ein bett , ein zug , nach hause . ]
#4210 | T: 11 | I: 4 | [ rechts im flügel kieferschüsse , gaskranke , nasen - , ohren - und halsschüsse . ]
#2113 | T: 11 | I: 5 | [ er sieht uns und ruft : » vorwärts , vorwärts , anschließen , anschließen - ! ]
#4211 | T: 11 | I: 6 | [ links im flügel blinde und lungenschüsse , beckenschüsse , gelenkschüsse , nierenschüsse , hodenschüsse , magenschüsse . ]
#30 | T: 10 | I: 1 | [ unsere gruppe bildete die spitze der schlange vor der gulaschkanone . ]
#98 | T: 10 | I: 1 | [ nun schlendern wird zu der wiese hinter den baracken hinüber . ]
#103 | T: 10 | I: 1 | [ überall verstreut stehen nämlich noch kleine einzelkästen für denselben zweck . ]
#106 | T: 10 | I: 1 | [ wir rücken drei im kreise zusammen und nehmen gemütlich platz . ]
#133 | T: 10 | I: 1 | [ – wir legen den deckel des margarinefasses auf unsere knie . ]
#139 | T: 10 | I: 1 | [ manchmal legen wir die karten hin und sehen uns an . ]
#159 | T: 10 | I: 1 | [ einer von uns allerdings zögerte und wollte nicht recht mit . ]
#339 | T: 10 | I: 1 | [ « sagte kropp und nahm die finger an die hosennaht . ]
#357 | T: 10 | I: 1 | [ hätte man uns ohne diese ausbildungszeit von uns verrückt geworden . ]
#562 | T: 10 | I: 1 | [ aber die lungern selbst um jeden küchenkessel herum und betteln . ]
#606 | T: 10 | I: 1 | [ * wir haben uns auf der sonnenseite der baracken hingehauen . ]
#640 | T: 10 | I: 1 | [ « – ihr turnstunden am nachmittag – » klavierspieler vortreten . ]
#726 | T: 10 | I: 1 | [ « – ich schlich mit tjaden um den steinhaufen herum . ]
#756 | T: 10 | I: 1 | [ ein wehender vollbart bezeichnete uns deshalb ganz gerührt als heldenjugend . ]
#797 | T: 10 | I: 1 | [ « aber der dumpfe hall der einschläge dringt nicht herüber . ]
#806 | T: 10 | I: 1 | [ bei uns fingen sie immer erst punkt zehn uhr an . ]
#878 | T: 10 | I: 1 | [ das gewitter der geschütze verstärkt sich zu einem einzigen gruppeneinschläge . ]
#950 | T: 10 | I: 1 | [ geh hinter den busch da und schmeiß deine unterhose weg . ]
#982 | T: 10 | I: 1 | [ « detering zittert und wirft sein gewehr auf die erde . ]
#983 | T: 10 | I: 1 | [ wir setzen uns hin und halten uns die ohren zu . ]
#1018 | T: 10 | I: 1 | [ wir kommen in die laufgräben und dann in die wiesen . ]
#1158 | T: 10 | I: 1 | [ wir breiten zeltbahnen aus und legen sie auf unsere köpfe . ]
#1212 | T: 10 | I: 1 | [ « müller ist hungrig und gibt sich noch nicht zufrieden . ]
#1301 | T: 10 | I: 1 | [ « er weiß absolut nichts aus der situation zu machen . ]
#1327 | T: 10 | I: 1 | [ « wir sehen ihn in der richtung zur schreibstube verschwinden . ]
#1330 | T: 10 | I: 1 | [ albert muß sie ihm mit einem faustschlag erst wieder einsetzen . ]
#1341 | T: 10 | I: 1 | [ » dann ist der krieg für mich so lange aus . ]
#1349 | T: 10 | I: 1 | [ » wieviel mann wären wir dann eigentlich in der klasse ? ]
#1364 | T: 10 | I: 1 | [ » welche aufgaben hielt lykurgus für die wichtigsten im staate ? ]
#1365 | T: 10 | I: 1 | [ « wispert müller und scheint an einem kneifer zu rücken . ]
#1453 | T: 10 | I: 1 | [ nicht viel für zwanzig jahre – zuviel für zwanzig jahre . ]
#1620 | T: 10 | I: 1 | [ die umrisse der baracke kommen in der dämmerung auf 6 . ]
#1622 | T: 10 | I: 1 | [ wir gehen zwei tage früher als sonst an die front . ]
#1636 | T: 10 | I: 1 | [ in der ersten nacht versuchen wir um uns zu orientieren . ]
#1672 | T: 10 | I: 1 | [ jeder nimmt seinen spaten heraus und legt sich schlagbereit hin . ]
#1674 | T: 10 | I: 1 | [ nach wenigen minuten hören wir das erste schlurfen und zerren . ]
#1680 | T: 10 | I: 1 | [ dann haben die tiere etwas gemerkt oder das blut gerochen . ]
#1713 | T: 10 | I: 1 | [ über mir steigen die raketen und leuchtschirme auf und nieder . ]
#1718 | T: 10 | I: 1 | [ wir werden allmählich ruhig und spielen ständig skat und mauscheln . ]
#1796 | T: 10 | I: 1 | [ in den letzten stunden ist er nur scheinbar stiller geworden . ]
#1881 | T: 10 | I: 1 | [ unsere artillerie setzt mächtig ein und riegelt den vorstoß ab . ]
#1890 | T: 10 | I: 1 | [ wir erreichen unsere grabenstücke wieder und gehen darüber hinaus vor . ]
#1903 | T: 10 | I: 1 | [ plötzlich geraten wir in der verfolgung an die feindlichen stellungen . ]
#1979 | T: 10 | I: 1 | [ wir sind nicht mehr unbekümmert – wir sind fürchterlich gleichgültig . ]
#2006 | T: 10 | I: 1 | [ in der ersten nacht sind dreimal leute von uns draußen . ]
#2093 | T: 10 | I: 1 | [ * in einem grabenstück sehe ich mich plötzlich himmelstoß gegenüber . ]
#2171 | T: 10 | I: 1 | [ vor ein paar jahren noch hätten wir uns furchtbar verachtet . ]
#2203 | T: 10 | I: 1 | [ das mädchen auf der bretterwand ist für uns ein wunder . ]
#2305 | T: 10 | I: 1 | [ leer fällt über eine wurzel und schrammt sich die ellbogen . ]
#2347 | T: 10 | I: 1 | [ was habe ich davon gewußt – was weiß ich davon ? ]
#2360 | T: 10 | I: 1 | [ der mond steht am himmel und im wasser des kanals . ]
#2364 | T: 10 | I: 1 | [ da hören wir schritte und ducken uns hinter einen busch . ]
#2397 | T: 10 | I: 1 | [ mag sie zum teufel gehen mit ihrem gesumm und gerede . ]
#2484 | T: 10 | I: 1 | [ ihre hände sind weiß und kränklich und schmal gegen meine . ]
#2696 | T: 10 | I: 1 | [ ein fürchterliches gefühl der fremde steigt plötzlich in mir hoch . ]
#2759 | T: 10 | I: 1 | [ wie blödsinnig er aussieht mit seinem krätzchen und seiner uniform ! ]
#2765 | T: 10 | I: 1 | [ der gruppenführer muß beim schwärmen nämlich stets zwanzig – marsch ! ]
#2771 | T: 10 | I: 1 | [ das ganze ist eines der vielen probaten rezepte von himmelstoß . ]
#2774 | T: 10 | I: 1 | [ einstweilen spritzt kantorek hin und her wie ein aufgescheuchtes wildschwein . ]
#2790 | T: 10 | I: 1 | [ beide müssen also hin und zurück durch die ganze stadt . ]
#2800 | T: 10 | I: 1 | [ « » könntest du ihn nicht mal ganz groß schleifen ? ]
#2851 | T: 10 | I: 1 | [ « ich würde noch wer weiß was auf mich nehmen . ]
#2858 | T: 10 | I: 1 | [ auf dem * es ist der letzte abend zu hause . ]
#2960 | T: 10 | I: 1 | [ man müßte sie zum pflügen und mähen und apfelpflücken verwenden . ]
#2961 | T: 10 | I: 1 | [ sie sehen noch gutmütiger aus als unsere bauern in friesland . ]
#2983 | T: 10 | I: 1 | [ sie * ich bin öfter auf wache bei den russen . ]
#3049 | T: 10 | I: 1 | [ « » dann liegt sie doch mit so vielen zusammen . ]
#3134 | T: 10 | I: 1 | [ gerade solche sachen verärgern den soldaten mehr als der schützengraben . ]
#3139 | T: 10 | I: 1 | [ er verteilt eiserne kreuze und spricht diesen und jenen an . ]
#3225 | T: 10 | I: 1 | [ * statt nach rußland gehen wir wieder an die front . ]
#3263 | T: 10 | I: 1 | [ um so schwärzer schlägt hinterher die dunkelheit wieder darüber zusammen . ]
#3307 | T: 10 | I: 1 | [ oft weit vor und kehre dann im bogen wieder um . ]
#3385 | T: 10 | I: 1 | [ da erblicke ich meine blutige hand und fühle jähe übelkeit . ]
#3561 | T: 10 | I: 1 | [ erst am nächsten morgen halte ich es nicht mehr aus . ]
#3615 | T: 10 | I: 1 | [ nur in der mitte des raumes bleibt der boden frei . ]
#3620 | T: 10 | I: 1 | [ kat und ich machen einen kleinen patrouillengang durch die häuser . ]
#3645 | T: 10 | I: 1 | [ zu dem blumenkohl mischt er sogar eine weiße soße zurecht . ]
#3666 | T: 10 | I: 1 | [ auch wir sind jetzt allmählich fertig und organisieren den rückzug . ]
#3729 | T: 10 | I: 1 | [ über uns bauscht sich die seide des überwurfs als baldachin . ]
#3764 | T: 10 | I: 1 | [ « wir gewinnen den chausseegraben und rennen ihn gebückt entlang . ]
#3801 | T: 10 | I: 1 | [ bei dem großen andrang ist das einfacher als komplizierte flickereien . ]
#3807 | T: 10 | I: 1 | [ die instrumente blitzen in dem hellen licht wie bösartige tiere . ]
#3818 | T: 10 | I: 1 | [ er hat einen splitter herausgeangelt und wirft ihn mir zu . ]
#3831 | T: 10 | I: 1 | [ ein anderer ist vorher aus dem bett ans fenster gekrochen . ]
#3857 | T: 10 | I: 1 | [ ich werde angehoben und soll in das bett über ihm . ]
#4102 | T: 10 | I: 1 | [ « » sie haben dann nicht so viel arbeit nachher . ]
#4127 | T: 10 | I: 1 | [ peter weiß sofort bescheid und will sich vom wagen rollen . ]
#4145 | T: 10 | I: 1 | [ « * ich werde operiert und kotze zwei tage lang . ]
#4284 | T: 10 | I: 1 | [ * nach einigen wochen muß ich jeden morgen ins zanderinstitut . ]
#4351 | T: 10 | I: 1 | [ « » ach wo – ich kann nur nicht schlafen . ]
#4413 | T: 10 | I: 1 | [ es gibt drüben zu viele frische englische und amerikanische regimenter . ]
#4441 | T: 10 | I: 1 | [ ‹« – wir sind alle tief befriedigt über diese antwort . ]
#4452 | T: 10 | I: 1 | [ die tanks sind vom gespött zu einer schweren waffe geworden . ]
#4474 | T: 10 | I: 1 | [ nach einer weile schmettert ihm ein splitter das kinn weg . ]
#4494 | T: 10 | I: 1 | [ auf ein deutsches flugzeug kommen mindestens fünf englische und amerikanische . ]
#4537 | T: 10 | I: 1 | [ « die angst vor dem alleinsein steigt in mir auf . ]
#4614 | T: 10 | I: 1 | [ hier stocken meine gedanken und sind nicht weiter - zubringen . ]
#4634 | T: 10 | I: 1 | [ er war vornübergesunken und lag wie schlafend an der erde . ]
#41 | T: 10 | I: 2 | [ « der küchenbulle war erschlagen , als er die tatsachen erfuhr . ]
#67 | T: 10 | I: 2 | [ du hast nicht für achtzig mann , sondern für die 2 . ]
#93 | T: 10 | I: 2 | [ sie war geplatzt , so etwas ging ihr gegen den verstand . ]
#168 | T: 10 | I: 2 | [ mitnehmen konnten wir ihn nicht , weil wir überstürzt zurück mußten . ]
#179 | T: 10 | I: 2 | [ das stürzte die weltanschauung zusammen , die sie uns gelehrt hatten . ]
#182 | T: 10 | I: 2 | [ und wir sahen , daß nichts von ihrer welt übrig blieb . ]
#188 | T: 10 | I: 2 | [ während er bewußtlos war , hat man ihm seine uhr gestohlen . ]
#207 | T: 10 | I: 2 | [ sie weinte ununterbrochen , ihr gesicht war davon gedunsen und geschwollen . ]
#245 | T: 10 | I: 2 | [ dann frage ich : » darfst du denn überhaupt eine machen ? ]
#254 | T: 10 | I: 2 | [ glaubst du , daß er durchhält bis morgen nach dem dienst ? ]
#358 | T: 10 | I: 2 | [ so aber waren wir vorbereitet für das , was uns erwartete . ]
#364 | T: 10 | I: 2 | [ ein lazarettzug ist angekommen , und die transportfähigen verwundeten werden ausgesucht . ]
#397 | T: 10 | I: 2 | [ « » das kannst du noch immer « , tröste ich . ]
#455 | T: 10 | I: 2 | [ ich möchte sie abwischen , aber mein taschentuch ist zu schmutzig . ]
#469 | T: 10 | I: 2 | [ ich bebe vor wut , als ich mit dem sanitäter gehe . ]
#507 | T: 10 | I: 2 | [ kropp stößt mich an : » hast du die kinder gesehen ? ]
#551 | T: 10 | I: 2 | [ « sie gehen los , in den völlig unbekannten ort hinein . ]
#638 | T: 10 | I: 2 | [ was würden wir geben , wenn wir zu ihnen zurück könnten ! ]
#689 | T: 10 | I: 2 | [ tjaden ist bettnässer , nachts beim schlafen passiert es ihm eben . ]
#720 | T: 10 | I: 2 | [ wir zitterten vor erwartung , ob er auch allein sein würde . ]
#779 | T: 10 | I: 2 | [ » kat , ich höre da einen kochgeschirraspiranten –« er nickt . ]
#796 | T: 10 | I: 2 | [ ihr hört es am abschuß ; – gleich kommt der einschlag . ]
#814 | T: 10 | I: 2 | [ wir fühlen , daß in unserm blut ein kontakt angeknipst ist . ]
#871 | T: 10 | I: 2 | [ sie ist in ständiger bewegung , durchzuckt vom mündungsfeuer der batterien . ]
#890 | T: 10 | I: 2 | [ es ist der ekelhafte draht mit den dichtstehenden , langen stacheln . ]
#906 | T: 10 | I: 2 | [ « ich setze mich hoch , ich fühle mich sonderbar allein . ]
#915 | T: 10 | I: 2 | [ wir kriechen weg , so gut es in der eile geht . ]
#957 | T: 10 | I: 2 | [ es sind keine menschen , sie können nicht so furchtbar schreien . ]
#966 | T: 10 | I: 2 | [ und als wäre es absicht , schweigt das feuer jetzt beinahe . ]
#971 | T: 10 | I: 2 | [ wenn man die tiere erblickt , wird es besser auszuhalten sein . ]
#977 | T: 10 | I: 2 | [ einem ist der bauch aufgerissen , die gedärme hängen lang heraus . ]
#1000 | T: 10 | I: 2 | [ nur ein langgezogener , ersterbender seufzer hängt noch in der luft . ]
#1019 | T: 10 | I: 2 | [ das wäldchen taucht auf ; wir kennen hier jeden schritt boden . ]
#1045 | T: 10 | I: 2 | [ doch das beruhigt mich nicht , verletzungen schmerzen stets erst später . ]
#1052 | T: 10 | I: 2 | [ vor mir ist ein loch aufgerissen , ich erkenne es undeutlich . ]
#1086 | T: 10 | I: 2 | [ der mann versucht , mit der andern hand die gasmaske abzureißen . ]
#1111 | T: 10 | I: 2 | [ wir halten an , nur kropp geht mit dem verwundeten weiter . ]
#1126 | T: 10 | I: 2 | [ jetzt erst sehen wir , daß auch der rechte arm blutet . ]
#1142 | T: 10 | I: 2 | [ « » gib her « , sagt er und bleibt stehen . ]
#1144 | T: 10 | I: 2 | [ wir blicken uns um , aber wir sind nicht mehr allein . ]
#1353 | T: 10 | I: 2 | [ » glaubst du , daß sie sich von kantorek anschnauzen ließen ? ]
#1385 | T: 10 | I: 2 | [ aber quatsch bleibt es trotzdem , was sie dir da eintrichtern . ]
#1405 | T: 10 | I: 2 | [ » ich habe zu nichts lust « , antwortet kropp müde . ]
#1431 | T: 10 | I: 2 | [ wir glauben nicht mehr daran ; wir glauben an den krieg . ]
#1449 | T: 10 | I: 2 | [ das ist nun unser ehrgeiz : einem briefträger die meinung stoßen . ]
#1474 | T: 10 | I: 2 | [ » sehen sie mal dorthin , wo die kleinen wölkchen stehen . ]
#1501 | T: 10 | I: 2 | [ » geht nicht anders « , sagt er bedauernd zu ihm . ]
#1545 | T: 10 | I: 2 | [ fort muß ich hier auf jeden fall , ehe leute kommen . ]
#1556 | T: 10 | I: 2 | [ zehn schritt vor mir steht kat , die gans im arm . ]
#1569 | T: 10 | I: 2 | [ lichtschein flackert über unsere gesichter , schatten tanzen auf der wand . ]
#1593 | T: 10 | I: 2 | [ er spricht leise , er lächelt und geht zum feuer zurück . ]
#1598 | T: 10 | I: 2 | [ dazu essen wir kommißbrot , das wir in die soße tunken . ]
#1693 | T: 10 | I: 2 | [ wenn die drüben jemand damit erwischen , wird er rettungslos abgemurkst . ]
#1728 | T: 10 | I: 2 | [ der unterstand bebt , die nacht ist ein brüllen und blitzen . ]
#1746 | T: 10 | I: 2 | [ so weit man sehen kann , spritzen dreck - und eisenfontänen . ]
#1767 | T: 10 | I: 2 | [ schließlich ist kat dabei , und selbst er erscheint unverrichtetersache wieder . ]
#1770 | T: 10 | I: 2 | [ doch es reicht trotzdem nicht aus ; wir haben verfluchten kohldampf . ]
#1787 | T: 10 | I: 2 | [ ein unteroffizier kriecht herein ; der hat ein brot bei sich . ]
#1829 | T: 10 | I: 2 | [ wir werden nachts versuchen müssen , ihn nach hinten zu bringen . ]
#1880 | T: 10 | I: 2 | [ der erste etwas besser erhaltene gegenstoß , er nimmt uns auf . ]
#1889 | T: 10 | I: 2 | [ es kommt nicht ganz zum handgemenge , die andern müssen zurück . ]
#1902 | T: 10 | I: 2 | [ er bleibt zurück mit einigen andern gefangenen , um verwundete fortzutragen . ]
#1909 | T: 10 | I: 2 | [ die andern erstechen wir , ehe sie ihre handgranaten heraus haben . ]
#1969 | T: 10 | I: 2 | [ sie ist ebenso vergeblich wie die erwartung , general zu werden . ]
#1987 | T: 10 | I: 2 | [ sie werden schwach und zittern , sie wollen wärme und leben . ]
#1996 | T: 10 | I: 2 | [ manche aber müssen lange liegen , und wir hören sie sterben . ]
#2041 | T: 10 | I: 2 | [ drei oder vier ergeben eine bluse , je nach der brustweite . ]
#2180 | T: 10 | I: 2 | [ wir können gar nicht anders , es ist förmlich ein zwang . ]
#2195 | T: 10 | I: 2 | [ wir können nicht begreifen , daß es so etwas noch gibt . ]
#2229 | T: 10 | I: 2 | [ « plakat , und im handumdrehen wird die unterhaltung ziemlich schweinisch . ]
#2386 | T: 10 | I: 2 | [ wir trinken , und ich sehe einen nach dem andern an . ]
#2481 | T: 10 | I: 2 | [ « » es ist ja auch sonnabend « , antworte ich . ]
#2577 | T: 10 | I: 2 | [ ein sonnenverbrannter , etwas ausgewachsener konfirmand sieht mich da verwundert an . ]
#2615 | T: 10 | I: 2 | [ alle triefen nur so von wohlwollen , dagegen ist nichts einzuwenden . ]
#2616 | T: 10 | I: 2 | [ trotzdem bin ich ärgerlich und qualme , so schnell ich kann . ]
#2623 | T: 10 | I: 2 | [ schmeißt die kerle ‘ raus , dann gibt es auch frieden . ]
#2663 | T: 10 | I: 2 | [ in diesem zimmer habe ich gelebt , bevor ich soldat wurde . ]
#2688 | T: 10 | I: 2 | [ doch daran will ich nicht denken , ich wische es fort . ]
#2719 | T: 10 | I: 2 | [ er erzählt mir , daß kantorek eingezogen worden sei als landsturmmann . ]
#2723 | T: 10 | I: 2 | [ nehmen sie haltung an , wenn sie mit einem vorgesetzten reden . ]
#2730 | T: 10 | I: 2 | [ da packte mich die wut , und ich erinnerte ihn auch . ]
#2804 | T: 10 | I: 2 | [ – ein schwanken , das alles nachher noch viel schwerer macht . ]
#2810 | T: 10 | I: 2 | [ sie geht zum schlachthof , um einige pfund knochen zu holen . ]
#2840 | T: 10 | I: 2 | [ so sage ich etwas ungeduldig : » er war sofort tot . ]
#2868 | T: 10 | I: 2 | [ « sie sagt : » schlafen kann ich noch genug später . ]
#2882 | T: 10 | I: 2 | [ « » und sei recht vorsichtig dort im felde , paul . ]
#2885 | T: 10 | I: 2 | [ « » ich werde jeden tag für dich beten , paul . ]
#2900 | T: 10 | I: 2 | [ « » ihr dürft mir nicht eure sachen schicken , mutter . ]
#2958 | T: 10 | I: 2 | [ es ist sonderbar , diese unsere feinde so nahe zu sehen . ]
#2973 | T: 10 | I: 2 | [ das leder ihrer hohen schaftstiefel ist wunderbar weich , wie juchten . ]
#3112 | T: 10 | I: 2 | [ kat kaut und fragt : » die sind wohl von muttern ? ]
#3147 | T: 10 | I: 2 | [ « keiner weiß das genau , aber wir glauben es nicht . ]
#3154 | T: 10 | I: 2 | [ « » darauf kannst du gift nehmen « , lacht kropp . ]
#3218 | T: 10 | I: 2 | [ das nationalgefühl des muskoten besteht darin , daß er hier ist . ]
#3221 | T: 10 | I: 2 | [ » besser ist , über den ganzen kram nicht zu reden . ]
#3229 | T: 10 | I: 2 | [ » minenwerfer « , antwortet er und zeigt dann nach oben . ]
#3242 | T: 10 | I: 2 | [ sonst ist er nackt , der anzug hängt im baum herum . ]
#3293 | T: 10 | I: 2 | [ es sind leute von uns , die durch den graben gehen . ]
#3295 | T: 10 | I: 2 | [ es könnte dem tone nach kat sein , der da spricht . ]
#3310 | T: 10 | I: 2 | [ es wäre nicht schön , jetzt noch eins verpaßt zu kriegen . ]
#3325 | T: 10 | I: 2 | [ allmählich aber merke ich , daß ich um mein leben krieche . ]
#3341 | T: 10 | I: 2 | [ es klirrt über mich hinweg , der erste trupp ist vorbei . ]
#3397 | T: 10 | I: 2 | [ die andere hand liegt auf der brust , sie ist blutig . ]
#3418 | T: 10 | I: 2 | [ meine feldflasche ist nicht da , ich schlamm unten im trichter . ]
#3444 | T: 10 | I: 2 | [ ich würde viel darum geben , wenn er am leben bliebe . ]
#3505 | T: 10 | I: 2 | [ daran klammere ich mich , das ist ein kleiner halt wenigstens . ]
#3553 | T: 10 | I: 2 | [ « » nein , nein –« wir rutschen in den graben . ]
#3567 | T: 10 | I: 2 | [ « ich höre ihnen geborgen zu , getröstet durch ihre nähe . ]
#3616 | T: 10 | I: 2 | [ dann besorgen wir uns decken und federbetten , prachtvolle weiche dinger . ]
#3705 | T: 10 | I: 2 | [ kat sagt , sie sei gut für einen allzu eiligen bauch . ]
#3748 | T: 10 | I: 2 | [ « brülle ich , denn wir liegen ungeschützt auf freiem felde . ]
#3751 | T: 10 | I: 2 | [ wir müssen über eine hecke ; sie ist höher als wir . ]
#3756 | T: 10 | I: 2 | [ wenn es heult , gehen wir mit dem kopf unter wasser . ]
#3791 | T: 10 | I: 2 | [ wir trinken und trinken , einen becher wasser nach dem andern . ]
#3796 | T: 10 | I: 2 | [ » wenn sie mir einen knochen abnehmen , mache ich schluß . ]
#3819 | T: 10 | I: 2 | [ scheinbar ist er befriedigt von meinem verhalten , denn er hause . ]
#3832 | T: 10 | I: 2 | [ er liegt davor , als hätte er zum letztenmal hinaussehen wollen . ]
#3854 | T: 10 | I: 2 | [ der feldwebel sorgt dafür , daß wir in denselben wagen kommen . ]
#3880 | T: 10 | I: 2 | [ « » wegen der läuse « , brülle ich schließlich heraus . ]
#3924 | T: 10 | I: 2 | [ ich bin tödlich erschrocken über diese neue wendung , denn benennt . ]
#3971 | T: 10 | I: 2 | [ die tür steht offen , und vom korridor höre ich stimmen . ]
#3975 | T: 10 | I: 2 | [ damit ihr euren teil abkriegt , machen sie die türen auf . ]
#4040 | T: 10 | I: 2 | [ wenn sie morgen wieder die tür aufmachen , schmeißen wir wieder . ]
#4064 | T: 10 | I: 2 | [ der schalter ist an der tür , und niemand kann aufstehen . ]
#4093 | T: 10 | I: 2 | [ josef hamacher weiß bescheid : » den sehen wir nicht wieder . ]
#4097 | T: 10 | I: 2 | [ » na , ins sterbezimmer –« » was ist denn das ? ]
#4144 | T: 10 | I: 2 | [ wenn man erst drin ist , hält man doch nicht durch . ]
#4146 | T: 10 | I: 2 | [ meine knochen wollen nicht zusammenwachsen , sagt der schreiber des arztes . ]
#4244 | T: 10 | I: 2 | [ sie hat inzwischen ein kind geboren , das bringt sie mit . ]
#4327 | T: 10 | I: 2 | [ alles andere ist verbannt , weil es unnötig kraft verzehren würde . ]
#4338 | T: 10 | I: 2 | [ ich sehe , wie er allmählich schon um mich herum niederbricht . ]
#4347 | T: 10 | I: 2 | [ er gab keine antwort , sondern legte sich auf sein bett . ]
#4427 | T: 10 | I: 2 | [ wir sind ohne hoffnung , daß einmal ein ende sein könnte . ]
#4466 | T: 10 | I: 2 | [ doch sie arbeiten sich näher heran , und es wird schlimm . ]
#4508 | T: 10 | I: 2 | [ ich verbinde seine wunde ; das schienbein scheint zerschmettert zu sein . ]
#4538 | T: 10 | I: 2 | [ wenn kat abtransportiert ist , habe ich keinen freund mehr hier . ]
#4547 | T: 10 | I: 2 | [ « » gib mir noch eine zigarette « , sagt er . ]
#4548 | T: 10 | I: 2 | [ » vielleicht können wir irgend etwas später zusammen machen , kat . ]
#4585 | T: 10 | I: 2 | [ als ich sie hinter seinem kopf hervorziehe , sind sie blutig . ]
#145 | T: 10 | I: 3 | [ « müller meint , er habe einen oberschenkeldurchschuß , einen guten heimatpaß . ]
#164 | T: 10 | I: 3 | [ katczinsky behauptet , das käme von der bildung , sie mache dämlich . ]
#177 | T: 10 | I: 3 | [ doch der erste tote , den wir sahen , zertrümmerte diese überzeugung . ]
#671 | T: 10 | I: 3 | [ niemand wird ihn tadeln , im gegenteil , er gilt als stramm . ]
#1292 | T: 10 | I: 3 | [ er antwortet knapp : » bißchen länger als sie , denke ich . ]
#1654 | T: 10 | I: 3 | [ ebenso zufällig , wie ich getroffen werde , bleibe ich am leben . ]
#1759 | T: 10 | I: 3 | [ er sagt , daß heute abend versucht werden soll , essen heranzubringen . ]
#2089 | T: 10 | I: 3 | [ sie sind nicht dazu gelangt , zu ahnen , was ihrer wartete . ]
#2102 | T: 10 | I: 3 | [ er rührt sich nicht , die lippen zittern , der schnurrbart bebt . ]
#2168 | T: 10 | I: 3 | [ das essen , das er uns dort vorsetzt , ist tadellose offizierskost . ]
#2749 | T: 10 | I: 3 | [ der stehen vor ihm : » landsturmmann kantorek , ist das knopfputz ? ]
#2956 | T: 10 | I: 3 | [ dieses dünne , trübe , schmutzige wasser ist das ziel der gefangenen . ]
#3194 | T: 10 | I: 3 | [ « » na , ich gehöre nicht dazu « , grinst tjaden . ]
#3625 | T: 10 | I: 3 | [ » schwein gehabt « , grinst kat , und wir suchen weiter . ]
#3651 | T: 10 | I: 3 | [ einer spielt , der andere singt : » an der weser « . ]
#3682 | T: 10 | I: 3 | [ tjaden behauptet , daß nur eines fehle : mädchen aus einem offizierspuff . ]
#3846 | T: 10 | I: 3 | [ » albert « , fällt mir ein , » und unsere freßsäcke . ]
#3873 | T: 10 | I: 3 | [ » das » nee , das nicht –« , sage ich aufgeregt . ]
#3913 | T: 10 | I: 3 | [ wenn sie fort ist , muß ich sofort wieder versuchen , hinunterzusteigen . ]
#3949 | T: 10 | I: 3 | [ « » ja « , stöhne ich , » mit einem male . ]
#4043 | T: 10 | I: 3 | [ dann kommen die lautlosen , flachen wagen , um uns zu holen . ]
#4172 | T: 10 | I: 3 | [ weißt du , was du kriegst , wenn du wieder draußen bist ? ]
#4175 | T: 10 | I: 3 | [ « der andere , ein junger mensch wie wir , will nicht . ]
#4267 | T: 10 | I: 3 | [ nun sag ’ s ihr schon , johann , und mach zu . ]
#4325 | T: 10 | I: 3 | [ wären wir differenzierter , wir wären längst irrsinnig , desertiert oder gefallen . ]
#4533 | T: 10 | I: 3 | [ » weißt du noch , kat , wie wir die gans requirierten ? ]
#206 | T: 10 | I: 4 | [ seine mutter , eine gute , dicke frau , brachte ihn zum bahnhof . ]
#1021 | T: 10 | I: 4 | [ in diesem augenblick pfeift es hinter uns , schwillt , kracht , donnert . ]
#4357 | T: 10 | I: 4 | [ es kann auch sein , daß du , als landwirt , abkommandiert wirst . ]
#2071 | T: 10 | I: 5 | [ angriff , gegenangriff , stoß , gegenstoß – das sind worte , meisten rekruten . ]
#15 | T: 9 | I: 1 | [ dabei steht uns diese ganze bescherung eigentlich nicht zu . ]
#39 | T: 9 | I: 1 | [ « » die werden heute nicht von dir verpflegt ! ]
#74 | T: 9 | I: 1 | [ da war bulke von der ersten ein besserer bursche . ]
#99 | T: 9 | I: 1 | [ kropp hat den runden deckel eines margarinefasses unterm arm . ]
#107 | T: 9 | I: 1 | [ vor zwei stunden werden wir hier nicht wieder aufstehen . ]
#112 | T: 9 | I: 1 | [ mit der zeit wurde uns noch ganz anderes geläufig . ]
#113 | T: 9 | I: 1 | [ hier draußen ist die sache aber geradezu ein genuß . ]
#138 | T: 9 | I: 1 | [ die töne einer ziehharmonika klingen von den baracken her . ]
#158 | T: 9 | I: 1 | [ doch darüber machten wir uns damals noch keine gedanken . ]
#211 | T: 9 | I: 1 | [ aber wie kann man im felde auf jemand achtgeben ! ]
#253 | T: 9 | I: 1 | [ in diesen kähnen laufe ich mir blasen über blasen . ]
#303 | T: 9 | I: 1 | [ nur die tatsachen sind richtig und wichtig für uns . ]
#322 | T: 9 | I: 1 | [ ich habe an einem morgen vierzehnmal sein bett gebaut . ]
#367 | T: 9 | I: 1 | [ er hebt sich in den kissen auf die ellbogen . ]
#381 | T: 9 | I: 1 | [ du mußt dich nur erst von der operation erholen . ]
#401 | T: 9 | I: 1 | [ und außerdem wird da immer noch mehr erfunden werden . ]
#458 | T: 9 | I: 1 | [ wenn er doch den mund auftun und schreien wollte ! ]
#486 | T: 9 | I: 1 | [ hinter mir zerren sie franz schon auf eine zeltbahn . ]
#496 | T: 9 | I: 1 | [ – müller steht vor der baracke und erwartet mich . ]
#523 | T: 9 | I: 1 | [ er führt uns zu einer tonne neben seinem strohsack . ]
#524 | T: 9 | I: 1 | [ sie ist tatsächlich halb voll weißer bohnen mit rindfleisch . ]
#553 | T: 9 | I: 1 | [ kat hat einen pferdestall gefunden und damit das stroh . ]
#613 | T: 9 | I: 1 | [ er legt seine gewaschenen socken zum trocknen aufs gras . ]
#651 | T: 9 | I: 1 | [ wie ein komet stürzt es in einer rauchfahne abwärts . ]
#703 | T: 9 | I: 1 | [ – haie hat sich inzwischen auch neben uns niedergelassen . ]
#704 | T: 9 | I: 1 | [ er blinzelt mir zu und reibt andächtig seine tatze . ]
#705 | T: 9 | I: 1 | [ wir haben zusammen den schönsten tag unseres kommißlebens erlebt . ]
#740 | T: 9 | I: 1 | [ die klopfpeitsche hielt er dabei mit den zähnen fest . ]
#741 | T: 9 | I: 1 | [ dann erhob er sich und begann sich zu bewegen . ]
#783 | T: 9 | I: 1 | [ er kennt bestimmt jedes gänsebein in zwanzig kilometer umkreis . ]
#818 | T: 9 | I: 1 | [ der körper ist mit einem schlage in voller bereitschaft . ]
#844 | T: 9 | I: 1 | [ sie sollen uns morgens vor dem hellwerden wieder abholen . ]
#845 | T: 9 | I: 1 | [ nebel und geschützrauch stehen in brusthöhe über den wiesen . ]
#855 | T: 9 | I: 1 | [ auf einer querstraße fahren leichte geschütze und munitionswagen heran . ]
#888 | T: 9 | I: 1 | [ * wir rammen die eisenpfähle in regelmäßigen abständen fest . ]
#894 | T: 9 | I: 1 | [ die meisten von uns legen sich hin und schlafen . ]
#944 | T: 9 | I: 1 | [ « er bemerkt seinen helm und setzt ihn auf . ]
#946 | T: 9 | I: 1 | [ plötzlich wird er feuerrot und hat ein verlegenes aussehen . ]
#1015 | T: 9 | I: 1 | [ « – zu hause – er meint die baracken . ]
#1071 | T: 9 | I: 1 | [ ich wische die augenscheiben meiner maske vom atemdunst sauber . ]
#1082 | T: 9 | I: 1 | [ mit einem krach saust etwas schwarzes zu uns herab . ]
#1102 | T: 9 | I: 1 | [ ich drehe mich zum trichter und winke den andern . ]
#1103 | T: 9 | I: 1 | [ sie klettern herauf und reißen sich die masken herunter . ]
#1285 | T: 9 | I: 1 | [ am liebsten möchte er uns jetzt im galopp schleifen . ]
#1311 | T: 9 | I: 1 | [ das wollt ’ ich dir schon lange mal sagen . ]
#1323 | T: 9 | I: 1 | [ » wollen sie meinem befehl folge leisten oder nicht ? ]
#1374 | T: 9 | I: 1 | [ von dem ganzen kram wissen wir nicht mehr allzuviel . ]
#1413 | T: 9 | I: 1 | [ « mit einemmal scheint mir alles aussichtslos und verzweifelt . ]
#1415 | T: 9 | I: 1 | [ » es wird überhaupt schwer werden mit uns allen . ]
#1434 | T: 9 | I: 1 | [ an der spitze der kolonne trabt der dicke feldwebel . ]
#1454 | T: 9 | I: 1 | [ nach einer halben stunde ist himmelstoß erneut bei uns . ]
#1481 | T: 9 | I: 1 | [ auf leute wie sie haben wir hier gerade gewartet . ]
#1500 | T: 9 | I: 1 | [ kropp diktiert er mit einem augenzwinkern einen tag arrest . ]
#1596 | T: 9 | I: 1 | [ in der mitte des raumes leuchtet der braune braten . ]
#1614 | T: 9 | I: 1 | [ kropp und tjaden halten uns für eine fata morgana . ]
#1625 | T: 9 | I: 1 | [ sie riechen noch nach harz und kiefern und wald . ]
#1656 | T: 9 | I: 1 | [ jeder soldat bleibt nur durch tausend zufälle am leben . ]
#1689 | T: 9 | I: 1 | [ tagsüber machen wir wettschießen auf ratten und lungern umher . ]
#1706 | T: 9 | I: 1 | [ – wir haben müde gesichter und sehen aneinander vorbei . ]
#1797 | T: 9 | I: 1 | [ er ist in sich zusammengesunken wie ein morscher baum . ]
#1841 | T: 9 | I: 1 | [ * mit einem male hören die nahen einschläge auf . ]
#1922 | T: 9 | I: 1 | [ erst allmählich werden wir wieder so etwas wie menschen . ]
#1938 | T: 9 | I: 1 | [ ich bin auf posten und starre in die dunkelheit . ]
#1963 | T: 9 | I: 1 | [ sie waren – aber sie kehren nicht vorüber ist . ]
#1966 | T: 9 | I: 1 | [ hier in den gräben aber ist sie uns verlorengegangen . ]
#2012 | T: 9 | I: 1 | [ kat und kropp gehen sogar nachmittags noch einmal vor . ]
#2047 | T: 9 | I: 1 | [ einen ganzen vormittag spielen zwei schmetterlinge vor unserm graben . ]
#2064 | T: 9 | I: 1 | [ einem andern wird der unterleib mit den beinen abgerissen . ]
#2067 | T: 9 | I: 1 | [ wir legen die toten vorläufig in einen großen trichter . ]
#2087 | T: 9 | I: 1 | [ auf einen alten mann fallen fünf bis zehn rekruten . ]
#2106 | T: 9 | I: 1 | [ ich fasse ihn am arm und will ihn hochreißen . ]
#2122 | T: 9 | I: 1 | [ in den wenigen stunden der ruhe unterweisen wir sie . ]
#2211 | T: 9 | I: 1 | [ « » dann wäre sie ja älter als wir . ]
#2216 | T: 9 | I: 1 | [ » zu hause habe ich auch eine weiße hose . ]
#2278 | T: 9 | I: 1 | [ die erregung packt uns und läßt uns nicht los . ]
#2311 | T: 9 | I: 1 | [ » wenn nun ein major drinnen bei ihnen ist ? ]
#2325 | T: 9 | I: 1 | [ wir packen unsere pakete aus und übergeben sie ihnen . ]
#2341 | T: 9 | I: 1 | [ meine wünsche sind sonderbar gemischt aus verlangen und versinken . ]
#2355 | T: 9 | I: 1 | [ * irgendwie finden wir uns alle nachher wieder zusammen . ]
#2357 | T: 9 | I: 1 | [ wir verabschieden uns herzlich und schlüpfen in unsere stiefel . ]
#2359 | T: 9 | I: 1 | [ groß ragen die pappeln in das dunkel und rauschen . ]
#2381 | T: 9 | I: 1 | [ – natürlich muß ich in der kantine einen ausgeben . ]
#2394 | T: 9 | I: 1 | [ aber sie nickt nur und läßt nicht allzuviel merken . ]
#2460 | T: 9 | I: 1 | [ auch das koppel mit den sachen daran muß fort . ]
#2501 | T: 9 | I: 1 | [ » das könnt ihr sicher gebrauchen –« sie nicken . ]
#2506 | T: 9 | I: 1 | [ « ich lächele und zeige auf die mitgebrachten sachen . ]
#2587 | T: 9 | I: 1 | [ aber mit den leuten kann ich nicht fertig werden . ]
#2639 | T: 9 | I: 1 | [ hoffentlich hören wir nun bald etwas ordentliches von euch . ]
#2640 | T: 9 | I: 1 | [ « * ich habe mir den urlaub anders vorgestellt . ]
#2662 | T: 9 | I: 1 | [ an der wand gegenüber das regal mit meinen büchern . ]
#2700 | T: 9 | I: 1 | [ müde stehe ich auf und schaue aus dem fenster . ]
#2702 | T: 9 | I: 1 | [ aber ich stelle es weg und nehme ein anderes . ]
#2711 | T: 9 | I: 1 | [ langsam stelle ich die bücher wieder in die lücken . ]
#2716 | T: 9 | I: 1 | [ ich habe nachher - später – jahre dafür zeit . ]
#2732 | T: 9 | I: 1 | [ er fiel drei monate bevor er eingezogen worden wäre . ]
#2742 | T: 9 | I: 1 | [ da erblicke ich kantorek und muß das lachen verbeißen . ]
#2763 | T: 9 | I: 1 | [ kantorek wird dabei wohlwollend von ihm zum gruppenführer bestimmt . ]
#2872 | T: 9 | I: 1 | [ von dort komme ich vielleicht einen sonntag noch herüber . ]
#2913 | T: 9 | I: 1 | [ der atem meiner mutter geht darin hin und her . ]
#2927 | T: 9 | I: 1 | [ nur einige der leute habe ich früher flüchtig gesehen . ]
#2938 | T: 9 | I: 1 | [ aber das schönste sind die wälder mit ihren birkenrändern . ]
#2948 | T: 9 | I: 1 | [ sie schleichen um unsere baracken und revidieren die abfalltonnen . ]
#2964 | T: 9 | I: 1 | [ wir selbst bekommen ja längst nicht satt zu essen . ]
#2991 | T: 9 | I: 1 | [ dabei ist für sie doch der krieg zu ende . ]
#3059 | T: 9 | I: 1 | [ bei ihnen wird der arzt auch nicht unfreundlich sein . ]
#3172 | T: 9 | I: 1 | [ oder ein fluß oder ein wald oder ein weizenfeld . ]
#3244 | T: 9 | I: 1 | [ einen davon entdecke ich zwanzig schritt weiter im gebüsch . ]
#3255 | T: 9 | I: 1 | [ ich habe andern gegenüber und melde mich deshalb mit . ]
#3269 | T: 9 | I: 1 | [ ich habe sie nicht kommen gehört und erschrecke heftig . ]
#3303 | T: 9 | I: 1 | [ dann suche ich anschluß an die andern zu bekommen . ]
#3376 | T: 9 | I: 1 | [ das feuer streicht also ganz niedrig über das terrain . ]
#3406 | T: 9 | I: 1 | [ hunderte von kilometern weit weg mit einem einzigen ruck . ]
#3438 | T: 9 | I: 1 | [ mittags dämmere ich an der grenze des denkens dahin . ]
#3471 | T: 9 | I: 1 | [ so rede ich ihn an und sage es ihm . ]
#3493 | T: 9 | I: 1 | [ ohne entschluß halte ich die brieftasche in der hand . ]
#3498 | T: 9 | I: 1 | [ ich nehme sie heraus und versuche sie zu lesen . ]
#3558 | T: 9 | I: 1 | [ nur der nachtangriff ist das besondere bei der sache . ]
#3596 | T: 9 | I: 1 | [ verpflegung müssen wir uns aus den beständen selbst besorgen . ]
#3599 | T: 9 | I: 1 | [ aber das ist noch ein verluste als unsere gehabt . ]
#3601 | T: 9 | I: 1 | [ der eingang ist noch durch eine besondere betonmauer geschützt . ]
#3609 | T: 9 | I: 1 | [ wir müssen unsere lage so leicht nehmen wie möglich . ]
#3648 | T: 9 | I: 1 | [ alles steht um sie herum wie um einen altar . ]
#3664 | T: 9 | I: 1 | [ sofort danach bin ich wieder hoch und backe weiter . ]
#3679 | T: 9 | I: 1 | [ punkt halb sieben fangen wir mit dem abendessen an . ]
#3691 | T: 9 | I: 1 | [ es ist ein ewiges kommen und gehen im unterstand . ]
#3726 | T: 9 | I: 1 | [ jeder mann hat so einen sack voll bei sich . ]
#3731 | T: 9 | I: 1 | [ so schauen wir hoch von oben in die gegend . ]
#3770 | T: 9 | I: 1 | [ ich reiße ihn am arm auf und schüttele ihn . ]
#3797 | T: 9 | I: 1 | [ ich will nicht als krüppel durch die welt laufen . ]
#3798 | T: 9 | I: 1 | [ « so liegen wir mit unsern gedanken und warten . ]
#3845 | T: 9 | I: 1 | [ es wäre ein sorgenloses leben und ein geschäft geworden . ]
#3855 | T: 9 | I: 1 | [ eine menge rote - kreuz - schwestern sind da . ]
#3950 | T: 9 | I: 1 | [ « sie gibt mir ein thermometer und geht weiter . ]
#4017 | T: 9 | I: 1 | [ « ein mann mit struppigem bart richtet sich auf . ]
#4060 | T: 9 | I: 1 | [ » sonst kriegen wir wieder was auf den kopf . ]
#4071 | T: 9 | I: 1 | [ » das hört sie noch weniger als das klingeln . ]
#4074 | T: 9 | I: 1 | [ als sie » weshalb hat denn keiner bescheid gesagt ? ]
#4080 | T: 9 | I: 1 | [ * manchmal sind es auch hilfsschwestern vom roten kreuz . ]
#4108 | T: 9 | I: 1 | [ » gewöhnlich merkt er ja nicht mehr viel davon . ]
#4149 | T: 9 | I: 1 | [ unter unserm zuwachs sind zwei junge soldaten mit plattfüßen . ]
#4198 | T: 9 | I: 1 | [ es geht eben schneller als die überlegung der schwestern . ]
#4216 | T: 9 | I: 1 | [ alle zwei oder drei stunden wird das gefäß geleert . ]
#4232 | T: 9 | I: 1 | [ unser wissen vom leben beschränkt sich auf den tod . ]
#4243 | T: 9 | I: 1 | [ er hat seine frau seit zwei jahren nicht gesehen . ]
#4292 | T: 9 | I: 1 | [ in einigen wochen soll er fort in eine prothesenstation . ]
#4303 | T: 9 | I: 1 | [ aber man lernt das beim kommiß mit der zeit . ]
#4352 | T: 9 | I: 1 | [ « » weshalb hast du denn die kirschzweige geholt ? ]
#4493 | T: 9 | I: 1 | [ * auf einzelne leute jagd machen wie auf hasen . ]
#4496 | T: 9 | I: 1 | [ auf ein deutsches kommißbrot kommen fünfzig büchsen fleischkonserven drüben . ]
#4512 | T: 9 | I: 1 | [ ich weiß auch nirgendwo eine sanitätsstation in der nähe . ]
#4560 | T: 9 | I: 1 | [ langsam richte ich mich nach einigen minuten wieder auf . ]
#4573 | T: 9 | I: 1 | [ ich wische ihn fort und sehe zu kat hin . ]
#4581 | T: 9 | I: 1 | [ vor zehn minuten noch habe ich mit ihm gesprochen . ]
#4591 | T: 9 | I: 1 | [ » willst du sein soldbuch und seine sachen mitnehmen ? ]
#4604 | T: 9 | I: 1 | [ von den alten leuten sind nicht mehr viele da . ]
#18 | T: 9 | I: 2 | [ vor vierzehn tagen mußten wir nach vorn , um abzulösen . ]
#90 | T: 9 | I: 2 | [ als ob ihm das proviantamt gehört , so tut er . ]
#132 | T: 9 | I: 2 | [ die drei kästen stehen mitten im leuchtenden , roten klatschmohn . ]
#165 | T: 9 | I: 2 | [ und was kat sagt , das hat er sich überlegt . ]
#201 | T: 9 | I: 2 | [ es sind eigentlich keine linien , es sind mehr zeichen . ]
#229 | T: 9 | I: 2 | [ müller wiederholt : » willst du sie nicht hier lassen ? ]
#300 | T: 9 | I: 2 | [ wenn kemmerich erst tot ist , ist es zu spät . ]
#459 | T: 9 | I: 2 | [ aber er weint nur , den kopf zur seite gewandt . ]
#495 | T: 9 | I: 2 | [ ich spüre hunger , einen größeren als nur vom magen . ]
#521 | T: 9 | I: 2 | [ « katczinsky antwortet nichts als : » nimm dein kochgeschirr . ]
#573 | T: 9 | I: 2 | [ tjaden erzählt von seinem nationalgericht , großen bohnen mit speck . ]
#608 | T: 9 | I: 2 | [ kat sitzt neben mir , denn er unterhält sich gern . ]
#643 | T: 9 | I: 2 | [ kropp lacht plötzlich und sagt : » in löhne umsteigen . ]
#657 | T: 9 | I: 2 | [ « » das macht die uniform « , vermute ich . ]
#686 | T: 9 | I: 2 | [ doch nun erscheint tjaden , mit roten flecken im gesicht . ]
#698 | T: 9 | I: 2 | [ der einfall war gemein , aber in der idee gut . ]
#700 | T: 9 | I: 2 | [ das konnte jeder merken , der ihre fahle haut ansah . ]
#706 | T: 9 | I: 2 | [ das war der abend , bevor wir ins feld fuhren . ]
#709 | T: 9 | I: 2 | [ abends machten wir uns auf , um mit himmelstoß abzurechnen . ]
#712 | T: 9 | I: 2 | [ er schwelgte in bildern , wie er ihn schleifen würde . ]
#716 | T: 9 | I: 2 | [ wir wußten , in welcher kneipe er jeden abend saß . ]
#766 | T: 9 | I: 2 | [ die motoren brummen an , die wagen klappern und rasseln . ]
#799 | T: 9 | I: 2 | [ kat horcht hinaus : » die nacht gibt es kattun . ]
#804 | T: 9 | I: 2 | [ es sind die englischen batterien , rechts von unserm abschnitt . ]
#893 | T: 9 | I: 2 | [ aber wir haben noch zeit , bis die lastwagen kommen . ]
#943 | T: 9 | I: 2 | [ ich rede ihm zu : » wirst dich schon gewöhnen . ]
#952 | T: 9 | I: 2 | [ es wird stiller , doch das schreien hört nicht auf . ]
#970 | T: 9 | I: 2 | [ wir stehen auf und suchen , wo die stelle ist . ]
#976 | T: 9 | I: 2 | [ einige galoppieren weiter entfernt , brechen nieder und rennen weiter . ]
#988 | T: 9 | I: 2 | [ dabei sind es doch keine menschen , sondern nur pferde . ]
#1036 | T: 9 | I: 2 | [ es ist ausgeschlossen , daß jemand darüber hinweg - kommt . ]
#1049 | T: 9 | I: 2 | [ , versinke in schwarzem brei und komme sofort wieder hoch . ]
#1057 | T: 9 | I: 2 | [ ich schreie ihm zu , keine antwort – ein toter . ]
#1080 | T: 9 | I: 2 | [ doch wir kommen nicht dazu , ein zweiter feuerhagel beginnt . ]
#1083 | T: 9 | I: 2 | [ hart neben uns schlägt es ein , ein hochgeschleuderter sarg . ]
#1104 | T: 9 | I: 2 | [ wir umfassen den verwundeten , einer nimmt seinen geschienten arm . ]
#1230 | T: 9 | I: 2 | [ endlich ermannt sich müller und fragt : » und danach ? ]
#1248 | T: 9 | I: 2 | [ » stell dir vor , wie du dann traktiert wirst . ]
#1282 | T: 9 | I: 2 | [ da keiner etwas sagt , läßt er ein » na ? ]
#1332 | T: 9 | I: 2 | [ » wenn er dich meldet , wird ’ s böse . ]
#1397 | T: 9 | I: 2 | [ » was soll das bloß werden , wenn wir zurückkommen ? ]
#1446 | T: 9 | I: 2 | [ « damit zieht er davon , himmelstoß in seinem kielwasser . ]
#1458 | T: 9 | I: 2 | [ » ihr solltet ihn doch suchen « , beharrt er . ]
#1473 | T: 9 | I: 2 | [ « » gemacht « , erwidert kropp und erhebt sich . ]
#1526 | T: 9 | I: 2 | [ also beide – wenn ich schnell bin , klappt es . ]
#1528 | T: 9 | I: 2 | [ eine erwische ich sofort , einen moment später die zweite . ]
#1560 | T: 9 | I: 2 | [ wir wollen sie gleich braten , damit keiner etwas merkt . ]
#1611 | T: 9 | I: 2 | [ « ich sehe es ein , wir müssen alles mitnehmen . ]
#1639 | T: 9 | I: 2 | [ die englische artillerie ist verstärkt , das hören wir sofort . ]
#1675 | T: 9 | I: 2 | [ es verstärkt sich , nun sind es viele kleine füße . ]
#1687 | T: 9 | I: 2 | [ unsere ahnung steigert sich , als noch schnaps ausgeteilt wird . ]
#1737 | T: 9 | I: 2 | [ es ist das wahnsinnigste an erschütterung , was es gibt . ]
#1748 | T: 9 | I: 2 | [ der angriff erfolgt nicht , aber die einschläge dauern an . ]
#1777 | T: 9 | I: 2 | [ wasser fehlt uns auch , aber noch nicht so sehr . ]
#1801 | T: 9 | I: 2 | [ » warte doch noch , das feuer läßt schon nach . ]
#1868 | T: 9 | I: 2 | [ wir kämpfen nicht , wir verteidigen uns vor der vernichtung . ]
#1906 | T: 9 | I: 2 | [ ein maschinengewehr kläfft , wird aber durch eine handgranate erledigt . ]
#2014 | T: 9 | I: 2 | [ es ist umsonst , sie haben ihn nicht bei sich . ]
#2048 | T: 9 | I: 2 | [ es sind zitronenfalter , ihre gelben flügel haben rote punkte . ]
#2147 | T: 9 | I: 2 | [ « und dann leiser : » niemand mehr zweite kompanie ? ]
#2159 | T: 9 | I: 2 | [ einstweilen bummeln wir umher , wenn wir keinen dienst machen . ]
#2205 | T: 9 | I: 2 | [ seit jahren jedenfalls derartiges an heiterkeit , schönheit und glück . ]
#2212 | T: 9 | I: 2 | [ sie ist nicht mehr als siebzehn , sage ich dir ! ]
#2286 | T: 9 | I: 2 | [ als es dunkel wird , gehen wir unsern häusern zu . ]
#2361 | T: 9 | I: 2 | [ wir laufen nicht , wir gehen nebeneinander mit langen schritten . ]
#2379 | T: 9 | I: 2 | [ » wenn du gerissen bist , bleibst du da hängen . ]
#2391 | T: 9 | I: 2 | [ wie einem das alles vorkommt , wenn man morgen abreist ! ]
#2398 | T: 9 | I: 2 | [ man glaubt an wunder , und nachher sind es kommißbrote . ]
#2425 | T: 9 | I: 2 | [ ich stehe am fenster , ich kann mich nicht trennen . ]
#2444 | T: 9 | I: 2 | [ oben klappt eine tür , jemand blickt über das geländer . ]
#2482 | T: 9 | I: 2 | [ » setz dich zu mir « , sagt meine mutter . ]
#2489 | T: 9 | I: 2 | [ » mein lieber junge « , sagt meine mutter leise . ]
#2519 | T: 9 | I: 2 | [ sie sagt : mit dem gas und all dem andern . ]
#2532 | T: 9 | I: 2 | [ « * ich gehe zum bezirkskommando , um mich anzumelden . ]
#2538 | T: 9 | I: 2 | [ er fährt mich an : » können sie nicht grüßen ? ]
#2608 | T: 9 | I: 2 | [ « ich erkläre , daß jeder gern nach hause möchte . ]
#2613 | T: 9 | I: 2 | [ ober , bringen sie unserm jungen krieger auch ein bier . ]
#2624 | T: 9 | I: 2 | [ « - ich antworte , daß nach unserer meinung reserven . ]
#2632 | T: 9 | I: 2 | [ » völlig aufgerollt muß sie werden , von oben herunter . ]
#2642 | T: 9 | I: 2 | [ ich bin es wohl , der sich inzwischen geändert hat . ]
#2699 | T: 9 | I: 2 | [ ich bin ein soldat , daran muß ich mich halten . ]
#2718 | T: 9 | I: 2 | [ mittelstaedt hat eine neuigkeit parat , die mich sofort elektrisiert . ]
#2788 | T: 9 | I: 2 | [ der portier ist stolz , weil er leichten dienst hat . ]
#2798 | T: 9 | I: 2 | [ « » darauf pfeife ich « , meint mittelstaedt gelassen . ]
#2844 | T: 9 | I: 2 | [ dann fragt sie langsam : » kannst du das beschwören ? ]
#2870 | T: 9 | I: 2 | [ » es geht ja nicht sofort ins feld , mutter . ]
#2874 | T: 9 | I: 2 | [ dann fragt sie leise : » fürchtest du dich sehr ? ]
#2895 | T: 9 | I: 2 | [ sie stützt sich auf meinen arm , sie hat schmerzen . ]
#2979 | T: 9 | I: 2 | [ unsere bauern sind zäh und schlau , wenn sie handeln . ]
#3018 | T: 9 | I: 2 | [ ich bin gerade auf wache , als er beerdigt wird . ]
#3028 | T: 9 | I: 2 | [ er spielt wohl volkslieder ; denn die anderen summen mit . ]
#3130 | T: 9 | I: 2 | [ endlich sickert es durch : der kaiser kommt zur besichtigung . ]
#3193 | T: 9 | I: 2 | [ » es muß leute geben , denen der krieg nützt . ]
#3285 | T: 9 | I: 2 | [ ich erhebe mich ein wenig , um ausschau zu halten . ]
#3286 | T: 9 | I: 2 | [ meine augen brennen , so starre ich in das dunkel . ]
#3287 | T: 9 | I: 2 | [ eine leuchtkugel geht hoch ; – ich ducke mich wieder . ]
#3349 | T: 9 | I: 2 | [ wenn unsere leute einen gegenstoß machen , bin ich befreit . ]
#3435 | T: 9 | I: 2 | [ denn das weiß ich : er ist nicht zu retten . ]
#3529 | T: 9 | I: 2 | [ nun beginne ich plötzlich zu zittern , daß etwas dazwischenkäme . ]
#3548 | T: 9 | I: 2 | [ aber ich bin vorsichtig , bis ich unsere helme erkenne . ]
#3575 | T: 9 | I: 2 | [ « – » hast du gesehen , wie er hochsprang ? ]
#3581 | T: 9 | I: 2 | [ » oder er wird bald vizefeldwebel « , ergänzt kat . ]
#3583 | T: 9 | I: 2 | [ » ich würde es nicht machen « , sage ich . ]
#3606 | T: 9 | I: 2 | [ uns jedoch bleibt nichts anderes , als sachlich zu sein . ]
#3611 | T: 9 | I: 2 | [ wir können gar nicht anders , wir stürzen uns hinein . ]
#3738 | T: 9 | I: 2 | [ unterwegs begegnen uns die fliehenden bewohner , die ausgewiesen sind . ]
#3853 | T: 9 | I: 2 | [ die bahren sind klatschnaß , als der zug morgens einläuft . ]
#3858 | T: 9 | I: 2 | [ » um gottes willen « , entfährt es mir plötzlich . ]
#3936 | T: 9 | I: 2 | [ es juckt fürchterlich , und ich kann mich nicht kratzen . ]
#3957 | T: 9 | I: 2 | [ ein streichholz vorsichtig nahe darangehalten ergibt 38 , 7 grad . ]
#3961 | T: 9 | I: 2 | [ wir liegen in einem katholischen hospital , im gleichen zimmer . ]
#3980 | T: 9 | I: 2 | [ ich werde wütend und rufe : » ruhe da draußen . ]
#3999 | T: 9 | I: 2 | [ « » von mir auch « , erklärt ein anderer . ]
#4110 | T: 9 | I: 2 | [ « » wer länger hier ist , weiß es natürlich . ]
#4137 | T: 9 | I: 2 | [ sein schwarzer krauskopf bebt , die augen sind voll tränen . ]
#4203 | T: 9 | I: 2 | [ er sieht sich um : » was sagt ihr nun ? ]
#4256 | T: 9 | I: 2 | [ es erschreckt sie , daß wir sechs mann hoch sind . ]
#4310 | T: 9 | I: 2 | [ die todesfälle sind nur viel häufiger , verschiedenartiger und grausamer . ]
#4348 | T: 9 | I: 2 | [ nachts hörte ich ihn rumoren , er schien zu packen . ]
#4365 | T: 9 | I: 2 | [ wahrscheinlich hat er gemerkt , daß ich ihn beobachtet habe . ]
#4379 | T: 9 | I: 2 | [ die vordere linie trichternester , von denen aus gekämpft wird . ]
#4426 | T: 9 | I: 2 | [ » deutschland muß bald leer sein « , sagt kat . ]
#4528 | T: 9 | I: 2 | [ um abzuwarten , legen wir uns in einen kleinen trichter . ]
#4551 | T: 9 | I: 2 | [ und hier ist meine , ich schreibe sie dir auf . ]
#4612 | T: 9 | I: 2 | [ der waffenstillstand kommt bald , ich glaube es jetzt auch . ]
#4615 | T: 9 | I: 2 | [ was mich mit übermacht hinzieht und erwartet , sind gefühle . ]
#269 | T: 9 | I: 3 | [ kropp schimpft ; er ist froh , daß er reden kann . ]
#442 | T: 9 | I: 3 | [ man sieht , daß erwartet , wahrscheinlich braucht er das bett . ]
#678 | T: 9 | I: 3 | [ » gründe « , knurrt kat , » haben sie immer . ]
#763 | T: 9 | I: 3 | [ wir stehen nebeneinander , dicht an dicht , sitzen kann niemand . ]
#795 | T: 9 | I: 3 | [ kat belehrt sie : » das war ein 30 , 5 . ]
#1076 | T: 9 | I: 3 | [ vorsichtig , den mund auf die patrone gedrückt , atme ich . ]
#1261 | T: 9 | I: 3 | [ dann kannst du ihn schleifen , » und du , detering ? ]
#1429 | T: 9 | I: 3 | [ die erste granate , die einschlug , traf in unser herz . ]
#1430 | T: 9 | I: 3 | [ wir sind abgeschlossen vom tätigen , vom streben , vom fortschritt . ]
#1452 | T: 9 | I: 3 | [ denn das können wir : kartenspielen , fluchen und krieg führen . ]
#1542 | T: 9 | I: 3 | [ doch wenn ich versuche , mich zu bewegen , knurrt sie . ]
#2326 | T: 9 | I: 3 | [ ihre augen glänzen , man sieht , daß sie hunger haben . ]
#2479 | T: 9 | I: 3 | [ » ja , mutter , das habe ich lange nicht gehabt . ]
#2751 | T: 9 | I: 3 | [ ungenügend , kantorek , ungenügend –« ich brülle innerlich vor vergnügen . ]
#2827 | T: 9 | I: 3 | [ sie sieht mich an , sie zweifelt : » du lügst . ]
#2864 | T: 9 | I: 3 | [ zu sprechen , wach miteinander zu sein , ist zu schwer . ]
#2971 | T: 9 | I: 3 | [ sie tauschen alles , was sie haben , gegen brot ein . ]
#3210 | T: 9 | I: 3 | [ die kerle , die so was schreiben , sollten sie aufhängen . ]
#3480 | T: 9 | I: 3 | [ vergib mir , kamerad , wie konntest du mein feind sein . ]
#4033 | T: 9 | I: 3 | [ wer einen jagdschein hat , kann machen , was er will . ]
#4458 | T: 9 | I: 3 | [ graben , lazarett , massengrab – mehr möglichkeiten gibt es nicht . ]
#2558 | T: 9 | I: 4 | [ « er kommandiert : » zwanzig schritt zurück , marsch , marsch ! ]
#17 | T: 8 | I: 1 | [ wir haben sie nur einem irrtum zu verdanken . ]
#43 | T: 8 | I: 1 | [ » und ich habe für hundertfünfzig mann gekocht . ]
#72 | T: 8 | I: 1 | [ « wir rückten dem kerl auf den leib . ]
#130 | T: 8 | I: 1 | [ und rund um uns liegt die blühende wiese . ]
#134 | T: 8 | I: 1 | [ so haben wir eine gute unterlage zum skatspielen . ]
#136 | T: 8 | I: 1 | [ nach jedem nullouvert wird eine partie schieberamsch eingelegt . ]
#173 | T: 8 | I: 1 | [ darin liegt aber gerade für uns ihr bankrott . ]
#224 | T: 8 | I: 1 | [ müller taucht mit einem paar fliegerstiefel wieder auf . ]
#235 | T: 8 | I: 1 | [ wir reden noch einiges und verabschieden uns dann . ]
#273 | T: 8 | I: 1 | [ wir sind alle nicht mehr als zwanzig jahre . ]
#348 | T: 8 | I: 1 | [ zwar bezeichnete er uns immer noch als schweinehunde . ]
#353 | T: 8 | I: 1 | [ manche von uns sind auch krank dadurch geworden . ]
#409 | T: 8 | I: 1 | [ in ein paar stunden wird es vorbei sein . ]
#439 | T: 8 | I: 1 | [ wenn ich nur den brief schon weg hätte . ]
#462 | T: 8 | I: 1 | [ plötzlich stöhnt kemmerich und fängt an zu röcheln . ]
#475 | T: 8 | I: 1 | [ das gesicht ist noch naß von den tränen . ]
#477 | T: 8 | I: 1 | [ – der sanitäter stößt mich in die rippen . ]
#506 | T: 8 | I: 1 | [ sie sind fast ein jahr jünger als wir . ]
#559 | T: 8 | I: 1 | [ « » sind denn keine einwohner mehr da ? ]
#577 | T: 8 | I: 1 | [ darauf wird es ruhig in dem großen raum . ]
#581 | T: 8 | I: 1 | [ dem artilleristen fällt die pfeife aus dem munde . ]
#598 | T: 8 | I: 1 | [ vorher muß es in wenig wasser vorgekocht werden . ]
#623 | T: 8 | I: 1 | [ dann gleitet das gespräch auf den kasernendrill über . ]
#631 | T: 8 | I: 1 | [ die fenster der kaserne sind leer und dunkel . ]
#637 | T: 8 | I: 1 | [ katczinsky beschreibt sie mit farbenpracht und großer bewegung . ]
#644 | T: 8 | I: 1 | [ « das war das liebste spiel unseres korporals . ]
#650 | T: 8 | I: 1 | [ – inzwischen ist das deutsche flugzeug abgeschossen worden . ]
#718 | T: 8 | I: 1 | [ dort lauerten wir ihm hinter einem steinhaufen auf . ]
#771 | T: 8 | I: 1 | [ neben uns fahren in langer reihe die munitionskolonnen . ]
#787 | T: 8 | I: 1 | [ die luft wird diesig von geschützrauch und nebel . ]
#788 | T: 8 | I: 1 | [ man schmeckt den pulverqualm bitter auf der zunge . ]
#848 | T: 8 | I: 1 | [ die stahlhelme schimmern mit matten reflexen im mondlicht . ]
#867 | T: 8 | I: 1 | [ « – wir sind dicht an den gräben . ]
#922 | T: 8 | I: 1 | [ er hat das gesicht in die hände gepreßt . ]
#955 | T: 8 | I: 1 | [ » drüben haben ein paar kolonnen volltreffer gekriegt . ]
#964 | T: 8 | I: 1 | [ « er ist landwirt und mit pferden vertraut . ]
#967 | T: 8 | I: 1 | [ um so deutlicher wird das schreien der tiere . ]
#989 | T: 8 | I: 1 | [ von dem dunklen knäuel lösen sich wieder tragbahren . ]
#996 | T: 8 | I: 1 | [ der soldat rennt hin und schießt es nieder . ]
#1051 | T: 8 | I: 1 | [ ich wische mir den dreck aus den augen . ]
#1059 | T: 8 | I: 1 | [ aber das feuer ist stärker als alles andere . ]
#1084 | T: 8 | I: 1 | [ ich sehe kat sich bewegen und krieche hinüber . ]
#1098 | T: 8 | I: 1 | [ ich schiebe mich über den rand des trichters . ]
#1137 | T: 8 | I: 1 | [ jetzt ist er noch betäubt und fühlt nichts . ]
#1208 | T: 8 | I: 1 | [ » du hast deinen jungen und deine frau . ]
#1218 | T: 8 | I: 1 | [ es ist zu schwer auf einmal für haie . ]
#1243 | T: 8 | I: 1 | [ « haie ist außerordentlich stolz auf seine idee . ]
#1263 | T: 8 | I: 1 | [ er ist der geborene schulmeister mit seiner fragerei . ]
#1267 | T: 8 | I: 1 | [ « damit steht er auf und geht weg . ]
#1270 | T: 8 | I: 1 | [ dabei haben sie ihm noch zwei pferde weggeholt . ]
#1300 | T: 8 | I: 1 | [ wir haben doch nicht zusammen im chausseegraben gelegen . ]
#1338 | T: 8 | I: 1 | [ » fünf tage kahn sind fünf tage ruhe . ]
#1339 | T: 8 | I: 1 | [ « » und wenn du auf festung kommst ? ]
#1345 | T: 8 | I: 1 | [ * müller ist noch immer nicht zu ende . ]
#1348 | T: 8 | I: 1 | [ « kropp ist jetzt satt und deshalb nachgiebiger . ]
#1356 | T: 8 | I: 1 | [ » was waren die ziele des göttinger hainbundes ? ]
#1378 | T: 8 | I: 1 | [ wir werden doch wieder auf die schulbank müssen . ]
#1388 | T: 8 | I: 1 | [ albert reinigt sich die nägel mit dem messer . ]
#1421 | T: 8 | I: 1 | [ » der krieg hat uns für alles verdorben . ]
#1469 | T: 8 | I: 1 | [ immerhin traut er sich in ihn nicht gefunden ? ]
#1486 | T: 8 | I: 1 | [ dafür findet abends beim appell eine vernehmung statt . ]
#1490 | T: 8 | I: 1 | [ himmelstoß wird herangeholt und ich wiederhole meine aussagen . ]
#1494 | T: 8 | I: 1 | [ » weshalb hat denn niemand das damals gemeldet ? ]
#1510 | T: 8 | I: 1 | [ dann spielen wir bis in die nacht skat . ]
#1530 | T: 8 | I: 1 | [ aber ich muß wohl nicht genügend wucht haben . ]
#1565 | T: 8 | I: 1 | [ kat rupft die gans und bereitet sie zu . ]
#1568 | T: 8 | I: 1 | [ « das artilleriefeuer der front umsummt unsern zufluchtsort . ]
#1623 | T: 8 | I: 1 | [ auf dem wege passieren wir eine zerschossene schule . ]
#1633 | T: 8 | I: 1 | [ – die särge sind ja tatsächlich für uns . ]
#1644 | T: 8 | I: 1 | [ in dieser nacht haben wir dadurch zwei verwundete . ]
#1657 | T: 8 | I: 1 | [ und jeder soldat glaubt und vertraut dem zufall . ]
#1664 | T: 8 | I: 1 | [ bei fast allen haben sie das brot angefressen . ]
#1732 | T: 8 | I: 1 | [ morgens sind einige rekruten bereits grün und kotzen . ]
#1736 | T: 8 | I: 1 | [ jetzt mischen sich explodierende minen in das artilleriefeuer . ]
#1823 | T: 8 | I: 1 | [ die wirkung ist aber auch so schlimm genug . ]
#1876 | T: 8 | I: 1 | [ aber die verluste derer von drüben häufen sich . ]
#1877 | T: 8 | I: 1 | [ sie haben nicht mit so viel widerstand gerechnet . ]
#1887 | T: 8 | I: 1 | [ neben mir wird einem gefreiten der kopf abgerissen . ]
#1919 | T: 8 | I: 1 | [ es erfolgt vorläufig kein weiterer angriff von drüben . ]
#1936 | T: 8 | I: 1 | [ dann ziehen lange streifen von trichter zu trichter . ]
#1942 | T: 8 | I: 1 | [ rundum stehen die steinbilder der stationen des rosenkranzes . ]
#1947 | T: 8 | I: 1 | [ ich fasse mein gewehr und rücke es zurecht . ]
#2019 | T: 8 | I: 1 | [ aber er stöhnt noch die ganze nacht leise . ]
#2051 | T: 8 | I: 1 | [ jeden morgen steigen lerchen zwischen der front auf . ]
#2053 | T: 8 | I: 1 | [ vor den ratten haben wir ruhe im graben . ]
#2056 | T: 8 | I: 1 | [ nachts hören wir wieder das rollen von drüben . ]
#2069 | T: 8 | I: 1 | [ * plötzlich beginnt das feuer nochmals zu trommeln . ]
#2111 | T: 8 | I: 1 | [ eine neue welle von uns kommt gerade vorbei . ]
#2160 | T: 8 | I: 1 | [ nach zwei tagen kommt himmelstoß zu uns - . ]
#2194 | T: 8 | I: 1 | [ mit großen augen stehen kropp und ich davor . ]
#2201 | T: 8 | I: 1 | [ höchstens vielleicht mal ein bißchen sand vom strand . ]
#2236 | T: 8 | I: 1 | [ die häuser auf unserer seite sind geräumt worden . ]
#2274 | T: 8 | I: 1 | [ sie gehen und wenden sich noch oft um . ]
#2284 | T: 8 | I: 1 | [ der himmel wird grün wie ein unreifer apfel . ]
#2298 | T: 8 | I: 1 | [ es ist ja auch dunkel und nicht weit . ]
#2392 | T: 8 | I: 1 | [ nachts sind wir noch einmal jenseits des kanals . ]
#2405 | T: 8 | I: 1 | [ « sie gehen und winken noch ein paarmal . ]
#2409 | T: 8 | I: 1 | [ ich setze mich auf meinen tornister und warte . ]
#2426 | T: 8 | I: 1 | [ die andern bereiten ihre sachen zum aussteigen vor . ]
#2487 | T: 8 | I: 1 | [ ich bin heil herausgelangt und sitze neben ihr . ]
#2499 | T: 8 | I: 1 | [ es sind ein schleier und ein schritt dazwischen . ]
#2511 | T: 8 | I: 1 | [ du wirst es nicht verstehen und nie begreifen . ]
#2589 | T: 8 | I: 1 | [ doch schon mit meinem vater ist es anders . ]
#2604 | T: 8 | I: 1 | [ « er schleppt mich zu einem stammtisch mit . ]
#2631 | T: 8 | I: 1 | [ « er schnauft und wischt sich den bart . ]
#2661 | T: 8 | I: 1 | [ in der ecke steht ein kleiner eiserner ofen . ]
#2667 | T: 8 | I: 1 | [ deshalb kaufte ich mir » sämtliche werke « . ]
#2671 | T: 8 | I: 1 | [ ein fach des regals ist mit schulbüchern gefüllt . ]
#2674 | T: 8 | I: 1 | [ ich will mich hineindenken in die zeit damals . ]
#2724 | T: 8 | I: 1 | [ ‹ – du hättest sein gesicht sehen müssen ! ]
#2743 | T: 8 | I: 1 | [ er trägt eine art schoßrock aus verblichenem blau . ]
#2782 | T: 8 | I: 1 | [ genauso hat kantorek es früher mit ihm gemacht . ]
#2789 | T: 8 | I: 1 | [ die brotfabrik ist am andern ende der stadt . ]
#2809 | T: 8 | I: 1 | [ ich raffe mich auf und begleite meine schwester . ]
#2862 | T: 8 | I: 1 | [ meine mutter kommt spät noch in mein zimmer . ]
#2871 | T: 8 | I: 1 | [ ich muß doch erst vier wochen ins barackenlager . ]
#2891 | T: 8 | I: 1 | [ ihr gesicht ist ein weißer schein im dunkel . ]
#2945 | T: 8 | I: 1 | [ neben unsern baracken befindet sich das große russenlager . ]
#2970 | T: 8 | I: 1 | [ abends kommen sie in die baracken und handeln . ]
#3036 | T: 8 | I: 1 | [ mittags machen wir einen spaziergang in die heide . ]
#3104 | T: 8 | I: 1 | [ die zweite hälfte wird dadurch immer schon verpfuscht . ]
#3129 | T: 8 | I: 1 | [ aber wozu brauchen wir in rußland bessere sachen ? ]
#3152 | T: 8 | I: 1 | [ seine sonst sehr trockene phantasie arbeitet sich blasen . ]
#3198 | T: 8 | I: 1 | [ » dem kaiser nützt er doch auch nicht . ]
#3262 | T: 8 | I: 1 | [ das terrain liegt erstarrt im fahlen lichte da . ]
#3270 | T: 8 | I: 1 | [ im gleichen augenblick faßt mich eine sinnlose angst . ]
#3292 | T: 8 | I: 1 | [ ich lausche – das geräusch ist hinter mir . ]
#3306 | T: 8 | I: 1 | [ man sieht dadurch zu wenig und zu viel . ]
#3312 | T: 8 | I: 1 | [ ich kann die richtung nicht mehr genau wiedererkennen . ]
#3363 | T: 8 | I: 1 | [ das knarren der maschinengewehre wird eine ununterbrochene kette . ]
#3379 | T: 8 | I: 1 | [ ich warte brennend auf einen angriff von uns . ]
#3388 | T: 8 | I: 1 | [ von beiden seiten ist es jetzt gleich stark . ]
#3389 | T: 8 | I: 1 | [ man hat mich bei uns wahrscheinlich längst verlorengegeben . ]
#3427 | T: 8 | I: 1 | [ ich suche das messer und finde es wieder . ]
#3489 | T: 8 | I: 1 | [ in ihr ist das buch mit seinem namen . ]
#3585 | T: 8 | I: 1 | [ « sergeant oellrich tritt wieder an die brustwehr . ]
#3586 | T: 8 | I: 1 | [ die mündung seines gewehrs geht hin und her . ]
#3588 | T: 8 | I: 1 | [ ich begreife mich jetzt auch selbst nicht mehr . ]
#3617 | T: 8 | I: 1 | [ von allem ist im dorf ja genügend vorhanden . ]
#3636 | T: 8 | I: 1 | [ in der speisekammer liegen schon zwei köpfe blumenkohl . ]
#3640 | T: 8 | I: 1 | [ aber wir finden keine reiben für die kartoffeln . ]
#3676 | T: 8 | I: 1 | [ um zwei uhr beginnen wir mit dem essen . ]
#3697 | T: 8 | I: 1 | [ an der einen seite ist das proviantamt aufgerissen . ]
#3763 | T: 8 | I: 1 | [ « » ich denke –« » dann los . ]
#3766 | T: 8 | I: 1 | [ die straße hat die richtung auf das munitionsdepot . ]
#3778 | T: 8 | I: 1 | [ albert bindet mir seine päckchen um die löcher . ]
#3792 | T: 8 | I: 1 | [ » wieviel über dem knie ist mein schuß ? ]
#3841 | T: 8 | I: 1 | [ dafür deckt der feldwebel uns eine zeltbahn über . ]
#3861 | T: 8 | I: 1 | [ ich werfe noch einen blick auf das bett . ]
#3868 | T: 8 | I: 1 | [ « ich komme mir wie ein schwein vor . ]
#3870 | T: 8 | I: 1 | [ – » es wird ja –« ich zögere . ]
#3874 | T: 8 | I: 1 | [ diesem ansturm der kultur bin ich nicht gewachsen . ]
#3882 | T: 8 | I: 1 | [ » die müssen auch mal gute tage haben . ]
#3883 | T: 8 | I: 1 | [ « nun kann es mir ja gleich sein . ]
#3884 | T: 8 | I: 1 | [ ich krabbele ins bett und decke mich zu . ]
#3902 | T: 8 | I: 1 | [ die schwester kommt mit licht und sieht mich . ]
#3939 | T: 8 | I: 1 | [ in der dritten nacht sind wir in herbesthal . ]
#3952 | T: 8 | I: 1 | [ diese soldatenthermometer sind nicht für erfahrenes militär berechnet . ]
#3992 | T: 8 | I: 1 | [ » es wird doch auf für sie mitgebetet . ]
#3995 | T: 8 | I: 1 | [ « sie verschwindet und läßt die tür offen . ]
#4027 | T: 8 | I: 1 | [ » weshalb hast du dich denn bloß gemeldet ? ]
#4044 | T: 8 | I: 1 | [ * es liegen acht mann auf unserer stube . ]
#4077 | T: 8 | I: 1 | [ « er hat stark geblutet und wird verbunden . ]
#4092 | T: 8 | I: 1 | [ eines tages wird er abgeholt und bleibt fort . ]
#4132 | T: 8 | I: 1 | [ « » wozu braucht ihr dann meinen waffenrock ? ]
#4135 | T: 8 | I: 1 | [ « sie antworten nicht und fahren ihn hinaus . ]
#4154 | T: 8 | I: 1 | [ das ist nämlich ein wissenschaftlicher fimmel vom alten . ]
#4170 | T: 8 | I: 1 | [ « sagt der eine von den beiden müde . ]
#4235 | T: 8 | I: 1 | [ * der älteste auf unserer stube ist lewandowski . ]
#4238 | T: 8 | I: 1 | [ seit einigen tagen ist er in großer aufregung . ]
#4240 | T: 8 | I: 1 | [ sie ist unterwegs und kann jeden tag eintreffen . ]
#4251 | T: 8 | I: 1 | [ lewandowski liegt im bett und hat seine sorgen . ]
#4264 | T: 8 | I: 1 | [ einer geht deshalb noch einmal hinaus – spekulieren . ]
#4268 | T: 8 | I: 1 | [ « die beiden unterhalten sich in ihrer sprache . ]
#4269 | T: 8 | I: 1 | [ die frau guckt etwas rot und verlegen auf . ]
#4287 | T: 8 | I: 1 | [ es laufen neue transporte aus dem felde ein . ]
#4296 | T: 8 | I: 1 | [ jetzt aber ist er über das schlimmste hinausgelangt . ]
#4301 | T: 8 | I: 1 | [ es ist alles noch schlimmer als das letztemal . ]
#4356 | T: 8 | I: 1 | [ « » vielleicht gibt ’ s bald urlaub . ]
#4366 | T: 8 | I: 1 | [ – am übernächsten morgen ist er trotzdem fort . ]
#4368 | T: 8 | I: 1 | [ nach holland haben es schon verschiedene leute geschafft . ]
#4374 | T: 8 | I: 1 | [ – wir haben nichts mehr von detering vernommen . ]
#4414 | T: 8 | I: 1 | [ es gibt zuviel corned beef und weißes weizenmehl . ]
#4461 | T: 8 | I: 1 | [ wir sitzen in einem loch und sind eingekreist . ]
#4492 | T: 8 | I: 1 | [ und warum flattern diese gerüchte vom ende auf ? ]
#4552 | T: 8 | I: 1 | [ « den zettel schiebe ich in meine brusttasche . ]
#4555 | T: 8 | I: 1 | [ kat gurgelt plötzlich und wird grün und gelb . ]
#4571 | T: 8 | I: 1 | [ » das auch –« ich drehe mich um . ]
#8 | T: 8 | I: 2 | [ tjaden macht das aus freßsucht , müller aus vorsicht . ]
#9 | T: 8 | I: 2 | [ wo tjaden es läßt , ist allen ein rätsel . ]
#33 | T: 8 | I: 2 | [ man sieht doch , daß die bohnen gar sind . ]
#35 | T: 8 | I: 2 | [ « tjaden grinste : » wir sind alle da . ]
#60 | T: 8 | I: 2 | [ » warum geht das denn nicht , du mohrrübe ? ]
#66 | T: 8 | I: 2 | [ » du mußt wohl mal abgelöst werden , was ? ]
#166 | T: 8 | I: 2 | [ sonderbarerweise war behm einer der ersten , die fielen . ]
#335 | T: 8 | I: 2 | [ « brüllte himmelstoß , » sind sie verrückt geworden ? ]
#386 | T: 8 | I: 2 | [ » sieh dir das mal an , diese finger . ]
#388 | T: 8 | I: 2 | [ futtere nur ordentlich , dann wirst du schon aufholen . ]
#466 | T: 8 | I: 2 | [ » kommen sie rasch , franz kemmerich stirbt sonst . ]
#498 | T: 8 | I: 2 | [ wir gehen hinein , und er probiert sie an . ]
#541 | T: 8 | I: 2 | [ es ist gut , mit ihm befreundet zu sein . ]
#585 | T: 8 | I: 2 | [ er hat eben brot , das andere ist egal . ]
#587 | T: 8 | I: 2 | [ er sagt kurz zu haie : » hack holz . ]
#675 | T: 8 | I: 2 | [ seht ihr , und das steigt jedem zu kopf ! ]
#728 | T: 8 | I: 2 | [ himmelstoß schien etwas angeheitert zu sein ; er sang . ]
#773 | T: 8 | I: 2 | [ wir rufen ihnen witze zu , und sie antworten . ]
#921 | T: 8 | I: 2 | [ neben uns liegt ein verängstigter rekrut , ein flachskopf . ]
#1006 | T: 8 | I: 2 | [ es ist zeit , zu unseren wagen zu gelangen . ]
#1011 | T: 8 | I: 2 | [ katczinsky ist unruhig , das ist ein schlechtes zeichen . ]
#1014 | T: 8 | I: 2 | [ » ich wollte , wir wären erst zu hause . ]
#1128 | T: 8 | I: 2 | [ ich suche nach stoff , um ihn lose darüberzuwickeln . ]
#1222 | T: 8 | I: 2 | [ « » dann kämen doch wieder weiber , nicht ? ]
#1238 | T: 8 | I: 2 | [ haie kaut und grinst : » dauert aber länger . ]
#1277 | T: 8 | I: 2 | [ himmelstoß ist etwas unschlüssig , sein gang wird langsamer . ]
#1294 | T: 8 | I: 2 | [ » ihr kennt mich wohl nicht mehr , was ? ]
#1333 | T: 8 | I: 2 | [ « » meinst du , daß er es tut ? ]
#1352 | T: 8 | I: 2 | [ » drei sind davon leutnants « , sagt müller . ]
#1382 | T: 8 | I: 2 | [ und wenn du es schon bestehst , was dann ? ]
#1398 | T: 8 | I: 2 | [ « meint müller , und selbst er ist betroffen . ]
#1412 | T: 8 | I: 2 | [ ich finde nichts – ich finde nichts , albert . ]
#1435 | T: 8 | I: 2 | [ komisch , daß fast alle etatsmäßigen feldwebel dick sind . ]
#1525 | T: 8 | I: 2 | [ faßt man die eine , so schreit die andere . ]
#1533 | T: 8 | I: 2 | [ sie zerren , daß ich hin und her taumele . ]
#1547 | T: 8 | I: 2 | [ ich habe das gefühl , daß es stunden dauert . ]
#1570 | T: 8 | I: 2 | [ manchmal ein dumpfer krach , dann zittert der schuppen . ]
#1574 | T: 8 | I: 2 | [ flugzeuge surren ; das tacktack von maschinengewehren wird laut . ]
#1583 | T: 8 | I: 2 | [ einer begießt sie , während der andere unterdessen schläft . ]
#1591 | T: 8 | I: 2 | [ ist mein gesicht naß , und wo bin ich ? ]
#1605 | T: 8 | I: 2 | [ hinterher rauche ich eine zigarette , kat eine zigarre . ]
#1628 | T: 8 | I: 2 | [ » die sind für uns « , knurrt detering . ]
#1649 | T: 8 | I: 2 | [ dieser zufall ist es , der uns gleichgültig macht . ]
#1661 | T: 8 | I: 2 | [ es ist die art , die man leichenratten nennt . ]
#1673 | T: 8 | I: 2 | [ detering , kropp und kat halten ihre taschenlampen bereit . ]
#1714 | T: 8 | I: 2 | [ ich bin vorsichtig und gespannt , mein herz klopft . ]
#1758 | T: 8 | I: 2 | [ die rekruten beruhigen sich , als sie ihn sehen . ]
#1795 | T: 8 | I: 2 | [ diese gehetzten , herausspringenden augen kennen wir zur genüge . ]
#1933 | T: 8 | I: 2 | [ die nacht kommt , aus den trichtern steigen nebel . ]
#1980 | T: 8 | I: 2 | [ wir würden da sein ; aber würden wir leben ? ]
#2015 | T: 8 | I: 2 | [ dabei ist deutlich zu verstehen , was er ruft . ]
#2058 | T: 8 | I: 2 | [ unterhaltung ist ebenfalls da , die flieger sorgen dafür . ]
#2066 | T: 8 | I: 2 | [ sie glimmt , bis sie auf den lippen verzischt . ]
#2126 | T: 8 | I: 2 | [ wenn sie aber so geht , dann reiß aus ! ]
#2242 | T: 8 | I: 2 | [ sie lachen und bleiben stehen , um uns zuzuschauen . ]
#2246 | T: 8 | I: 2 | [ man sieht ihre zähne schimmern , wenn sie lacht . ]
#2252 | T: 8 | I: 2 | [ sie nicken und winken , daß wir hinüberkommen sollen . ]
#2254 | T: 8 | I: 2 | [ es ist verboten , das jenseitige ufer zu betreten . ]
#2263 | T: 8 | I: 2 | [ sie lachen – ja , dort sei ihr haus . ]
#2299 | T: 8 | I: 2 | [ wir brechen auf , die stiefel in den händen . ]
#2335 | T: 8 | I: 2 | [ der mund spricht worte , die ich nicht verstehe . ]
#2362 | T: 8 | I: 2 | [ leer sagt : » das war ein kommißbrot wert ! ]
#2365 | T: 8 | I: 2 | [ die schritte kommen näher , dicht an uns vorbei . ]
#2372 | T: 8 | I: 2 | [ siebzehn tage – vierzehn sind urlaub , drei reisetage . ]
#2410 | T: 8 | I: 2 | [ plötzlich bin ich von rasender ungeduld erfüllt , fortzukommen . ]
#2510 | T: 8 | I: 2 | [ « mutter , was soll ich dir darauf antworten ! ]
#2518 | T: 8 | I: 2 | [ « es ist meine mutter , die das sagt . ]
#2546 | T: 8 | I: 2 | [ sein rotes , dickes gesicht ist immer noch empört . ]
#2596 | T: 8 | I: 2 | [ ich sage nein und stehe auf , um auszugehen . ]
#2660 | T: 8 | I: 2 | [ postkarten und zeichnungen dazwischen , die mir gefallen haben . ]
#2777 | T: 8 | I: 2 | [ er schnauft kräftig , und sein schnaufen ist musik . ]
#2816 | T: 8 | I: 2 | [ es ist gut , daß ich meine verpflegung erhalte . ]
#2829 | T: 8 | I: 2 | [ ich habe gefühlt , wie schwer er gestorben ist . ]
#2831 | T: 8 | I: 2 | [ « bittet mich leise : » sag es mir . ]
#2846 | T: 8 | I: 2 | [ « » bei allem , was dir heilig ist ? ]
#2949 | T: 8 | I: 2 | [ man muß sich vorstellen , was sie da finden . ]
#2988 | T: 8 | I: 2 | [ selten sprechen sie , und dann nur wenige worte . ]
#3029 | T: 8 | I: 2 | [ es sind dunkle hügel , die tief unterirdisch summen . ]
#3072 | T: 8 | I: 2 | [ dann fahren sie ab , und ich gehe zurück . ]
#3126 | T: 8 | I: 2 | [ was zerrissen ist , wird umgetauscht gegen gute sachen . ]
#3142 | T: 8 | I: 2 | [ davor muß dann doch jeder strammstehen , jeder überhaupt ! ]
#3150 | T: 8 | I: 2 | [ » die hauptsache ist , daß du selber strammstehst . ]
#3181 | T: 8 | I: 2 | [ wenn du damit zu tun hast , danke schön . ]
#3204 | T: 8 | I: 2 | [ » noch berühmter als kaiser « , bestätigt kat . ]
#3250 | T: 8 | I: 2 | [ » nur nicht weich werden « , meint tjaden . ]
#3331 | T: 8 | I: 2 | [ jetzt gibt es vorläufig nichts anderes , als liegenzubleiben . ]
#3355 | T: 8 | I: 2 | [ ich sinke wieder zusammen , gespannt bis zum äußersten . ]
#3356 | T: 8 | I: 2 | [ das klappern und schleichen , das klirren wird hörbar . ]
#3371 | T: 8 | I: 2 | [ nur der eine wunsch ist in mir , wegzukommen . ]
#3556 | T: 8 | I: 2 | [ ich sage mit wenigen worten , was geschehen ist . ]
#3646 | T: 8 | I: 2 | [ ich backe puffer , immer vier zu gleicher zeit . ]
#3650 | T: 8 | I: 2 | [ sie sitzen im wohnzimmer , wo ein klavier steht . ]
#3711 | T: 8 | I: 2 | [ er erklärt hochnäsig , er sei es so gewohnt . ]
#3746 | T: 8 | I: 2 | [ ich höre albert schreien , er ist neben mir . ]
#3774 | T: 8 | I: 2 | [ kropp schmeißt sich hin , und ich verbinde ihn . ]
#3788 | T: 8 | I: 2 | [ » wenn ich bloß wüßte , was ich habe . ]
#3835 | T: 8 | I: 2 | [ es regnet , und der bahnhof hat kein dach . ]
#3888 | T: 8 | I: 2 | [ nach einer stunde merken wir , daß wir fahren . ]
#3895 | T: 8 | I: 2 | [ « » ich glaube , drüben rechts die tür . ]
#3920 | T: 8 | I: 2 | [ « » ach so « , sagt die schwester . ]
#3932 | T: 8 | I: 2 | [ manchmal hält er , und die toten werden ausgeladen . ]
#3998 | T: 8 | I: 2 | [ wenn es bis dahin nicht aufhört , fliegt was . ]
#4143 | T: 8 | I: 2 | [ endlich sagt josef : » hat schon mancher gesagt . ]
#4165 | T: 8 | I: 2 | [ manche sind seit vierzehn und fünfzehn hier , jahrelang . ]
#4218 | T: 8 | I: 2 | [ ich sehe darmwunden , die ständig voll kot sind . ]
#4224 | T: 8 | I: 2 | [ erst das lazarett zeigt , was der krieg ist . ]
#4362 | T: 8 | I: 2 | [ das ist verdächtig , denn er ist sonst knauserig . ]
#4364 | T: 8 | I: 2 | [ es passiert nichts , er ist morgens wie sonst . ]
#4409 | T: 8 | I: 2 | [ ich trage sie , denn sie passen mir gut . ]
#4481 | T: 8 | I: 2 | [ jeder hier weiß , daß wir den krieg verlieren . ]
#4569 | T: 8 | I: 2 | [ » er hat einen schienbeinschuß « , sage ich . ]
#4609 | T: 8 | I: 2 | [ gibt es keinen frieden , dann gibt es revolution . ]
#4631 | T: 8 | I: 2 | [ ob ich es überwunden habe , weiß ich nicht . ]
#160 | T: 8 | I: 3 | [ das war josef behm , ein dicker , gemütlicher bursche . ]
#612 | T: 8 | I: 3 | [ « kropp storcht näher , barfuß , die hosen aufgekrempelt . ]
#1141 | T: 8 | I: 3 | [ » ja , kat , man sollte einen revolver nehmen . ]
#2214 | T: 8 | I: 3 | [ » albert , das wäre was , meinst du nicht ? ]
#2588 | T: 8 | I: 3 | [ die einzige , die nicht fragt , ist meine mutter . ]
#2710 | T: 8 | I: 3 | [ worte , worte , worte – sie erreichen mich nicht . ]
#2867 | T: 8 | I: 3 | [ » geh schlafen , mutter , du erkältest dich hier . ]
#3794 | T: 8 | I: 3 | [ » mindestens zehn zentimeter , albert « , antworte ich . ]
#4058 | T: 8 | I: 3 | [ » bist du sicher , franz , daß du blutest ? ]
#1037 | T: 8 | I: 4 | [ der wald verschwindet , er wird zerstampft , zerfetzt , zerrissen . ]
#2706 | T: 8 | I: 4 | [ andere kommen dazu , hastiger – blätter , hefte , briefe . ]
#4456 | T: 8 | I: 4 | [ granaten , gasschwaden und tankflottillen – zerstampfen , zerfressen , tod . ]
#2 | T: 7 | I: 1 | [ wir liegen neun kilometer hinter der front . ]
#10 | T: 7 | I: 1 | [ er ist und bleibt ein magerer hering . ]
#44 | T: 7 | I: 1 | [ « kropp stieß ihm in die rippen . ]
#45 | T: 7 | I: 1 | [ » dann werden wir endlich mal satt . ]
#47 | T: 7 | I: 1 | [ « plötzlich aber durchfuhr tjaden eine erleuchtung . ]
#57 | T: 7 | I: 1 | [ das ist dann ja alles für uns ! ]
#78 | T: 7 | I: 1 | [ » die bohnen scheinen gut zu sein . ]
#87 | T: 7 | I: 1 | [ « die tomate machte ein dummes gesicht . ]
#96 | T: 7 | I: 1 | [ * der tag ist wirklich gut heute . ]
#148 | T: 7 | I: 1 | [ » ich soll euch grüßen von kantorek . ]
#190 | T: 7 | I: 1 | [ « müller ist etwas tapsig und rechthaberisch . ]
#222 | T: 7 | I: 1 | [ kemmerich fängt wieder von der uhr an . ]
#233 | T: 7 | I: 1 | [ « doch kemmerich ist nicht zu bewegen . ]
#251 | T: 7 | I: 1 | [ müller fängt wieder von den stiefeln an . ]
#263 | T: 7 | I: 1 | [ müller rupft gräser aus und kaut daran . ]
#301 | T: 7 | I: 1 | [ deshalb paßt müller eben jetzt schon auf . ]
#334 | T: 7 | I: 1 | [ » wie reden sie mit einem unteroffizier ! ]
#369 | T: 7 | I: 1 | [ « das weiß er also doch jetzt . ]
#387 | T: 7 | I: 1 | [ « » das kommt von der operation . ]
#411 | T: 7 | I: 1 | [ ich habe die aufsätze von ihm abgeschrieben . ]
#440 | T: 7 | I: 1 | [ lazarettgehilfen gehen herum mit flaschen und eimern . ]
#454 | T: 7 | I: 1 | [ die tränen laufen ihm die backen herunter . ]
#481 | T: 7 | I: 1 | [ draußen liegen sie schon auf dem flur . ]
#501 | T: 7 | I: 1 | [ dazu gibt es heißen tee mit rum . ]
#526 | T: 7 | I: 1 | [ das ist die parole bei den preußen . ]
#530 | T: 7 | I: 1 | [ ich habe drei stück fallschirmseide dafür gegeben . ]
#534 | T: 7 | I: 1 | [ « dann wendet er sich zu uns . ]
#538 | T: 7 | I: 1 | [ jede kompanie hat einen oder zwei davon . ]
#566 | T: 7 | I: 1 | [ « » mal etwas die lage spannen . ]
#589 | T: 7 | I: 1 | [ haie macht auf dem fußboden ein feuer . ]
#605 | T: 7 | I: 1 | [ allerdings hätten wir lieber schmalz dafür gehabt . ]
#610 | T: 7 | I: 1 | [ das will kat nicht aus dem kopf . ]
#615 | T: 7 | I: 1 | [ « die beiden fangen an zu disputieren . ]
#618 | T: 7 | I: 1 | [ « – kropp dagegen ist ein denker . ]
#654 | T: 7 | I: 1 | [ « die frage macht kropp wieder mobil . ]
#669 | T: 7 | I: 1 | [ was hat das ganze für einen zweck ? ]
#695 | T: 7 | I: 1 | [ der untere war dadurch natürlich scheußlich daran . ]
#702 | T: 7 | I: 1 | [ er hätte sich leicht dabei erkälten können . ]
#708 | T: 7 | I: 1 | [ am nächsten morgen früh sollten wir abfahren . ]
#710 | T: 7 | I: 1 | [ das hatten wir uns seit wochen geschworen . ]
#732 | T: 7 | I: 1 | [ im nächsten moment war haie westhus heran . ]
#748 | T: 7 | I: 1 | [ himmelstoß heulte und flüchtete auf allen vieren . ]
#753 | T: 7 | I: 1 | [ wir waren gelehrige schüler seiner methoden geworden . ]
#767 | T: 7 | I: 1 | [ die straßen sind ausgefahren und voller löcher . ]
#784 | T: 7 | I: 1 | [ die wagen erreichen das gebiet der artillerie . ]
#803 | T: 7 | I: 1 | [ « die abschüsse sind deutlich zu hören . ]
#840 | T: 7 | I: 1 | [ * ein dürftiger wald nimmt uns auf . ]
#883 | T: 7 | I: 1 | [ die scheinwerfer beginnen den schwarzen himmel abzusuchen . ]
#885 | T: 7 | I: 1 | [ einer steht still und zittert nur wenig . ]
#916 | T: 7 | I: 1 | [ der nächste schuß sitzt bereits zwischen uns . ]
#979 | T: 7 | I: 1 | [ detering reißt das gewehr hoch und zielt . ]
#986 | T: 7 | I: 1 | [ hier aber bricht uns der schweiß aus . ]
#993 | T: 7 | I: 1 | [ aber es ist noch nicht zu ende . ]
#998 | T: 7 | I: 1 | [ wir nehmen die hände von den ohren . ]
#1003 | T: 7 | I: 1 | [ « er kommt nachher noch einmal heran . ]
#1007 | T: 7 | I: 1 | [ der himmel ist eine spur heller geworden . ]
#1032 | T: 7 | I: 1 | [ das feuer der explosionen überflackert den friedhof . ]
#1038 | T: 7 | I: 1 | [ wir müssen hier auf dem friedhof bleiben . ]
#1042 | T: 7 | I: 1 | [ mein ärmel ist aufgerissen durch einen splitter . ]
#1094 | T: 7 | I: 1 | [ mehr können wir im moment nicht tun . ]
#1121 | T: 7 | I: 1 | [ sie ist ein einziger fleischbrei mit knochensplittern . ]
#1123 | T: 7 | I: 1 | [ dieser junge wird nie mehr gehen können . ]
#1151 | T: 7 | I: 1 | [ schweigend trotten wir im gänsemarsch hintereinander her . ]
#1156 | T: 7 | I: 1 | [ jetzt ist mehr platz als vorher da . ]
#1160 | T: 7 | I: 1 | [ an den seiten fließen die regensträhnen ab . ]
#1194 | T: 7 | I: 1 | [ « » frieden gibt ’ s nicht ! ]
#1203 | T: 7 | I: 1 | [ « kat interessiert sich für die frage . ]
#1213 | T: 7 | I: 1 | [ er schreckt haie westhus aus seinen verprügelträumen . ]
#1216 | T: 7 | I: 1 | [ « » wie kommt kuhscheiße aufs dach ? ]
#1223 | T: 7 | I: 1 | [ « – haie leckt sich das maul . ]
#1250 | T: 7 | I: 1 | [ mit einem landjäger will doch jeder gutstehen . ]
#1252 | T: 7 | I: 1 | [ haie blickt ihn betroffen an und schweigt . ]
#1265 | T: 7 | I: 1 | [ aber auf dieses thema gibt er antwort . ]
#1272 | T: 7 | I: 1 | [ sie bringen das heu sonst nicht fort . ]
#1274 | T: 7 | I: 1 | [ er kommt direkt auf unsere gruppe zu . ]
#1278 | T: 7 | I: 1 | [ dann marschiert er dennoch zu uns heran . ]
#1281 | T: 7 | I: 1 | [ er steht jetzt vor uns und wartet . ]
#1291 | T: 7 | I: 1 | [ « aber albert ist sein freund nicht . ]
#1299 | T: 7 | I: 1 | [ » seit wann duzen wir uns denn ? ]
#1302 | T: 7 | I: 1 | [ diese offene feindseligkeit hat er nicht erwartet . ]
#1328 | T: 7 | I: 1 | [ haie und tjaden sind ein gewaltiges torfstechergebrüll . ]
#1351 | T: 7 | I: 1 | [ es kämen höchstens also zwölf mann zusammen . ]
#1357 | T: 7 | I: 1 | [ « forscht auch müller plötzlich sehr streng . ]
#1358 | T: 7 | I: 1 | [ » wieviel kinder hatte karl der kühne ? ]
#1361 | T: 7 | I: 1 | [ » wann war die schlacht bei zama ? ]
#1384 | T: 7 | I: 1 | [ wenn du » etwas besser ist es . ]
#1390 | T: 7 | I: 1 | [ aber es ist nur nach - denklichkeit . ]
#1419 | T: 7 | I: 1 | [ es ist das gemeinsame schicksal unserer generation . ]
#1424 | T: 7 | I: 1 | [ wir wollen die welt nicht mehr stürmen . ]
#1507 | T: 7 | I: 1 | [ manchmal werden wir schon wie menschen behandelt . ]
#1516 | T: 7 | I: 1 | [ kat hat sich den ort genau gemerkt . ]
#1551 | T: 7 | I: 1 | [ langsam hole ich atem und werde ruhiger . ]
#1613 | T: 7 | I: 1 | [ vorher packen wir noch die federn weg . ]
#1658 | T: 7 | I: 1 | [ * wir müssen auf unser brot achtgeben . ]
#1668 | T: 7 | I: 1 | [ auf dem brot reitet eine fette ratte . ]
#1679 | T: 7 | I: 1 | [ noch einige male gelingt uns der schlag . ]
#1684 | T: 7 | I: 1 | [ am nächsten tage gibt es edamer käse . ]
#1697 | T: 7 | I: 1 | [ das seitengewehr hat allerdings an bedeutung verloren . ]
#1701 | T: 7 | I: 1 | [ dabei bricht es noch außerdem manchmal ab . ]
#1711 | T: 7 | I: 1 | [ ein tag nach dem andern geht vorüber . ]
#1712 | T: 7 | I: 1 | [ ich sitze nachts im loch auf horchposten . ]
#1723 | T: 7 | I: 1 | [ * mitten in der nacht erwachen wir . ]
#1753 | T: 7 | I: 1 | [ direkt vor unserm stollen platzt eine granate . ]
#1755 | T: 7 | I: 1 | [ wir sind zugeschüttet und müssen uns ausgraben . ]
#1780 | T: 7 | I: 1 | [ alle schreien und fluchen und schlagen zu . ]
#1826 | T: 7 | I: 1 | [ wir haben mühe mit den beiden andern . ]
#1853 | T: 7 | I: 1 | [ haie und kropp beginnen mit den handgranaten . ]
#1884 | T: 7 | I: 1 | [ der angriff wird zerfetzt durch unsere artillerie . ]
#1910 | T: 7 | I: 1 | [ dann saufen wir durstig das kühlwasser aus . ]
#1915 | T: 7 | I: 1 | [ die verbindung mit dem feinde reißt ab . ]
#1931 | T: 7 | I: 1 | [ tjaden hat noch zwei feldflaschen kognak erbeutet . ]
#1961 | T: 7 | I: 1 | [ in diesen tagen aber war es unerträglich . ]
#1997 | T: 7 | I: 1 | [ einen suchen wir vergeblich zwei tage hindurch . ]
#2018 | T: 7 | I: 1 | [ abends erlischt die stimme zu einem krächzen . ]
#2024 | T: 7 | I: 1 | [ manchen treiben die bäuche auf wie ballons . ]
#2027 | T: 7 | I: 1 | [ der himmel ist blau und ohne wolken . ]
#2038 | T: 7 | I: 1 | [ « er kann sich nicht genug tun . ]
#2040 | T: 7 | I: 1 | [ « die seidenschirme sind praktischer zu verwerten . ]
#2042 | T: 7 | I: 1 | [ kropp und ich brauchen sie als taschentücher . ]
#2068 | T: 7 | I: 1 | [ es sind bis jetzt drei lagen übereinander . ]
#2072 | T: 7 | I: 1 | [ auf unserem abschnitt wird wieder ersatz eingeschoben . ]
#2134 | T: 7 | I: 1 | [ aber auf jeden meter kommt ein toter . ]
#2158 | T: 7 | I: 1 | [ unsere kompanie braucht über hundert mann ersatz . ]
#2228 | T: 7 | I: 1 | [ wir wollen mal ein bißchen spekulieren gehen . ]
#2239 | T: 7 | I: 1 | [ da kommen drei frauen am ufer entlang . ]
#2280 | T: 7 | I: 1 | [ dort gibt es gerade phantastische erlebnisse vor . ]
#2288 | T: 7 | I: 1 | [ wir glühen und sind von abenteuerlust erfüllt . ]
#2290 | T: 7 | I: 1 | [ tjaden fällt auf seinen strohsack und schnarcht . ]
#2292 | T: 7 | I: 1 | [ dann fällt er zurück und schläft weiter . ]
#2302 | T: 7 | I: 1 | [ die sachen klemmen wir unter die arme . ]
#2384 | T: 7 | I: 1 | [ werde ich sie hier noch alle wiedertreffen ? ]
#2464 | T: 7 | I: 1 | [ nun höre ich die stimme meiner mutter . ]
#2502 | T: 7 | I: 1 | [ » hier ist es wohl schlecht damit ? ]
#2530 | T: 7 | I: 1 | [ es sind mehrere ärzte bei ihr gewesen . ]
#2534 | T: 7 | I: 1 | [ hier und da spricht mich jemand an . ]
#2542 | T: 7 | I: 1 | [ « » dann passen sie gefälligst auf ! ]
#2559 | T: 7 | I: 1 | [ « in mir sitzt die dumpfe wut . ]
#2566 | T: 7 | I: 1 | [ ich knalle die wendung und ziehe ab . ]
#2573 | T: 7 | I: 1 | [ schließlich bindet mir meine schwester den knoten . ]
#2591 | T: 7 | I: 1 | [ am liebsten möchte er immerfort etwas hören . ]
#2610 | T: 7 | I: 1 | [ aber erst müßt ihr den franzmann verkloppen ! ]
#2628 | T: 7 | I: 1 | [ und das können sie nicht so beurteilen . ]
#2641 | T: 7 | I: 1 | [ vor einem jahr war er auch anders . ]
#2643 | T: 7 | I: 1 | [ zwischen heute und damals liegt eine kluft . ]
#2678 | T: 7 | I: 1 | [ ein paar blumen stehen auf dem tisch . ]
#2680 | T: 7 | I: 1 | [ aus ist und ich wiederkomme für immer . ]
#2714 | T: 7 | I: 1 | [ * noch gebe ich es nicht auf . ]
#2745 | T: 7 | I: 1 | [ der rock muß einem riesen gehört haben . ]
#2785 | T: 7 | I: 1 | [ nehmen sie den hand - wagen mit . ]
#2806 | T: 7 | I: 1 | [ es ist schon wieder ein tag weniger . ]
#2857 | T: 7 | I: 1 | [ dahinter ist ein wald gemalt als kulisse . ]
#2897 | T: 7 | I: 1 | [ eine weile bleibe ich noch bei ihr . ]
#2922 | T: 7 | I: 1 | [ ich hätte nie auf urlaub fahren dürfen . ]
#2924 | T: 7 | I: 1 | [ die baracken im heidelager kenne ich noch . ]
#2931 | T: 7 | I: 1 | [ das lager ist von hohen drahtzäunen umgeben . ]
#3013 | T: 7 | I: 1 | [ sie verneigen sich und zünden sie an . ]
#3014 | T: 7 | I: 1 | [ nun glimmen in einigen gesichtern rote punkte . ]
#3034 | T: 7 | I: 1 | [ wir sitzen den ganzen tag im soldatenheim . ]
#3052 | T: 7 | I: 1 | [ sein gesicht ist abgespannt und voll furchen . ]
#3061 | T: 7 | I: 1 | [ » zahlt denn die krankenkasse nichts dazu ? ]
#3063 | T: 7 | I: 1 | [ » mutter ist schon zu lange krank . ]
#3064 | T: 7 | I: 1 | [ « » habt ihr denn etwas geld ? ]
#3099 | T: 7 | I: 1 | [ » wie war ’ s im urlaub ? ]
#3107 | T: 7 | I: 1 | [ wir machen uns unsere strohsäcke nebeneinander zurecht . ]
#3175 | T: 7 | I: 1 | [ » so meine ich das doch nicht . ]
#3190 | T: 7 | I: 1 | [ « » weshalb ist dann überhaupt krieg ? ]
#3224 | T: 7 | I: 1 | [ die guten waren nur zur parade da . ]
#3268 | T: 7 | I: 1 | [ neben mir zischt eine kleine granate ein . ]
#3277 | T: 7 | I: 1 | [ immer noch liege ich in meiner mulde . ]
#3290 | T: 7 | I: 1 | [ da vernehme ich geräusche und zucke zurück . ]
#3291 | T: 7 | I: 1 | [ man hört trotz des artillerielärms verdächtige geräusche . ]
#3296 | T: 7 | I: 1 | [ eine ungemeine wärme durchflutet mich mit einemmal . ]
#3348 | T: 7 | I: 1 | [ das gekrach der granaten trifft mein ohr . ]
#3358 | T: 7 | I: 1 | [ * es ist noch etwas heller geworden . ]
#3394 | T: 7 | I: 1 | [ ich schrecke zusammen und sehe unwillkürlich hin . ]
#3395 | T: 7 | I: 1 | [ jetzt bleiben meine augen wie festgeklebt hängen . ]
#3446 | T: 7 | I: 1 | [ nachmittags um drei uhr ist er tot . ]
#3466 | T: 7 | I: 1 | [ wenn meine mutter mich so sähe - . ]
#3509 | T: 7 | I: 1 | [ ich habe den buchdrucker gérard duval getötet . ]
#3521 | T: 7 | I: 1 | [ ich bin dumpf vor erschöpfung und hunger . ]
#3554 | T: 7 | I: 1 | [ ich verlange essen und schlinge es hinunter . ]
#3560 | T: 7 | I: 1 | [ von dem toten buchdrucker sage ich nichts . ]
#3562 | T: 7 | I: 1 | [ ich muß es kat und albert erzählen . ]
#3564 | T: 7 | I: 1 | [ » du kannst gar nichts daran machen . ]
#3614 | T: 7 | I: 1 | [ ein soldatenhintern sitzt gern auch mal weich . ]
#3639 | T: 7 | I: 1 | [ zu dem braten wollen wir kartoffelpuffer machen . ]
#3659 | T: 7 | I: 1 | [ ein paar splitter sausen oben durchs küchenfenster . ]
#3660 | T: 7 | I: 1 | [ wir sind bald mit dem braten fertig . ]
#3684 | T: 7 | I: 1 | [ eine kleine graue katze sitzt am eingang . ]
#3685 | T: 7 | I: 1 | [ wir locken sie heran und füttern sie . ]
#3686 | T: 7 | I: 1 | [ darüber kommt auch uns wieder der appetit . ]
#3690 | T: 7 | I: 1 | [ frisches spanferkel wirkt angreifend auf die därme . ]
#3730 | T: 7 | I: 1 | [ jeder hat eine lange zigarre im mund . ]
#3734 | T: 7 | I: 1 | [ langsam rollen die wagen über die straße . ]
#3755 | T: 7 | I: 1 | [ deshalb waten wir hinein bis zum halse . ]
#3759 | T: 7 | I: 1 | [ « » wo hast du was gekriegt ? ]
#3773 | T: 7 | I: 1 | [ « endlich erreichen wir einen kleinen unterstand . ]
#3775 | T: 7 | I: 1 | [ der schuß sitzt kurz über dem knie . ]
#3799 | T: 7 | I: 1 | [ * abends werden wir zur schlachtbank geholt . ]
#3828 | T: 7 | I: 1 | [ « wir können keine minute nachts schlafen . ]
#3833 | T: 7 | I: 1 | [ * unsere bahren stehen auf dem bahnhof . ]
#3838 | T: 7 | I: 1 | [ der feldwebel betreut uns wie eine mutter . ]
#3891 | T: 7 | I: 1 | [ der zug rollt leise über die schienen . ]
#3938 | T: 7 | I: 1 | [ die landschaft geht still durch die fenster . ]
#3981 | T: 7 | I: 1 | [ « nach einer minute erscheint eine schwester . ]
#3986 | T: 7 | I: 1 | [ « sie steht da und lächelt unschuldig . ]
#3987 | T: 7 | I: 1 | [ » es ist auch schon sieben uhr . ]
#4004 | T: 7 | I: 1 | [ ein schwärm schwestern erscheint und schimpft maßvoll . ]
#4008 | T: 7 | I: 1 | [ die kleine von vorhin ist die letzte . ]
#4011 | T: 7 | I: 1 | [ * verspricht uns festung und noch mehr . ]
#4024 | T: 7 | I: 1 | [ « » ersatz - reservist josef hamacher . ]
#4056 | T: 7 | I: 1 | [ sie läßt sich immer noch nicht sehen . ]
#4070 | T: 7 | I: 1 | [ « fragt josef hamacher mit dem jagdschein . ]
#4088 | T: 7 | I: 1 | [ wir würden für sie durchs feuer gehen . ]
#4091 | T: 7 | I: 1 | [ franz wächter kommt nicht wieder zu kräften . ]
#4101 | T: 7 | I: 1 | [ « » aber warum machen sie das ? ]
#4114 | T: 7 | I: 1 | [ wir sehen noch manchen kommen und gehen . ]
#4120 | T: 7 | I: 1 | [ auch dem kleinen peter geht es schlechter . ]
#4131 | T: 7 | I: 1 | [ « » wir gehen ja zum verbandssaal . ]
#4136 | T: 7 | I: 1 | [ vor der tür versucht er sich aufzurichten . ]
#4171 | T: 7 | I: 1 | [ » besser die füße als der schädel . ]
#4182 | T: 7 | I: 1 | [ das ganze bein bis obenhin wird abgenommen . ]
#4183 | T: 7 | I: 1 | [ nun spricht er fast gar nicht mehr . ]
#4186 | T: 7 | I: 1 | [ einer davon ist ein ganz junger musiker . ]
#4192 | T: 7 | I: 1 | [ die stumpfen zinken waren schon tief eingedrungen . ]
#4202 | T: 7 | I: 1 | [ wir haben ihn längst für tot gehalten . ]
#4205 | T: 7 | I: 1 | [ * allmählich dürfen einige von uns aufstehen . ]
#4285 | T: 7 | I: 1 | [ dort wird mein bein festgeschnallt und bewegt . ]
#4297 | T: 7 | I: 1 | [ er sieht schon manchmal beim skat zu . ]
#4299 | T: 7 | I: 1 | [ meine mutter will mich nicht mehr fortlassen . ]
#4308 | T: 7 | I: 1 | [ unser leben wechselt zwischen front und baracken . ]
#4339 | T: 7 | I: 1 | [ da ist die dumme geschichte mit detering . ]
#4349 | T: 7 | I: 1 | [ ich witterte unheil und ging zu ihm . ]
#4369 | T: 7 | I: 1 | [ beim appell aber fällt sein fehlen auf . ]
#4383 | T: 7 | I: 1 | [ wir hören die explosionen der handgranaten herankommen . ]
#4386 | T: 7 | I: 1 | [ aber hinter uns kracht es immer näher . ]
#4515 | T: 7 | I: 1 | [ er hat starke schmerzen durch den transport . ]
#4529 | T: 7 | I: 1 | [ ich gebe kat tee aus meiner feldflasche . ]
#4532 | T: 7 | I: 1 | [ « er schweigt und sieht mich an . ]
#4544 | T: 7 | I: 1 | [ » du wirst ihn in ruhe ausheilen . ]
#4562 | T: 7 | I: 1 | [ aber ich lächele – kat ist geborgen . ]
#4584 | T: 7 | I: 1 | [ da fühle ich meine finger naß werden . ]
#4620 | T: 7 | I: 1 | [ wir werden uns nicht mehr zurechtfinden können . ]
#4640 | T: 7 | I: 1 | [ 1970 starb er in seiner wahlheimat tessin . ]
#56 | T: 7 | I: 2 | [ » donnerwetter , das nennt man schwein haben ! ]
#193 | T: 7 | I: 2 | [ » wie geht ’ s denn , franz ? ]
#205 | T: 7 | I: 2 | [ ich denke daran , wie wir damals abfuhren . ]
#218 | T: 7 | I: 2 | [ » wir haben deine sachen mitgebracht , franz . ]
#265 | T: 7 | I: 2 | [ « wir gehen weiter , eine lange zeit . ]
#331 | T: 7 | I: 2 | [ er tobte , aber das maß war voll . ]
#531 | T: 7 | I: 2 | [ na , weiße bohnen schmecken kalt doch tadellos . ]
#539 | T: 7 | I: 2 | [ katczinsky ist der gerissenste , den ich kenne . ]
#556 | T: 7 | I: 2 | [ « der lacht : » hat sich was ! ]
#607 | T: 7 | I: 2 | [ er riecht nach teer , sommer und schweißfüßen . ]
#667 | T: 7 | I: 2 | [ beim rückmarsch heißt es wieder : › singen ! ]
#687 | T: 7 | I: 2 | [ er ist so aufgeregt , daß er stottert . ]
#772 | T: 7 | I: 2 | [ sie haben es eilig , überholen uns fortwährend . ]
#780 | T: 7 | I: 2 | [ » wird gemacht , wenn wir zurück sind . ]
#802 | T: 7 | I: 2 | [ kropp sagt : » die tommys schießen schon . ]
#815 | T: 7 | I: 2 | [ das sind keine redensarten ; es ist tatsache . ]
#875 | T: 7 | I: 2 | [ minutenlang schweben sie , ehe sie ausgebrannt sind . ]
#907 | T: 7 | I: 2 | [ es ist gut , daß kat da ist . ]
#1072 | T: 7 | I: 2 | [ es sind kat , kropp und noch jemand . ]
#1119 | T: 7 | I: 2 | [ er hat nichts erbrochen , das ist günstig . ]
#1201 | T: 7 | I: 2 | [ « » mich besaufen « , sagt albert . ]
#1249 | T: 7 | I: 2 | [ hier einen kognak , da einen halben liter . ]
#1258 | T: 7 | I: 2 | [ » aufpassen , daß mir himmelstoß nicht durchgeht . ]
#1297 | T: 7 | I: 2 | [ » und weißt du , was du bist ? ]
#1309 | T: 7 | I: 2 | [ » was du bist , willst du wissen ? ]
#1310 | T: 7 | I: 2 | [ du bist ein sauhund , das bist du ! ]
#1377 | T: 7 | I: 2 | [ müller sagt nachdenklich : » was nutzt es . ]
#1407 | T: 7 | I: 2 | [ ich glaube nicht , daß wir überhaupt zurückkommen . ]
#1483 | T: 7 | I: 2 | [ » drei tage arrest « , vermutet kat . ]
#1513 | T: 7 | I: 2 | [ « » nicht schlecht « , finde ich . ]
#1792 | T: 7 | I: 2 | [ mittags passiert das , womit ich schon rechnete . ]
#2032 | T: 7 | I: 2 | [ die sammler behaupten einfach , sie seien wertvoll . ]
#2054 | T: 7 | I: 2 | [ sie sind vorn – wir wissen , wozu . ]
#2137 | T: 7 | I: 2 | [ « kommt , gehen wir in die kniebeuge . ]
#2170 | T: 7 | I: 2 | [ das ist wenig , wenn man es bedenkt . ]
#2306 | T: 7 | I: 2 | [ » macht nichts « , sagt er fröhlich . ]
#2371 | T: 7 | I: 2 | [ ich sehe nach , wieviel urlaub ich habe . ]
#2468 | T: 7 | I: 2 | [ » sie ist krank –« , antwortet sie . ]
#2531 | T: 7 | I: 2 | [ einer sagte , es wäre wohl wieder krebs . ]
#2586 | T: 7 | I: 2 | [ das ist gut , und ich liebe es . ]
#2609 | T: 7 | I: 2 | [ er lacht dröhnend : » das glaube ich ! ]
#2612 | T: 7 | I: 2 | [ hier , stecken sie sich mal eine an . ]
#2619 | T: 7 | I: 2 | [ sie disputieren darüber , was wir annektieren sollen . ]
#2703 | T: 7 | I: 2 | [ es sind stellen darin , die angestrichen sind . ]
#2726 | T: 7 | I: 2 | [ zögernd versuchte er noch einmal , sich anzubiedern . ]
#2729 | T: 7 | I: 2 | [ ‹ er wollte mich erinnern , verstehst du . ]
#2755 | T: 7 | I: 2 | [ boettcher ist ja auch da , unser schulportier . ]
#2808 | T: 7 | I: 2 | [ die stunden laufen schnell , wenn man grübelt . ]
#2892 | T: 7 | I: 2 | [ » nun mußt du schlafen gehen , mutter . ]
#2907 | T: 7 | I: 2 | [ du mußt nicht vergessen , sie dir einzupacken . ]
#2930 | T: 7 | I: 2 | [ zwei mädchen bedienen , eins davon ist jung . ]
#2937 | T: 7 | I: 2 | [ es ist seltsam verlockend , die hand hineinzugraben . ]
#3008 | T: 7 | I: 2 | [ ich erschrecke ; hier darf ich nicht weiterdenken . ]
#3042 | T: 7 | I: 2 | [ » im luisenhospital « , sagt mein vater . ]
#3045 | T: 7 | I: 2 | [ wir müssen abwarten , was die operation kostet . ]
#3047 | T: 7 | I: 2 | [ sie sagte , dann hätte sie etwas unterhaltung . ]
#3136 | T: 7 | I: 2 | [ wir stehen stramm , und der kaiser erscheint . ]
#3137 | T: 7 | I: 2 | [ wir sind neugierig , wie er aussehen mag . ]
#3199 | T: 7 | I: 2 | [ der hat doch alles , was er braucht . ]
#3243 | T: 7 | I: 2 | [ beide arme fehlen , als wären sie herausgedreht . ]
#3322 | T: 7 | I: 2 | [ doch es hilft nichts , ich muß heraus . ]
#3338 | T: 7 | I: 2 | [ plötzlich höre ich , wie das feuer zurückspringt . ]
#3354 | T: 7 | I: 2 | [ sie kommen nicht durch , sie müssen zurück . ]
#3383 | T: 7 | I: 2 | [ angestrengt sehe ich vorbei und warte , warte . ]
#3426 | T: 7 | I: 2 | [ so bleibt nichts übrig , als es aufzuschneiden . ]
#3431 | T: 7 | I: 2 | [ es ist alles , was ich tun kann . ]
#3462 | T: 7 | I: 2 | [ wie die dunkle , schmale jenseits des kanals ? ]
#3472 | T: 7 | I: 2 | [ » kamerad , ich wollte dich nicht töten . ]
#3569 | T: 7 | I: 2 | [ » sieh mal dahin « , zeigt kat . ]
#3652 | T: 7 | I: 2 | [ er singt es gefühlvoll , aber ziemlich sächsisch . ]
#3654 | T: 7 | I: 2 | [ allmählich merken wir , daß wir kattun kriegen . ]
#3777 | T: 7 | I: 2 | [ die hose ist blutig , ebenso der arm . ]
#3905 | T: 7 | I: 2 | [ « » nein –« , gebe ich zu . ]
#3908 | T: 7 | I: 2 | [ » so ungefähr « , weiche ich aus . ]
#4018 | T: 7 | I: 2 | [ alles ist gespannt , weshalb er sich meldet . ]
#4054 | T: 7 | I: 2 | [ dann sagt franz : » klingle noch mal . ]
#4081 | T: 7 | I: 2 | [ sie sind gutmütig , aber mitunter etwas ungeschickt . ]
#4085 | T: 7 | I: 2 | [ einige allerdings haben humor , sie sind großartig . ]
#4098 | T: 7 | I: 2 | [ « dem abkratzen ist , wird dahin gebracht . ]
#4142 | T: 7 | I: 2 | [ wir sind alle erregt ; aber wir schweigen . ]
#4358 | T: 7 | I: 2 | [ « er nickt , aber er ist abwesend . ]
#4505 | T: 7 | I: 2 | [ wir wissen nicht , ob wir noch leben . ]
#4536 | T: 7 | I: 2 | [ kat , es sind fast drei jahre jetzt . ]
#4556 | T: 7 | I: 2 | [ » wir wollen weiter « , stammelt er . ]
#4593 | T: 7 | I: 2 | [ ich nicke , und er gibt sie mir . ]
#298 | T: 7 | I: 3 | [ kemmerich wird sterben , einerlei , wer sie erhält . ]
#366 | T: 7 | I: 3 | [ » das nächstemal , franz « , sage ich . ]
#583 | T: 7 | I: 3 | [ » tatsächlich , richtiges brot , und noch warm . ]
#630 | T: 7 | I: 3 | [ welch ein dreiklang : mittagshitze , kasernenhof und trommelüben ! ]
#2767 | T: 7 | I: 3 | [ das sind zusammen vierzig schritt : marsch , marsch . ]
#3102 | T: 7 | I: 3 | [ « » teils , teils « , sage ich . ]
#3248 | T: 7 | I: 3 | [ » kein spaß , kat « , sage ich . ]
#3390 | T: 7 | I: 3 | [ * es ist heller , grauer , früher tag . ]
#4457 | T: 7 | I: 5 | [ ruhr , grippe , typhus – würgen , verbrennen , tod . ]
#14 | T: 6 | I: 1 | [ damit langt man schon einen tag . ]
#16 | T: 6 | I: 1 | [ so splendid sind die preußen nicht . ]
#36 | T: 6 | I: 1 | [ « der unteroffizier merkte noch nichts . ]
#37 | T: 6 | I: 1 | [ » das könnte euch so passen ! ]
#55 | T: 6 | I: 1 | [ « tjaden sah sich strahlend um . ]
#80 | T: 6 | I: 1 | [ » mit fett und fleisch gekocht . ]
#81 | T: 6 | I: 1 | [ « der leutnant sah uns an . ]
#85 | T: 6 | I: 1 | [ und die portionen werden alle verteilt . ]
#89 | T: 6 | I: 1 | [ » das schadet dir gar nichts ! ]
#94 | T: 6 | I: 1 | [ sie begriff die welt nicht mehr . ]
#125 | T: 6 | I: 1 | [ über uns steht der blaue himmel . ]
#135 | T: 6 | I: 1 | [ kropp hat die karten bei sich . ]
#204 | T: 6 | I: 1 | [ selbst seine stimme klingt wie asche . ]
#219 | T: 6 | I: 1 | [ « kemmerich zeigt mit der hand . ]
#252 | T: 6 | I: 1 | [ » sie würden mir tadellos passen . ]
#259 | T: 6 | I: 1 | [ wir gehen zu unsern baracken zurück . ]
#305 | T: 6 | I: 1 | [ * früher war auch das anders . ]
#315 | T: 6 | I: 1 | [ aber wir gewöhnten uns bald daran . ]
#338 | T: 6 | I: 1 | [ « » über herrn unteroffizier auspacken ! ]
#347 | T: 6 | I: 1 | [ er ließ uns dann in ruhe . ]
#354 | T: 6 | I: 1 | [ wolf ist sogar an lungenentzündung gestorben . ]
#361 | T: 6 | I: 1 | [ * ich sitze am bette kemmerichs . ]
#373 | T: 6 | I: 1 | [ wegeler hat den rechten arm verloren . ]
#375 | T: 6 | I: 1 | [ du kommst ja auch nach hause . ]
#385 | T: 6 | I: 1 | [ « er hebt eine hand hoch . ]
#394 | T: 6 | I: 1 | [ das ist doch ganz gut hier . ]
#399 | T: 6 | I: 1 | [ sie werden an die muskeln angeschlossen . ]
#402 | T: 6 | I: 1 | [ « er liegt eine zeitlang still . ]
#415 | T: 6 | I: 1 | [ kantorek war deshalb stolz auf ihn . ]
#416 | T: 6 | I: 1 | [ aber zigaretten konnte er nicht vertragen . ]
#478 | T: 6 | I: 1 | [ » nimmst du seine sachen mit ? ]
#483 | T: 6 | I: 1 | [ der sanitäter fragt nach dem soldbuch . ]
#514 | T: 6 | I: 1 | [ » morgens steckrübenbrot – mittags steckrübensalat . ]
#520 | T: 6 | I: 1 | [ » verkohlen brauchst du mich nicht . ]
#543 | T: 6 | I: 1 | [ dafür hat er dann seine vorteile . ]
#563 | T: 6 | I: 1 | [ « das ist eine böse sache . ]
#574 | T: 6 | I: 1 | [ er verdammt die zubereitung ohne bohnenkraut . ]
#584 | T: 6 | I: 1 | [ « kat redet nicht weiter darüber . ]
#590 | T: 6 | I: 1 | [ es prasselt durch die kahle fabrikhalle . ]
#604 | T: 6 | I: 1 | [ seine glanzleistung waren vier dosen hummer . ]
#624 | T: 6 | I: 1 | [ mir fällt dabei ein bild ein . ]
#626 | T: 6 | I: 1 | [ die hitze steht über dem platz . ]
#674 | T: 6 | I: 1 | [ das kann er nur beim kommiß ! ]
#680 | T: 6 | I: 1 | [ aber es darf keine schikane werden . ]
#692 | T: 6 | I: 1 | [ den quartierte er mit tjaden zusammen . ]
#714 | T: 6 | I: 1 | [ einstweilen wollten wir ihn gründlich verhauen . ]
#719 | T: 6 | I: 1 | [ ich hatte einen bettüberzug bei mir . ]
#737 | T: 6 | I: 1 | [ sofort wurde er im ton gedämpfter . ]
#749 | T: 6 | I: 1 | [ sein gestreifter briefträgerhintern leuchtete im mond . ]
#758 | T: 6 | I: 1 | [ wir müssen nach vorn zum schanzen . ]
#759 | T: 6 | I: 1 | [ beim dunkelwerden rollen die lastwagen an . ]
#764 | T: 6 | I: 1 | [ das sind wir auch nicht gewöhnt . ]
#792 | T: 6 | I: 1 | [ es ist das noch keine angst . ]
#794 | T: 6 | I: 1 | [ nur die jungen rekruten sind aufgeregt . ]
#798 | T: 6 | I: 1 | [ er ertrinkt im gemurmel der front . ]
#805 | T: 6 | I: 1 | [ sie beginnen eine stunde zu früh . ]
#809 | T: 6 | I: 1 | [ « kat zieht die schultern hoch . ]
#827 | T: 6 | I: 1 | [ erde – erde – erde - ! ]
#842 | T: 6 | I: 1 | [ hinter dem walde steigen wir ab . ]
#850 | T: 6 | I: 1 | [ weiter vorn hört der nebel auf . ]
#860 | T: 6 | I: 1 | [ die lasten sind unbequem und schwer . ]
#864 | T: 6 | I: 1 | [ einige zerschossene wagen sind im wege . ]
#868 | T: 6 | I: 1 | [ es ist inzwischen ganz dunkel geworden . ]
#879 | T: 6 | I: 1 | [ die trockenen salven der maschinengewehre knarren . ]
#892 | T: 6 | I: 1 | [ nach einigen stunden sind wir fertig . ]
#909 | T: 6 | I: 1 | [ « hinter uns schlägt es ein . ]
#910 | T: 6 | I: 1 | [ ein paar rekruten fahren erschreckt auf . ]
#918 | T: 6 | I: 1 | [ am horizont steigen grüne raketen auf . ]
#932 | T: 6 | I: 1 | [ man hört schreien zwischen den einschlägen . ]
#942 | T: 6 | I: 1 | [ « er sieht sich verstört um . ]
#951 | T: 6 | I: 1 | [ erledigt –« * er trollt sich . ]
#972 | T: 6 | I: 1 | [ meyer hat ein glas bei sich . ]
#980 | T: 6 | I: 1 | [ kat schlägt es in die luft . ]
#991 | T: 6 | I: 1 | [ die klumpen zucken und werden flacher . ]
#1025 | T: 6 | I: 1 | [ « brüllt jemand – » deckung ! ]
#1066 | T: 6 | I: 1 | [ « ich reiße die gaskapsel heran . ]
#1112 | T: 6 | I: 1 | [ der am boden ist ein rekrut . ]
#1116 | T: 6 | I: 1 | [ wir schneiden vorsichtig die hose auf . ]
#1133 | T: 6 | I: 1 | [ wir holen für dich eine bahre . ]
#1152 | T: 6 | I: 1 | [ die verwundeten werden zur sanitätsstation gebracht . ]
#1229 | T: 6 | I: 1 | [ schauer laufen uns über die haut . ]
#1246 | T: 6 | I: 1 | [ den ganzen tag kannst du spazierengehen . ]
#1247 | T: 6 | I: 1 | [ « er schwitzt jetzt vor zukunft . ]
#1269 | T: 6 | I: 1 | [ seine frau muß den hof bewirtschaften . ]
#1307 | T: 6 | I: 1 | [ tjaden kommt ihm jedoch eilig zuvor . ]
#1318 | T: 6 | I: 1 | [ « himmelstoß ist ein tobendes exerzierreglement . ]
#1319 | T: 6 | I: 1 | [ der kaiser könnte nicht beleidigter sein . ]
#1343 | T: 6 | I: 1 | [ für ihn gibt es keine sorgen . ]
#1346 | T: 6 | I: 1 | [ er nimmt sich wieder kropp vor . ]
#1372 | T: 6 | I: 1 | [ » was versteht man unter kohäsion ? ]
#1375 | T: 6 | I: 1 | [ er hat uns auch nichts genutzt . ]
#1379 | T: 6 | I: 1 | [ « ich halte es für ausgeschlossen . ]
#1380 | T: 6 | I: 1 | [ » vielleicht machen wir ein notexamen . ]
#1381 | T: 6 | I: 1 | [ « » dazu brauchst du vorbereitung . ]
#1383 | T: 6 | I: 1 | [ student sein ist nicht viel besser . ]
#1389 | T: 6 | I: 1 | [ wir sind erstaunt über dieses stutzertum . ]
#1402 | T: 6 | I: 1 | [ « wir sind eigentlich alle ratlos . ]
#1403 | T: 6 | I: 1 | [ » was könnte man denn machen ? ]
#1410 | T: 6 | I: 1 | [ ich kann mir bloß nichts vorstellen . ]
#1433 | T: 6 | I: 1 | [ himmelstoß scheint sie alarmiert zu haben . ]
#1437 | T: 6 | I: 1 | [ seine stiefel glänzen in der sonne . ]
#1475 | T: 6 | I: 1 | [ das sind die geschosse der flaks . ]
#1478 | T: 6 | I: 1 | [ dabei war es eigentlich ein spaß . ]
#1497 | T: 6 | I: 1 | [ gibt es beim kommiß überhaupt beschwerden ? ]
#1527 | T: 6 | I: 1 | [ mit einem satz springe ich zu . ]
#1546 | T: 6 | I: 1 | [ zentimeterweise schiebe ich die hand heran . ]
#1562 | T: 6 | I: 1 | [ die einzige fensterluke wird dicht verhängt . ]
#1566 | T: 6 | I: 1 | [ die federn legen wir sorgfältig beiseite . ]
#1584 | T: 6 | I: 1 | [ ein herrlicher duft verbreitet sich allmählich . ]
#1590 | T: 6 | I: 1 | [ stehen dort nicht seine zwanzig jahre ? ]
#1618 | T: 6 | I: 1 | [ « wir gehen zu unserer baracke . ]
#1621 | T: 6 | I: 1 | [ es wird von einer offensive gemunkelt . ]
#1634 | T: 6 | I: 1 | [ in solchen dingen klappt die organisation . ]
#1663 | T: 6 | I: 1 | [ sie scheinen recht hungrig zu sein . ]
#1690 | T: 6 | I: 1 | [ die patronen und handgranatenvorräte werden reichlicher . ]
#1720 | T: 6 | I: 1 | [ der himmel hängt tagsüber voll fesselballons . ]
#1726 | T: 6 | I: 1 | [ wir drücken uns in die ecken . ]
#1741 | T: 6 | I: 1 | [ die rekruten sehen zu ihm hin . ]
#1747 | T: 6 | I: 1 | [ ein sehr breiter gürtel wird bestrichen . ]
#1751 | T: 6 | I: 1 | [ man kann sich auch nicht verstehen . ]
#1775 | T: 6 | I: 1 | [ wir hätten sie ruhig aufheben sollen . ]
#1793 | T: 6 | I: 1 | [ einer der rekruten hat einen anfall . ]
#1825 | T: 6 | I: 1 | [ einer reißt aus und läuft weg . ]
#1836 | T: 6 | I: 1 | [ wir sind jetzt stumpf vor spannung . ]
#1848 | T: 6 | I: 1 | [ immerhin halten sie noch etwas auf . ]
#1852 | T: 6 | I: 1 | [ von drüben arbeiten sie sich heran . ]
#1867 | T: 6 | I: 1 | [ aus uns sind gefährliche tiere geworden . ]
#1925 | T: 6 | I: 1 | [ insgesamt haben wir fünf büchsen geschnappt . ]
#2013 | T: 6 | I: 1 | [ albert wird das ohrläppchen dabei abgeschossen . ]
#2023 | T: 6 | I: 1 | [ sie werden von den granaten beerdigt . ]
#2043 | T: 6 | I: 1 | [ die andern schicken sie nach hause . ]
#2059 | T: 6 | I: 1 | [ täglich finden zahlreiche kämpfe ihr publikum . ]
#2088 | T: 6 | I: 1 | [ ein überraschender gasangriff rafft viele weg . ]
#2094 | T: 6 | I: 1 | [ wir ducken uns in demselben unterstand . ]
#2116 | T: 6 | I: 1 | [ ich folge und sehe ihn springen . ]
#2164 | T: 6 | I: 1 | [ nur tjaden ist mißtrauisch und reserviert . ]
#2208 | T: 6 | I: 1 | [ » wie alt mag sie sein ? ]
#2232 | T: 6 | I: 1 | [ es ekelt uns nicht gerade an . ]
#2255 | T: 6 | I: 1 | [ überall stehen posten an den brücken . ]
#2256 | T: 6 | I: 1 | [ ohne ausweis ist nichts zu machen . ]
#2258 | T: 6 | I: 1 | [ man läßt auch sie nicht durch . ]
#2303 | T: 6 | I: 1 | [ so setzen finden das haus sofort . ]
#2304 | T: 6 | I: 1 | [ es liegt dunkel in den büschen . ]
#2327 | T: 6 | I: 1 | [ dann werden wir alle etwas verlegen . ]
#2328 | T: 6 | I: 1 | [ leer macht die gebärde des essens . ]
#2358 | T: 6 | I: 1 | [ die nachtluft kühlt unsere heißen körper . ]
#2367 | T: 6 | I: 1 | [ es ist morgen wird er schimpfen . ]
#2368 | T: 6 | I: 1 | [ unbemerkt gelangen wir zu unseren strohsäcken . ]
#2369 | T: 6 | I: 1 | [ * ich werde zur schreibstube gerufen . ]
#2382 | T: 6 | I: 1 | [ wir sind alle ein bißchen angetrunken . ]
#2402 | T: 6 | I: 1 | [ die beiden müssen zum dienst zurück . ]
#2443 | T: 6 | I: 1 | [ unter meinen stiefeln knarrt die treppe . ]
#2453 | T: 6 | I: 1 | [ « ich kann nicht mehr weitergehen . ]
#2473 | T: 6 | I: 1 | [ « meine mutter ist sehr blaß . ]
#2508 | T: 6 | I: 1 | [ « erna bringt die lebensmittel fort . ]
#2512 | T: 6 | I: 1 | [ du sollst es auch nie begreifen . ]
#2533 | T: 6 | I: 1 | [ langsam wandere ich durch die straßen . ]
#2549 | T: 6 | I: 1 | [ er hat immer noch nicht genug . ]
#2557 | T: 6 | I: 1 | [ hier herrscht gott sei dank ordnung ! ]
#2567 | T: 6 | I: 1 | [ der abend ist mir dadurch verleidet . ]
#2572 | T: 6 | I: 1 | [ kragen und krawatte machen mir schwierigkeiten . ]
#2606 | T: 6 | I: 1 | [ wie ist denn der geist dort ? ]
#2635 | T: 6 | I: 1 | [ sofort läßt er ein neues bringen . ]
#2648 | T: 6 | I: 1 | [ sie bilden sich etwas darauf ein . ]
#2705 | T: 6 | I: 1 | [ schon liegt ein pack neben mir . ]
#2713 | T: 6 | I: 1 | [ still gehe ich aus dem zimmer . ]
#2725 | T: 6 | I: 1 | [ eine kreuzung aus essiggurke und blindgänger . ]
#2733 | T: 6 | I: 1 | [ ohne sie hätte er solange gewartet . ]
#2739 | T: 6 | I: 1 | [ « wir gehen auf den hof . ]
#2750 | T: 6 | I: 1 | [ sie scheinen es nie zu lernen . ]
#2754 | T: 6 | I: 1 | [ « ich traue meinen augen kaum . ]
#2764 | T: 6 | I: 1 | [ damit hat es seine besondere bewandtnis . ]
#2783 | T: 6 | I: 1 | [ danach wird der weitere dienst verteilt . ]
#2784 | T: 6 | I: 1 | [ » kantorek und boettcher zum kommißbrotholen ! ]
#2787 | T: 6 | I: 1 | [ kantorek hält wütend den kopf gesenkt . ]
#2820 | T: 6 | I: 1 | [ ich muß zu kemmerichs mutter gehen . ]
#2821 | T: 6 | I: 1 | [ * man kann das nicht niederschreiben . ]
#2841 | T: 6 | I: 1 | [ er hat es gar nicht gefühlt . ]
#2852 | T: 6 | I: 1 | [ aber sie scheint mir zu glauben . ]
#2901 | T: 6 | I: 1 | [ wir haben draußen genug zu essen . ]
#2902 | T: 6 | I: 1 | [ ihr könnt es hier besser brauchen . ]
#2915 | T: 6 | I: 1 | [ draußen vor den fenstern weht es . ]
#2939 | T: 6 | I: 1 | [ sie wechseln jeden augenblick die farbe . ]
#3009 | T: 6 | I: 1 | [ dieser weg geht in den abgrund . ]
#3050 | T: 6 | I: 1 | [ wenn sie nur nachts schlafen kann . ]
#3070 | T: 6 | I: 1 | [ nachher bringe ich beide zur bahnstation . ]
#3080 | T: 6 | I: 1 | [ die ersten flieger erscheinen am himmel . ]
#3092 | T: 6 | I: 1 | [ ich forsche nach kat und albert . ]
#3093 | T: 6 | I: 1 | [ es weiß niemand etwas von ihnen . ]
#3115 | T: 6 | I: 1 | [ ich kenne mich selbst nicht mehr . ]
#3120 | T: 6 | I: 1 | [ da ist ja kein krieg mehr . ]
#3121 | T: 6 | I: 1 | [ in der ferne donnert die front . ]
#3125 | T: 6 | I: 1 | [ von allen seiten werden wir revidiert . ]
#3151 | T: 6 | I: 1 | [ « aber tjaden ist völlig fasziniert . ]
#3189 | T: 6 | I: 1 | [ die sind ebensowenig gefragt wie wir . ]
#3202 | T: 6 | I: 1 | [ sieh mal in deinen schulbüchern nach . ]
#3214 | T: 6 | I: 1 | [ seht euch mal die trichterfelder an ! ]
#3220 | T: 6 | I: 1 | [ albert legt sich ärgerlich ins gras . ]
#3227 | T: 6 | I: 1 | [ an einigen stellen sind furchtbare löcher . ]
#3232 | T: 6 | I: 1 | [ » was ist da los gewesen ? ]
#3245 | T: 6 | I: 1 | [ der tote liegt auf dem gesicht . ]
#3294 | T: 6 | I: 1 | [ nun höre ich auch gedämpfte stimmen . ]
#3308 | T: 6 | I: 1 | [ den anschluß habe ich nicht gefunden . ]
#3311 | T: 6 | I: 1 | [ da durchfährt mich ein neuer schreck . ]
#3315 | T: 6 | I: 1 | [ nach einiger zeit horche ich wieder . ]
#3316 | T: 6 | I: 1 | [ immer noch bin ich nicht richtig . ]
#3319 | T: 6 | I: 1 | [ deshalb schlage ich wieder einen haken . ]
#3332 | T: 6 | I: 1 | [ es scheint ein angriff zu werden . ]
#3337 | T: 6 | I: 1 | [ ich muß den toten mann markieren . ]
#3346 | T: 6 | I: 1 | [ in meiner nähe schlägt es ein . ]
#3403 | T: 6 | I: 1 | [ da schlägt er die augen auf . ]
#3464 | T: 6 | I: 1 | [ vielleicht gehört sie mir jetzt hierdurch ! ]
#3465 | T: 6 | I: 1 | [ säße kantorek doch hier neben mir ! ]
#3487 | T: 6 | I: 1 | [ die brieftasche ist leicht zu finden . ]
#3494 | T: 6 | I: 1 | [ sie entfällt mir und öffnet sich . ]
#3495 | T: 6 | I: 1 | [ einige bilder und briefe fallen heraus . ]
#3512 | T: 6 | I: 1 | [ der name verwirrt mich nicht mehr . ]
#3542 | T: 6 | I: 1 | [ dann krieche ich aus dem trichter . ]
#3570 | T: 6 | I: 1 | [ an den brustwehren stehen einige scharfschützen . ]
#3572 | T: 6 | I: 1 | [ hin und wieder knallt ein schuß . ]
#3591 | T: 6 | I: 1 | [ oellrichs gewehr knallt kurz und trocken . ]
#3593 | T: 6 | I: 1 | [ wir haben einen guten posten erwischt . ]
#3602 | T: 6 | I: 1 | [ jetzt entfalten wir eine große tätigkeit . ]
#3641 | T: 6 | I: 1 | [ doch auch da ist bald abgeholfen . ]
#3661 | T: 6 | I: 1 | [ doch das pufferbacken wird jetzt schwieriger . ]
#3695 | T: 6 | I: 1 | [ granaten poltern heran und hauen ein . ]
#3721 | T: 6 | I: 1 | [ zwei große lastautos nehmen uns auf . ]
#3722 | T: 6 | I: 1 | [ sie sind hoch bepackt mit brettern . ]
#3742 | T: 6 | I: 1 | [ einige tragen armselige puppen mit sich . ]
#3776 | T: 6 | I: 1 | [ dann sehe ich mich selbst an . ]
#3795 | T: 6 | I: 1 | [ in wirklichkeit sind es vielleicht drei . ]
#3829 | T: 6 | I: 1 | [ in unserm saal sterben sieben leute . ]
#3848 | T: 6 | I: 1 | [ die sachen hätten wir gebrauchen können . ]
#3864 | T: 6 | I: 1 | [ » können sie nicht allein hineinkriechen ? ]
#3885 | T: 6 | I: 1 | [ eine hand fingert über die decke . ]
#3887 | T: 6 | I: 1 | [ er zieht mit den zigarren ab . ]
#3896 | T: 6 | I: 1 | [ « » ich werde mal sehen . ]
#3904 | T: 6 | I: 1 | [ » sie haben aber kein fieber . ]
#3909 | T: 6 | I: 1 | [ jetzt geht die fragerei wieder los . ]
#3911 | T: 6 | I: 1 | [ ich werde wieder nach oben gehoben . ]
#3923 | T: 6 | I: 1 | [ « wendet sie sich an mich . ]
#3925 | T: 6 | I: 1 | [ die schwester kommt mir zu hilfe . ]
#3941 | T: 6 | I: 1 | [ » wie weit fährt der zug ? ]
#3954 | T: 6 | I: 1 | [ darauf schüttele ich es nach oben . ]
#3960 | T: 6 | I: 1 | [ albert und ich werden zusammen ausgeladen . ]
#3969 | T: 6 | I: 1 | [ gegen morgen duseln wir etwas ein . ]
#4022 | T: 6 | I: 1 | [ « er redet wie ein buch . ]
#4028 | T: 6 | I: 1 | [ du warst es ja gar nicht ! ]
#4038 | T: 6 | I: 1 | [ der unten wird sich schön ärgern . ]
#4072 | T: 6 | I: 1 | [ « endlich geht die tür auf . ]
#4075 | T: 6 | I: 1 | [ « » wir haben ja geklingelt . ]
#4087 | T: 6 | I: 1 | [ und solcher sind noch mehrere da . ]
#4094 | T: 6 | I: 1 | [ sie haben ihn ins totenzimmer gebracht . ]
#4095 | T: 6 | I: 1 | [ « » was für ein totenzimmer ? ]
#4100 | T: 6 | I: 1 | [ überall heißt es nur das sterbezimmer . ]
#4109 | T: 6 | I: 1 | [ « » weiß es denn jeder ? ]
#4133 | T: 6 | I: 1 | [ « er kann nicht mehr sprechen . ]
#4160 | T: 6 | I: 1 | [ habt ihr im felde keine gehabt ? ]
#4179 | T: 6 | I: 1 | [ vergipst und chloroformiert werden sie wiedergebracht . ]
#4201 | T: 6 | I: 1 | [ er ist zurück aus dem sterbezimmer . ]
#4206 | T: 6 | I: 1 | [ auch ich bekomme krücken zum herumhumpeln . ]
#4234 | T: 6 | I: 1 | [ und was soll aus uns werden ? ]
#4245 | T: 6 | I: 1 | [ aber etwas ganz anderes beschäftigt lewandowski . ]
#4248 | T: 6 | I: 1 | [ es findet auch keiner etwas dabei . ]
#4273 | T: 6 | I: 1 | [ sie wollen ungefähr eine viertelstunde aufpassen . ]
#4289 | T: 6 | I: 1 | [ verbandstoff ist zu knapp geworden draußen . ]
#4305 | T: 6 | I: 1 | [ wir zählen die wochen nicht mehr . ]
#4307 | T: 6 | I: 1 | [ jetzt sind die bäume wieder grün . ]
#4344 | T: 6 | I: 1 | [ abends war detering nicht zu sehen . ]
#4361 | T: 6 | I: 1 | [ er gibt es mir ohne einschränkung . ]
#4384 | T: 6 | I: 1 | [ unser maschinengewehr bestreicht den vorderen halbkreis . ]
#4387 | T: 6 | I: 1 | [ in einigen minuten sind wir verloren . ]
#4417 | T: 6 | I: 1 | [ wir aber sind mager und ausgehungert . ]
#4428 | T: 6 | I: 1 | [ wir denken überhaupt nicht so weit . ]
#4467 | T: 6 | I: 1 | [ bertinck liegt mit uns im loch . ]
#4489 | T: 6 | I: 1 | [ nicht jetzt noch im letzten augenblick ! ]
#4545 | T: 6 | I: 1 | [ das gelenk ist ja in ordnung . ]
#4595 | T: 6 | I: 1 | [ » ihr seid doch nicht verwandt ? ]
#4606 | T: 6 | I: 1 | [ jeder spricht von frieden und waffenstillstand . ]
#4613 | T: 6 | I: 1 | [ dann werden wir nach hause fahren . ]
#146 | T: 6 | I: 2 | [ wir beschließen , ihn nachmittags zu besuchen . ]
#236 | T: 6 | I: 2 | [ » mach ’ s gut , franz . ]
#237 | T: 6 | I: 2 | [ « ich verspreche ihm , morgen wiederzukommen . ]
#258 | T: 6 | I: 2 | [ » erledigt « , sagt müller abschließend . ]
#336 | T: 6 | I: 2 | [ warten sie , bis sie gefragt werden ! ]
#346 | T: 6 | I: 2 | [ bevor wir schwitzten , war er heiser . ]
#379 | T: 6 | I: 2 | [ « er wiederholt : » meinst du ? ]
#423 | T: 6 | I: 2 | [ da liegt er nun , weshalb nur ? ]
#449 | T: 6 | I: 2 | [ sein gesicht ist naß , er weint . ]
#596 | T: 6 | I: 2 | [ kat kennt die art , pferdefleisch weichzubraten . ]
#887 | T: 6 | I: 2 | [ er wird unsicher , geblendet und taumelt . ]
#919 | T: 6 | I: 2 | [ der dreck fliegt hoch , splitter surren . ]
#997 | T: 6 | I: 2 | [ langsam , demütig rutscht es zu boden . ]
#1016 | T: 6 | I: 2 | [ » dauert nicht mehr lange , kat . ]
#1143 | T: 6 | I: 2 | [ er ist entschlossen , ich sehe es . ]
#1255 | T: 6 | I: 2 | [ » was würdest du machen , tjaden ? ]
#1279 | T: 6 | I: 2 | [ niemand macht miene , sich zu erheben . ]
#1305 | T: 6 | I: 2 | [ » nee , das warst du alleine . ]
#1511 | T: 6 | I: 2 | [ tjaden gewinnt natürlich , das dumme luder . ]
#1557 | T: 6 | I: 2 | [ sowie er mich sieht , laufen wir . ]
#1599 | T: 6 | I: 2 | [ wir essen langsam , mit vollem genuß . ]
#1608 | T: 6 | I: 2 | [ « » gemacht « , sagt er . ]
#1738 | T: 6 | I: 2 | [ wo sie niederfegen , ist ein massengrab . ]
#1761 | T: 6 | I: 2 | [ keiner hat daran gedacht , außer tjaden . ]
#2025 | T: 6 | I: 2 | [ sie zischen , rülpsen und bewegen sich . ]
#2123 | T: 6 | I: 2 | [ » da , siehst du den wackeltopp ? ]
#2124 | T: 6 | I: 2 | [ das ist eine mine , die kommt ! ]
#2125 | T: 6 | I: 2 | [ bleib liegen , sie geht drüben hin . ]
#2146 | T: 6 | I: 2 | [ noch einmal : » zweite kompanie hierher ! ]
#2173 | T: 6 | I: 2 | [ alles ist gewohnheit , auch der schützengraben . ]
#2219 | T: 6 | I: 2 | [ es ist hoffnungslos , sich zu vergleichen . ]
#2262 | T: 6 | I: 2 | [ leer fragt , ob sie dort wohnen . ]
#2447 | T: 6 | I: 2 | [ ja , es ist meine älteste schwester . ]
#2472 | T: 6 | I: 2 | [ « » nein , ich habe urlaub . ]
#2474 | T: 6 | I: 2 | [ ich scheue mich , licht zu machen . ]
#2476 | T: 6 | I: 2 | [ « » bist du krank , mutter ? ]
#2504 | T: 6 | I: 2 | [ » ja , es gibt nicht viel . ]
#2599 | T: 6 | I: 2 | [ » na , wie steht es draußen . ]
#2848 | T: 6 | I: 2 | [ » ja , er war sofort tot . ]
#3085 | T: 6 | I: 2 | [ niemand weiß , wo es gerade liegt . ]
#3144 | T: 6 | I: 2 | [ « » jawoll « , bestätigt kat . ]
#3187 | T: 6 | I: 2 | [ nein , das sind nur die regierungen . ]
#3195 | T: 6 | I: 2 | [ » du nicht , und keiner hier . ]
#3451 | T: 6 | I: 2 | [ es ist sinnlos , was ich tue . ]
#3488 | T: 6 | I: 2 | [ aber ich zögere , sie zu öffnen . ]
#3527 | T: 6 | I: 2 | [ wäre es sommer , noch drei stunden . ]
#3955 | T: 6 | I: 2 | [ damit erreiche ich 37 , 9 grad . ]
#3970 | T: 6 | I: 2 | [ ich erwache , als es hell wird . ]
#4519 | T: 6 | I: 2 | [ » geht ’ s wieder , kat ? ]
#4575 | T: 6 | I: 2 | [ » ohnmächtig « , sage ich rasch . ]
#4596 | T: 6 | I: 2 | [ « nein , wir sind nicht verwandt . ]
#129 | T: 6 | I: 3 | [ hummeln , die vorübersummen , übertönen es schon . ]
#2210 | T: 6 | I: 3 | [ ich schätze : » allerhöchstens zweiundzwanzig , albert . ]
#2704 | T: 6 | I: 3 | [ ich suche , blättere , nehme neue bücher . ]
#3409 | T: 6 | I: 3 | [ » nein , nein « , flüstere ich . ]
#4134 | T: 6 | I: 4 | [ heiser , aufgeregt , flüstert er : » hierbleiben ! ]
#27 | T: 5 | I: 1 | [ dicht hinter uns unsere freunde . ]
#38 | T: 5 | I: 1 | [ wo sind denn die andern ? ]
#51 | T: 5 | I: 1 | [ « der tomatenkopf nickte wieder . ]
#88 | T: 5 | I: 1 | [ tjaden tanzte um sie herum . ]
#124 | T: 5 | I: 1 | [ es sind wunderbar gedankenlose stunden . ]
#137 | T: 5 | I: 1 | [ man konnte ewig so sitzen . ]
#147 | T: 5 | I: 1 | [ kropp holt einen brief hervor . ]
#195 | T: 5 | I: 1 | [ kemmerich läßt den kopf sinken . ]
#220 | T: 5 | I: 1 | [ » legt sie unters bett . ]
#231 | T: 5 | I: 1 | [ es sind seine besten stücke . ]
#262 | T: 5 | I: 1 | [ ich möchte einen schnaps trinken . ]
#288 | T: 5 | I: 1 | [ so ähnlich ist es auch . ]
#289 | T: 5 | I: 1 | [ wir waren noch nicht eingewurzelt . ]
#290 | T: 5 | I: 1 | [ der krieg hat uns weggeschwemmt . ]
#295 | T: 5 | I: 1 | [ er weiß nur zu unterscheiden . ]
#304 | T: 5 | I: 1 | [ und gute stiefel sind selten . ]
#349 | T: 5 | I: 1 | [ aber es lag achtung darin . ]
#362 | T: 5 | I: 1 | [ er verfällt mehr und mehr . ]
#363 | T: 5 | I: 1 | [ um uns ist viel radau . ]
#368 | T: 5 | I: 1 | [ » sie haben mich amputiert . ]
#376 | T: 5 | I: 1 | [ « er sieht mich an . ]
#407 | T: 5 | I: 1 | [ das skelett arbeitet sich durch . ]
#430 | T: 5 | I: 1 | [ der mund bewegt sich leise . ]
#434 | T: 5 | I: 1 | [ es hat keinen zweck mehr . ]
#435 | T: 5 | I: 1 | [ man kann ihn nicht überzeugen . ]
#436 | T: 5 | I: 1 | [ mir ist elend vor hilflosigkeit . ]
#452 | T: 5 | I: 1 | [ » willst du jetzt schlafen ? ]
#473 | T: 5 | I: 1 | [ wir sind am bette kemmerichs . ]
#497 | T: 5 | I: 1 | [ ich gebe ihm die schuhe . ]
#510 | T: 5 | I: 1 | [ katczinsky schließt sich uns an . ]
#513 | T: 5 | I: 1 | [ « der verzieht das gesicht . ]
#519 | T: 5 | I: 1 | [ « der junge wird rot . ]
#535 | T: 5 | I: 1 | [ » ihr kriegt natürlich so . ]
#549 | T: 5 | I: 1 | [ die zeltbahn ist zu dünn . ]
#557 | T: 5 | I: 1 | [ hier ist nichts zu holen . ]
#558 | T: 5 | I: 1 | [ keine brotrinde holst du hier . ]
#591 | T: 5 | I: 1 | [ wir klettern aus den betten . ]
#595 | T: 5 | I: 1 | [ da zieht er fluchend ab . ]
#625 | T: 5 | I: 1 | [ glühender mittag auf dem kasernenhof . ]
#627 | T: 5 | I: 1 | [ die kasernen wirken wie ausgestorben . ]
#632 | T: 5 | I: 1 | [ aus einigen hängen trocknende drillichhosen . ]
#649 | T: 5 | I: 1 | [ das haben wir stundenlang geübt . ]
#697 | T: 5 | I: 1 | [ das war himmelstoß ’ selbsterziehung . ]
#727 | T: 5 | I: 1 | [ da blitzte schon sein koppelschloß . ]
#769 | T: 5 | I: 1 | [ das beunruhigt uns nicht weiter . ]
#775 | T: 5 | I: 1 | [ ich spitze plötzlich die ohren . ]
#777 | T: 5 | I: 1 | [ wieder höre ich deutlich gänsegeschnatter . ]
#782 | T: 5 | I: 1 | [ « natürlich weiß kat bescheid . ]
#790 | T: 5 | I: 1 | [ unsere gesichter verändern sich unmerklich . ]
#810 | T: 5 | I: 1 | [ neben uns dröhnen drei abschüsse . ]
#834 | T: 5 | I: 1 | [ man kann es nicht erklären . ]
#847 | T: 5 | I: 1 | [ auf der straße ziehen truppen . ]
#852 | T: 5 | I: 1 | [ sie formieren sich zur kolonne . ]
#854 | T: 5 | I: 1 | [ eine kolonne – keine menschen . ]
#858 | T: 5 | I: 1 | [ wir streben dem pionierpark zu . ]
#866 | T: 5 | I: 1 | [ » zigaretten und pfeifen aus . ]
#896 | T: 5 | I: 1 | [ doch es wird zu kühl . ]
#912 | T: 5 | I: 1 | [ kat klopft seine pfeife aus . ]
#914 | T: 5 | I: 1 | [ « schon geht es los . ]
#931 | T: 5 | I: 1 | [ irgendwo hat es mächtig eingehauen . ]
#936 | T: 5 | I: 1 | [ rote raketen flattern am himmel . ]
#938 | T: 5 | I: 1 | [ bei uns bleibt es ruhig . ]
#945 | T: 5 | I: 1 | [ langsam kommt er zu sich . ]
#956 | T: 5 | I: 1 | [ « das schreien dauert an . ]
#974 | T: 5 | I: 1 | [ das sind die verwundeten pferde . ]
#981 | T: 5 | I: 1 | [ » bist du verrückt - ? ]
#985 | T: 5 | I: 1 | [ wir können alle etwas vertragen . ]
#1005 | T: 5 | I: 1 | [ « * wir gehen zurück . ]
#1039 | T: 5 | I: 1 | [ vor uns birst die erde . ]
#1046 | T: 5 | I: 1 | [ ich fahre über den arm . ]
#1061 | T: 5 | I: 1 | [ vor mir klafft der trichter . ]
#1085 | T: 5 | I: 1 | [ der sarg ist dem geschlagen . ]
#1097 | T: 5 | I: 1 | [ wind fegt über den friedhof . ]
#1105 | T: 5 | I: 1 | [ so stolpern wir hastig davon . ]
#1106 | T: 5 | I: 1 | [ der friedhof ist ein trümmerfeld . ]
#1107 | T: 5 | I: 1 | [ särge und leichen liegen verstreut . ]
#1120 | T: 5 | I: 1 | [ wir legen die hüfte bloß . ]
#1125 | T: 5 | I: 1 | [ in seine augen kommt bewegung . ]
#1159 | T: 5 | I: 1 | [ das wasser trommelt darauf nieder . ]
#1181 | T: 5 | I: 1 | [ das gerücht ist wahrheit geworden . ]
#1186 | T: 5 | I: 1 | [ das brach ihm das genick . ]
#1187 | T: 5 | I: 1 | [ hier wird er sich wundern . ]
#1191 | T: 5 | I: 1 | [ kropp und müller unterhalten sich . ]
#1228 | T: 5 | I: 1 | [ das bild ist zu wunderbar . ]
#1239 | T: 5 | I: 1 | [ kannst dich auch nicht drücken . ]
#1273 | T: 5 | I: 1 | [ in diesem augenblick erscheint himmelstoß . ]
#1280 | T: 5 | I: 1 | [ kropp sieht ihm interessiert entgegen . ]
#1288 | T: 5 | I: 1 | [ kropp ist ihm am nächsten . ]
#1293 | T: 5 | I: 1 | [ « der rötliche schnurrbart zittert . ]
#1296 | T: 5 | I: 1 | [ « tjaden hebt den kopf . ]
#1306 | T: 5 | I: 1 | [ « jetzt kocht himmelstoß auch . ]
#1308 | T: 5 | I: 1 | [ er muß seinen spruch loswerden . ]
#1321 | T: 5 | I: 1 | [ « » sonst noch was ? ]
#1325 | T: 5 | I: 1 | [ gleichzeitig lüftet er seine kehrseite . ]
#1340 | T: 5 | I: 1 | [ « forscht der gründlichere müller . ]
#1342 | T: 5 | I: 1 | [ « tjaden ist ein sonntagskind . ]
#1367 | T: 5 | I: 1 | [ « gebe ich zu bedenken . ]
#1368 | T: 5 | I: 1 | [ » wieviel einwohner hat melbourne ? ]
#1371 | T: 5 | I: 1 | [ « frage ich albert empört . ]
#1373 | T: 5 | I: 1 | [ « trumpft der nun auf . ]
#1414 | T: 5 | I: 1 | [ kropp denkt ebenfalls darüber nach . ]
#1423 | T: 5 | I: 1 | [ wir sind keine jugend mehr . ]
#1432 | T: 5 | I: 1 | [ * die schreibstube wird lebendig . ]
#1436 | T: 5 | I: 1 | [ ihm folgt der rachedürstende himmelstoß . ]
#1439 | T: 5 | I: 1 | [ himmelstoß glitzert uns böse an . ]
#1440 | T: 5 | I: 1 | [ » bestimmt wißt ihr es . ]
#1441 | T: 5 | I: 1 | [ wollt es bloß nicht sagen . ]
#1462 | T: 5 | I: 1 | [ himmelstoß fällt aus den wolken . ]
#1463 | T: 5 | I: 1 | [ » wer duzt euch denn ? ]
#1467 | T: 5 | I: 1 | [ « es arbeitet in ihm . ]
#1502 | T: 5 | I: 1 | [ er ist ein vernünftiger kerl . ]
#1505 | T: 5 | I: 1 | [ dicker arrest wäre keller gewesen . ]
#1514 | T: 5 | I: 1 | [ wir klettern auf eine munitionskolonne . ]
#1515 | T: 5 | I: 1 | [ die fahrt kostet zwei zigaretten . ]
#1517 | T: 5 | I: 1 | [ der stall gehört einem regimentsstab . ]
#1523 | T: 5 | I: 1 | [ dann erkenne ich den stall . ]
#1555 | T: 5 | I: 1 | [ rasch lasse ich mich fallen . ]
#1564 | T: 5 | I: 1 | [ wir zünden ein feuer an . ]
#1572 | T: 5 | I: 1 | [ einmal hören wir gedämpfte schreie . ]
#1573 | T: 5 | I: 1 | [ eine baracke muß getroffen sein . ]
#1582 | T: 5 | I: 1 | [ wir wechseln uns deshalb ab . ]
#1606 | T: 5 | I: 1 | [ es ist noch viel übriggeblieben . ]
#1630 | T: 5 | I: 1 | [ « fährt kat ihn an . ]
#1642 | T: 5 | I: 1 | [ wir sind in gedrückter stimmung . ]
#1647 | T: 5 | I: 1 | [ über uns schwebt der zufall . ]
#1653 | T: 5 | I: 1 | [ er war inzwischen verschüttet worden . ]
#1669 | T: 5 | I: 1 | [ schließlich machen wir ein ende . ]
#1685 | T: 5 | I: 1 | [ jeder erhält fast einen viertelkäse . ]
#1691 | T: 5 | I: 1 | [ die bajonette revidieren wir selbst . ]
#1725 | T: 5 | I: 1 | [ schweres feuer liegt über uns . ]
#1733 | T: 5 | I: 1 | [ sie sind noch zu unerfahren . ]
#1744 | T: 5 | I: 1 | [ das feuer schwächt nicht ab . ]
#1745 | T: 5 | I: 1 | [ es liegt auch hinter uns . ]
#1750 | T: 5 | I: 1 | [ es spricht kaum noch jemand . ]
#1765 | T: 5 | I: 1 | [ eine zweite staffel geht los . ]
#1772 | T: 5 | I: 1 | [ * die nacht ist unerträglich . ]
#1776 | T: 5 | I: 1 | [ jeder würde sie jetzt essen . ]
#1779 | T: 5 | I: 1 | [ die taschenlampen beleuchten die verwirrung . ]
#1783 | T: 5 | I: 1 | [ der ausbruch hat uns erschöpft . ]
#1784 | T: 5 | I: 1 | [ wir liegen und warten wieder . ]
#1808 | T: 5 | I: 1 | [ ich will hier ‘ raus ! ]
#1812 | T: 5 | I: 1 | [ er ist nicht der erste . ]
#1849 | T: 5 | I: 1 | [ wir sehen die stürmenden kommen . ]
#1873 | T: 5 | I: 1 | [ die vorderen gräben werden aufgegeben . ]
#1882 | T: 5 | I: 1 | [ die linien hinter uns stocken . ]
#1905 | T: 5 | I: 1 | [ dadurch haben wir wenig verluste . ]
#1932 | T: 5 | I: 1 | [ wir * der abendsegen beginnt . ]
#2017 | T: 5 | I: 1 | [ heute weint er nur noch . ]
#2026 | T: 5 | I: 1 | [ das gas rumort in ihnen . ]
#2098 | T: 5 | I: 1 | [ sein gesicht ist wie verprügelt . ]
#2108 | T: 5 | I: 1 | [ da gehen meine nerven durch . ]
#2127 | T: 5 | I: 1 | [ man kann vor ihr weglaufen . ]
#2172 | T: 5 | I: 1 | [ jetzt sind wir fast zufrieden . ]
#2176 | T: 5 | I: 1 | [ in wirklichkeit vergessen wir nichts . ]
#2213 | T: 5 | I: 1 | [ « eine gänsehaut überläuft uns . ]
#2221 | T: 5 | I: 1 | [ dadurch ist schon etwas erreicht . ]
#2225 | T: 5 | I: 1 | [ ich gehe sogar noch weiter . ]
#2227 | T: 5 | I: 1 | [ « » vielleicht auch fußlappen . ]
#2241 | T: 5 | I: 1 | [ leer ruft zu ihnen hinüber . ]
#2253 | T: 5 | I: 1 | [ aber das dürfen wir nicht . ]
#2295 | T: 5 | I: 1 | [ das ist ein anständiges geschenk . ]
#2307 | T: 5 | I: 1 | [ vor den fenstern sind läden . ]
#2314 | T: 5 | I: 1 | [ unsere stiefel machen ziemlichen lärm . ]
#2320 | T: 5 | I: 1 | [ wie geschmeidig sie sich bewegen ! ]
#2333 | T: 5 | I: 1 | [ die finger umschließen mein gesicht . ]
#2339 | T: 5 | I: 1 | [ er kennt das ja auch . ]
#2374 | T: 5 | I: 1 | [ bertinck zeigt auf meinen schein . ]
#2400 | T: 5 | I: 1 | [ albert und kat begleiten mich . ]
#2415 | T: 5 | I: 1 | [ diese namen umgrenzen meine jugend . ]
#2421 | T: 5 | I: 1 | [ dahinter muß die stadt kommen . ]
#2465 | T: 5 | I: 1 | [ sie kommt aus dem schlafzimmer . ]
#2466 | T: 5 | I: 1 | [ » ist sie nicht auf ? ]
#2467 | T: 5 | I: 1 | [ « frage ich meine schwester . ]
#2470 | T: 5 | I: 1 | [ « sie liegt im halbdunkel . ]
#2505 | T: 5 | I: 1 | [ habt ihr denn draußen genug ? ]
#2552 | T: 5 | I: 1 | [ « fragt er etwas verblüfft . ]
#2556 | T: 5 | I: 1 | [ das gibt ’ s nicht ! ]
#2563 | T: 5 | I: 1 | [ ich zeige mich stramm dankbar . ]
#2570 | T: 5 | I: 1 | [ das ist mir ganz ungewohnt . ]
#2575 | T: 5 | I: 1 | [ ich betrachte mich im spiegel . ]
#2576 | T: 5 | I: 1 | [ das ist ein sonderbarer anblick . ]
#2727 | T: 5 | I: 1 | [ da schnauzte ich etwas schärfer . ]
#2738 | T: 5 | I: 1 | [ du wirst ihn gleich sehen . ]
#2741 | T: 5 | I: 1 | [ mittelstaedt läßt rühren und besichtigt . ]
#2796 | T: 5 | I: 1 | [ er kann keine schulmeister leiden . ]
#2815 | T: 5 | I: 1 | [ die knochen sind zu ende . ]
#2824 | T: 5 | I: 1 | [ hast du ihn noch gesehen ? ]
#2842 | T: 5 | I: 1 | [ sein gesicht war ganz ruhig . ]
#2853 | T: 5 | I: 1 | [ sie stöhnt und weint lange . ]
#2869 | T: 5 | I: 1 | [ « ich richte mich auf . ]
#2896 | T: 5 | I: 1 | [ so bringe ich sie hinüber . ]
#2912 | T: 5 | I: 1 | [ « das zimmer ist dunkel . ]
#2919 | T: 5 | I: 1 | [ ich hätte nie hierherkommen dürfen . ]
#2925 | T: 5 | I: 1 | [ hier hat himmelstoß tjaden erzogen . ]
#2928 | T: 5 | I: 1 | [ den dienst mache ich mechanisch . ]
#2952 | T: 5 | I: 1 | [ trotzdem wird natürlich alles gegessen . ]
#2998 | T: 5 | I: 1 | [ ich sehe ihre dunklen gestalten . ]
#2999 | T: 5 | I: 1 | [ ihre barte wehen im winde . ]
#3016 | T: 5 | I: 1 | [ * die tage gehen hin . ]
#3040 | T: 5 | I: 1 | [ » wo liegt sie denn ? ]
#3046 | T: 5 | I: 1 | [ sie wollte selbst dritter liegen . ]
#3055 | T: 5 | I: 1 | [ » habt ihr nicht gefragt ? ]
#3074 | T: 5 | I: 1 | [ es will mir nicht schmecken . ]
#3081 | T: 5 | I: 1 | [ wir rollen an transportzügen vorüber . ]
#3090 | T: 5 | I: 1 | [ das stimmt mich nicht heiter . ]
#3097 | T: 5 | I: 1 | [ der feldwebel behält mich da . ]
#3122 | T: 5 | I: 1 | [ die wände der baracken klirren . ]
#3123 | T: 5 | I: 1 | [ * es wird mächtig geputzt . ]
#3124 | T: 5 | I: 1 | [ ein appell jagt den andern . ]
#3135 | T: 5 | I: 1 | [ endlich ist der augenblick da . ]
#3145 | T: 5 | I: 1 | [ tjaden ist noch nicht fertig . ]
#3168 | T: 5 | I: 1 | [ doch tjaden stellt sich dickfellig . ]
#3196 | T: 5 | I: 1 | [ « » wer denn nur ? ]
#3211 | T: 5 | I: 1 | [ das sind die wahren schuldigen . ]
#3230 | T: 5 | I: 1 | [ in den ästen hängen tote . ]
#3258 | T: 5 | I: 1 | [ von hier luge ich aus . ]
#3259 | T: 5 | I: 1 | [ das gelände hat mittleres maschinengewehrfeuer . ]
#3328 | T: 5 | I: 1 | [ und schon geht es los . ]
#3359 | T: 5 | I: 1 | [ an mir vorüber hasten schritte . ]
#3370 | T: 5 | I: 1 | [ undeutlich kann ich ihn sehen . ]
#3387 | T: 5 | I: 1 | [ das feuer läßt nicht nach . ]
#3393 | T: 5 | I: 1 | [ die gestalt gegenüber bewegt sich . ]
#3402 | T: 5 | I: 1 | [ endlich bin ich neben ihm . ]
#3448 | T: 5 | I: 1 | [ doch nur für kurze zeit . ]
#3452 | T: 5 | I: 1 | [ aber ich muß beschäftigung haben . ]
#3454 | T: 5 | I: 1 | [ ich schließe ihm die augen . ]
#3461 | T: 5 | I: 1 | [ wie mag die frau aussehen ? ]
#3470 | T: 5 | I: 1 | [ ich spreche und muß sprechen . ]
#3478 | T: 5 | I: 1 | [ wir sehen es immerzu spät . ]
#3519 | T: 5 | I: 1 | [ es darf nie wieder geschehen . ]
#3520 | T: 5 | I: 1 | [ « die sonne steht schräg . ]
#3525 | T: 5 | I: 1 | [ es scheint mir rasch jetzt . ]
#3543 | T: 5 | I: 1 | [ den toten habe ich vergessen . ]
#3555 | T: 5 | I: 1 | [ müller gibt mir eine zigarette . ]
#3565 | T: 5 | I: 1 | [ was wolltest du anders tun . ]
#3566 | T: 5 | I: 1 | [ dazu bist du doch hier ! ]
#3577 | T: 5 | I: 1 | [ » was sagst du dazu ? ]
#3608 | T: 5 | I: 1 | [ er bleibt auch nicht lange . ]
#3630 | T: 5 | I: 1 | [ das gibt ein herrliches essen . ]
#3658 | T: 5 | I: 1 | [ die bande schießt sich ein . ]
#3687 | T: 5 | I: 1 | [ kauend legen wir uns schlafen . ]
#3688 | T: 5 | I: 1 | [ doch die nacht ist böse . ]
#3689 | T: 5 | I: 1 | [ wir haben zu fett gegessen . ]
#3693 | T: 5 | I: 1 | [ ich selbst bin neunmal unterwegs . ]
#3696 | T: 5 | I: 1 | [ munitionskolonnen rasen über die straße . ]
#3699 | T: 5 | I: 1 | [ wir lassen sie ruhig gewähren . ]
#3701 | T: 5 | I: 1 | [ deshalb machen wir es anders . ]
#3712 | T: 5 | I: 1 | [ auch kat ist sehr aufgemuntert . ]
#3749 | T: 5 | I: 1 | [ er taumelt hoch und läuft . ]
#3762 | T: 5 | I: 1 | [ « » kannst du laufen ? ]
#3789 | T: 5 | I: 1 | [ « die schmerzen werden stärker . ]
#3790 | T: 5 | I: 1 | [ wie feuer brennen die verbände . ]
#3820 | T: 5 | I: 1 | [ « dann werde ich eingegipst . ]
#3834 | T: 5 | I: 1 | [ wir warten auf den zug . ]
#3837 | T: 5 | I: 1 | [ wir warten schon zwei stunden . ]
#3856 | T: 5 | I: 1 | [ kropp wird nach unten gepackt . ]
#3865 | T: 5 | I: 1 | [ « fragt die schwester besorgt . ]
#3869 | T: 5 | I: 1 | [ da soll ich mich hineinlegen ? ]
#3899 | T: 5 | I: 1 | [ » hast du dich gestoßen ? ]
#3906 | T: 5 | I: 1 | [ » haben sie denn geträumt ? ]
#3912 | T: 5 | I: 1 | [ das kann ja gut werden . ]
#3916 | T: 5 | I: 1 | [ er ruft die schwester an . ]
#3922 | T: 5 | I: 1 | [ was wollen sie denn haben ? ]
#3937 | T: 5 | I: 1 | [ wir schlummern durch die tage . ]
#3946 | T: 5 | I: 1 | [ er schwillt und wird rot . ]
#3967 | T: 5 | I: 1 | [ die nacht ist sehr unruhig . ]
#3972 | T: 5 | I: 1 | [ auch die andern wachen auf . ]
#4002 | T: 5 | I: 1 | [ sie zerspringt in tausend splitter . ]
#4013 | T: 5 | I: 1 | [ wir lassen ihn deshalb reden . ]
#4025 | T: 5 | I: 1 | [ « der inspektor geht ab . ]
#4032 | T: 5 | I: 1 | [ « das versteht natürlich jeder . ]
#4035 | T: 5 | I: 1 | [ seitdem bin ich fein heraus . ]
#4036 | T: 5 | I: 1 | [ man darf mich nicht reizen . ]
#4061 | T: 5 | I: 1 | [ « » es ist naß . ]
#4063 | T: 5 | I: 1 | [ « auch das geht nicht . ]
#4066 | T: 5 | I: 1 | [ vielleicht ist die schwester eingenickt . ]
#4069 | T: 5 | I: 1 | [ » sollen wir flaschen schmeißen ? ]
#4079 | T: 5 | I: 1 | [ jetzt kommt öfter eine schwester . ]
#4099 | T: 5 | I: 1 | [ es sind zwei betten darin . ]
#4106 | T: 5 | I: 1 | [ « » aber er selber ? ]
#4107 | T: 5 | I: 1 | [ « josef zuckt die achseln . ]
#4113 | T: 5 | I: 1 | [ josef macht eine bezeichnende handbewegung . ]
#4129 | T: 5 | I: 1 | [ « sie drücken ihn nieder . ]
#4148 | T: 5 | I: 1 | [ es ist schon ein elend . ]
#4174 | T: 5 | I: 1 | [ besser ein klumpfuß als tot . ]
#4177 | T: 5 | I: 1 | [ was sollen sie anders tun . ]
#4180 | T: 5 | I: 1 | [ * albert geht es schlecht . ]
#4181 | T: 5 | I: 1 | [ er wird geholt und amputiert . ]
#4188 | T: 5 | I: 1 | [ trotz dieser vorsicht passiert etwas . ]
#4194 | T: 5 | I: 1 | [ morgens hat er einen schreikrampf . ]
#4213 | T: 5 | I: 1 | [ zwei leute sterben an wundstarrkrampf . ]
#4233 | T: 5 | I: 1 | [ was soll danach noch geschehen ? ]
#4250 | T: 5 | I: 1 | [ doch was nützt das alles . ]
#4261 | T: 5 | I: 1 | [ beiden fangen an zu reden . ]
#4265 | T: 5 | I: 1 | [ er kommt zurück und nickt . ]
#4266 | T: 5 | I: 1 | [ » kein aas zu sehen . ]
#4277 | T: 5 | I: 1 | [ darüber vergessen wir beinahe lewandowski . ]
#4286 | T: 5 | I: 1 | [ der arm ist längst geheilt . ]
#4291 | T: 5 | I: 1 | [ die wunde ist fast geschlossen . ]
#4355 | T: 5 | I: 1 | [ es ist jetzt die zeit . ]
#4393 | T: 5 | I: 1 | [ der andere beschreibt es ihm . ]
#4465 | T: 5 | I: 1 | [ wir nehmen sie unter feuer . ]
#4479 | T: 5 | I: 1 | [ * blutigste und der schwerste . ]
#4491 | T: 5 | I: 1 | [ warum macht man kein ende ? ]
#4525 | T: 5 | I: 1 | [ manchmal pfeift eine granate heran . ]
#4535 | T: 5 | I: 1 | [ damals habe ich noch geweint . ]
#4546 | T: 5 | I: 1 | [ vielleicht klappt es doch damit . ]
#4565 | T: 5 | I: 1 | [ ich sehe ihn verständnislos an . ]
#4567 | T: 5 | I: 1 | [ » er ist ja tot . ]
#4578 | T: 5 | I: 1 | [ darauf halte ich jede wette . ]
#4579 | T: 5 | I: 1 | [ « ich schüttele den kopf . ]
#4592 | T: 5 | I: 1 | [ « fragt der gefreite mich . ]
#4601 | T: 5 | I: 1 | [ dann weiß ich nichts mehr . ]
#4617 | T: 5 | I: 1 | [ aber es sind keine ziele . ]
#82 | T: 5 | I: 2 | [ er wußte , was wir dachten . ]
#382 | T: 5 | I: 2 | [ « er winkt mir , heranzurücken . ]
#392 | T: 5 | I: 2 | [ » franz , du mußt essen . ]
#494 | T: 5 | I: 2 | [ die nacht lebt , ich lebe . ]
#668 | T: 5 | I: 2 | [ ‹ , und jetzt wird gesungen . ]
#877 | T: 5 | I: 2 | [ » schlamassel « , sagt kat . ]
#927 | T: 5 | I: 2 | [ schultern , wie kemmerich sie hatte . ]
#953 | T: 5 | I: 2 | [ » was ist los , albert ? ]
#958 | T: 5 | I: 2 | [ kat sagt : » verwundete pferde . ]
#1012 | T: 5 | I: 2 | [ » was hast du , kat ? ]
#1047 | T: 5 | I: 2 | [ er ist angekratzt , aber heil . ]
#1316 | T: 5 | I: 2 | [ » sie können rühren , himmelstoß . ]
#1335 | T: 5 | I: 2 | [ » bestimmt « , sage ich . ]
#2149 | T: 5 | I: 2 | [ « und befiehlt : » abzählen ! ]
#2245 | T: 5 | I: 2 | [ eine schmale , dunkle ist dabei . ]
#2269 | T: 5 | I: 2 | [ die schmale , dunkle macht tanzschritte . ]
#2513 | T: 5 | I: 2 | [ war es schlimm , fragst du . ]
#2899 | T: 5 | I: 2 | [ « » jaja , mein kind . ]
#3432 | T: 5 | I: 2 | [ wir müssen jetzt warten , warten . ]
#3515 | T: 5 | I: 2 | [ » heute du , morgen ich . ]
#3518 | T: 5 | I: 2 | [ ich verspreche es dir , kamerad . ]
#3761 | T: 5 | I: 2 | [ » am knie , glaube ich . ]
#3787 | T: 5 | I: 2 | [ » hoffentlich « , antwortet er . ]
#4520 | T: 5 | I: 2 | [ « » muß wohl , paul . ]
#4597 | T: 5 | I: 2 | [ nein , wir sind nicht verwandt . ]
#2454 | T: 5 | I: 3 | [ mutter , mutter , paul ist da . ]
#50 | T: 4 | I: 1 | [ » und wurst auch ? ]
#69 | T: 4 | I: 1 | [ die gibst du aus ! ]
#79 | T: 4 | I: 1 | [ « die tomate nickte . ]
#86 | T: 4 | I: 1 | [ wir können sie brauchen . ]
#92 | T: 4 | I: 1 | [ « fauchte die tomate . ]
#102 | T: 4 | I: 1 | [ wir suchen etwas besseres . ]
#199 | T: 4 | I: 1 | [ das bein ist amputiert . ]
#221 | T: 4 | I: 1 | [ « müller tut es . ]
#230 | T: 4 | I: 1 | [ « kemmerich will nicht . ]
#246 | T: 4 | I: 1 | [ « er ist beleidigt . ]
#256 | T: 4 | I: 1 | [ » meint ihr - ? ]
#276 | T: 4 | I: 1 | [ das ist lange her . ]
#277 | T: 4 | I: 1 | [ wir sind alte leute . ]
#337 | T: 4 | I: 1 | [ was wollen sie tun ? ]
#374 | T: 4 | I: 1 | [ das ist viel schlimmer . ]
#389 | T: 4 | I: 1 | [ habt ihr anständige verpflegung ? ]
#391 | T: 4 | I: 1 | [ ich gerate in erregung . ]
#393 | T: 4 | I: 1 | [ essen ist die hauptsache . ]
#395 | T: 4 | I: 1 | [ « er wehrt ab . ]
#408 | T: 4 | I: 1 | [ die augen versinken schon . ]
#425 | T: 4 | I: 1 | [ laßt ihn nicht sterben ! ]
#426 | T: 4 | I: 1 | [ meine gedanken gehen durcheinander . ]
#431 | T: 4 | I: 1 | [ ich nähere mich ihm . ]
#433 | T: 4 | I: 1 | [ « ich widerspreche nicht . ]
#453 | T: 4 | I: 1 | [ « er antwortet nicht . ]
#464 | T: 4 | I: 1 | [ wo ist der arzt ? ]
#484 | T: 4 | I: 1 | [ es ist nicht da . ]
#515 | T: 4 | I: 1 | [ « katczinsky pfeift fachmännisch . ]
#516 | T: 4 | I: 1 | [ » brot aus steckrüben ? ]
#522 | T: 4 | I: 1 | [ « wir folgen neugierig . ]
#527 | T: 4 | I: 1 | [ « wir sind überrascht . ]
#560 | T: 4 | I: 1 | [ « er spuckt aus . ]
#567 | T: 4 | I: 1 | [ « er schlendert hinaus . ]
#568 | T: 4 | I: 1 | [ der artillerist grinst höhnisch . ]
#570 | T: 4 | I: 1 | [ verheb dich nicht dabei . ]
#582 | T: 4 | I: 1 | [ er betastet das brot . ]
#633 | T: 4 | I: 1 | [ man sieht sehnsüchtig hinüber . ]
#634 | T: 4 | I: 1 | [ die stuben sind kühl . ]
#645 | T: 4 | I: 1 | [ löhne ist ein umsteigebahnhof . ]
#679 | T: 4 | I: 1 | [ mag ja auch sein . ]
#729 | T: 4 | I: 1 | [ ahnungslos ging er vorüber . ]
#750 | T: 4 | I: 1 | [ wir verschwanden im galopp . ]
#774 | T: 4 | I: 1 | [ abseits der straße liegt . ]
#781 | T: 4 | I: 1 | [ ich weiß hier bescheid . ]
#800 | T: 4 | I: 1 | [ « wir horchen alle . ]
#801 | T: 4 | I: 1 | [ die front ist unruhig . ]
#841 | T: 4 | I: 1 | [ wir passieren die gulaschkanonen . ]
#843 | T: 4 | I: 1 | [ die wagen fahren zurück . ]
#846 | T: 4 | I: 1 | [ der mond scheint darauf . ]
#861 | T: 4 | I: 1 | [ das terrain wird zerrissener . ]
#895 | T: 4 | I: 1 | [ ich versuche es auch . ]
#898 | T: 4 | I: 1 | [ einmal schlafe ich fest . ]
#913 | T: 4 | I: 1 | [ » es gibt zunder . ]
#917 | T: 4 | I: 1 | [ ein paar leute schreien . ]
#923 | T: 4 | I: 1 | [ sein helm ist weggepurzelt . ]
#926 | T: 4 | I: 1 | [ die schmalen schultern zucken . ]
#928 | T: 4 | I: 1 | [ ich lasse ihn gewähren . ]
#933 | T: 4 | I: 1 | [ endlich wird es ruhig . ]
#935 | T: 4 | I: 1 | [ wir riskieren einen blick . ]
#937 | T: 4 | I: 1 | [ wahrscheinlich kommt ein angriff . ]
#941 | T: 4 | I: 1 | [ ist noch mal gutgegangen . ]
#961 | T: 4 | I: 1 | [ detering richtet sich auf . ]
#963 | T: 4 | I: 1 | [ schießt sie doch ab ! ]
#965 | T: 4 | I: 1 | [ es geht ihm nahe . ]
#990 | T: 4 | I: 1 | [ dann knallen einzelne schüsse . ]
#999 | T: 4 | I: 1 | [ das schreien ist verstummt . ]
#1017 | T: 4 | I: 1 | [ « er ist nervös . ]
#1028 | T: 4 | I: 1 | [ keinen moment zu früh . ]
#1029 | T: 4 | I: 1 | [ das dunkel wird wahnsinnig . ]
#1030 | T: 4 | I: 1 | [ es wogt und tobt . ]
#1033 | T: 4 | I: 1 | [ nirgendwo ist ein ausweg . ]
#1041 | T: 4 | I: 1 | [ ich spüre einen ruck . ]
#1043 | T: 4 | I: 1 | [ ich balle die faust . ]
#1092 | T: 4 | I: 1 | [ es ist heller geworden . ]
#1110 | T: 4 | I: 1 | [ vor uns liegt jemand . ]
#1122 | T: 4 | I: 1 | [ das gelenk ist getroffen . ]
#1146 | T: 4 | I: 1 | [ wir holen eine bahre . ]
#1147 | T: 4 | I: 1 | [ kat schüttelt den kopf . ]
#1154 | T: 4 | I: 1 | [ es beginnt zu regnen . ]
#1157 | T: 4 | I: 1 | [ der regen wird stärker . ]
#1168 | T: 4 | I: 1 | [ ein einschlag hallt irgendwo . ]
#1170 | T: 4 | I: 1 | [ es kommt nichts weiter . ]
#1195 | T: 4 | I: 1 | [ « äußert albert kurz . ]
#1199 | T: 4 | I: 1 | [ » das ist klar . ]
#1221 | T: 4 | I: 1 | [ du merkst auch alles . ]
#1235 | T: 4 | I: 1 | [ probier ’ s mal . ]
#1244 | T: 4 | I: 1 | [ er verliebt sich darin . ]
#1257 | T: 4 | I: 1 | [ tjaden kennt nur eins . ]
#1262 | T: 4 | I: 1 | [ « forscht müller weiter . ]
#1268 | T: 4 | I: 1 | [ er macht sich sorgen . ]
#1275 | T: 4 | I: 1 | [ tjadens gesicht wird fleckig . ]
#1289 | T: 4 | I: 1 | [ ihn beehrt er deshalb . ]
#1298 | T: 4 | I: 1 | [ « himmelstoß ist verblüfft . ]
#1315 | T: 4 | I: 1 | [ « tjaden winkt großartig . ]
#1337 | T: 4 | I: 1 | [ das erschüttert tjaden nicht . ]
#1359 | T: 4 | I: 1 | [ « erwidere ich ruhig . ]
#1362 | T: 4 | I: 1 | [ « will kropp wissen . ]
#1369 | T: 4 | I: 1 | [ « zwitschert müller zurück . ]
#1394 | T: 4 | I: 1 | [ wir haben keinen gehabt . ]
#1399 | T: 4 | I: 1 | [ kropp zuckt die achseln . ]
#1400 | T: 4 | I: 1 | [ » ich weiß nicht . ]
#1420 | T: 4 | I: 1 | [ albert spricht es aus . ]
#1422 | T: 4 | I: 1 | [ « er hat recht . ]
#1426 | T: 4 | I: 1 | [ wir flüchten vor uns . ]
#1438 | T: 4 | I: 1 | [ natürlich weiß es keiner . ]
#1442 | T: 4 | I: 1 | [ raus mit der sprache . ]
#1444 | T: 4 | I: 1 | [ er versucht es andersherum . ]
#1456 | T: 4 | I: 1 | [ er fragt nach tjaden . ]
#1457 | T: 4 | I: 1 | [ wir zucken die achseln . ]
#1460 | T: 4 | I: 1 | [ « erkundigt sich kropp . ]
#1472 | T: 4 | I: 1 | [ » ich verlange antwort . ]
#1476 | T: 4 | I: 1 | [ da waren wir gestern . ]
#1480 | T: 4 | I: 1 | [ bitte abkratzen zu dürfen ! ]
#1485 | T: 4 | I: 1 | [ aber es ist schluß . ]
#1489 | T: 4 | I: 1 | [ die bettnässergeschichte macht eindruck . ]
#1492 | T: 4 | I: 1 | [ « fragt bertinck himmelstoß . ]
#1509 | T: 4 | I: 1 | [ tjaden begrüßt uns krähend . ]
#1521 | T: 4 | I: 1 | [ kat steht unterdessen schmiere . ]
#1540 | T: 4 | I: 1 | [ es ist eine dogge . ]
#1558 | T: 4 | I: 1 | [ endlich können wir verschnaufen . ]
#1595 | T: 4 | I: 1 | [ « ich schüttele mich . ]
#1615 | T: 4 | I: 1 | [ dann knirschen ihre gebisse . ]
#1626 | T: 4 | I: 1 | [ es sind mindestens hundert . ]
#1635 | T: 4 | I: 1 | [ überall vorn brodelt es . ]
#1677 | T: 4 | I: 1 | [ der erfolg ist gut . ]
#1681 | T: 4 | I: 1 | [ sie kommen nicht mehr . ]
#1702 | T: 4 | I: 1 | [ nachts wird gas abgeblasen . ]
#1710 | T: 4 | I: 1 | [ fast scheint es so . ]
#1719 | T: 4 | I: 1 | [ vielleicht haben wir glück . ]
#1735 | T: 4 | I: 1 | [ der morgen ist da . ]
#1749 | T: 4 | I: 1 | [ wir werden langsam taub . ]
#1754 | T: 4 | I: 1 | [ sofort ist es dunkel . ]
#1766 | T: 4 | I: 1 | [ auch sie kehrt um . ]
#1821 | T: 4 | I: 1 | [ schwefeliger qualm dringt ein . ]
#1833 | T: 4 | I: 1 | [ wir müssen es lassen . ]
#1845 | T: 4 | I: 1 | [ der angriff ist da . ]
#1847 | T: 4 | I: 1 | [ die drahtverhaue sind zerfetzt . ]
#1874 | T: 4 | I: 1 | [ sind es noch gräben ? ]
#1878 | T: 4 | I: 1 | [ * es wird mittag . ]
#1883 | T: 4 | I: 1 | [ sie können nicht vorwärts . ]
#1918 | T: 4 | I: 1 | [ wir kommen gut zurück . ]
#2004 | T: 4 | I: 1 | [ er wird allmählich heiser . ]
#2112 | T: 4 | I: 1 | [ ein leutnant ist dabei . ]
#2120 | T: 4 | I: 1 | [ es sind nur tage . ]
#2135 | T: 4 | I: 1 | [ * wir werden abgelöst . ]
#2185 | T: 4 | I: 1 | [ das leben ist kurz . ]
#2187 | T: 4 | I: 1 | [ aber wir vergessen nicht ! ]
#2250 | T: 4 | I: 1 | [ und hält es hoch . ]
#2251 | T: 4 | I: 1 | [ das erzielt großen erfolg . ]
#2260 | T: 4 | I: 1 | [ wir begleiten sie schwimmend . ]
#2276 | T: 4 | I: 1 | [ dann schwimmen wir zurück . ]
#2287 | T: 4 | I: 1 | [ tjaden in der mitte . ]
#2309 | T: 4 | I: 1 | [ dann werden wir ungeduldig . ]
#2313 | T: 4 | I: 1 | [ die haustür ist offen . ]
#2323 | T: 4 | I: 1 | [ dann dürfen wir eintreten . ]
#2337 | T: 4 | I: 1 | [ es sind zimmer nebenan . ]
#2356 | T: 4 | I: 1 | [ leer ist sehr forsch . ]
#2377 | T: 4 | I: 1 | [ die anderen beneiden mich . ]
#2406 | T: 4 | I: 1 | [ ihre gestalten werden kleiner . ]
#2408 | T: 4 | I: 1 | [ dann sind sie verschwunden . ]
#2478 | T: 4 | I: 1 | [ « fragt sie mich . ]
#2483 | T: 4 | I: 1 | [ sie sieht mich an . ]
#2503 | T: 4 | I: 1 | [ « erkundige ich mich . ]
#2527 | T: 4 | I: 1 | [ » was hat sie ? ]
#2544 | T: 4 | I: 1 | [ » wie heißen sie ? ]
#2548 | T: 4 | I: 1 | [ « ich melde vorschriftsmäßig . ]
#2550 | T: 4 | I: 1 | [ » wo liegen sie ? ]
#2554 | T: 4 | I: 1 | [ aber ich irre mich . ]
#2597 | T: 4 | I: 1 | [ doch das bessert nichts . ]
#2633 | T: 4 | I: 1 | [ und dann auf paris . ]
#2636 | T: 4 | I: 1 | [ aber ich breche auf . ]
#2651 | T: 4 | I: 1 | [ sie reden mir zuviel . ]
#2685 | T: 4 | I: 1 | [ ich sitze und warte . ]
#2707 | T: 4 | I: 1 | [ stumm stehe ich davor . ]
#2708 | T: 4 | I: 1 | [ wie vor einem gericht . ]
#2735 | T: 4 | I: 1 | [ wir sprechen uns noch . ]
#2740 | T: 4 | I: 1 | [ die kompanie ist angetreten . ]
#2756 | T: 4 | I: 1 | [ und der ist vorbildlich ! ]
#2803 | T: 4 | I: 1 | [ * was ist urlaub ? ]
#2813 | T: 4 | I: 1 | [ wir haben kein glück . ]
#2828 | T: 4 | I: 1 | [ ich weiß es besser . ]
#2877 | T: 4 | I: 1 | [ sie sind schlecht dort . ]
#2893 | T: 4 | I: 1 | [ « sie antwortet nicht . ]
#2905 | T: 4 | I: 1 | [ es ist gute wolle . ]
#2906 | T: 4 | I: 1 | [ sie werden warm halten . ]
#2914 | T: 4 | I: 1 | [ dazwischen tickt die uhr . ]
#2986 | T: 4 | I: 1 | [ oft stehen viele nebeneinander . ]
#3020 | T: 4 | I: 1 | [ die beerdigung geht schnell . ]
#3022 | T: 4 | I: 1 | [ die sterne sind kalt . ]
#3043 | T: 4 | I: 1 | [ » in welcher klasse ? ]
#3048 | T: 4 | I: 1 | [ es ist auch billiger . ]
#3051 | T: 4 | I: 1 | [ « mein vater nickt . ]
#3079 | T: 4 | I: 1 | [ wir fahren einige tage . ]
#3083 | T: 4 | I: 1 | [ die feldbahn übernimmt uns . ]
#3084 | T: 4 | I: 1 | [ ich suche mein regiment . ]
#3086 | T: 4 | I: 1 | [ irgendwo einige vage instruktionen . ]
#3114 | T: 4 | I: 1 | [ fast könnte ich weinen . ]
#3117 | T: 4 | I: 1 | [ hier gehöre ich hin . ]
#3131 | T: 4 | I: 1 | [ deshalb die vielen musterungen . ]
#3140 | T: 4 | I: 1 | [ nachher unterhalten wir uns . ]
#3165 | T: 4 | I: 1 | [ « tjaden erscheint wieder . ]
#3170 | T: 4 | I: 1 | [ das verstehe ich nicht . ]
#3192 | T: 4 | I: 1 | [ kat zuckt die achseln . ]
#3212 | T: 4 | I: 1 | [ « müller steht auf . ]
#3237 | T: 4 | I: 1 | [ das macht der luftdruck . ]
#3238 | T: 4 | I: 1 | [ « ich suche weiter . ]
#3239 | T: 4 | I: 1 | [ es ist wirklich so . ]
#3261 | T: 4 | I: 1 | [ ein leuchtschirm entfaltet sich . ]
#3272 | T: 4 | I: 1 | [ ich versuche mich aufzuraffen . ]
#3327 | T: 4 | I: 1 | [ gleich darauf zwei andere . ]
#3345 | T: 4 | I: 1 | [ nun schießen unsere batterien . ]
#3353 | T: 4 | I: 1 | [ das gewehrfeuer schwillt an . ]
#3357 | T: 4 | I: 1 | [ ein einzelner schrei abgeschlagen . ]
#3378 | T: 4 | I: 1 | [ das licht nimmt zu . ]
#3381 | T: 4 | I: 1 | [ minute um minute versickert . ]
#3391 | T: 4 | I: 1 | [ das röcheln tönt fort . ]
#3410 | T: 4 | I: 1 | [ die augen folgen mir . ]
#3417 | T: 4 | I: 1 | [ die lippen sind trocken . ]
#3429 | T: 4 | I: 1 | [ drei stiche sind es . ]
#3463 | T: 4 | I: 1 | [ gehört sie mir nicht ? ]
#3485 | T: 4 | I: 1 | [ ich kann nicht hinaus . ]
#3511 | T: 4 | I: 1 | [ meine furcht war unbegründet . ]
#3537 | T: 4 | I: 1 | [ die front bleibt ruhig . ]
#3552 | T: 4 | I: 1 | [ » bist du verwundet ? ]
#3563 | T: 4 | I: 1 | [ sie beruhigen mich beide . ]
#3573 | T: 4 | I: 1 | [ jetzt hören wir ausrufe . ]
#3574 | T: 4 | I: 1 | [ » das hat gesessen ? ]
#3582 | T: 4 | I: 1 | [ wir sehen uns an . ]
#3590 | T: 4 | I: 1 | [ krieg ist krieg schließlich . ]
#3637 | T: 4 | I: 1 | [ die ferkel sind geschlachtet . ]
#3638 | T: 4 | I: 1 | [ kat hat das erledigt . ]
#3668 | T: 4 | I: 1 | [ wir sehen sie verschwinden . ]
#3677 | T: 4 | I: 1 | [ es dauert bis sechs . ]
#3683 | T: 4 | I: 1 | [ spätabends hören wir miauen . ]
#3717 | T: 4 | I: 1 | [ « – » was ? ]
#3720 | T: 4 | I: 1 | [ die herrlichkeit ist aus . ]
#3750 | T: 4 | I: 1 | [ ich bleibe neben ihm . ]
#3765 | T: 4 | I: 1 | [ das feuer folgt uns . ]
#3782 | T: 4 | I: 1 | [ er ist voller verwundeter . ]
#3802 | T: 4 | I: 1 | [ kemmerich fällt mir ein . ]
#3808 | T: 4 | I: 1 | [ die schmerzen sind unerträglich . ]
#3810 | T: 4 | I: 1 | [ » chloroformiert den kerl ! ]
#3811 | T: 4 | I: 1 | [ « schreit er wütend . ]
#3812 | T: 4 | I: 1 | [ da werde ich ruhig . ]
#3836 | T: 4 | I: 1 | [ die decken sind dünn . ]
#3844 | T: 4 | I: 1 | [ pro stunde eine zigarette . ]
#3847 | T: 4 | I: 1 | [ « wir werden schwermütig . ]
#3859 | T: 4 | I: 1 | [ » was ist denn ? ]
#3860 | T: 4 | I: 1 | [ « fragt die schwester . ]
#3867 | T: 4 | I: 1 | [ « » warum denn ? ]
#3871 | T: 4 | I: 1 | [ » ein bißchen schmutzig ? ]
#3872 | T: 4 | I: 1 | [ « fragt sie ermunternd . ]
#3879 | T: 4 | I: 1 | [ » was denn noch ? ]
#3889 | T: 4 | I: 1 | [ * nachts erwache ich . ]
#3890 | T: 4 | I: 1 | [ auch kropp rührt sich . ]
#3917 | T: 4 | I: 1 | [ sie dreht sich um . ]
#3926 | T: 4 | I: 1 | [ » klein oder groß ? ]
#3929 | T: 4 | I: 1 | [ ich erhalte eine flasche . ]
#3931 | T: 4 | I: 1 | [ der zug fährt langsam . ]
#3934 | T: 4 | I: 1 | [ * albert hat fieber . ]
#3948 | T: 4 | I: 1 | [ » haben sie schmerzen ? ]
#3956 | T: 4 | I: 1 | [ das genügt aber nicht . ]
#3974 | T: 4 | I: 1 | [ sie nennen das morgenandacht . ]
#3988 | T: 4 | I: 1 | [ « albert stöhnt wieder . ]
#3996 | T: 4 | I: 1 | [ die litanei ertönt wieder . ]
#4000 | T: 4 | I: 1 | [ ich zähle bis fünf . ]
#4003 | T: 4 | I: 1 | [ das beten hört auf . ]
#4023 | T: 4 | I: 1 | [ » wie heißen sie ? ]
#4030 | T: 4 | I: 1 | [ » das macht nichts . ]
#4031 | T: 4 | I: 1 | [ ich habe einen jagdschein . ]
#4037 | T: 4 | I: 1 | [ mir passiert also nichts . ]
#4041 | T: 4 | I: 1 | [ « wir sind heilfroh . ]
#4049 | T: 4 | I: 1 | [ die nachtschwester kommt nicht . ]
#4055 | T: 4 | I: 1 | [ « ich tue es . ]
#4062 | T: 4 | I: 1 | [ kann keiner licht machen ? ]
#4068 | T: 4 | I: 1 | [ dazu das ständige beten . ]
#4073 | T: 4 | I: 1 | [ muffelig erscheint die alte . ]
#4076 | T: 4 | I: 1 | [ laufen kann hier keiner . ]
#4083 | T: 4 | I: 1 | [ die nonnen sind zuverlässiger . ]
#4118 | T: 4 | I: 1 | [ sie muß zur totenhalle . ]
#4125 | T: 4 | I: 1 | [ « er wird hinaufgehoben . ]
#4128 | T: 4 | I: 1 | [ » ich bleibe hier ! ]
#4138 | T: 4 | I: 1 | [ » ich komme wieder ! ]
#4141 | T: 4 | I: 1 | [ die tür schließt sich . ]
#4157 | T: 4 | I: 1 | [ « fragt der eine . ]
#4195 | T: 4 | I: 1 | [ wieder werden betten frei . ]
#4275 | T: 4 | I: 1 | [ es geht alles gut . ]
#4290 | T: 4 | I: 1 | [ alberts stumpf heilt gut . ]
#4300 | T: 4 | I: 1 | [ sie ist so schwach . ]
#4312 | T: 4 | I: 1 | [ trichterfelder draußen und drinnen . ]
#4363 | T: 4 | I: 1 | [ deshalb bleibe ich wach . ]
#4398 | T: 4 | I: 1 | [ « und ihn laufenlassen . ]
#4405 | T: 4 | I: 1 | [ * müller ist tot . ]
#4412 | T: 4 | I: 1 | [ unsere linien werden zurückgenommen . ]
#4415 | T: 4 | I: 1 | [ und zuviel neue geschütze . ]
#4421 | T: 4 | I: 1 | [ wir haben zuwenig pferde . ]
#4432 | T: 4 | I: 1 | [ der mann ist k . ]
#4437 | T: 4 | I: 1 | [ wir brauchen soldaten draußen . ]
#4473 | T: 4 | I: 1 | [ bertinck hat einen brustschuß . ]
#4500 | T: 4 | I: 1 | [ wir werden nicht trocken . ]
#4507 | T: 4 | I: 1 | [ wir beide sind allein . ]
#4514 | T: 4 | I: 1 | [ zweimal machen wir rast . ]
#4516 | T: 4 | I: 1 | [ wir sprechen nicht viel . ]
#4521 | T: 4 | I: 1 | [ « » dann los . ]
#4524 | T: 4 | I: 1 | [ unser weg wird schwieriger . ]
#4530 | T: 4 | I: 1 | [ wir rauchen eine zigarette . ]
#4543 | T: 4 | I: 1 | [ « fragt er bitter . ]
#4566 | T: 4 | I: 1 | [ er zeigt auf kat . ]
#4568 | T: 4 | I: 1 | [ « ich begreife nicht . ]
#4570 | T: 4 | I: 1 | [ der sanitäter bleibt stehen . ]
#4588 | T: 4 | I: 1 | [ aber er hat ausgereicht . ]
#4590 | T: 4 | I: 1 | [ ich stehe langsam auf . ]
#4594 | T: 4 | I: 1 | [ der sanitäter ist verwundert . ]
#4599 | T: 4 | I: 1 | [ habe ich noch füße ? ]
#4627 | T: 4 | I: 1 | [ ich bin sehr ruhig . ]
#54 | T: 4 | I: 2 | [ « » ja , alles . ]
#68 | T: 4 | I: 2 | [ kompanie furage empfangen , fertig . ]
#380 | T: 4 | I: 2 | [ « » sicher , franz . ]
#448 | T: 4 | I: 2 | [ er atmet noch , leise . ]
#561 | T: 4 | I: 2 | [ » doch , ein paar . ]
#948 | T: 4 | I: 2 | [ ich verstehe sofort : kanonenfieber . ]
#1290 | T: 4 | I: 2 | [ » na , auch hier ? ]
#1477 | T: 4 | I: 2 | [ fünf tote , acht verwundete . ]
#1600 | T: 4 | I: 2 | [ » schmeckt es , kat ? ]
#1603 | T: 4 | I: 2 | [ « » gut , kat . ]
#1791 | T: 4 | I: 2 | [ wir müssen warten , warten . ]
#1804 | T: 4 | I: 2 | [ » eine minute , kamerad ! ]
#1851 | T: 4 | I: 2 | [ maschinengewehre knarren , gewehre knattern . ]
#2690 | T: 4 | I: 2 | [ die bücherrücken stehen , nebeneinander . ]
#2875 | T: 4 | I: 2 | [ « » nein , mutter . ]
#2878 | T: 4 | I: 2 | [ « ach mutter , mutter ! ]
#2883 | T: 4 | I: 2 | [ « ach mutter , mutter ! ]
#2886 | T: 4 | I: 2 | [ « ach mutter , mutter ! ]
#2911 | T: 4 | I: 2 | [ » gute nacht , mutter . ]
#3598 | T: 4 | I: 2 | [ allerdings , haie ist tot . ]
#3772 | T: 4 | I: 2 | [ los , ich stütze dich . ]
#3893 | T: 4 | I: 2 | [ ich flüstere : » albert ! ]
#4152 | T: 4 | I: 2 | [ schreiben sie auf , schwester . ]
#4161 | T: 4 | I: 2 | [ na , da seht ihr ! ]
#4169 | T: 4 | I: 2 | [ « » ach , mensch ! ]
#4396 | T: 4 | I: 2 | [ wir versuchen , ihn zurückzuhalten . ]
#2600 | T: 4 | I: 3 | [ furchtbar , furchtbar , nicht wahr ? ]
#3747 | T: 4 | I: 3 | [ » los , auf , albert ! ]
#40 | T: 3 | I: 1 | [ feldlazarett und massengrab . ]
#52 | T: 3 | I: 1 | [ tjadens kiefer bebten . ]
#53 | T: 3 | I: 1 | [ » tabak auch ? ]
#61 | T: 3 | I: 1 | [ « fragte katczinsky . ]
#65 | T: 3 | I: 1 | [ katczinsky wurde ärgerlich . ]
#71 | T: 3 | I: 1 | [ kompanie sind wir . ]
#149 | T: 3 | I: 1 | [ « wir lachen . ]
#194 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kropp . ]
#213 | T: 3 | I: 1 | [ « kemmerich nickt . ]
#217 | T: 3 | I: 1 | [ müller bückt sich . ]
#239 | T: 3 | I: 1 | [ er hat fieber . ]
#241 | T: 3 | I: 1 | [ er lehnt ab . ]
#244 | T: 3 | I: 1 | [ er nimmt sie . ]
#250 | T: 3 | I: 1 | [ wir warten draußen . ]
#257 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt er . ]
#268 | T: 3 | I: 1 | [ « drei ärgerlich . ]
#332 | T: 3 | I: 1 | [ kropp hatte genug . ]
#371 | T: 3 | I: 1 | [ « er schweigt . ]
#377 | T: 3 | I: 1 | [ » meinst du ? ]
#378 | T: 3 | I: 1 | [ « » natürlich . ]
#428 | T: 3 | I: 1 | [ es wird dunkel . ]
#456 | T: 3 | I: 1 | [ eine stunde vergeht . ]
#474 | T: 3 | I: 1 | [ er ist tot . ]
#479 | T: 3 | I: 1 | [ « ich nicke . ]
#499 | T: 3 | I: 1 | [ sie passen genau . ]
#503 | T: 3 | I: 1 | [ wir bekommen ersatz . ]
#508 | T: 3 | I: 1 | [ « ich nicke . ]
#547 | T: 3 | I: 1 | [ drahtgeflecht ist hart . ]
#569 | T: 3 | I: 1 | [ » spann man ! ]
#592 | T: 3 | I: 1 | [ der artillerist schwankt . ]
#600 | T: 3 | I: 1 | [ das ist kat . ]
#622 | T: 3 | I: 1 | [ der vorschlag gefällt . ]
#683 | T: 3 | I: 1 | [ allerhand ist das ! ]
#722 | T: 3 | I: 1 | [ « gebrüllt wurde . ]
#724 | T: 3 | I: 1 | [ « flüsterte kropp . ]
#731 | T: 3 | I: 1 | [ das singen erstarb . ]
#746 | T: 3 | I: 1 | [ himmelstoß kippte um . ]
#760 | T: 3 | I: 1 | [ wir klettern hinauf . ]
#776 | T: 3 | I: 1 | [ täusche ich mich ? ]
#865 | T: 3 | I: 1 | [ ein neuer befehl . ]
#954 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#960 | T: 3 | I: 1 | [ wir sind bleich . ]
#975 | T: 3 | I: 1 | [ aber nicht alle . ]
#1008 | T: 3 | I: 1 | [ drei uhr morgens . ]
#1013 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kropp . ]
#1040 | T: 3 | I: 1 | [ es regnet schollen . ]
#1150 | T: 3 | I: 1 | [ wir gehen zurück . ]
#1182 | T: 3 | I: 1 | [ himmelstoß ist da . ]
#1197 | T: 3 | I: 1 | [ « » abhauen ! ]
#1198 | T: 3 | I: 1 | [ « knurrt kropp . ]
#1206 | T: 3 | I: 1 | [ » meine alte ! ]
#1210 | T: 3 | I: 1 | [ « wir lachen . ]
#1220 | T: 3 | I: 1 | [ « » richtig . ]
#1224 | T: 3 | I: 1 | [ » das auch . ]
#1227 | T: 3 | I: 1 | [ « alles schweigt . ]
#1256 | T: 3 | I: 1 | [ « ruft kropp . ]
#1264 | T: 3 | I: 1 | [ detering ist wortkarg . ]
#1283 | T: 3 | I: 1 | [ « vom stapel . ]
#1322 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt tjaden . ]
#1331 | T: 3 | I: 1 | [ kat ist besorgt . ]
#1334 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt tjaden . ]
#1404 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#1425 | T: 3 | I: 1 | [ wir sind flüchtende . ]
#1427 | T: 3 | I: 1 | [ vor unserem leben . ]
#1455 | T: 3 | I: 1 | [ niemand beachtet ihn . ]
#1459 | T: 3 | I: 1 | [ » wieso ihr ? ]
#1464 | T: 3 | I: 1 | [ « » sie ! ]
#1465 | T: 3 | I: 1 | [ « » ich ? ]
#1466 | T: 3 | I: 1 | [ « » ja . ]
#1491 | T: 3 | I: 1 | [ » stimmt das ? ]
#1495 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt bertinck . ]
#1503 | T: 3 | I: 1 | [ mittelarrest ist angenehm . ]
#1601 | T: 3 | I: 1 | [ « » gut ! ]
#1629 | T: 3 | I: 1 | [ » quatsch nicht ! ]
#1724 | T: 3 | I: 1 | [ die erde dröhnt . ]
#1760 | T: 3 | I: 1 | [ das klingt tröstlich . ]
#1764 | T: 3 | I: 1 | [ aber es mißlingt . ]
#1805 | T: 3 | I: 1 | [ « rufe ich . ]
#1806 | T: 3 | I: 1 | [ kat wird aufmerksam . ]
#1835 | T: 3 | I: 1 | [ noch eine nacht . ]
#1850 | T: 3 | I: 1 | [ unsere artillerie funkt . ]
#1914 | T: 3 | I: 1 | [ das gefecht stockt . ]
#1937 | T: 3 | I: 1 | [ es ist kühl . ]
#2101 | T: 3 | I: 1 | [ « fauche ich . ]
#2104 | T: 3 | I: 1 | [ « wiederhole ich . ]
#2107 | T: 3 | I: 1 | [ er quäkt auf . ]
#2209 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kropp . ]
#2215 | T: 3 | I: 1 | [ « er nickt . ]
#2238 | T: 3 | I: 1 | [ abends schwimmen wir . ]
#2268 | T: 3 | I: 1 | [ sie haben verstanden . ]
#2310 | T: 3 | I: 1 | [ kropp zögert plötzlich . ]
#2321 | T: 3 | I: 1 | [ » un moment . ]
#2388 | T: 3 | I: 1 | [ soldat ohne tabak ! ]
#2403 | T: 3 | I: 1 | [ wir nehmen abschied . ]
#2449 | T: 3 | I: 1 | [ « ruft sie . ]
#2450 | T: 3 | I: 1 | [ » paul - ! ]
#2528 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#2543 | T: 3 | I: 1 | [ « schnauzt er . ]
#2545 | T: 3 | I: 1 | [ « ich rapportiere . ]
#2565 | T: 3 | I: 1 | [ « kommandiert er . ]
#2638 | T: 3 | I: 1 | [ » alles gute ! ]
#2693 | T: 3 | I: 1 | [ schatten und erinnerungen . ]
#2694 | T: 3 | I: 1 | [ nichts – nichts . ]
#2695 | T: 3 | I: 1 | [ meine unruhe wächst . ]
#2794 | T: 3 | I: 1 | [ « » versucht ! ]
#2801 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#2812 | T: 3 | I: 1 | [ manche werden ohnmächtig . ]
#2819 | T: 3 | I: 1 | [ noch vier tage . ]
#2825 | T: 3 | I: 1 | [ wie starb er ? ]
#2832 | T: 3 | I: 1 | [ du mußt es . ]
#2843 | T: 3 | I: 1 | [ « sie schweigt . ]
#2845 | T: 3 | I: 1 | [ « » ja . ]
#2859 | T: 3 | I: 1 | [ alle sind schweigsam . ]
#2873 | T: 3 | I: 1 | [ « sie schweigt . ]
#2916 | T: 3 | I: 1 | [ die kastanien rauschen . ]
#3041 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#3044 | T: 3 | I: 1 | [ « » dritter . ]
#3062 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#3065 | T: 3 | I: 1 | [ « überstunden machen . ]
#3100 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt er . ]
#3113 | T: 3 | I: 1 | [ « ich nicke . ]
#3119 | T: 3 | I: 1 | [ « nach rußland . ]
#3156 | T: 3 | I: 1 | [ « tjaden verschwindet . ]
#3169 | T: 3 | I: 1 | [ » ein land ? ]
#3174 | T: 3 | I: 1 | [ « knurrt kropp . ]
#3191 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt tjaden . ]
#3197 | T: 3 | I: 1 | [ « beharrte tjaden . ]
#3233 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#3320 | T: 3 | I: 1 | [ diese verfluchten leuchtschirme ! ]
#3326 | T: 3 | I: 1 | [ eine granate knallt . ]
#3333 | T: 3 | I: 1 | [ überall steigen leuchtraketen . ]
#3351 | T: 3 | I: 1 | [ die maschinengewehre knarren . ]
#3366 | T: 3 | I: 1 | [ der andere röchelt . ]
#3420 | T: 3 | I: 1 | [ er schluckt es . ]
#3421 | T: 3 | I: 1 | [ ich hole neues . ]
#3433 | T: 3 | I: 1 | [ * diese stunden . ]
#3447 | T: 3 | I: 1 | [ ich atme auf . ]
#3513 | T: 3 | I: 1 | [ der anfall vergeht . ]
#3517 | T: 3 | I: 1 | [ auch das leben . ]
#3524 | T: 3 | I: 1 | [ die dämmerung kommt . ]
#3526 | T: 3 | I: 1 | [ noch eine stunde . ]
#3528 | T: 3 | I: 1 | [ noch eine stunde . ]
#3536 | T: 3 | I: 1 | [ der erste stern . ]
#3540 | T: 3 | I: 1 | [ die dunkelheit wächst . ]
#3549 | T: 3 | I: 1 | [ dann rufe ich . ]
#3578 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kat . ]
#3669 | T: 3 | I: 1 | [ der nächste schuß . ]
#3707 | T: 3 | I: 1 | [ niemand stört uns . ]
#3760 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#3768 | T: 3 | I: 1 | [ albert wird langsamer . ]
#3793 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kropp . ]
#3804 | T: 3 | I: 1 | [ es geht gut . ]
#3850 | T: 3 | I: 1 | [ ein verfluchtes schicksal . ]
#3900 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kropp . ]
#3907 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt sie . ]
#3927 | T: 3 | I: 1 | [ « diese blamage ! ]
#3933 | T: 3 | I: 1 | [ er hält oft . ]
#3942 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#3943 | T: 3 | I: 1 | [ » bis köln . ]
#3947 | T: 3 | I: 1 | [ sie bleibt stehen . ]
#3968 | T: 3 | I: 1 | [ keiner kann schlafen . ]
#3989 | T: 3 | I: 1 | [ » tür zu ! ]
#3990 | T: 3 | I: 1 | [ « schnauze ich . ]
#3993 | T: 3 | I: 1 | [ « » einerlei ! ]
#4005 | T: 3 | I: 1 | [ » tür zu ! ]
#4006 | T: 3 | I: 1 | [ « schreien wir . ]
#4007 | T: 3 | I: 1 | [ sie verziehen sich . ]
#4010 | T: 3 | I: 1 | [ wir haben gesiegt . ]
#4015 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt er . ]
#4020 | T: 3 | I: 1 | [ « » jawohl . ]
#4026 | T: 3 | I: 1 | [ alle sind neugierig . ]
#4029 | T: 3 | I: 1 | [ « er grinst . ]
#4048 | T: 3 | I: 1 | [ ich klingele kräftig . ]
#4059 | T: 3 | I: 1 | [ « frage ich . ]
#4096 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt kropp . ]
#4123 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt er . ]
#4124 | T: 3 | I: 1 | [ » zum verbandssaal . ]
#4139 | T: 3 | I: 1 | [ ich komme wieder ! ]
#4140 | T: 3 | I: 1 | [ « ruft er . ]
#4158 | T: 3 | I: 1 | [ » nein sagen ! ]
#4298 | T: 3 | I: 1 | [ ich bekomme erholungsurlaub . ]
#4381 | T: 3 | I: 1 | [ wir sind umzingelt . ]
#4392 | T: 3 | I: 1 | [ « fragt berger . ]
#4488 | T: 3 | I: 1 | [ nicht jetzt noch ! ]
#4574 | T: 3 | I: 1 | [ er liegt still . ]
#4577 | T: 3 | I: 1 | [ er ist tot . ]
#4582 | T: 3 | I: 1 | [ er ist ohnmächtig . ]
#4589 | T: 3 | I: 1 | [ kat ist tot . ]
#4603 | T: 3 | I: 1 | [ es ist herbst . ]
#4626 | T: 3 | I: 1 | [ ich stehe auf . ]
#46 | T: 3 | I: 2 | [ los , fang an ! ]
#940 | T: 3 | I: 2 | [ » vorbei , kleiner ! ]
#962 | T: 3 | I: 2 | [ » schinder , schinder ! ]
#1594 | T: 3 | I: 2 | [ » ja , kat . ]
#1891 | T: 3 | I: 2 | [ oh , dieses umwenden ! ]
#2514 | T: 3 | I: 2 | [ – du , mutter . ]
#2734 | T: 3 | I: 2 | [ und jetzt : wegtreten . ]
#3101 | T: 3 | I: 2 | [ » schön , was ? ]
#3477 | T: 3 | I: 2 | [ vergib mir , kamerad ! ]
#2607 | T: 3 | I: 3 | [ vorzüglich , vorzüglich , was ? ]
#1 | T: 2 | I: 1 | [ 3 1 . ]
#42 | T: 2 | I: 1 | [ er wankte . ]
#70 | T: 2 | I: 1 | [ die 2 . ]
#261 | T: 2 | I: 1 | [ mich friert . ]
#271 | T: 2 | I: 1 | [ eiserne jugend . ]
#274 | T: 2 | I: 1 | [ aber jung ? ]
#628 | T: 2 | I: 1 | [ alles schläft . ]
#641 | T: 2 | I: 1 | [ rechts heraus . ]
#723 | T: 2 | I: 1 | [ » allein ? ]
#725 | T: 2 | I: 1 | [ » allein ! ]
#807 | T: 2 | I: 1 | [ wohl vor . ]
#1044 | T: 2 | I: 1 | [ keine schmerzen . ]
#1056 | T: 2 | I: 1 | [ ein verwundeter ? ]
#1065 | T: 2 | I: 1 | [ – weitersagen ! ]
#1117 | T: 2 | I: 1 | [ er stöhnt . ]
#1200 | T: 2 | I: 1 | [ und dann ? ]
#1231 | T: 2 | I: 1 | [ « pause . ]
#1393 | T: 2 | I: 1 | [ himmelstoß auch . ]
#1537 | T: 2 | I: 1 | [ ein hund . ]
#1543 | T: 2 | I: 1 | [ ich überlege . ]
#1602 | T: 2 | I: 1 | [ dir auch ? ]
#1885 | T: 2 | I: 1 | [ wir lauern . ]
#2100 | T: 2 | I: 1 | [ » raus ! ]
#2103 | T: 2 | I: 1 | [ » raus ! ]
#2155 | T: 2 | I: 1 | [ zweiunddreißig mann . ]
#2266 | T: 2 | I: 1 | [ diese nacht . ]
#2424 | T: 2 | I: 1 | [ ein bahnübergang . ]
#2448 | T: 2 | I: 1 | [ » paul ! ]
#2547 | T: 2 | I: 1 | [ » truppenteil ? ]
#2564 | T: 2 | I: 1 | [ » wegtreten ! ]
#2611 | T: 2 | I: 1 | [ rauchen sie ? ]
#3329 | T: 2 | I: 1 | [ ein feuerüberfall . ]
#3330 | T: 2 | I: 1 | [ maschinengewehre knattern . ]
#3360 | T: 2 | I: 1 | [ die ersten . ]
#3362 | T: 2 | I: 1 | [ wieder andere . ]
#3579 | T: 2 | I: 1 | [ ich nicke . ]
#3623 | T: 2 | I: 1 | [ zwei löcher . ]
#3716 | T: 2 | I: 1 | [ » tjaden ! ]
#3735 | T: 2 | I: 1 | [ wir singen . ]
#3881 | T: 2 | I: 1 | [ sie lacht . ]
#3886 | T: 2 | I: 1 | [ der feldwebel . ]
#3979 | T: 2 | I: 1 | [ albert stöhnt . ]
#3994 | T: 2 | I: 1 | [ tür zu ! ]
#4019 | T: 2 | I: 1 | [ » sie ? ]
#4053 | T: 2 | I: 1 | [ wir warten . ]
#4122 | T: 2 | I: 1 | [ » wohin ? ]
#4391 | T: 2 | I: 1 | [ » wo ? ]
#4416 | T: 2 | I: 1 | [ zuviel flugzeuge . ]
#4423 | T: 2 | I: 1 | [ zu tausenden . ]
#4444 | T: 2 | I: 1 | [ und g . ]
#4446 | T: 2 | I: 1 | [ in k . ]
#4448 | T: 2 | I: 1 | [ zu verwandeln . ]
#4580 | T: 2 | I: 1 | [ » ausgeschlossen ! ]
#4598 | T: 2 | I: 1 | [ gehe ich ? ]
#4607 | T: 2 | I: 1 | [ alle warten . ]
#3082 | T: 2 | I: 2 | [ geschütze , geschütze . ]
#272 | T: 1 | I: 1 | [ jugend ! ]
#275 | T: 1 | I: 1 | [ jugend ? ]
#278 | T: 1 | I: 1 | [ 2 . ]
#502 | T: 1 | I: 1 | [ 3 . ]
#533 | T: 1 | I: 1 | [ verstanden ? ]
#757 | T: 1 | I: 1 | [ 4 . ]
#992 | T: 1 | I: 1 | [ endlich ! ]
#1317 | T: 1 | I: 1 | [ wegtreten . ]
#1326 | T: 1 | I: 1 | [ kriegsgericht ! ]
#1571 | T: 1 | I: 1 | [ fliegerbomben . ]
#2156 | T: 1 | I: 1 | [ 7 . ]
#2265 | T: 1 | I: 1 | [ nachts . ]
#2709 | T: 1 | I: 1 | [ mutlos . ]
#2712 | T: 1 | I: 1 | [ vorbei . ]
#2923 | T: 1 | I: 1 | [ 8 . ]
#3078 | T: 1 | I: 1 | [ 9 . ]
#3334 | T: 1 | I: 1 | [ ununterbrochen . ]
#3361 | T: 1 | I: 1 | [ vorbei . ]
#3502 | T: 1 | I: 1 | [ unmöglich . ]
#3592 | T: 1 | I: 1 | [ 10 . ]
#3977 | T: 1 | I: 1 | [ ist . ]
#4185 | T: 1 | I: 1 | [ blinde . ]
#4304 | T: 1 | I: 1 | [ 11 . ]
#4433 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4434 | T: 1 | I: 1 | [ wegtreten ! ]
#4436 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4439 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4443 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4445 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4447 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4487 | T: 1 | I: 1 | [ nicht ! ]
#4541 | T: 1 | I: 1 | [ v . ]
#4542 | T: 1 | I: 1 | [ werde ? ]
#4602 | T: 1 | I: 1 | [ 12 . ]
